12 Volt Scheibenwischermotor mit Raspberry Pi steuern

Heute ist Stammtischzeit:
Jeden Donnerstag 20:30 Uhr hier im Chat.
Wer Lust hat, kann sich gerne beteiligen. ;)
  • Hallo,

    ich habe gerade unheimliche Probleme eine funktionierende Schaltung aufs Blatt zu bekommen. Der Bereich Elektrotechnik ist momentan noch recht neu für mich, da ich mich größtenteils mit der Programmierung des Raspberry Pis beschäftigt habe. Die Webapplikation, die die Drehung veranlasst wurde bereits geschrieben. Ich hoffe, dass mir hier ein paar erfahrene Forenmitglieder weiterhelfen können.

    Nun zu meiner Frage:

    Ich möchte im Grunde einen Scheibenwischermotor (febi 17086) mit einem Raspberry Pi3, möglichst ohne große Latenz, ein- und ausschalten. Wie würde eine solche Schaltung aussehen, ohne, dass ich eines der Komponenten grille? Und würde bei der Spannung eher ein Transistor oder ein Relai Sinn machen?

    Motor: 12V; 30W; ~2,5A

    Ich habe nun bereits aus weiteren Foreneinträgen herausgefunden, dass ich einen Transistor (für geringere Latenz) bzw. ein Relai benötige. Ich als Einsteiger habe da auch noch etwas von einer Freilaufdiode gelesen, wobei die eher am Rande erwähnt wurde.:conf:

    Vielen Dank schonmal im vorraus!:)

    Freddy

  • 12 Volt Scheibenwischermotor mit Raspberry Pi steuern? Schau mal ob du hier fündig wirst!

  • Moinsen,

    Diese Last kannst du schon mit einem Relais schalten, nur sollte es hochwertig sein, wie echte KfZ-Relais.
    Du kannst aber keinen Leistungstransistor nehmen und diesen direkt ansteuern, dass würde den GPIO grillen.
    Aber 30 Watt mit einem Leistungstransistor der Stromgesteuert ist schalten zu wollen, ist der Rückfall in die Zeiten der Röhrentechnik.
    Aber du kannst eine N-Chanal MOSFET nehmen, einen Logic Level, wie den IRL540NS. Dieser kann das direkt schalten. Dazu musst du nur zusätzlich einen Gate-Widerstand 180 Ohm, einen Gate-Source Widerstand 4,7 kOhm , sowie eine Freilaufdiode 3A Type einplanen. Das bekommt man bei den meisten Elektronik Versandhäuser ( zuzügliches Porto ) für knappe 2,50 € .

    Franky

  • Danke erstmal für die schnelle Hilfe.

    Also würdest du statt eines Relais oder Transistors den IRL540NS bevorzugen?

    Hättest du auch einen Aufbau, den du mir aufzeichnen könntest? Ich würde das ganz gerne daran nachvollziehen.

  • Moinsen,

    Du kannst Relais verwenden, aber nicht diese einfachen billigen die Amazon & CO über den Ladentisch wandern. Diese haben allgemein bei Gleichspannungslasten ein Haltbarkeitsproblem ( diese sind bereits auf Grund des "günstigeren" Kontaktmaterials nach wenigen 1000 Schaltzyklen soweit fertig, das man sie ersetzen muss ).
    Leistungstransistoren wie BD und Artgleiche haben einen relativen hohen Bedarf an einen Steuerstrom, so das man diese nicht direkt mit einem GPIO ansteuern kann, sondern über mehrere Stufen die Verstärkung immer weiter vergrößern muss. Das hat natürlich aus zur Folge es fällt eine größere Abwärme an, die irgendwie abgeführt werden muss.
    Du kannst dich auch für ein Solid State Relais entscheiden, oder auch was anderes aufbauen.
    Wenn man kein Problem damit hat selber zum Lötkolben zu greifen, sind meine persönlichen Favoriten immer MOSFETs. Weil die diese Spannungsgesteuert sind, und somit auch dem funktionellen Grundprinzip eines MOSFETs fast keinen Strom aus dem GPIO ziehen. Besonders bei längeren "ON"-Phasen macht sich das bemerkbar.

    Franky

  • Danke für die Zeichnung :D

    Kannst du eventuell einschätzen, ob ein TRCT5000 IR zuverlässig ein schwarzes Logo mit den Maßen 1,5cm X 1,5cm erkennt, wenn es direkt davor vorbeigezogen wird? (Weißer Hintergrund)

  • Moinsen

    Kannst du eventuell einschätzen, ob ein TRCT5000 IR zuverlässig ein schwarzes Logo mit den Maßen 1,5cm X 1,5cm erkennt, wenn es direkt davor vorbeigezogen wird?

    Dazu würde ich einfach auf das Datenblatt verweisen ->

    Wobei in den dazugehörigen Diagrammen des Herstellers zu lesen ist das d ( workung distance ) optimaler Weise 2 mm betragen soll. Auch hier wird schon gezeigt das die Reflektionsfläche mit einem Durchmesser von 22,5 mm = 2,25 cm angegeben wird.
    Abhängig von der Umgebungshelligkeit und den -streulicht, und natürlich auch der Oberfläche der Reflektionsfläche ( sowohl in der von Güte = Ebenheit , und seiner materiellen Beschaffenheit IR Licht zu reflektieren ) liegt meine Einschätzung eher in Richtung - nein.
    Rauhe Oberflächen, wie normales Papier, oder matte Farbanstriche werden hier eher zu Erschwerung einer sicheren Erkennung beitragen, besonders wenn dieser "Arbeitsabstand" nicht im optimalen Bereich liegt.
    In Bereichen mit ausschließlich künstlicher Beleuchtung, mit einer stark schwankender Umgebungshelligkeit haben sich Sensoren im Violetten / Nahes UV Lichtspektrum besser bewährt, wenn die Detektierungsentfernung nicht wirklich konstant gehalten werden kann, oder größere Abstände zwischen Sensoreinheit und dem Bewegungsobjekt überbrückt werden müssen.
    Grundsätzlich kann man mit so vielen Unbekannten, was detektiert werden soll, wie groß die Reflektionsfläche ist, welche Oberflächeneigenschaft diese aufweist, welcher Detektierungsabstand zu überwinden ist, wie schnell sich das Objekt ( wieder in Abhängigkeit des Flächeninhaltes des Farbunterschiedes ) bewegt und weiteren Einflußfaktoren, keine nicht einmal eine 50%ig zutreffende Aussage treffen. -> Wenn einer dieser Arbeitsparameter dieser Lichtschranke nicht ganz den optimalen Arbeitsbedingungen entspricht liegt die Wahrscheinlichkeit das es nicht, oder nicht zuverlässig funktionieren wird bei über 50 %.
    Wenn die Entfernung zwischen Sensor und Bewegungsobjekt im Bereich bis 5 mm + und eine sichtbare Farbmarkierung nicht wirklich notwendig ist, sowie es die Materialien es zulassen, würde ich dann eher in Richtung Hall-Sensor ( Magnetfeld-Sensor ) mit einem kleinen Miniatur Magneten gehen. Solange es sich um keine schnell rotierendes Objekt handelt, wo eine potentielle Unwucht durch den Magnetkörper zu ungewollten Vibrationen führen kann, ist eine solche Auswertung meist viel zuverlässiger.

    Franky

  • Der IRLZ34N kommt im TO-220-Gehäuse, hat ähnliche Werte und ist günstiger.

    Dann schaue dir mal bitte die Dauerstromfestigkeit dieses IRLZ34N bei 12 Volt an. Okay, wenn nichts blockieren oder schwergängig laufen sollte, sind die knapp 7,5 A schon nicht schlecht. Aber damit ist man bei der TO-220 Variante schon am thermischen Limit, wenn der Anlaufstrom höher ausfallen sollte und man muss durch Wärmeableitung für zusätzliche Kühlung sorgen. Ein DPAK² hat immer noch den Vorteil, das er das die Kupferlage als Kühlfläche automatisch zur Verfügung hat. Da hätte man mit dem 540er mit knappen 12 A höhere Sicherheitsreserven bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf.
    Wenn schon der TO , welcher sich als - Zitat: "Der Bereich Elektrotechnik ist momentan noch recht neu für mich,..." bezeichnet von "2,5 A" spricht, dann nehme ich an, das ihm der Unterschied zwischen einem Nennstrom, und ein Anlaufstrom unter Last, wahrscheinlich nicht geläufig ist.
    Hier sollte man unabhängig des Motormodells vielleicht etwas mehr auf Betriebssicherheit achten, wenn keine monströsen Kühlbleche montieren möchte.
    Aber das nur als kleine Randbemerkung.

    Franky

  • Danke erstmal für die Einschätzung des Sensors. Vielleicht gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit mein Projekt umzusetzen, die ich noch nicht sehe. Ich möchte ein Scheibenband (https://www.schuetzenwelt.de/Scheiben-Munit…heibenband.html) zwischen zwei Rollen in einem Automat hochziehen lassen.(Vorbild: Gehmann) Der Motor soll dabei natürlich immer genau dann stoppen, wenn die nächste Scheibe genau auf Höhe eines Loches in einem Holzbrett ist. Ich dachte nun, dass man das kleine schwarze Symbol auf der Scheibe erkennen könnte und somit dem Motor zum stoppen veranlasst. Ich möchte Ungenauigkeiten in zeitgesteuerten Umdrehungen vermeiden.

    Hättest du eventuell eine weitere Idee oder einen Sensor, wie ich den Motor automatisch an gegebener Stelle anhalte?:conf:

  • Ich möchte im Grunde einen Scheibenwischermotor (febi 17086) mit einem Raspberry Pi3, möglichst ohne große Latenz, ein- und ausschalten. Wie würde eine solche Schaltung aussehen, ohne, dass ich eines der Komponenten grille? Und würde bei der Spannung eher ein Transistor oder ein Relai Sinn machen?

    Motor: 12V; 30W; ~2,5A

    Wenn Du Dich von Deinem Ansinnen veraschiedest, das in #9 verlinkte Scheibenband mit einem 30 W Motor hochziehen zu müssen, dann geht das auch mit wesentlich geringere Leistung mit Motoren (Walzen und Andruckrollen), die in jedem ausrangierten Drucker vorhanden sind. Bei Druckern mit Druckwalze (Matrix-/Typenraddrucker) braucht es weniger, bei Druckern mit Einzelblattdurchzug mehr Bastelfantasie.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Und wie würdest du die Problematik behandeln, dass die Scheibe jeweils an einem bestimmten Punkt gestoppt werden müssen? Selbst wenn die Druckermotoren präzise genug sind und ein leichtes Abrutschen der Blätter nicht zulassen, hätte ich trotzdem die Frage, wie man dann zum Beispiel neues Papier einfach nachlegt?

    Mir fehlt in der ganzen Geschichte momentan noch ein Sensor.

    Die Idee mit den Druckerwalzen ist mir auch schon gekommen. Kann ich diese denn auch soweit einstellen, dass sie den Blatteinzug etwas verlangsamt durchführen?

  • Post by Frank86 (January 20, 2024 at 8:14 PM).

    The post was deleted, no further information is available.
  • ad #11:

    Walzenarretierung auf, Papier rein, Walzenarretierung zu.

    Wenn Dir die Schrittanzahl eines Schrittmotors zu ungenau ist, kannst Du die Markierung an der Scheibe links unten z.B. mittels LDR/Photodiode detektieren, oder die Hell-/Dunkelgrenze einer Scheibe als Referenz heranziehen.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Moinsen

    Bevor Du da rumbasteltst und Bauteile zusammensuchst, das hier ist fertig:

    Vielleicht sollte man mehr oder eher die Grundbedürfnisse des Projektes sehen ?
    Was willst du mit einer 3 Kanal Relais-Karte ? Aber mal ganz ehrlich, auch dafür um einen GPIO zu schalten braucht man keine besonderen Code und schon gar nicht von Waveshare.
    Und dann überlege mal, falls du dir mal die Mühe gemacht haben solltest, in die Datenblätter dieser speziell auf dem Relais-Board verbauten Relais zu schauen. Der TO wird damit nicht sehr lange Freude damit haben, wenn das Relais mehrmals am Tag , und sogar pro Stunde betätigt wird. Das sage ich dir den Ausfall schon in unter einem 3/4 Jahr voraus, wenn die Anwendung auf einem Schießanlage eine Eventauslösung von mehreren 10x Schaltevents pro Stunde haben wird.
    Also mal so gesehen, nicht die Lösung wenn die Schießanlage häufig bis sehr häufig genutzt wird. Und ich kenne die Fa"x"en die auf einen Schießstand abgehen, weil ich solche Anlagen schon mehrfach gebaut habe. Von solchen Klacker-Relais dann auch noch erwarten zu wollen, das diese Punktgenau die Folgescheibe aus ein identisches Weitertransportmaß weiterziehen und das mit ein solchen elektromagnetischen Klappe-Krücke, Hut ab du hast Mut so etwas zu empfehlen.

    Und wie würdest du die Problematik behandeln, dass die Scheibe jeweils an einem bestimmten Punkt gestoppt werden müssen? Selbst wenn die Druckermotoren präzise genug sind und ein leichtes Abrutschen der Blätter nicht zulassen, hätte ich trotzdem die Frage, wie man dann zum Beispiel neues Papier einfach nachlegt?

    Mir fehlt in der ganzen Geschichte momentan noch ein Sensor.

    Die Idee mit den Druckerwalzen ist mir auch schon gekommen. Kann ich diese denn auch soweit einstellen, dass sie den Blatteinzug etwas verlangsamt durchführen?

    Normal wie RTFM schon erwähnte, diese Scheiben haben eine Perforierung zwischen den einzelnen Scheiben. Das kann man problemlos als Hell-Dunkel-Hell Unterschied mit einer normalen Lichtschranke sehr genau detektieren.

    Meine erste weitergehende Frage , weil nun der Anwendungsfall eindeutiger beschrieben ist, warum willst du das auf einem großen PI umsetzen ? Solche Anwendungsfälle sind eher etwas für weit aus kostengünstigere µContoller, die zudem eine höher, und genauere Echtzeitfähig besitzen, also schneller auch auf diese Events der Erkennung reagieren können, und somit zur Erhöhung deiner Repositionierung der Scheiben beitragen.
    Mit MOSFETs als reine Motortreiber erreicht mal ein Reaktionszeit im oberen nSek, bzw µSek Bereich, wenn eine Detektierung der Perforierungskante gelingt. Aber auch der Vorschlag, einen Stepper Motor aus einem ausrangierten Drucker zu verwenden trifft auf meine volle Zustimmung. Aber nicht diese komischen Relais. -> Hier der Vergleich:
    Ein MOSFET mit der richtigen Ansteuerung auch für einen konventionellen Brushed Gleichstrommotor erreicht eine Latenz von unter 2µ oder besser ( 500 nSek ) . Ein Relais, welches auch noch mit zunehmender Anzahl der bereits geleisteten Schaltzyklen anfängt sich im Prellverhalten zu ändern, komm höchsten auf 10 µSek bei einem frischen neuen Relais, und kann Prellzeiten bis über 100 mSek erreichen. Damit kann man nichts mehr Punktgenau zum Anhalten bringen.
    Ich gehe mal davon aus, das die Weiterzuglänge also Positioniergenauigkeit der Scheibenmitte ( das Schwarze ) einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Daher wirklich Hände weg von solchen Verschleißartikeln die elektromechanischen Relais.

    Franky

  • Hey, danke nochmal, dass sich hier alle soviel Mühe machen mir bei meinem Projekt zu helfen.

    Den großen Pi hatte ich mir mal zu Lernzwecken zugelegt, daher nutze ich ihn nur weil er "da" ist. Für den endgültigen Bau hatte ich überlegt einen Pi Zero zu nutzen. Dieser soll neben der Motorsteuerung auch noch eine Webseite hosten (Motorsteuerung, evtl. Live-Übertragung des Schussbildes). Der MOSFET hat es bei mir auch schon in den Warenkorb geschafft. Ich zöger allerdings gerade noch ein bisschen, weil ich eventuell am Montag an einen alten Drucker rankomme und mir nicht sicher war ob der MOSFET dann auch wirklich da angewendet werden kann.

    Zur Anwendungshäufigkeit kann man sagen, dass ich momentan mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 30sek/pro Schuss schieße. Also wird der Motor auch dementsprechend häufig beansprucht.

    Der Punkt mit der Perforierung ist interessant. Ich wusste nicht, dass auch der dünne Trennstrich zwischen den scheiben erkannt werden kann. Das würde dann mit der LDR/Photodiode funktionieren?

  • Moinsen,

    Wenn du einen alten Drucker zum Ausschlachten bekommst, dann musst du schauen wir der Motor angesteuert wird. Auch bei den Stepper Motoren gibt es verschiedene Typen. Ein 4 Pin Leitung zu diesem Motor bedeutet nichts anderes das du eine Hü. Stepper-Motor Treiber als Fertigplatine verwenden kannst. Bei 5 oder mehr Leitungen muss du dich um das Datenblatt des Motors besorgen.
    Und nein, der MOSFET welcher für brushed Gleichstrommotoren gedacht ist, nützt dir Solo bei einem Stepper-Motor gar nichts.

    Ja, ein Perforierung kann man problemlos mit einer durchstrahlenden Lichtschranke ( vorn eine relativ helle LED, und hinten ein Phootransistor [ oder umgekehrt ] ) erkennen oder detektieren. Allerdings solltest du eine zweiten Phototransistor für einen Helligkeitsabgleich vorsehen, falls an diesem Standort mit wechselnden Lichtverhältnissen zu rechnen ist.

    Es ist aber auch zu beachten, wenn du nach dem Prinzip einer Andruckrolle ( ähnlich Drucker Vorschubantrieb ) du wiederum und je nach Durchmesser dieser Transportwalze eine schnelle Auswerteeinheit benötigst. Denn abhängig von der Rotationsgeschwindigkeit ( Drehzahl ) des Motors / Antrieb erhöht sich mit zunehmenden Durchmesser dieser Walze auch die Umfangsgeschwindigkeit, so das auch der Weitertransport schneller von statten geht. Was wiederum im Umkehrschuß bedeutet die Steuereinheit hat weniger Zeit auf die Erkennung der Perforation zu reagieren.
    Normal sollte ein Zero ausreichend sein, wenn die Programmierung in C/C++ oder über die Shell erfolgt. Allerdings in Python, wenn dann auch noch ein Web-Host im Hintergrund läuft, wäre ich mir bei den Ur-Modell Zero noch mit einem Singlecore Prozessor nicht mehr ganz so sicher, ob bei parallelen Zugriffen auf diese Webseite noch mit der gewünschten Repositionierung ( Bruhed Motor ) möglich ist. Bei Stepper Antrieben ist das eher unkritisch, weil die Fortbewegung über die Anzahl der Steps ( Schaltschritte ) gemacht wird. Das kann zu einem Bedeuten du müsstest erst einmal ermitteln wie viele Steps übberhaupt einer vollständigen Scheibenlänge entsprechen. Und dann kann man erst einmal ( um möglicher Weise auch einen Schlupf auszugleichen ) erst Mal eine festgelegte Zahl Steps machen, wo aktuelle noch keine Überwachung via Lichtschranke mitläuft, und erst auf den letzten Millimetern mittels der Lichtschranke die Position genau verfolgt / ermittelt. Damit wird auch das Pi entlastet, ohne das es sich um synchron um mehrere Dinge gleichzeitig kümmern müsste. Das ist jedoch auch rein von der SW Logik jetzt noch nicht zu sagen, oder genau zu bestimmen, solange das Antriebsverfahren noch nicht eindeutig fest steht.

    Franky

  • Update:

    Guten Abend,

    ich habe mir jetzt einen Drucker besorgt und die Motoren ausgebaut. Scheint so als hätten alle 3 Motoren nur 2 Anschlüsse. Sind das dann gar keine Stepper Motoren?

    Scheint so als wäre das ein normaler Bürstenmotor :kotz:

    Ich würde jetzt allerdings gerne von einem weiteren Drucker absehen und den Motor verwenden wollen, da ja auch die Andruckrolle usw. jetzt schon einbaubereit vorliegt.^^ Wenn ihr allerdings sagt, dass das so überhaupt keinen Sinn macht und keine Möglichkeit besteht diesen Motor zu verwenden, muss ich wohl nochmal los und einen passenden Motor finden.

    Nachtrag: Auf dem Motor stehen folgende Kürzel:

    RS445PA15200k

    made in Vietnam

    HD330421

    00.EM-518

    Edited once, last by Freddy6901 (January 21, 2024 at 11:32 PM).

  • Moinsen,

    Jetzt bleibe mal ganz ruhig :angel:

    Mal eine Nachfrage zu diesen Drucker - Nadeldrucker oder Tintenstrahler ?
    Damit die Frage, dieser andere Motor, der diesen Zahnriemen für die Druckeinheit antreibt ? ließe der sich ggf anstatt dieses Motors verwenden ?

    Aber um auf deine Frage zu antworten, die gehen schon zu verwenden. Wenn man bei Mabschi Motots sucht bekommt man einen Anhalt wohin die Reise geht. Mit 12 Volt wirst du kein Glück haben. Wenn man diesen Datenblättern glauben schenkt werden diese Motoren mit 24 Volt betreiben. Aber die höchste Kraft also Drehmoment haben diese Motoren noch unter 2500 U/min. Hier werden wir wohl auf PWM gehen müssen, um dir eine Anpassung via SW zu erleichtern. Die Strome von unter 2A macht es natürlich auch leichter, weil die ansteuernden MOSFETs keine Monster werden müssen.
    Allerdings bei 24 Volt muss man dann für eine galvanische Trennung zwischen dem Controller und dem Motor sorgen. Das heist dann PI-> Optokopller - Gate Treiber - MOSFET - Motor.

    Demzufolge wäre deine erste Aufgabe ein kleiner Versuchsaufbau mit einer Lichtschranke um die Perforation zu erkennen. Jetzt musst du schauen, was du bereit bist für einen Fototransistor auszugeben, und eine passende LED heraussuchen welche passend zum Maxima der Wellenlänge des Fototransistors passt. [ Jeder Lichtfarbe ist eine Wellenlänge zugeordnet - Fototransistoren können zwar auf Licht allgemein reagieren- haben aber einen Bereich - wiederum Typenabhängig - wo sie besonders empfindlich sind, und damit schon auf kleinste Helligkeitsunterschiede mit einer abweichenden Verstärkung reagieren ] .
    Je näher nun die LED als Lichtquelle an diesem Maxima ist, um so besser und eindeutiger wird der Fototransistor auf diese "vorbei huschende" Perforationskante reagieren. Hier spielen aber auch die Umgebungslichtbedingungen mit eine entscheidende Rolle, so das ich eher zurückhaltend bin, eine klare Empfehlung auszusprechen, ob man auf IR, Rot/Gelb, oder eher den Blau/Violetten/UV Bereich anstreben sollte. Da keiner das Umfeld kennt, welches auf deinem Schießstand /-platz vorherrscht kannst du das einfacher experimentell ermitteln, auch wenn es ein paar Euros mehr kostet, statt dich auf eine Variante festzulegen, die dann möglicher Weise nicht immer zu 100 % funktionieren wird. Die LEDs sind nicht der Kostenfaktor, eher den passenden Fototransistor zu finden. Also hilft nur eine Vorabstudium der Datenblätter einschließlich Preisvergleich.
    Ansonsten die Motorsteuerschaltung PWM Fähig zu machen, sind zuzüglich des MOSFT nochmal 3-5 € ( im Höchstfalle ) mehr. Allerdings musst du dich um eine andere Spannungsquelle 24 v 2,5 A kümmern, so das wir den Motor auch gescheit ansteuern können.
    Aber dann würde ich natürlich sagen, oder den Weg gehen, das ein µController als ausführender Sub-Controller diese Aufgabe übernimmt. Damit bist du nicht von der CPU-Auslastung des RasPi abhängig ( besonders unter der Betrachtungsweise, das du von einem PI Zero gesprochen hattest ).

    Franky

  • Zusätzlich habe ich noch diesen Motor gefunden. Der sieht mir eher nach einem Schrittmotor aus. Der würde allerdings nicht direkt auf die Rollen passen.

    Mal eine Nachfrage zu diesen Drucker - Nadeldrucker oder Tintenstrahler ?

    Tintenstrahldrucker (Epson Stylus BX320FW)

    Hier spielen aber auch die Umgebungslichtbedingungen mit eine entscheidende Rolle

    Der Sensor wird innerhalb eines abgeschlossenen Kasten betrieben. Eine vollständiges Abschirmen von Licht ist denke ich nicht möglich, da die Karte etwas Platz braucht. Ich würde allerdings ein Gehäsue drucken, um möglichst viel Licht abzuschirmen. Zusätzlich steht der ganze Automat in einem Keller, wo keine direkte Beleuchtung auf den Automat trifft.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!