Magnetschalter per Optokoppler an Pi

  • Hallo Zusammen,

    ich habe eine bestehende Schaltung und möchte diese gerne dafür verwenden um einen Magnetschalter als Eingang für den Raspberry Pi zu verwenden.

    Bestehend ist der CNY74-4 sowie die Verdrahtung bis auf den Magnetschalter.

    Nur war seither der Optokoppler mit 24V gespeist und alles hat super Funktioniert.

    Nun möchte ich aber 5V benutzen und mit dem Magnetschalter gegen Masse schalten.

    Schaltet der Optokoppler mit den 5V und dem Widerstand von 2K2 Ohm oder muss ich diesen austauschen ?

    I=U/R = 5V-1.25V / 2200 = 1.7mA

    Am Ausgang muss ich nichts verändern dort ist alles schon so vorhanden und sollte passen.

    Anbei ein Schema. Vielen Dank!

  • Moinsen,

    5 mA und er sollte sicher schalten, und den Ausgangs-Transi nicht im Lastregelbereich laufen lassen. Weil hier auch Kabellängen eine Rolle spielen, musst du schußendlich am Ausgang sicherstellen, das mind. 2,8 Volt am RasPI INPUT-GPIO ankommen, damit dieser das Signal auch als HIGH wertet.

    Franky

  • Moinsen,

    Der Optokoppler soll ja schliesslich zur Potentialtrennung dienen...

    wenn ich den Einleitungstext:

    Nun möchte ich aber 5V benutzen und mit dem Magnetschalter gegen Masse schalten.

    Schaltet der Optokoppler mit den 5V und dem Widerstand von 2K2 Ohm oder muss ich diesen austauschen ?

    Wenn der Magnetschalter als Schaltkontakt zur Betätigung Optokoppler dient, und dabei ohnehin das gleiche Massepotential genutzt wird, ist diese Trennung ( galvanische Trennung ) ohnehin zu Teilen obsolet.
    Aber wenn er unbedingt einen Optokoppler verbauen möchte ;)

    Franky

  • Hallo,

    Danke für die rege Teilnahme!

    die 5V Spannungsquelle ist NUN tatsächlich die gleiche wie die des Pi, damals war das andern, da wurde mir empfohlen diese Verbindung zu erstellen (GND Raspi <--> GND 24V

    Wie gesagt alles schon da und verdrahtet, deswegen wollte ich einfach nur die 24V gegen 5V tauschen bzw. ist ja auch schon da... und meinen Magnetschalter an die vorhandene Klemme anschließen.

    Heißt der Widerstand von R1 = U / I = 5V-1.25V / 0.005A =750 Ohm sein ?

    Wie berechne ich R2 dann ? Hier habe ich ja nichts geändert, oder verhält sich der Ausgang nun anders da der Eingang sich von 24V auf 5V ?

  • Moinsen,

    Wenn ich das richtig sehe willst du auf LOW schalten ? Dann kannst du das so lassen mit R2.
    Warum in der Schaltung immer noch eine Zusätzliche Spannungsquelle 5,0 V enthalten ist verstehe ich nicht.
    Normal wenn der mittlere Teil richtig gezeichnet ist, dann fließt der Strom durch den Vorwiderstand zur LED des Optokoppler und weiter zum Schaltkontakt gegen Masse ?
    Du kannst aber wenn ein galvanische Trennung zwischen dem Auslöser des Magnetschalters und diesem selber vorhanden ist dir den Optokoppler komplett ersparen.
    Damit geht ein 10 k Widerstand von 3,3 V kommend auf den einen Kontakt des Magnetschalters, von diesem Punkt zum GPIO und die andere Seite des Magnetschalters wird direkt mit Masse verbunden.

    Franky

  • Ich dachte ich nehme einfachhalber den vorhandenen Optokoppler und vielleicht hilft er auch gegen Störsignale von aussen...(nur ne Vermutung)

    Eine 2. Spannungsquelle habe ich nicht (mehr).

    Genau mit dem Pullup auf High und wenn er schaltet gegen Masse und LOW auswerten. Ist mir aber eigentlich egal.

    Das sind die Magnetschalter die ich verwenden möchte... Magnetschalter [Anzeige]

    Quote


    Du kannst aber wenn ein galvanische Trennung zwischen dem Auslöser des Magnetschalters und diesem selber vorhanden ist dir den Optokoppler komplett ersparen.

    Das kapiere ich nicht was du meinst.

    Dein Schema verstehe ich auch nicht ganz sorry.

  • Moinsen,

    Es sind mit deiner Linkbestätigung einfache REED-Kontakte. Damit brauchst du keine galvanische Trennung oder eine Trennung bezüglich der Spannungen.
    Das Bild ist ganz einfach.
    Es gibt 2 grundlegende Beschaltungsformen von Tastern.
    Einmal mit einem PullUP ( Widerstand zu Plus ) und einmal mit einem PullDown ( Widerstand auf Masse ).
    Beide Varianten sind dort dargestellt.
    Bei beide Varianten einen umgekehrtes Schaltverhalten bezüglich des sich ändernden Schaltsignalpegels haben, habe ich extra in den "Anschluss" GPIO hineingeschrieben, wie dieser Schaltvarinate arbeitet.

    Franky

  • Achso dann kann ich die Rechte Seite ausblenden in meinem Fall.

    Einfach die 1.-Leitung vom Schalter auf GND, die andere auf den GPIO. Von diesem noch einen 10k Pullup auf 3,3V.

    Mit dem CNY hätte ich also keine Vorteile ? Ist ja schon alles da sogar die Klemmen, bis auf den Widerstand müsste ich tauschen...

    Ich würde es tatsächlich mal versuchen wollen (ausserdem wäre es weniger Verdrahtungsaufwand für mich...)

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