NVMe SSD wird überhaupt nicht erkannt

  • Hallo zusammen,
    hier erstmal meine Konfiguration (alles neu gekauft):

    ... Case und Sd-Karte sind irrelevant.
    Damit wollte ich für meine Eltern Home Assistant laufen lassen.
    Mein Problem: die SSD wird gar nicht erst erkannt, da ich sehr viel probiert und eigentlich alles dazu gelesen habe, gehe ich von einem Hardwaredefekt aus.
    Zuerst dachte ich eine andere SSD könnte helfen, aber dann habe ich 2 mal gesehen, dass genau meine SSD bei anderen funktioniert (z.B. hier RE: Boot von NVME funktioniert nicht) und defekt ist sie nicht, am PC funktioniert sie einwandfrei und auch der Raspberry bootet von USB. Also gehe ich nicht mehr davon aus, dass die SSD das Problem ist.

    Aber sonst könnte es doch alles sein, oder? Wenn der Pi normal läuft kommt manchmal oben rechts eine Low Voltage Warnung. Könnte Also auch das Netzteil sein.
    Könnte auch der Pi selbst sein oder die NVMe Base, ich will jetzt nur nicht alles nochmal neu kaufen und ausprobieren und dann geht es trotzdem nicht.

    Hat erstmal jmd. einen Vorschlag wie ich weiter vorgehen kann?

    Ich denke es wäre am praktischsten für mich, wenn sich jmd. meldet (in Düsseldorf und Umgebung) bei dem so ein Setup schon läuft, um einzelne Parts auszuprobieren.

  • Bootloader aktuell ??
    System aktuell ??
    Bootreihenfolge korrekt ??
    Original Raspi OS funktioniert/funktioniert nicht ??

    ;) Gruß Outi :D

    Mein Zeug

    Pis: 2x Pi B, 1x Pi B+, 1x Pi 2 B in Rente / 2x Pi 3 B (Tests / Repetier Server) / 2x Pi Zero 1.2 / 2x Pi Zero 1.3 / 2x Pi Zero W 1.1 / 1x Pi Zero 2 (BW+CUPS/SANE) /
    1x Pi 3 B+ (Tests) / 1x Pi 4 B 4GB (HomeAssistant) / Pi 400 (BW) / 1x Pi 5 8GB (BW) / 2x Pico / 2x Pico W / 2x Pico 2 / 2x Pico 2 W
    HATs: Sense HAT / HM-MOD-RPI-PCB / RPI-RF-MOD / PiFi DAC+ V2.0 / TV HAT / Pi 5 Kühler HAT / Pimoroni NVMe BASE / M.2 HAT+
    Cams: orig. Raspberry Pi Camera Module V1 & V3 / PS3 Eye

  • Ich habe vorhin eine Pimoroni NVMe Base mit einer Kingston NV2 (500GB) in Betrieb genommen.
    Incl. etwas testen und probieren (Hutschienengehäuse) etwa 1h.

    In der /boot/firmware/config.txt werden auch noch ein paar (2) Einträge benötigt.

    Eine ziemlich ausführliche Anleitung befindet sich hier.
    Im Gegensatz zu der Beschreibung hatte ich mit SD CARD COPIER ein lauffähiges System auf NVME (240GB MSATA (USB3) auf 500GB NVME) kopiert.
    Ich dachte mir: Probiers einfach mal aus.

    MfG

    Jürgen

    P.S.: Herzlich willkommen im Forum

  • Danke, die kannte ich schon leider ist beim Schritt

    Code
    lsblk

    schon Schluss, kein NVMe Gerät...
    Wie gesagt, habe eigentlich alles schon gelesen, softwareseitig ist da denke ich nichts zu machen ?(

  • Nur zur Info:

    Code
    lsblk
    NAME        MAJ:MIN RM  SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
    mmcblk0     179:0    0 14.9G  0 disk
    ├─mmcblk0p1 179:1    0  512M  0 part /boot/firmware
    └─mmcblk0p2 179:2    0 14.4G  0 part /
    Code
    lspci
    00:00.0 PCI bridge: Broadcom Inc. and subsidiaries Device 2712 (rev 21)
    01:00.0 Ethernet controller: Device 1de4:0001

    Das sind die Rückgaben, sieht so aus, als wäre die NVMe Base erst gar nicht angeschlossen.
    Und übrigens, diese Warnung bekomme ich, zwar nicht immer aber manchmal.

  • Deine SSD zieht 3,5W - das ist verdammt viel (zu viel) für den kleinen 5er.

    Steht aber in der Spez der SSD


    Edit: hast du in der config.txt den pci-e 3 modus aktiviert (dtparam=pciex1_gen=3)? Wenn ja, mach den mal weg, dann sollte die SSD und der Controller nicht so viel Saft ziehen

    ---

    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

    Edited 3 times, last by McDotter: Korrektur einer fehlerhaften Annahme (April 20, 2024 at 9:06 AM).

  • Deine SSD zieht 3,5W - das ist verdammt viel (zu viel) für den kleinen 5er.

    Steht aber in der Spez der SSD


    Edit: hast du in der config.txt den pci-e 3 modus aktiviert (dtparam=pciex1_gen=3)? Wenn ja, mach den mal weg, dann sollte die SSD und der Controller nicht so viel Saft ziehen

    Ok, wie kann das dann sein, dass genau diese SSD bei anderen funktioniert?

    Und ja hab beides schon ausprobiert mit und ohne und auch mit dtparam=pciex1_gen=2 alles negativ ?(

    Also meinst du dass es mit einer SSD die weniger Strom zieht evtl. klappen könnte? Kannst du mir eine empfehlen?
    Die Geschwindigkeit ist egal, müssen nur 1TB sein und wenns geht nicht die teuerste.
    Oder anders bis zu welcher Watt Zahl würdest du sagen, kann man welche nehmen?

  • Ehrlich gesagt, bin ich selbst erschrocken, was NVMe-SSDs unter Last ziehen.
    Hab selbst ne 1GB Evo980 herum liegen, die ich demnächst am Raspi 5 nutzen wollte (muss ich mir jetzt überlegen, ob das noch Sinn macht...)

    Du hast einen guten Punkt, wenn diese SSD bei anderen funktionieren soll, warum dann nicht bei dir? - Wobei ich mich frage, ob unterschiedliche Versionen unter dem gleichen Namen vertrieben werden bzw. ob auf dem HAT immer der gleiche Controller Dienst tut?
    Primoroni gibt für deine SSD an, dass diese funktioniert.

    Viele hier im Forum haben NVMe SSDs mit HAT am Rennen. Also sollte es prinzipiell gehen.
    Zwei Möglichkeiten:

    1. die SSD ist per se zu stromhungrig -> Es gibt NVMe-HATs, die bieten extra eine seperate Stromversorgung für stromhungrige SSDs. Dummerweise hat das Base HAT keinen Anschluss für ne separate Einspeisung.
    Ich meine mich erinnern zu können, dass im englischsprachigem Raspberry Pi Forum auch darüber geschrieben wurde, dass die Datenübertragung auf eine Lane reduziert werden kann und dadurch der Stromverbrauch sinkt. Natürlich drosselt das auch den Datendurchsatz. Wenn sonst alle Stricke reißen, wäre das vielleicht ne Lösung? Sollte noch immer schneller sein als USB3.

    2. das Setup sollte (wie bei anderen) funktionieren, also könnte am Setup was faul sein. Wenn ich tippen müsste, könnte es vielleicht das Kabel sein?
    Vielleicht kann einer der User hier mit mehr elektrischem Backgroundwissen oder Erfahrung was dazu schreiben.

    ---

    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

  • Ich habe ne Crucial P5 Plus 1TB unter dem Pi 5 hängen, ohne Probleme ....
    Zur Not haben die meisten HATs noch nen extra 5V Anschluss.

    ;) Gruß Outi :D

    Mein Zeug

    Pis: 2x Pi B, 1x Pi B+, 1x Pi 2 B in Rente / 2x Pi 3 B (Tests / Repetier Server) / 2x Pi Zero 1.2 / 2x Pi Zero 1.3 / 2x Pi Zero W 1.1 / 1x Pi Zero 2 (BW+CUPS/SANE) /
    1x Pi 3 B+ (Tests) / 1x Pi 4 B 4GB (HomeAssistant) / Pi 400 (BW) / 1x Pi 5 8GB (BW) / 2x Pico / 2x Pico W / 2x Pico 2 / 2x Pico 2 W
    HATs: Sense HAT / HM-MOD-RPI-PCB / RPI-RF-MOD / PiFi DAC+ V2.0 / TV HAT / Pi 5 Kühler HAT / Pimoroni NVMe BASE / M.2 HAT+
    Cams: orig. Raspberry Pi Camera Module V1 & V3 / PS3 Eye

  • Ich habe ne Crucial P5 Plus 1TB unter dem Pi 5 hängen

    Hat er aber nicht.

    Zur Not haben die meisten HATs noch nen extra 5V Anschluss.

    Er hat ein Pimoroni NVMe Base und das Board hat 5V Lötpads. Ob das hilfreich für den OT ist, hängt davon ab ob er eine 5V Spannungsquelle hat und löten kann.

    Ich empfehle eine von Pimoroni explizit als lauffähig aufgeführte SSD zu verwenden. z.B. https://www.csv.de/artinfo.php?artnr=A0206524

    Bei mir laufen diese mit der Pimoroni NVMe Base.

    auf der Seite von Home Assistant:

    Das Home Assistant-Betriebssystem kann entweder von einer SD-Karte gebootet werden oder das System kann mithilfe des in der Dokumentation beschriebenen Verfahrens auf die eMMC-Karte geflasht werden . Das Board verfügt zwar auch über einen NVMe-Steckplatz für ein Solid-State-Laufwerk, wird jedoch nicht als Boot-Gerät unterstützt. Sie kann jedoch, genau wie beim Raspberry Pi 5, weiterhin als Datenträger verwendet werden.

  • Und übrigens, diese Warnung bekomme ich, zwar nicht immer aber manchmal.

    Ich würde bei sowas, erstmal mit einem anderen (neuem Netzteil) ausprobieren, kann ja sein das, dass Netzteil von Anfang an nicht in Ordnung war, zur Not zurückschicken wenn das auch nicht geht!:2cents:

    Meine Pi-Familie

    RaspbeeryPi 4B 4GB Rev: 1.4, RasbianOS
    Seit 2023 noch ein Pi4 8GB mit Ubuntu 20.04 Raspberry Pi OS Bookworm 64 bit!
    Zuwachs Er musste mich leider verlassen, hat aber gutes Zuhause gefunden! 2025: Pi3b+ mit 7“ WS-170120 LCD-Display.
    Seit dem 27.5.25 Ist dafür ein Pi5 8GB + Raspberry Pi M.2 HAT+ mit 256GB und einem Waveshare 11,6" Display mit Touch dazugekommen (das gute an dem Display es funktioniert OOTB ohne jegliche Einträge in der config.txt!:bravo2:

  • Deine SSD zieht 3,5W - das ist verdammt viel (zu viel) für den kleinen 5er.

    Nachgerechnet und siehe da, der 5er hat max 8W zum Verteilen auf die Peripherie (5Vx1,6A), also langt das mal Dicke für die SSD von rote_rakete .

    Sorry

    Aber mal nachgefragt:

    Wann tritt das Undervoltage auf?
    Benötigst du Bluetooth (wenn Nein, ausschalten)? Hast du WLan an?
    Hintergrund: so viele unnötige Verbraucher abschalten wie möglich, wenn du keine Optionen auf Tausch/Testen von Teilen (wie das Netzteil) hast.

    Von dem, was du so beschreibst, hast du im Grunde erst mal all das gecheckt, was ich auch getan hätte. Dein Setup ist "von der Stange" und somit auch eher nicht die Ursache.

    Einzig dein Case ist nicht geschrieben - und da du nichts von thermischen Problemen geschrieben hast, beschreibe bitte dein Case. Ich vermute, es ist aktiv gekühlt und deswegen die Frage: welcher Lüfter hängt da dran?
    Schließlich hast du Undervoltage und die SSD springt nicht an. Ich seh da - in Mangel für andere Erklärungen und immer unter der Annahme, dass die Hardware erst mal nicht defekt ist und am Hat herum zu löten auch erst mal keine Option ist - die einzige logische Verbindung.

    Hardwarefehler am HAT oder Pi oder Stromversorgung sind mit deinen Mittels ja nicht zu verifizieren.

    ---

    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

  • Was sagt denn dmesg zu dem Ereignis ?

    Ich hoffe du meinst nur die pci Ereignisse

  • Hey, super danke für die Recherche.
    Und stimmt brauch beides nicht (Bluetooth und WLan), dass versuche ich mal als nächstes.

    Mein case ist ein passives: Pi 5 Fanless Case

    Demnach bleibt danach wohl nichts anderes übrig als alles doppelt zu holen.

  • Mein case ist ein passives: Pi 5 Fanless Case

    Stylisches Teil, gefällt mir :thumbsup1:, sollte auch gut genug kühlen.
    Bevor du etwas Neu kaufst, beobachte mal die Lage, wenn BT und WLan aus sind, ob die Undervoltage-Meldung auftritt und unter welchen Umständen (massive Dateioperationen, hohe CPU-Last, ...)
    Und dann nochmal herum fragen, ob wer in der Umgebung vielleicht zur Verfügung steht, um mal mit dir in real durchzugehen (vielleicht ein anderes Netzteil hat)?

    Noch ne Frage: liegt das Case blank auf den Bauteilen (CPU, GPU, ...) oder hast du Wärmeleitpads verwendet?
    An die Elektrischen Cracks hier im Forum: wäre ein Fehlstromfluss über das Case denkbar, der die Ursache allen ist?

    ---

    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

  • Diese Zeilen (9, 56, 57) sind bei mir etwas anders:

    Code
    [Mi Apr 17 21:52:19 2024] brcm-pcie 1000110000.pcie: Forcing gen 3
    [Mi Apr 17 21:52:20 2024] pcieport 0001:00:00.0: PME: Signaling with IRQ 44
    [Mi Apr 17 21:52:20 2024] pcieport 0001:00:00.0: AER: enabled with IRQ 44

    Aber ob das etwas ausmacht weiß ich nicht.

    MfG

    Jürgen

  • Noch ne Frage: liegt das Case blank auf den Bauteilen (CPU, GPU, ...) oder hast du Wärmeleitpads verwendet?
    An die Elektrischen Cracks hier im Forum: wäre ein Fehlstromfluss über das Case denkbar, der die Ursache allen ist?

    Da waren Pads bei, sollte eigentlich alles gut sein. Und habs natürlich auch mal ohne Case probiert.

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