Wie kann ich am besten eine "richtige" DMZ hinter oder vor meiner FB 7590 einrichten?

  • Aus verschiedenen Gruenden muss ich ein Jessie bei mir @home betreiben. Da Jessie out of service ist moechte die Raspi in eine DMZ stellen damit mein Netz @home was bislang mit einer Fritzbox 7590 ans Internet angebunden ist nicht durch eventuelle Securityprobleme vom Jessie gekapert wird.

    Die FB 7590 bietet zwar einen sogenannten DMZ Modus an aber das ist keine richtige DMZ.

    Vielleicht hat jemand einen aehnlichen Setup und kann mir Tipps geben was ich mir fuer eine HW besorgen sollte und sie in mein @home Environment netzwerkmaessig integrieren kann :)

  • Wie kann ich am besten eine "richtige" DMZ hinter oder vor meiner FB 7590 einrichten?? Schau mal ob du hier fündig wirst!

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    #1 : Pi1 - Packet Radio Digi mit TNC-PI
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    #4 : Pi3 - Wireguard Gateway Umgezogen nach Proxmox
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    #6 : PI Zero W mit DMR Hotspot
    #7 : Pi4 4GB - Kiosk Browser
    #8 : Pi4 4GB - Kiosk Browser
    #9 : Pi4 8GB - Test Pi
    #10 : Pi2 - Auto CD Ripper abcde

    Dazu noch ein paar Zero und Pi1/2 die noch auf einen sinnvollen Einsatz warten.

  • Der RPi hängt hinter der Fritte oder ist der direkt vom Netz aus erreichbar?

    Die RPi haengt hinter der Fritte in der ein Portforwarding auf die RPi definiert ist. D.h. wenn es jemand schafft durch ein Securityloch auf die RPi zu kommen kann er sich in meinem Netz rumtreiben. Ich habe zwar den Zugriff in mein Homenetz auf der RPi per iptable Regeln verboten aber wenn jemand root Rechte erlangen kann sind die natuerlich schnell deaktiviert.

    Der_Imperator So ganz verstehe ich nicht was Du vorschlaegst.

    D.h. ich soll in die DMZ in Deiner Zeichnung die RPi stellen. An einem weitereren Router haengt dann mein gesamtes Homenetz. Soweit habe ich es verstanden.
    Aber wie wird verhindert dass keiner von der DMZ in mein Homenetz kommt? Nach meinem Verstaendnis muessten dazu im zweiten Router entsprechende netfilter Regeln definiert werden. Mit einer Fritte oder normalen Consumerroutern kann ich das nicht. Klar koennte ich eine RPi als Router aufsetzen und das Heimnetz mit entsprechenden Regeln schuetzen. Ich moechte aber lieber einen normalen Router nehmen.

    Nach meinem Verstaendnis muss ich einen Router haben der eine DMZ unterstuetzt - also ein DMZ ETH Bein sowie ein ETH Bein in mein Homenetz hat und per netfilter den Zugriff von der DMZ auf mein Homenetz unterbindet.

  • Du betrachtest mit der zweiten FB quasi schon deine DMZ als Internet.
    Wenn du von der DMZ ins Heimnetz möchtest musst du dort ein Portforwarding einrichten.

    Nachteil ist halt das aus deinem Heimnetz raus ein doppeltes NAT erfolgt.

    Du kannst das ganze auch mit einer Firewall statt der zweiten FB regeln.
    Dann brauchst du ein Transportnetz zwischen der Firewall welche die DMZ und das Heimnetz trennt.



    Oder nur mit einer Firewall, dann verkommt deine FB zum Modem.

    Die Fritzbox kann das leider nicht.

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    Edited once, last by Der_Imperator (February 10, 2023 at 10:22 AM).

  • Du betrachtest mit der zweiten FB quasi schon deine DMZ als Internet.
    Wenn du von der DMZ ins Heimnetz möchtest musst du dort ein Portforwarding einrichten.

    Danke. Jetzt habe ich es verstanden :)

    Doppel NAT ist nicht besonders schoen.

    Die Fritzbox kann das leider nicht.

    Die wuerde dann nur noch Modem und Telefonfunktion haben wenn ich eine FW dahinter setze.

    Auf dieser Seite sind ein paar FWs getestet worden. Preislich liegen die um die €500 was mir fuer den Zweck zu viel ist. Maximal sind €200 drin. Falls jemand eine FW in dieser Preisklasse empfehlen kann wuerde ich den Weg mit der FW gehen. Ansonsten muss ich wohl die Doppelnatter schlucken :(

  • Auf dieser Seite sind ein paar FWs getestet worden. Preislich liegen die um die €500 was mir fuer den Zweck zu viel ist. Maximal sind €200 drin. Falls jemand eine FW in dieser Preisklasse empfehlen kann wuerde ich den Weg mit der FW gehen. Ansonsten muss ich wohl die Doppelnatter schlucken :(

    Ganz Ehrlich.
    Installier die eine PFSende, OpenFire oder Endian, je nach dem womit du am besten zurecht kommst.
    Auch ein OpenWRT ist ganz gut, läuft auf einem PI, oder auf einem 20€ Xioami-MI Router.

    Mehr macht deine Fritte im Moment auch nicht, Security findet dort nicht statt.
    Ich finde den Ubiquiti EX_R ganz klasse. Macht was er soll, ist einfach einzurichten, hat GB Ports und kostet nen knappen Fuffi.

    EDIT :
    Wenn du reinen Router/Firewall hinter die FB packst dann ist das Transportnetz (Das der FB) ja eh schon deine DMZ.
    Siehe erste Zeichnung.
    Hab ich auch so, alles was von außen erreichbar ist, ist in diesem FB Netz, alles andere hinter einem zweiten Router.
    Der zweite Router routet eben, und hat Accesslisten ( Freigaben) macht aber kein NAT.

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    Edited 2 times, last by Der_Imperator (February 10, 2023 at 10:56 AM).

  • Hier mal meine Fritzbox.
    10.9.9.21 ist der zweite Router
    10.9.9.13 der Rechner auf dem das VPN terminiert,


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    Dazu noch ein paar Zero und Pi1/2 die noch auf einen sinnvollen Einsatz warten.

  • Nicht vollständig, das stimmt.

    Aber ein bisschen schon:

    Du kannst nämlich einfach das Gast-Netz auf der FritzBox aktivieren und den Raspi dort unterbringen. Damit hast du auch eine Network Separation erreicht.

    bislang mit einer Fritzbox 7590 ans Internet

    Zusätzlich kann man einen LAN-Port (LAN 4) der 7590 mit ins Gastnetz packen und ist dann nicht einmal auf WLAN angewiesen.

    Everybody's moving
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    Everybody's moving, moving, moving, moving
    Please don't leave me to remain

  • Wenn du reinen Router/Firewall hinter die FB packst dann ist das Transportnetz (Das der FB) ja eh schon deine DMZ.
    Siehe erste Zeichnung.

    Das scheint mir der sowohl effizienteste als auch kostenguenstigste Weg zu sein. Doppelnat ist nicht unbedingt schoen. Ich habe mir auch mal das Manual von dem von Dir verlinkten Router angesehen und so wie ich es sehe ist alle Funktion die ich benoetige vorhanden.

    Im Gegensatz zu Dir brauche ich aber nur ein weiteres Subnetz. D.h. das Frittensubnetz wuerde irgendein 10er Netz werden und das hinter dem zweiten Router wuerde mein altes 192.168 er Subnetz bleiben. Ich habe keine Lust alle statischen IPs bei mir zu aendern.

    D.h. dann also auch dass der DHCP Server der Fritte nicht mehr benoetigt wird da die RPi in der DMZ eine statische IP haben wird und alle Heimsubnetzgeraete den DHCP Server des zweiten Routers nutzen. Die Fritte wird dann wie Du schon geschrieben hast zum DSL Modem degradiert. Gut - die Telefonfunktion bleibt. Das klingt also schon mal sehr vielversprechend.

    Eine Frage habe ich zu dem Ubiquitirouter: Wird der gut mit neuer Firmware versorgt und wie lange? Und wie gut schaetzt Du die Qualitaet von dem Router ein? Nobody is perfekt und es kann immer mal Bugs geben. Werden die zeitnah gefixed?

    Du kannst nämlich einfach das Gast-Netz auf der FritzBox aktivieren und den Raspi dort unterbringen. Damit hast du auch eine Network Separation erreicht.

    Interessante Anmerkung. Aber wie komme ich per DynDNS von extern auf die RPi im Gastlan? Port Redirections kann ich in der Fritte doch nur auf das normale LAN definieren.

  • Tut mir leid,

    Kein Problem. Ist ja eine nette Idee ... nur leider unterstuetzt die Fritte kein Portforwarding ins Gastnetz. Sie kann es per netfilter. Die Fritte ist ja ein Linuxrouter. Nur wird das in der WebUI nicht exposed :(

  • ... wie komme ich per DynDNS von extern auf die RPi im Gastlan?

    Das geht per VPN, weil es bei der FritzBox keine richtige Trennung zwischen Gastlan und Nicht-Gastlan gibt.

    EDIT:

    Z. B.:

    Code
    tcp          0      0  192.168.178.55.59xxx   192.168.179.7.34yyy    ESTABLISHED

    Wi-Fi_Signal_Strength  txpower
    iptables chains order scheme iptables-diagram
    nftables-diagram

    Meine PIs

    PI4B/8GB (border device) FreeBSD 15.1R-p1 (arm64): SSH-Server, WireGuard-Server, ircd-hybrid-Server, Mumble-Server

    PI4B/4GB FreeBSD 14.4R-p7 (arm64): SSH-Serv., WireGuard-Serv., ngircd-Serv., Mumble-Serv., ddclient

    PI4B/8GB Bookworm-lite (64bit; modifiziert): SSH-Server, WireGuard-Server, ircd-hybrid-Server, Mumble-Server, botamusique, ample

    Edited once, last by rpi444 (February 10, 2023 at 11:04 PM).

  • Ach so - also per Wireguard an die Fritte connecten und dann in das Gast- oder Homenetz connecten. Interessant :thumbup:

    In meinem Falle bringt das aber nichts da die RPi direkt - also ohne VPN - aus dem Internet erreichbar sein soll.

  • Ich finde den Ubiquiti EX_R ganz klasse. Macht was er soll, ist einfach einzurichten, hat GB Ports und kostet nen knappen Fuffi.

    Den habe ich mir jetzt mal bestellt :)

  • Heute Morgen ist mir aufgefallen dass der urspruengliche Ansatz leider nicht OK ist. Das Problem ist dass alle meine WLAN Clients bei dem Ansatz auch eine IP aus dem DMZ Netz bekommen und somit von der RPi Zugriff auf alle diese WLAN Clients moeglich ist wie auch die nicht auf mein Heimnetz zugreifen koennen :wallbash: . Fuer alle kabelgebundenen Clients/Server wuerde es aber funktionieren.

    Deshalb habe ich mir ueberlegt es umzudrehen. D.h. die DMZ wird hinter den Router gelegt wo die RPi alleine steht. In der FB wird der offene Port an diese DMZ freigegeben und im Router wird definiert dass man aus der DMZ nur zur FB IP gelangen kann. Damit waere das Heimnetz von der DMZ separiert.

    In der Zeichnung ist links der originale Ansatz zu sehen und rechts der neue Ansatz.

    Habe ich was uebersehen oder funktioniert mein geaenderter Ansatz?

  • Doppel NAT ist nicht besonders schoen.

    Die wuerde dann nur noch Modem und Telefonfunktion haben wenn ich eine FW dahinter setze.

    Was imho völlig ok ist, lieber würde ich eine eigene Whitelisting Firewall mit dem Edgerouter o.ä. konfigurieren, als diesen AVM-Geräten zu trauen. Da weiß man ja auch nicht so recht was die machen, welche Ports dann plötzlich für irgendwelche Dienste offen sind, usw. usf.

    Und was genau ist am PAT zwischen den beiden Hops "nicht so schön"? ;)

    Quote

    Auf dieser Seite sind ein paar FWs getestet worden. Preislich liegen die um die €500 was mir fuer den Zweck zu viel ist. Maximal sind €200 drin. Falls jemand eine FW in dieser Preisklasse empfehlen kann wuerde ich den Weg mit der FW gehen. Ansonsten muss ich wohl die Doppelnatter schlucken

    Das von Der_Imperator skizzierte Setup ist relativ straightforward und habe ich so ähnlich mit einem Mikrotik Routerboard im Einsatz. In einem anderen Setup habe ich den Edgerouter im Einsatz, sind auch relativ brauchbar.

    Edited once, last by CrimsonMoon28021 (February 13, 2023 at 1:09 PM).

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