SD-Karten / Back To The Roots

  • Ich bin schon beim Raspberry Pi 2 auf SSD umgestiegen. Die sind einfach schneller als SD-Karten und waren auch zuverlässiger. Allerdings habe ich seit einiger Zeit Probleme mit USB-Adaptern am Raspberry Pi 4. Zugegeben, die habe ich günstig gekauft, aber das muss nichts heißen. Bedauerlicherweise halten die Dinger nicht - zumindest bei mir. Spätestens nach ein paar Wochen will die SSD nicht mehr booten. Die blaue LED des Adapters bleibt aus. Nichts geht mehr. Gestern habe ich den neunten von zehn Adaptern geschrottet.

    Heute bin ich deshalb zurück zur SD-Karte. SSD verkleinert, Backup erstellt, Backup auf SD-Karte geschrieben, cmdline.txt und fstab angepasst und nun läuft wieder alles.

    Hat vielleicht jemand dasselbe Problem wie ich? Ich verstehe nicht, was da mit den Adaptern passiert. Scheint immer nur den Boot selbst zu betreffen. Bis zu einem Neustart laufen die Dinger tadellos.

    Und hat jemand schlechte Erfahrungen mit SD-Karten gemacht? Ich erinnere mich dunkel, dass die auch gern mal in den Schreibmodus schalten. Da sind sie aber dann zumindest noch lesbar. Man kann eine Kopie erstellen und das Image auf eine neue Karte aufspielen. Bei der SSD muss ich den Adapter austauschen, dann bootet die SSD wieder.

    Ich suche einfach eine dauerhafte Lösung, die nicht die Welt kostet. SSD sind schon sehr billig, die würde ich schon lieber verwenden. Kennt jemand einen USB 3.0 SATA Adapter, der nicht nach wenigen Tagen den Betrieb einstellt? Hier, das ist mein Übeltäter, zehn gekauft, neun kaputt nach einem halben Jahr.

  • Hauptursache einer nicht bootenden SSD ist die mangelnde Stromversorgung, nicht die SSD, oder deren USB->SATA Adapter.


    Servus !


    PS: Du kannst den Stromverbrauch im Bootprozess etwas verringern, indem Du in der config.txt "arm_boost=1" auskommentierst. Auf "#arm_boost=1"

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Du kannst den Stromverbrauch im Bootprozess etwas verringern, indem Du in der config.txt "arm_boost=1" auskommentierst. Auf "#arm_boost=1"

    Das probiere ich einmal aus, danke. Ich glaube aber nicht, dass es daran liegt. Immerhin bootet die Platte normal von jedem neuen Adapter. Und der Stomverbrauch einer WD Green SSD ist minimal. An dem Pi ist sonst auch nichts angeschlossen. Die booten auch noch mit zwei angeschlossenen 2.5" Festplatten. Selbst, wenn eine davon eine HDD ist. Mit einer einzigen SSD sollte es bezogen auf die Stromversorgung kein Problem geben.

  • Ich habe mit dem Adapter ganz gute Erfahrungen gemacht:

    ST USB3S2SAT3CB - Adapter Kabel USB 3.0 > 2,5" SATA III
    Schließen Sie eine 2,5-Zoll-SATA-Festplatte mit einem mobilen Kabel mit UASP-Unterstützung an Ihren Computer anKabeladapterUnterstützung für UASP (Attached…
    www.reichelt.de

    MfG

    Jürgen

  • Bis jetzt noch nicht, selbst beim letzten Stromausfall liefen die problemlos wieder hoch.

    Kann es sein, das Du deinen Adapter von Berrybase hast?
    Die taugen nichts:

    Jürgen Böhm
    June 2, 2020 at 1:35 PM

    MfG

    Jürgen

  • Du kannst mir mal die USB-ID (lsusb) Deines Adapters mitteilen, dann trage ich den unter "Bad" ein.

    Bei mir sieht das so aus:

    Code
    lsusb 
    Bus 002 Device 002: ID 174c:55aa ASMedia Technology Inc. Name: ASM1051E SATA 6Gb/s bridge, ASM1053E SATA 6Gb/s bridge, ASM1153 SATA 3Gb/s bridge, ASM1153E SATA 6Gb/s bridge
    Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub
    Bus 001 Device 002: ID 2109:3431 VIA Labs, Inc. Hub
    Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub

    Der StarTech-Adapter ist der mit der USB-ID: 174c:55aa, das sind die, die schon seit mind. 2 Jahren hier laufen.
    Derzeit laufen hier 3 dieser Adapter.

    Den Berrybase-Adapter hatte ich auch mal, der wurde ziemlich warm.
    Meine Ausfälle könnten daran liegen, das die Wärme nicht schnell genug abgeführt wurde.
    Und das er sich dann nach- und nach selbst kaputt gebraten hat.

    MfG

    Jürgen

    Edit: Ergänzungen

  • Den habe ich auch erst seit zwei Tagen an einem anderen Pi am Laufen gehabt.

    Sieh mal nach ob und wie warm der im Betrieb wird.
    Also mit SSD 2-3h mal laufen lassen.

    MfG

    Jürgen

    P.S.: Mit dem SD011 machen wir besser einen neuen Thread auf, ich habe den noch in einer Blech-(Keks) Dose liegen

  • Sieh mal nach ob und wie warm der im Betrieb wird.

    Ich habe die immer mal gefühlt, die waren nicht heiß. Auf meinen Servern ist auch selten viel Betrieb. Ich verwende den einfach jetzt nicht mehr, bzw. nur gelegentlich zum Übertragen von Daten.

    Ich habe aber mal die Hülle abgemacht. Das rot markierte Bauteil wird selbst im Ruhezustand ziemlich heiß.

    Die sind entweder nicht für den Dauerbetrieb gebaut, oder sie übertakten einen USB 2.0, um ihn dann als USB 3.0 zu verkaufen. Irgendsowas ist das. Für den Dauerbetrieb ist er jedenfalls ungeeignet.


  • Bevor ich vor Kurzem auf einen MiniPC als Server umgesteigen bin, hatte ich am Raspberry auch zwei SSD dran, eine für / und eine für /home. ich hatte auch die SATA-USB-Adapter von Startech verwendet:

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    Die liefen beide jahrelang Out-Of-The-Box ohne Probleme und Einschränkungen an den USB3-Ports und ohne irgendwelche Verbiegungen wie quirks oder so. Allerdings hatte ich den Pi über einen USB-POE-Adapter per POE mit Strom versorgt.

    Willst du einen Tag lang glücklich sein, dann saufe.

    Willst du ein Jahr lang glücklich sein, dann heirate.

    Willst du ein Leben lang glücklich sein, dann fahr Yamaha.

  • Bevor ich vor Kurzem auf einen MiniPC als Server umgesteigen bin, hatte ich am Raspberry auch zwei SSD dran, eine für / und eine für /home. ich hatte auch die SATA-USB-Adapter von Startech verwendet:

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    Die liefen beide jahrelang Out-Of-The-Box ohne Probleme und Einschränkungen an den USB3-Ports und ohne irgendwelche Verbiegungen wie quirks oder so. Allerdings hatte ich den Pi über einen USB-POE-Adapter per POE mit Strom versorgt.

    Danke für den Tipp. Ich denke, das sehe ich mir an. Quirks habe ich auch nicht gebraucht. Allerdings sollten sie die Energie vom RasPi beziehen.

    Aus Neugier: Was für einen TinyHost verwendest du, wenn ich fragen darf?

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