Netzteil anschließen

  • Hallo,

    Bin ganz neu im Forum.

    Habe meine Raspberrx PI 4 heute bekommen. Gleich ein Problem : Der Usb Anschluß für das Netztteil läßt sich in beiden Richtungen einstecken. Ist das Normal? oder anders ausgedrückt : Ist die Richtung egal?

    Könnt ihr mir da helfen?

    Gruß

    P.S. Sorry hab im Titel einen Fehler gemacht. Kann nicht Korrigieren

    ?(

  • Hallo

    jeder, der hier reingeschaut hat, hätte sicherlich die Frage beantworten können. Scheint für JEDEN KLAR zu sein. Habe im Internet nach Antworten gesucht und nichts gefunden, Daher gehe ich davon aus, daß es auch kein Problem ist. Hätte aber doch gerne eine Antwort, da ich den Himbeerkuchen nicht zerschießen möchte!!

  • Vielen Dank für Deinen lieben Willkommensgruß,

    So leicht lasse ich mich nicht vergraulen.

    Man sagt ja auch:

    Es gibt keine Dumme Fragen -- es gibt nur DUMME Antworten.

    Habe bei der Vorbereitung auf den Kauf des Raspies viel gelesen. Da ist mir aufgefallen, daß viele Raspies durch falsche Netztteile zerstört wurden. Daher wollte ich auf Nummer sicher gehen. Jetzt kann ich loslegen!!

    Danke

    Gruß

  • Der Usb Anschluß für das Netztteil läßt sich in beiden Richtungen einstecken. Ist das Normal? oder anders ausgedrückt : Ist die Richtung egal?

    Der Stecker ist mit Absicht so designt worden, dass man ihn um 180° drehen kann und die Kontakte trotzdem an den richtigen Pins sind.

    Hier eine Übersicht: https://pinoutguide.com/Slots/usb-type-c_pinout.shtml

    pinout_412079459_83d0fb9a385b4ab5b574f3dba18f11a7.png

    B ist um 180° zu A gedreht. Deswegen kann man den Stecker um 180° drehen.

    A und B haben die gleichen Signale.

    Das hätte man lieber schon bei USB 1.0 einführen müssen. Jeder Nutzer kennt das. Unter dem Schreibtisch bei schlechtem Licht, muss man den USB-Stick immer dreimal stecken, damit es passt. Scherzhaft vergleicht man das mit der Superposition aus der Quantenmechanik.

  • Das hätte man lieber schon bei USB 1.0 einführen müssen. Jeder Nutzer kennt das. Unter dem Schreibtisch bei schlechtem Licht, muss man den USB-Stick immer dreimal stecken, damit es passt. Scherzhaft vergleicht man das mit der Superposition aus der Quantenmechanik.


    Halte dies für richtig, allerdings gibt es da schon Probleme mit unserem normalen Schuko Stecker. In anderen Ländern sind die Pole im Dreick angeordnet. Hier ist gewährleistet, daß die Phase immer an gleicher Stelle liegt. Ist bei Wechselstrom meistens egal. Bei Gleichstrom sieht es anders aus. Für die reine Stromversorgung sind je ein Kabel für + und - notwendig. Nur für mein Verständnis: Welche Pins sind für die reine Stromversorgung zuständig?


    sinds die Roten und die Grünen

    Edited once, last by hyle: Ein Beitrag von scamander mit diesem Beitrag zusammengefügt. (October 18, 2023 at 8:38 AM).

  • Bei USB C:

    Ja

    rot ist +V

    grün GND

    +V auf A4 , A9 bzw B4 , B9

    GND auf A1 ,A12, B1, B12

    Quote

    Halte dies für richtig, allerdings gibt es da schon Probleme mit unserem normalen Schuko Stecker. In anderen Ländern sind die Pole im Dreick angeordnet. Hier ist gewährleistet, daß die Phase immer an gleicher Stelle liegt.

    Bei deinen Beispiel mit den dreieckigen Stecker muss der Elektriker aber die Kabel auch richtig anklemmen.

    Da kann man auch hier festlegen : Phase immer nach rechts.

    Edited once, last by Bertthias (October 17, 2023 at 9:52 PM).

  • Die "roten" und die "grünen"....

    Aber es ist nicht ganz so einfach. USB-3 ist so designt, das dort ein "Power delivery protokoll" greift:

    Dabei gibt das Netzteil zunächst nur 5V ab.

    Über bestimmte Pins im Stecker läuft dann ein Aushandlungs-Protokoll, bei dem die Stromsenke (Gerät) der Stromquelle (Netzteil) mitteilt, was es an (höherer) Spannung/Strom gern hätte.

    Das Netzteil gleicht das mit seinen Möglichkeiten ab und wählt eine entsprechende Paarung (z.B. 12V/2A). Diese wird der Senke mitgeteilt, wenn die Senke das "ok" gibt, wird die Spannung umgeschaltet (Grobe Beschreibung).

    So der Plan. Auf diese Weise kann man inzwischen per USB-C Kabel mehr als 100W übertragen, aber eben nur mit höheren Spannungen, weil die Stromtragfähigkeit der Kabel aufgrund des Drahtquerschnitt begrenzt ist (ich glaube so um die 3A).

    Das ist ja aktuell das "Problem" mit dem RasPi 5: Die Hersteller "verlangen/empfehlen" ein Netzteil mit 5A bei 5V... das ist aber grenzwertig, weil die Standardkabel für USB-3 das eigendlich nicht hergeben (Querschnitt zu gering, Spannungsabfall... Kabel wird warm...) selbst wenn es ein z.B. 50W USB-3 Netzteil ist...

    (Das Netzteil bleibt dann bei 5V, weil der RasPi das Power delivery Protokoll nicht unterstützt, es ist aber nicht sicher, dass das 50W-Netzteil die 5A bei 5V überhaupt stabil liefern kann...)

    Hier kannst das nachlesen: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm

  • Da lobe ich mir doch die ollen Netzteile: Trafo Gleichrichter und nen Kondensator und schon fährt die elektrische Eisenbahn!

    Schon bei Schaltnetzteilen habe ich meine Probleme. Ist aber alles unheimlich spannend.

    Zu Phase rechts: Nur an der Steckdose, danach ist alles Zufall. Für bestimmte Geräte ist aber die Position der Phase notwendig.

    Bei der USB -3 ändert eine Verlängerungsschnur nix! (wenn ich richtig verstanden habe). Klasse!

    Vielen Dank an alle. Habe viel gelernt.

    Jetzt muß ich mich aber mal mit dem Raspbie veschäftigen

    Gruß

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