Linux Distro für Home PC - intel. kein Pi....

  • Moin

    ich steig gerade um mit einem Rechner von Win10 auf Linux. Momentan hab ich den Debian Release am Start, bin aber damit nicht wirklich happy. Es läuft alles an Hard- und Software die ich benutze, aber eher schlecht als recht. Die UX ist auch nicht grad der Bringer und Blender z. Bsp. stürzt gern mal ab.

    Welche Distribution nutzt ihr als normalen "Arbeitsrechner"? Womit kommt ihr am besten klar im Alltag? Bis auf linux Mint hab ich schon mit fast allen Distros gearbeitet, aber hauptsächlich Serverseitig, das sagt nichts aus über die "home" Tauglichkeit.

  • Ich habe parallel zu W11 noch Mint installiert.

    Display Spoiler

    Pi4 V1.1, 4 GB, USB3-Hub, 250 GB SSD, Bullseye 64, Mate-Desktop, SD-Card Extender (ruht)
    Pi3b Pihole (Buster)
    Pi3b, 128-GB-SSD, Buster, mit 10,1" Monitor als MM (ohne Spiegel ;) )
    orangepi zero, ohne Beschäftigung
    Pi 5 4 GB im GeekPi-Gehäuse mit externer SSD (Bookworm)


    Warnung: Raspi und Co. machen süchtig! :)

  • Ich nutze derzeit MX Linux (KDE). Meine Frau Linux Mint (Cinnamon). Mein Sohn nutzt Win11 als Spielestarter.

    Ich hatte aber auch schon Ubuntu und Debian im Einsatz. Da auch Raspbian debianbasierend ist, lege ich mein Augenmerk auf Distributionen, die von Debian abstammen.

    Für's Look & Feel ist hauptsächlich die Desktopvariante maßgeblich:
    * KDE und Gnome benötigen eher neuere Rechner
    * Cinnamon ist ähnlich zu Win7
    * MATE ist ein Gnome2-Fork
    * XFCE und LXDE sind ressourcenschonender (ältere Rechner)
    * Budgie taugt mir gar nicht, meine unmaßgebliche Meinung. Ist aber angeblich modern

    EDIT:
    Manchmal erwischt man Hardware, die ums Verrecken nicht unter Linux läuft, weil es keine Treiber dafür gibt.

  • Moin!

    Auf meinem 12-jährigen Lenovo rennt Debian12 mit Gnome. Der 10-jährige Lenovo wird von Arch-Linux mit Gnome betrieben.
    Ich habe keine Problem/Abstürze.

    Achja, dann ist da noch der 14-jährige der hat Debian12 und ID3...

    73 de Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"
    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.
    Linux ist zum Lernen da, je mehr man lernt um so besser versteht man es.

  • Debian war nicht so der Bringer, ehrlich.

    Momentan läuft Mint Cinnamon und das ist ziemlich performant. Läuft alles schneller als mit der Debian 12.5 Version. Netzwerk ist zuverlässiger, das ganze Desktop Gedöns ist ziemlich flott. Ließ sich probemloser installieren und rennt bis jetzt einfach ohne Probleme. Blender schmiert nicht mehr ab.

    Was mich an Debian arg gestört hat ist der "Aktivitätsbutton" oben links im Desktop. Das ist ein unnötiger Schritt bei jeder Aktion. Cinnamon ist ähnlich wie Win7. So ein Rentner wie ich kommt damit bestens klar. Ich mags und bleib dabei. Ist ein Thinkpad Yoga mit i7 Proz. und Touchscreen, Pen mit Wacom Hardware. Alles läuft, bin happy!

    Danke!

  • Bei debian war bei mir gnome am Werk. Man muss sich bei der Installation entscheiden was man als Default einsetzen möchte. Damit war ich von Anfang an irgendwie auf Kriegsfuss. Ich hätte das Desktop enviroment auch ändern können, bedarf aber eine Neuinstallation. Sonst wird man diesen Button nicht los. Da ich viel netzwerkmäßig unterwegs bin (RDP, SSH usw) merkte ich auch das klemmt alles von Zeit zu Zeit, der DNS client ist zickig ab und an, mir reißen kurz die Verbindungen ab usw. Nervte etwas von Anfang an.

    Mint Cinnamon läuft einfach, vom Install bis zur Einrichtung ist das gut gelöst. Ziemlich anwenderfreundlich, wenn ich als alter IT Sysadmin das mal so sagen darf. Man kommt ohne Fummelei und Ärger schnell ans Ziel. Schieb grad noch die letzten Daten von der alten Kiste rüber und dann ist da kaum noch ein Unterschied zum alten OS. Wer also plant umzusteigen von MS zu Linux, dem kann ich mint tatsächlich empfehlen.

  • Ich nutze hier Ubuntu.... LTE-Version (Seit ca. 8 Jahren, davor Debian)
    Damit sind 2 Lenovo-Laptops und 2 NUC verschiedener Leistungsklassen bestückt.

    Für mich ist das OS nur Mittel zum Zweck, also Betriebssystem. Gnome (Neuerdings offenbar mit Wayland) geht mir manchmal etwas auf den Keks, weil es nach 2 Wochen den Swap vollmüllt... (Rechner laufen zum Teil 24/7 durch).

    Die Installation / Einrichtung ist sehr einfach... ein "Hausfrauensystem" sozusagen. :)

    Für mich sehr gut ist das sog. Dock (hab ich auf der linken Seite) quasi als Schnellauswahl für die am häufigsten verwendeten Programme...

  • Auf meinem Laptop werkelt Open SUSE Tumblerweed mit KDE. Das ist eine "rolling release", wird also nahezu täglich upgedatet und ist daher immer auf dem neusten Stand. SuSe selbst ist eine Distribution, die auch jeder Anfänger oder Windowswechsler bedienen kann.

    Auf meinem PI5 läuft Raspberry OS mit KDE 5 und eignet sich damit perfekt als Desktoprechner. Ich bin echt erstaunt, wie zügig der Kleine läuft und wie gut sich damit arbeiten lässt.

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