Wettbewerb mit RISC-V: ARM investiert in Raspberry Pi

  • Wettbewerb mit RISC-V: ARM investiert in Raspberry Pi
    Mit einer strategischen Investition sichert sich ARM eine Minderheitsbeteiligung an Raspberry Pi. Hintergrund dürfte auch RISC-V sein.
    www.computerbase.de

    Well in my humble opinion, of course without offending anyone who thinks differently from my point of view, but also by looking into this matter in a different way and without fighting and by trying to make it clear and by considering each and every one's opinion, I honestly believe that I completely forgot what I was going to say.

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  • Und wichtig für zukünftige Entwicklungen, die nicht von einem Patentinhaber vollkommen abhängig sind. ARM und x86 ist betroffen. Deswegen entwickeln die Chinesen wie verrückt an RISC-V, um eigene proprietäre Lösungen anbieten zu können. Was viele nicht wissen, der Befehlssatz (ISA) ist gemeinfrei, die unterschiedlichen Implementierungen der Hersteller nicht.

    Es gibt OpenSource-Entwicklungen, aber die Sprünge in der Entwicklung wird man zuerst bei den chinesischen Herstellern sehen und wir sind das Schlusslicht. D.h. wenn die anderen Staaten etwas Eigenes haben, dümpeln wir immer noch mit ARM und x86 herum und/oder müssen dann in der VR China einkaufen.

    Wer sich für die Zukunft wappnen will, sollte sich jetzt mit RISC-V beschäftigen.

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    Ich habe mir mal zwei bestellt, aber das dauert, bis die ankommen. Jedenfalls wäre es sehr sehr sehr sehr interessant das Board Bare Metal laufen zu lassen. 64MiB RAM sind für Microcontroller-Anwendungen sehr viel.

  • In China kaufen ”müssen” wir auch bei ARM und x86 solange die Herstellungskosten dort am geringsten sind oder wichtige Komponenten von dort kommen. Das Raspis in UK von Sony produziert werden heisst ja nicht, das die Produktion einfach weiterlaufen könnte wenn China nichts mehr liefern könnte oder wollte.

    Ich denke nicht, dass ich mich jetzt *zwingend* mit RISC-V beschäftigen muss, denn das ist ja RISC, also leicht(er) erlernbar. Was man da eher lernen müsste sind die Eigenheiten der Plattformen auf denen das verbaut wird. Und so eine Einarbeitung unterscheidet sich nicht wirklich von anderen Mikrokontrollern.

    Die Frage ist ob sich Leute damit beschäftigen die nicht nur für sich arbeiten sondern APIs für andere/alle bereitstellen wollen. Also zum Beispiel ob es in die Arduino-IDE integriert wird oder nicht. Und bei grösseren Systemen wie gut die Linux-Unterstützung ist und ob es eine gute Distribution + Community gibt.

    “Dawn, n.: The time when men of reason go to bed.” — Ambrose Bierce, “The Devil's Dictionary”

  • In China kaufen ”müssen” wir auch bei ARM und x86 solange die Herstellungskosten dort am geringsten sind oder wichtige Komponenten von dort kommen.

    Kaufen kann man in der VR China nur, solange es die Patentinhaber zulassen, dass chinesische Unternehmen deren "geistiges Eigentum" anwenden dürfen. Es gab bezüglich ARM schon mal Probleme in der VR China und deswegen ist die Entwicklung von RISC-V angetrieben worden.

    Ich denke nicht, dass ich mich jetzt *zwingend* mit RISC-V beschäftigen muss, denn das ist ja RISC, also leicht(er) erlernbar. Was man da eher lernen müsste sind die Eigenheiten der Plattformen auf denen das verbaut wird. Und so eine Einarbeitung unterscheidet sich nicht wirklich von anderen Mikrokontrollern.

    Nachdem uns alle Länder überholt haben, denken wir dann vielleicht darüber nach uns vielleicht mit RISC-V zu beschäftigen, da der ISA so einfach ist. Falsch gedacht. Die Implementierung fällt nicht vom Himmel und wenn man an x86 oder ARM herankommen will, benötigt es seitens der Chip-Hersteller noch sehr viel Arbeit.

    PS: Man muss doch auch davon ausgehen, dass heutige RPi-Hobby-Bastler später mal Chips designen könnten. Es gibt hier auch ganz junge Teilnehmer, die später mal Informatik studieren werden.

    Edited once, last by RestlessMud46765 (November 3, 2023 at 10:08 PM).

  • Sorry, aber apokalyptischen Weissagungen ohne Substanz gehen mir tierisch auf die CPU! :shy:

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    SCNR!

  • Moin!

    Der ESP32-C3 hat einen RISC-v5-Kern. Ist das nicht eine preiswerter Alternative..

    73 de Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"
    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.
    Linux ist zum Lernen da, je mehr man lernt um so besser versteht man es.

  • @DeaD_EyE Ich weiss, dieser kleine Handelskrieg war das beste was Trump für die Entwicklung von RISC-V machen konnte. 😇

    Wobei ARM wohl nicht wirklich ”westlich” ist. IIRC sich hat da eine japanische Telco (SoftBank) bei günstigem £-Kurs nach dem Brexit die Aktienmehrheit gekauft. Und nachdem China/Alibaba kurz gezeigt haben, dass sie durchaus in der Lage sind brauchbare Smartphones mit RISC-V zu entwickeln, war dann auch ganz schnell das eigene Lizenzgeschäft wichtiger als das die Amis vielleicht schimpfen könnten.

    Uns werden nicht alle Länder überholen. Dieses “nur wir Deutsche machen alles zu spät, zu kompliziert, zu bürokratisch, zu …“ ist Unsinn. Das erzählen sich Leute in anderen Ländern auch über ihr Land. Das sieht in vielen Ländern nicht besser aus. Ausser in denen wo es statt Bürokratie mehr Korruption gibt. Da geht vieles schneller voran — wenn man das alles bezahlen kann. Andererseits gehen bestimmte Sachen auch gar nicht voran, weil die Gelder dafür sonstwo versickern. Besonders gut läuft's in Diktaturen. Sofern man auf ein freies, selbstbestimmtes Leben verzichten kann. Aber hey, irgendwas ist ja immer. 🤡

    Du widersprichst mir letztlich gar nicht, denn ich habe ja geschrieben das *ich* mich mit RISC-V nicht zwingend jetzt beschäftigen *muss*. Habe ich zwar bereits getan, und ich warte auch auf was bezahlbares und in der EU kaufbares wo man sinnvoll Linux als Server oder gar Desktop drauf laufen lassen kann, aber ob *ich* mich damit beschäftige oder nicht, macht keinen grossen Unterschied.

    Und auch bei Studenten macht es keinen grossen Unterschied würde ich sagen. Die, die sich für Chipdesign interessieren, werden vielleicht sogar schon RISC-V im Studium dafür verwenden, denn das ist ja gar keine so neue Entwicklung und auch im Uni-Umfeld entstanden. Aber auch wenn die im Studium einen anderen Prozessor lernen in Hardware(beschreibungen) umzusetzen, spielt auch da wieder die Einfachheit von RISC-V rein, dass man das wenn man die Werkzeuge und Techniken kennt, leicht(er) umsetzen kann als so Featuremonster wie x86(-64).

    Know-How und Entwicklung von Prozessoren ist im Westen kein Problem würde ich sagen. ”Wir” haben Intel und AMD. Und wenn sich RISC-V etabliert kann ich mir gut vorstellen, dass auch irgendwann Intel und AMD solche Prozessoren anbieten werden, wenn es sich für die lohnt. Falls sich das jetzt noch exotisch anhört: Microsoft hat den Widerstand gegen Linux ja auch irgendwann aufgegeben und das in ihr Angebot integriert.

    hyle Da gibt's laut Beweisfotos 🍺. So schlimm können die gar nicht sein. (Es sei denn das ist alles gefaked und framp ist gar nicht mehr framp sondern ein 🤖 aus 🇨🇳)

    “Dawn, n.: The time when men of reason go to bed.” — Ambrose Bierce, “The Devil's Dictionary”

  • Uns werden nicht alle Länder überholen. Dieses “nur wir Deutsche machen alles zu spät, zu kompliziert, zu bürokratisch, zu …“ ist Unsinn.

    Das wird als Hauptgrund der abwandernden Unternehmen angegeben und der 2. Grund sind die hohen Energiekosten.

    Was du meinst, interessiert die abwandernden Unternehmen nicht. Die sind weg und kommen nie wieder.

    Bezüglich Diktatur solltest du dich mal mit der Kultur der Chinesen beschäftigen und mal überprüfen, ob die BRD noch eine parlamentarische Demokratie ist und ob die Gewaltenteilung gegeben ist und ob die Medien (die vierte Macht) den Bürger wahrheitsgetreu aufklären. Bevor man mit seinem Finger auf andere Menschen zeigt, sollte man mal seine eigene Situation kontrollieren. Das ist übrigens eine Eigenschaft, die die Ausländer an Deutschen so hassen. Diese ständige: "wir wissen/können alles besser"

    Da ich viel im Ausland unterwegs war, erfuhr ich das aus erster Hand. Also kein Hörensagen, sondern eigene Erfahrung, die ich im Ausland gesammelt habe. Wir haben in der VR China gearbeitet und das, was man an uns so geschätzt hat, war die Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Wir haben die chinesischen Mitarbeiter wie unsere eigenen behandelt. Ohne deren Hilfe wäre unser Projekt niemals fertig geworden.

    PS: Wenn man vom Westen spricht, meint man eigentlich die USA. Wir haben nicht Intel und AMD. Das sind US-amerikanische Unternehmen. So gehirngewaschen können nur Deutsche sein.

    PPS: Wenn man Angst vor Spionage hat, sollte man auch keine Produkte mehr aus den USA einsetzen. Hm, könnte schwierig werden, wann man nichts Eigenes hat. Naja.... dumm gelaufen.

  • Zum Glück kann uns framp aus dem Zombieland aktuelle Fotos liefern.

    Photos von Tempeln, Grabmaelern, Buddahs, Konfuzius, Menschenmassen, Hochhaeuseransammlungen, Erholungsparks, Bergwelten, Terrakottaarmeen, Funkmasten mit primaer G5 Sendern, die notduerftig als Baeume verkleidet wurden, Ueberwachungskameras, Menschenschlangen usw habe ich - aber mit Photos aus Entwicklungslaboren oder Fabriken kann ich leider nicht dienen :no_sad:

    Die setzen raspiBackup (noch) nicht ein und sie haben mich deshalb (noch) nicht zur Besichtigung eingeladen. Und das obwohl raspiBackup ja auch chinesisch spricht :lol:

  • Lies nochmals was Du hier geschrieben hast!

    Was du meinst, interessiert die abwandernden Unternehmen nicht. Die sind weg und kommen nie wieder.

    Die wandern nicht ab, sondern verlegen ihre Produkrion dahin, wo die Kosten geringer sind als hier und damit der Gewinn gesteigert wird. Kapitalismus halt.

    Wir haben nicht Intel und AMD. Das sind US-amerikanische Unternehmen.

    Die u.a. in Deutschland entwickeln und produzieren und hier Steuern entrichten. Die sind auch nicht aus USA "abgewandert".

  • Die sind auch nicht aus USA "abgewandert".

    Nur weil wir Steuerzahler denen die Fabrik finanziert haben.

    Wenn die keine Lust mehr haben sind die weg, sie verlieren ja nichts.

    Siehe Nokia: Keine Subventionen mehr? Und Tschüß.

    MfG

    Jürgen

  • Die u.a. in Deutschland entwickeln und produzieren und hier Steuern entrichten. Die sind auch nicht aus USA "abgewandert".

    Weil man so eine Produktionsstätte nicht so hopplahopp verlegen kann und einiges an Geld gekostet hat.

    Wenn es aber absehbar ist, dass es sich hier nicht mehr lohnt, bauen sie halt woanders und ziehen dann um, wenn es soweit ist.

    Das hängt auch von unseren politischen Entscheidungen ab.

  • Wie ich oben schrieb:

    Kapitalismus halt.

    Da ist kein Platz für Idealismus. Da geht es nur darum mit möglichst wenig Aufwand und Kosten, möglichst vie Gewinn zu "erwirtschaften". 🤷‍♂️ Wenn es die Möglichkieiten gibt, dann werden diese natürlich auch genutzt. Ist halt (leider) so.

  • Die wandern nicht ab, sondern verlegen ihre Produkrion dahin, wo die Kosten geringer sind als hier und damit der Gewinn gesteigert wird. Kapitalismus halt.

    Wo fallen dann die Steuern an? In dem Land, in dem produziert wird oder in der BRD? Was bringt es uns, wenn Unternehmen im Ausland produzieren?

    Schafft das in der BRD Arbeitsplätze?

    Wenn hier nichts mehr produziert wird, findet hier keine Wertschöpfung statt, ergo kann man auch nichts mehr im Ausland kaufen.

  • @DeaD_EyE Die ”abwandernden Unternehmen” kommen wieder wenn es sich rechnet wiederzukommen. Das heisst die kommen wieder wenn wir hier so niedrige Standards für *Arbeiter* haben wie die Länder wo sie hinwandern. Deutschland dagegen wettbewerbsfähig machen, würde bedeuten, das muss hier für Arbeiter, also die Masse der Leute, noch deutlich schlechter werden. Wenn man so eine Art von Abwärtsspirale gut findet, kann man das natürlich versuchen.

    Ich denke nicht das China selbst, das mit der Diktatur verneinen würde. Deutschland ist eine parlamentarische Demokratie, wir haben eine Gewaltenteilung. Das ist alles nicht perfekt und könnte und muss besser werden, aber es ist da. Ich halte es für sinnvoller daran zu arbeiten, als alles niederzubrennen und einen Diktator zu installieren.

    Es gibt Medien die Bürger ”wahrheitsgetreu” aufklären. Vorausgesetzt der Bürger *holt* sich diese Information und zwar von mehr als einem Medium, und dabei dürfen die nicht nur aus einer ”Ecke“ kommen. Keine Medium hat *die* Wahrheit, und alle haben einen Bias. Sich zu informieren und die Informationen einzuordnen ist eine Aufgabe die die Bürger selbst machen müssen. Es gibt kein Medium von dem man sich die eine Wahrheit vorgekaut füttern lassen kann.

    Zu dem „gehirngewaschen“: Dir ist schon aufgefallen das ich das “Wir“ in Anführungszeichen gesetzt hatte?

    Der Westen ist nicht nur die USA. Die sind ein, teilweise bestimmender, Teil davon, aber deren Strahlkraft bröckelt auch. Wenn die EU sich nicht zu sehr innerhalb gegeneinander ausspielen lässt, dann sind wir in Verhandlungen mit den USA schon ernstzunehmen.

    “Dawn, n.: The time when men of reason go to bed.” — Ambrose Bierce, “The Devil's Dictionary”

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