Raspberry PI als Router ... für Studentenwohnheim, wo keiner erlaubt ist.

  • Hi Leute,
    ich bin Student und wohne im Studentenwohnheim. Leider habe ich nur Internet per LAN Kabel.


    Nun würde ich gerne auch per Handy und Tablet im Internet surfen können. Ein Router ist jedoch verboten und wer einen nutzt, wird gesperrt.


    Nun verhält es sich so, dass wenn ich meinen PC erstmals starte mit einer web - login Maske konfrontiert werde und mich einloggen muss. Der pc kann nun den ganzen Tag laufen, ohne ein erneutes Einloggen. Standby für 1min und ich muss mich erneut einloggen.



    Zur Zeit nutze ich mein win8 als wlan access point per Windows Befehle:


    [font="Verdana"]netsh wlan set hostednetwork mode=allow ssid=”How-To Geek” key=”Pa$$w0rd”[/font]
    [font="Verdana"][font="Verdana"]netsh wlan start hostednetwork[/font]
    [/font]



    [font="Verdana"][font="Verdana"]Leider muss ich dies nach jedem Neustart erneut einrichten, da es nie einen Neustart überlebt.[/font][/font]



    [font="Verdana"][font="Verdana"]Ich weiß, dass der Raspberry PI in der Lage ist wie ein Router zu funktionieren. Jedoch sollte es nicht einen normalen Router nachahmen, sondern eher die Möglichkeit des web Logins bieten und dann meinen laufenden pc ersetzen ... nur stromsparender.[/font][/font]


    [font="Verdana"][font="Verdana"]Perfekt wäre ein Linux auf dem Router, das eine Art von Access Point bietet und ich mich aber trotzdem wie mit einem normalen pc einloggen kann.[/font][/font]


    [font="Verdana"][font="Verdana"]Hat jemand eine Idee?[/font][/font]

  • Irgendwie ist mir nicht ganz klar was Du eigentlich willst :s

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect."

    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

  • Okay:
    Ich möchte einen Raspberry PI Wlan Router.


    Dieser soll aber eher wie ein normaler pc sein.
    Ich möchte mich dann per Fernwartung oder direkt in mein UniNetz einloggen können.
    Anschließend soll der Raspberry PI - pc per wlan einen Router simulieren, sodass ich mit mehreren Geräten surfen kann.



    Es soll aber nicht direkt nur ein Router sein, da das nicht erlaubt ist.



    Angehängt ein Bild vom Login.





    Im Endeffekt die Gleiche Funktion, wie ein pc, der mit Kabel im Internet ist und dann selbst per Wlan einen Access Point simuliert.

  • Hallo Jerremy!
    Habe das hier bei Google gefunden. Weiß nicht, ob es dir weiterhilft. Kannst es dir ja mal anschauen.


    Grüße
    dressler5

  • Danke dressler5,
    aber damit hätte ich wieder einen normalen Router.


    Ich möchte aber eher einen pc haben mit der Möglichkeit, dass der Raspberry pi sich wie ein normaler pc in das Internet per LAN Kabel einloggt und ich dann über diesen per wlan surfen kann.


    Ein normaler Router bietet das nicht und wird möglicher Weise sogar noch als solcher erkannt und ich gesperrt.

  • Du willst also Deine Pi als Surfstation benutzen und nix mehr weiter dran anschliessen? Weder per Kabel noch WLAN?

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

  • Hallo,
    der Pi soll sich über Ethernet mit dem Uni-Netz verbinden und auch aut. Einloggen, was hier über einen Web-Login realisiert ist. Damit nicht auffällt, dass es sich um einen anderen Rechner handelt, muss zumindest die MAC-Adresse des Laptop geklont werden, ansonsten bekommt der Pi vermutlich sowieso keine IP-Adresse zugewiesen oder der Anschluß könnte gesperrt werden.


    Wie und ob man den Login automatisieren kann weiß ich nicht. Abschließend möchte er mit dem Pi einen WLAN-Accesspoint aufbauen und die Verbindung für den Laptop, Smartphone usw. durchreichen, also einen AP erzeugen und über NAT vom Uni-Netzwerk trennen.

    Edited once, last by Flashmob ().

  • Hm, wir wissen ja leider nicht genau wie der Login auf Serverseite realisiert ist. Ich könnte mir vorstellen, dass irgendwo im Router/Gateway/... gesichert wird, welche IP grad Zugang zum Internet bekommt und welche nicht. Da wäre ein Raspberry Pi mit NAT+AP wahrscheinlich ausreichend. Falls nicht, müsstest Du vielleicht mit einem Proxy rumspielen.


  • ... Da wäre ein Raspberry Pi mit NAT+AP wahrscheinlich ausreichend. Falls nicht, müsstest Du vielleicht mit einem Proxy rumspielen...


    Muss schon ein Proxy benutzt werden, denn sonst ist es ein Klacks rauszufinden dass mehrere Systeme durch den Router kommen.

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

    Edited once, last by framp ().


  • ... wird möglicher Weise sogar noch als solcher erkannt ...


    Weißt Du evtl. mit welchem "Mechanismus" ein Router im UNI-Netz, als Router erkannt wird?

    The most popular websites without IPv6 in Germany.  IPv6-Ausreden

  • Also ich hab selbst mal vor einiger Zeit in einem Studentenwohnheim gewohnt (allerdings in einer anderen Stadt) und kann mal meine Erfahrungen damit teilen:
    Bei uns waren Router auch grundsätzlich nicht erlaubt. Das lag daran, dass viele Leute unfähig waren, die Dinger richtig zu konfigurieren und oft so intern weitere DHCP-Server im Netzwerk zu finden waren. Das hat dann das ganze Wohnheim oft stundenlang lahmgelegt, bis der Übeltäter gefunden wurde (bei einigen dieser Router war der Admin-Zugang im Webinterface gar nicht oder nur mit dem Standard-PW geschützt, sodass man glücklicherweise die Router selbst umkonfigurieren konnte :D). Bei richtig konfigurierten Routern gab es zumindest bei uns nie Probleme - habe selbst lange einen betrieben. Kannst ja mal beim Netzwerk-Support/Rechenzentrum der Uni nachfragen (i.d.R. sind die sehr kompromissbereit, wenn man Ihnen das Vorhaben beschreibt und sie merken, dass man Ahnung von der Sache hat). Die Authentifizierung der einzelnen Anschlüsse erfolgte bei uns über die Mac-Adresse, sodass man sich nur auf einem Gerät nach dem Router in so einem Webinterface anmelden musste und schon konnten alle anderen Geräte, die an dem Router hingen auch ins Netzwerk/Internet.
    Desweiteren war bei uns soweit ich mich erinnern kann nur das Betreiben eines DHCP-Servers anfangs nicht gestattet (aus oben genannten Gründen), die Passage mit den Routern wurde dann nachträglich ergänzt, weil wohl viele nicht wussten, dass die allermeisten Router auch DHCP-Server integriert haben.
    Warum nur Router nicht erlaubt sein sollten, erklärt sich mir nicht. Schließlich kann man auch mit einem normalen PC einen DHCP-Server aufsetzen und damit das Netzwerk genau so lahmlegen, wie mit einem falsch konfigurierten Router.

  • Hallo Leute. Der Thread ist schon was älter. Aber mich würde der derzeitige Fortschritt interessieren. Habt ihr es hinbekommen den Pi so einzurichten? Falls ja wüsste ich gerne wie ;)


    Grüße,
    Micha

  • Ich meine man sollte den Login, wie immer er auch im Hintergrund funktionieren mag, mithilfe von curl hinbekommen.


    -> http://wiki.ubuntuusers.de/cURL


    Wenn man den Vorgang in einem Skript festhält und dieses Skript immer automatisch starten lässt, sollte der Pi soweit mit dem Internet verbunden sein.


    Dieses Verbindung kann man dann einfach per Wlan-Stick verbreiten (Stichwort hostapd).


    Dann macht der Pi das gleiche wie dein Windows Rechner - nur automatisch nach einstecken, bzw. dauerhaft.


    Wenn du das mit dem Windows Rechner bisher so betreibst und es niemand merkt, dann bist du so auf der sicheren Seite würd ich behaupten.


  • Also ich hab selbst mal vor einiger Zeit in einem Studentenwohnheim gewohnt (allerdings in einer anderen Stadt) und kann mal meine Erfahrungen damit teilen:
    Bei uns waren Router auch grundsätzlich nicht erlaubt. Das lag daran, dass viele Leute unfähig waren, die Dinger richtig zu konfigurieren und oft so intern weitere DHCP-Server im Netzwerk zu finden waren. Das hat dann das ganze Wohnheim oft stundenlang lahmgelegt, bis der Übeltäter gefunden wurde (bei einigen dieser Router war der Admin-Zugang im Webinterface gar nicht oder nur mit dem Standard-PW geschützt, sodass man glücklicherweise die Router selbst umkonfigurieren konnte :D). Bei richtig konfigurierten Routern gab es zumindest bei uns nie Probleme - habe selbst lange einen betrieben. Kannst ja mal beim Netzwerk-Support/Rechenzentrum der Uni nachfragen (i.d.R. sind die sehr kompromissbereit, wenn man Ihnen das Vorhaben beschreibt und sie merken, dass man Ahnung von der Sache hat). Die Authentifizierung der einzelnen Anschlüsse erfolgte bei uns über die Mac-Adresse, sodass man sich nur auf einem Gerät nach dem Router in so einem Webinterface anmelden musste und schon konnten alle anderen Geräte, die an dem Router hingen auch ins Netzwerk/Internet.
    Desweiteren war bei uns soweit ich mich erinnern kann nur das Betreiben eines DHCP-Servers anfangs nicht gestattet (aus oben genannten Gründen), die Passage mit den Routern wurde dann nachträglich ergänzt, weil wohl viele nicht wussten, dass die allermeisten Router auch DHCP-Server integriert haben.
    Warum nur Router nicht erlaubt sein sollten, erklärt sich mir nicht. Schließlich kann man auch mit einem normalen PC einen DHCP-Server aufsetzen und damit das Netzwerk genau so lahmlegen, wie mit einem falsch konfigurierten Router.



    Hi freibeuter,
    es könnte natürlich sein, dass das DHCP die Probleme bereitet. Ich betrieb über 2 Jahre einen Router und konfigurierte ihn als AP ohne DHCP Funktionalitäten. Natürlich musste ich mich dann mit jedem Gerät, dass sich neu einloggte erst wieder per Login-Web-Page anmelden und konnte ab da an surfen.


    Mit Win8 scheine ich eine Art von DHCP Server zu haben, da ich mich nicht einloggen muss, solange ich am PC eingeloggt bin.


    Gestern vergaß ich dies und bekam dann prompt die Anmeldeseite auf dem Tablet präsentiert. Also ist es nicht direkt DHCP und auch nicht direkt eine reine AP Funktion.


    Genau diese Funktion benötige ich am Besten per Router oder Raspberry PI.





    @julian92:
    Danke für den Tipp mit Curl. Leider bin ich absolut unerfahren mit Linux und wüsste nicht, wie das funktionieren soll.
    Soweit ich deinen Kommentar verstehe scheint es möglich zu sein CURL als automatischen Log-In - Helfer zu verwenden. Das Internet weiter zu leiten scheint dann aber ein anderes Problem zu sein.

  • Jerremy
    Was ich nicht verstehe ist, was gegen einen Router mit DHCP spricht? Dein PI bekommt die Mac-Adresse deines PC's und meldet sich beim start automatisch im Login an. Auf dem PI installierst du dann hostapd und sagst ihm, dass er ein IP-Bereich wie z.B. 192.168.45.1 benutzen soll. (Dieses Ip-Bereich darf im Netz noch nicht vorhanden sein.) Dann connectest du auf das Wlan vom PI und bekommst eine IP in deinem Bereich z.B. 192.168.45.10. Für die Uni sieht es aus, als wenn du gerade über die Mac-Adresse bzw. ip surfst die du im PI angegeben hast. Bei uns in der Schule klappt das so immer. Schulnetzwerk hat 192.168.5.x. Unser PI hat 192.168.200.x mit DHCP. Schon können wir über den PI in das Schulnetzwerk und es schein so, als wenn nur ein Gerät im Internet ist. Du könntest das Wlan nach auch verbergen.


    Kann man auf die Login Seite der Uni von außen zugreifen?

  • noxx So wie ich verstanden habe kann er sich mit seinen Zugangsdaten der UNI nur einmal gleichzeitig anmelden. Er möchte das Internet aber gleichzeitig an mehren Geräten nutzen.

  • noxx, ne, da er nur eine IP Adresse von der UNI bekommt. Wenn man mit 2 Geräten über den AP ins Internet gehen würde, bräuchte man 2 IP's bzw. Zugangsdaten

  • LAN Zugriff ganz normal vom PI zur Uni.
    Als zweites Netzwerk das WLAN wo der PI als AP funktioniert. DHCP nur fürs WLAN aktivieren.
    Dazu auf dem PI einen Proxy für das WLAN laufen lassen, welcher Internet-Anfragen über das LAN stellt. Vorteil vom Proxy: von außen (Uni) sieht es so aus, dass der PI alle Anfragen stellt. Was technisch auch völlig korrekt ist.