Guten Tag,
Wenn du einfach nicht verstehst, was sich hinter dem Begriff PTot verbirgt, dann lass es sein.
Die obige Aussage, dass der Transistor bei 12 V Versorgungsspannung mit maximal 60 mA belastet werden darf ist schlicht falsch!
Und dabei ist es vollkommen egal, denn die Spannung UCE, und der Strom ICE, bestimmt die Gesamtbelastung, für die dieser Darlington Transistor ausgelegt ist.
Denn wenn du es genau wissen willst, dann kaufe dir einen solchen Transistor, und mache mal eine Belastungstest mit einem Strom von 680 mA. Da fliegt dir das Teil schon bei 1,2 Volt UCE um die Ohren, bzw löst sich in einer Stinkenden Rauchwolke auf.
Dabei ist es vollkommen egal welche Spannung anliegt, oder zwischen CE gemessen wird, der dazugehörige Strom, als Multiplikator, darf diesen Wert PTot nicht in der Dauerbelastung überschreiten.
Wenn du einfach zu ÜNFÄHIG bist dieses in einem entsprechenden Aufbau nachzuvollziehen, dann tut es mir Leid ! Dazu gehört auch das man die Formel P = U * I versteht. Das gelingt dir leider nicht, sondern du beziehst dich ausschließlich auf ein Zahlenbeispiel, was hier in keinem Zusammenhang mit der Endanwendung steht.
Also, versuche es mal mit dem Taschenrechner, wenn du nicht verstehst, welchen Einfluß beide Größen haben. Egal welche Spannung du als UCE ansetzt, oder in die Formel einsetzt. Es ist dann immer 680 mW = Uce * I umgestellt nach I = 680 mW / UCE !!! Nun kannst du noch ausrechnen, was du offensichtlich auch nicht kannst, welche Spannung dieser Transistor benötigt um überhaupt schalten zu können. ![]()
Bei einem Kollektorstrom von 100 mA, darf die Spannung zwischen CE maximal 1 Volt betragen. Das steht auch so im Datenblatt. Danach geht der Transistor in die Übersättigung, und beginnt unnötig Wärme zu produzieren. Aber man fährt keine Transistor als Schallter, schon gar keinen Darlington-Transistor in der Übersättigung. Man geht dort ran, höchstens, wenn man PTot noch nicht erreicht hat, maximal auf 105 %, jedoch niemals mehr.
Vielleicht solltest du einfach mal aufhören dich hier über andere Mitglieder lustig zu machen, die in ihrer Kernaussage den Grund getroffen haben, das man mit einem solchen kleinen TO-92 Transistor gleich welcher Ausführung niemals diese Lasten dauerhaft schalten kann. Das PWM ja auch nur ein fortwährender Ein- und Ausschaltvorgang ist, das solltest du zumindest verstanden haben. Dazu gibt es mit den Quellen Elektronik Konpendium und in anderen Foren wie mikrocontroller.net ( Entschuldigung Fremdwerbung ) wunderbare Erklärungen, auch Rechenbeispiele, zudem Praxiserfahrungen.
Scheinbar, wenn es dir nicht gelingt, dich an Nebensächlichkeiten Abzuarbeiten, oder Dinge aus dem Zusammenhang gerissen zu betrachten, scheinst du wirklich an einem tieferen psychologischen Problem zu leiden.
Die Kernaussage ist vollkommen richtig: Dieser Darlington-Transistor ist vollkommen ungeeignet, und die Verwendung eines MOSFET Treibers, auch bezüglich der Gesamtbelastbarkeit, sowie der resultierenden Wärmeentwicklung, sowie dem geringeren Bedarfs eines Steuerstroms ( GATE ) ist hier einfach die bessere und klügere Umsetzungsvariante. Also zieh dich nicht weiter an Teilaussagen auf, sondern leiste auch mal dem TO einen konstruktiven Beitrag, mit dem er ohne Spät- oder Folgeschäden sein Projekt umsetzen kann.