Frage bzgl Lüftersteuerung

  • Hallo zusammen,

    zur Ausgangssituation:

    Gerät:

    Raspi der 1. Generation

    OS:

    Raspberry Pi OS Lite mit PiHole Installation

    GPIO Belegung:

    Ein 5V Lüfter über die Pins 2 (5 Volt) und 6 (GND).

    Im Dauerbetrieb des Lüfters erreiche ich so eine Reduzierung um rund 10°C von 40°C auf 30°C (zumindest laut Web-GUI des Pihole).

    Das kleine Ding ist aber relativ laut.

    Nun zur Fragestellung:

    Es gibt ja etliche Anleitung, wie ich eine temperaturgesteuerte Schaltung realisieren kann.

    Dafür wird aber dann noch ein Widerstand und Transistor benötigt.

    Darauf würde ich gerne verzichten.

    Gibt es daher einen Möglichkeit die beiden Pins zeitgesteuert, zum Beispiel im 30 Minuten Takt, ein- und auszuschalten?

    Oder kann ich das auch nur über zusätzliche Widerstände etc. realisieren?

    Grüße

    Kai

  • Danke für die schnelle Info, dann bleibt er im Dauerbetrieb :)

    Ich fand den Unterschied von 40 auf 30 Grad halt relativ überzeugend, auf lange Sicht gesehen ist das ja bestimmt gut für die Lebensdauer.

  • Moinsen,

    Das reine Ein- und Aus, ohne wirkliche Beeinflussung der Drehzahl geht über theoretisch Cron, sofern der Lüfter nicht mehr als den zulässigen Strom an einem GPIO zieht. Trotzdem brauchst du eine Freilaufdiode, um den GPIO während des Auslaufens des Lüfters vor einer Selbstinduktionsspannung zu schützen.

    Wenn du aber oder ohnehin schon einen GPIO abstellen willst, dann kann man das auch ganz Small mit SMD Bauteilen machen, die man auf einer kleinen Lochrasterplatine unterbringt. Diskrete, bedrahtete Bauelemente sind nun einmal viel viel größer.


    Der verwendete MOSFET-Transistor kann bis 120 mA bei 5 Volt ( Con1 ) belastet werden, was 0,6 Watt entspricht. Die PWM Pulsrate sollte oberhalb von 2 kHz liegen, damit keine PWM Pfeifgeräusche auftreten. Con 2 ist der Signal Eingang in diese Schaltung von einem beliebigen GPIO, welcher ein Schaltsignal oder ein PWM Signal ausgibt.
    CON 3 ist Masse, wie auch zu sehen ist.



    Ansonsten kannst du über verschiedene SW Lösungen, welche auch hier schon vorgestellt wurden, eine aktive Temperaturabhängige Steuerung aufbauen.

    Franky

  • Ich fand den Unterschied von 40 auf 30 Grad halt relativ überzeugend, auf lange Sicht gesehen ist das ja bestimmt gut für die Lebensdauer.

    Das juckt den RPi in diesem Temperaturbereich nicht mal ansatzweise. Wenn das dauerhaft 70°C wären, könnte man darüber mal nachdenken, damit der RPi nicht runtertaktet. ;)

  • Danke für diesen Ansatz, aber das wird mir dann zu aufwändig. Der Lüfter bleibt dann einfach im Dauerbetrieb ;)

  • Hallo zusammen,

    hast du den RPi denn in einem Gehäuse? Falls nicht, kannst du auch einen passiven Kühlkörper benutzen.

    Aber wie Hyle schon gesagt hat, 40°C sind für den Raspi gar kein Problem, mein PI400 taktet auch bei diesen Temperaturen fleißig mit 1.80 GHz (solange er das auch braucht, wenn ich ihn mit Browser im Hintergrund stehen lasse, geht er auch so auf 1 GHz runter)

    Wie heißt eine Schlange, die exakt 3,14 Meter lang ist?

    πthon

  • BTW:

    es gibt ein paar wenige Kühler, die auch sicher auf 3,3V laufen - nur dann eben langsamer.

    Diese machen dann keinen Krach mehr und sind selbst für fleißige RPi4 (im Armor-Gehäuse, seitlich über dem SD-Karteneinschub und bei aufgestecktem AMP) ausreichend.

    Wobei : für einen RPi 1er (bis hin zum 3er) sollte es völlig ausreichen, wenn man das auf die Seite stellt - selbst das macht thermisch schon nen Unterschied...

    ---

    Kein Backup? Kein Mitleid :evil:
    [we all live in a yellow subroutine...]

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