Raspi komplett auf Synology Diskstation sichern

  • Hallo zusammen,


    ich habe im Heimnetzwerk neben meinem Raspi 4 auch eine Synology Diskstation DS218+ und frage mich ob es möglich ist, den Pi automatisc auf einen Ordner auf der Diskstation zu sichern.

    Vollautomatisch, so das ich ggf. den Pi komplett wiederherstellen kann.

    Ich nutze smb und alles ist natürlich per Netzwerkkabel verbunden.

    Ich habe schon 1-2 Anleitungen gefunden die für mich als Anfänger aber recht kompliziert sind (zumal dort NFS verwendet wurde, würde es gern per smb machen wenn m,öglich, damit ich nicht mehrere Protokolle auf der Diskstation aktivieren muss).


    Vielleicht kennt ihr ja eine einfachere Anleitung, um das umzusetzen.


    Vielen Dank im Voraus.

    Manuel

    Edited once, last by T-.Bone (May 5, 2024 at 7:35 PM).

  • Ich sichere alle meine Raspis auf meiner Syno. Allerdings nicht mit SMB sondern nfs. Das hat den Vorteil dass es schneller geht denn nfs ist schneller als SMB und dass nur Deltabackups erstellt werden koennen was den benoetigten Speicherplatz reduziert wie auch den Backup beschleunigt.

    damit ich nicht mehrere Protokolle auf der Diskstation aktivieren muss

    Wo ist das Problem? Du hast eine vollwertige NAS und da kann man auch mehrere Protokolle aktivieren und nutzen. SMB ist ein Windowsprotokoll und nfs ein Linuxprotokoll und jeweils fuer die OSe optimiert.

    Franjo G hat sich die Muehe gemacht und ein Tutorial zu raspiBackup erstellt. Das nutze ich uebrigens auch bei mir :lol:

    Ansonsten frage einfach wenn Du Probleme hast die Syno oder raspiBackup aufzusetzen. Wie gesagt habe ich den Setup bei mir und raspiBackup kenne ich aus dem FF :lol:

  • Ich danke dir erstmal für die flinke Antwort!


    Ja du hast recht, danek für den Tipp. Da kann ich auch nfs aktivieren und nutzen, wenn es für Linux besser ist.

    Da ich Macs habe hatte ich nur gelesen, das man lieber SMB nutzen sollte als AFP, da das nicht mehr weiterentwickelt wird und SMB besser sein. Da hatte ich angenommen das es klüger sei, gleich bei einem Protokoll zu bleiben.


    Besten Dank für das Tutorial. Sehr cool. Ich habe es gerade mal überflogen und schau es mir mal in Ruhe an (wird vermutlich erst nach meinem Urlaub was).Aber fragen die ich spontan hätte:

    - Hast du für das Backup einen eigenen freigegeben Ordner auf der Diskstation angelegt, macht das Sinn? Oder kann ich einfach einen Ordner in einem vorhandenen Ordner erstellen?

    - Backuptyp bleibt bei rsync?

    - Das mit dem Timer habe ich nicht ganz verstanden. Also wenn ich 1x die Woche zum Beispiel die Sicherung möchte, muss ich in der /etc/systemd/system/raspiBackup.timer das manuell eintippen?

    - braucht man das Hilfsscript raspiBackupDialog? Ist es gerade für Anfänger sicherer, das zu nutzen?

    - Wenn der Raspi neu startet ist das gemeountete Laufwerk ja erstmal unmount. Kann ich das Diskstation Lautwerk dann irgendwie automatisch mounten?


    Entschuldigt die Fragen aber ich stehe bei vielen Sachen noch am Anfang :)

  • Entschuldigt die Fragen aber ich stehe bei vielen Sachen noch am Anfang

    No problem. Ein jeder faengt mal an :green_smile:

    Hast du für das Backup einen eigenen freigegeben Ordner auf der Diskstation angelegt, macht das Sinn? Oder kann ich einfach einen Ordner in einem vorhandenen Ordner erstellen?

    Ich habe einen eigenen Ordner mit dem Namen raspiBackup angelegt. Das musst Du auch wenn der dann per nfs verfuegbar sein soll.

    Backuptyp bleibt bei rsync?

    :thumbsup1:

    Das mit dem Timer habe ich nicht ganz verstanden. Also wenn ich 1x die Woche zum Beispiel die Sicherung möchte, muss ich in der /etc/systemd/system/raspiBackup.timer das manuell eintippen?

    Dazu gibt es den Installer. Genaugenommen ist das ein Installer sowie Konfigurationstool. Damit kannst Du das festlegen.

    braucht man das Hilfsscript raspiBackupDialog? Ist es gerade für Anfänger sicherer, das zu nutzen?

    Nein. Man braucht es nicht. Aber es macht verschiedene Dinge einfacher.

    Wenn der Raspi neu startet ist das gemeountete Laufwerk ja erstmal unmount. Kann ich das Diskstation Lautwerk dann irgendwie automatisch mounten?

    Das haengt von Deinem Eintrag in der /etc/fstab ab ob Du nach dem Boot Deine Syno mountest oder nicht. Es gibt in raspiBackup die dynamicmount Option. Darueber kannst Du definieren dass nur zum Zeitpunkt des Backups die Syno per nfs gemounted werden soll und am Ende der Mount wieder entfernt werden soll. Oder Du mountest immer beim boot. Wie Du es machst haengt von Deinem Usecase ab.

  • Franjo G Ich gehe mal davon aus dass der TE bestimmt noch Fragen haben wird. Es bietet sich dann ja an seine Fragen vielleicht noch im Tutorial einzuarbeiten und fuer zukuenftige Nutzer zu beantworten :wink1: :blush:

  • Hm ... das habe ich eigentlich nicht gedacht. Einfach die Fragen des TEs aufnehmen und sofern sie nicht sehr speziell sind (Syno) in das Tutorial einarbeiten.

    Es faellt Dir einfach wesentlich leichter Dich als Nutzer von raspiBackup in die Denke und Probleme des TEs zu versetzen als mir - dem Entwickler von raspiBackup - und somit neuen Nutzern von raspiBackup mit Deinem Tutorial zu helfen.

  • Hallo zusammen,

    so...entschuldigt die lange Wartezeit aber ich habe mich jetzt erst an das Projekt gemacht.


    Soweit hat zu Beginn alles gut geklappt. RaspiBackup ist installiert und im Installer bin ich die Einstellungen durchgegangen.

    Das erste Backup ist auch manuell erstellt und Daten wurden auf die Synology geschrieben, ohne Fehler.

    Da ich aktuell überlege, meine Synology wieder bei nichtnutzen auszuschalten und nur ab und an mal einzuschalten will ich schauen, dass ich das NFS Volumen dynamisch mounte.

    Ich habe also in der Config Daten unter der dynamicmount Option /backup eingegeben (Standardverzeichnis bei mir).

    In der fstab habe ich aktuell das stehen, damit mountet er das Volumen beim Neustart problemlos.

    192.168.255.10:/volume1/raspiBackup /backup nfs rw,nfsvers=3 0 0

    Was müsste jetzt in die fstab rein? Ich möchte es ja nur dynamisch mounten und nicht dauerhaft. Mit dem Eintrag wird es aber ja dauerhaft gemountet.


    Weiterhin habe ich bei den Einstellungen jetzt erstmal viel auf Standard gelassen. Ich glaube er macht normal 3 Sicherungen , das langt mir. Woher weiß ich jetzt aber z.B., welche Services er stoppen soll? Bei mir läuft aktuell nur Pihole und Homebridge drauf.

    Auf RaspiBackupDialog habe ich erstmal verzichtet. Wüsste jetzt nicht was ich davon direkt noch brauche.


    Wenn ich das mit der dynamicmount option habe werde ich versuchen, das Backup einmal wiederherzustellen. Das prozedere habe ich zwar noch nicht ganz verstanden, aber mal sehen. Zur Verfügung hätte ich eine externe USB-C SSD. Und dann will ich mir noch eine kleine alte SD Karte mit RaspianOS in den Schrank legen, wo Raspibackup drauf ist...wobei die Frage ist, ob man das wirklich braucht? Wenn die SD Karte defekt ist, kauft man sich eine neue und installiert neu...oder? Kann man sich die SD im Schrank dann nicht sparen?


    Besten Dank euch :)


    ///Edit: Schon mal eine Frage vorweg zum Restore:

    Nemen wir an der Pi bootet nicht mehr. Kann ich dann einfach auf der SD Karte das OS neu installieren, RaspiBackup installieren und dann auf der gleichen SD Karte das Backup wiederherstellen? Oder kann ich nicht auf der gleichen SD-Karte wiederherstellen und brauche immer ein zweites Medium, um auf der Hauptkarte den Restore draufzuspielen?

    Edited 3 times, last by T-.Bone (August 3, 2024 at 11:05 AM).

  • Was müsste jetzt in die fstab rein? Ich möchte es ja nur dynamisch mounten und nicht dauerhaft. Mit dem Eintrag wird es aber ja dauerhaft gemountet.

    Du musst noch die Option noauto dazufuegen :wink1:

    Woher weiß ich jetzt aber z.B., welche Services er stoppen soll? Bei mir läuft aktuell nur Pihole und Homebridge drauf.

    PiHole muss man normalerweis nicht stoppen. Homebridge kenne ich nicht. Aber ich denke es macht Sinn die zu stoppen - sofern das fuer die Backupzeit akzeptierbar ist.

    Wenn ich das mit der dynamicmount option habe werde ich versuchen, das Backup einmal wiederherzustellen.

    Solltest Du tun denn dadurch stellst Du sicher dass Du verstanden hast wie der Restore vorzunehmen ist und testest natuerlich auch gleich ob das restorte System OK ist.

    Nemen wir an der Pi bootet nicht mehr. Kann ich dann einfach auf der SD Karte das OS neu installieren, RaspiBackup installieren und dann auf der gleichen SD Karte das Backup wiederherstellen? Oder kann ich nicht auf der gleichen SD-Karte wiederherstellen und brauche immer ein zweites Medium, um auf der Hauptkarte den Restore draufzuspielen?

    Nein. Ein Restore auf ein laufendes System geht nicht. Du brauchst dann eine zweite SD Karte auf die Du restorst. Empfehlenswert ist es eine SD Karte mit RaspbianOS und raspiBackup schon mal vorzubereiten damit im Backupfall keine wertvolle Zeit verloren geht und man ueblicherweise auch unter Stress steht und so moegliche Fehler fuer diesen Teil des Restores vermeidet :wink1:

    Da ich aktuell überlege, meine Synology wieder bei nichtnutzen auszuschalten und nur ab und an mal einzuschalten will ich schauen, dass ich das NFS Volumen dynamisch mounte.

    Du musst dann natuerlich dafuer sorgen dass die NAS gestartet ist wenn raspiBackup laeuft. Ansonsten bekommst Du immer Fehlermeldungen.

    D.h. wenn raspiBackup also immer um 5 Uhr morgens am Sonntag laeuft muss die NAS schon gestartet sein. Oder Du nimmst dieses kleine Script raspiBackupNfsWrapper welches erst prueft ob die NAS aktiv ist und nur dann raspiBackup startet.

    PS: raspiBackup schreibt sich mit einem kleinen r und einem grossen B :shy:

  • Woher weiß ich jetzt aber z.B., welche Services er stoppen soll? Bei mir läuft aktuell nur Pihole und Homebridge drauf.

    PiHole muss man normalerweis nicht stoppen. Homebridge kenne ich nicht. Aber ich denke es macht Sinn die zu stoppen - sofern das fuer die Backupzeit akzeptierbar ist.

    Alles klar dann habe ich jetzt mal testweise nur homebridge angehakt und bei allen anderen den Haken entfernt.

    Wenn ich das mit der dynamicmount option habe werde ich versuchen, das Backup einmal wiederherzustellen.

    Solltest Du tun denn dadurch stellst Du sicher dass Du verstanden hast wie der Restore vorzunehmen ist und testest natuerlich auch gleich ob das restorte System OK ist.

    Das mach ich auch wenn ich da noch bissl schiss hab, was zu zerschiesen. Aber im Prinzip muss ich ja nur das System auf eine zweite SD Karte oder USB-Stick herstellen und dann den Pi davon booten. Wenn alles klappt, dann super.

    Nemen wir an der Pi bootet nicht mehr. Kann ich dann einfach auf der SD Karte das OS neu installieren, RaspiBackup installieren und dann auf der gleichen SD Karte das Backup wiederherstellen? Oder kann ich nicht auf der gleichen SD-Karte wiederherstellen und brauche immer ein zweites Medium, um auf der Hauptkarte den Restore draufzuspielen?

    Nein. Ein Restore auf ein laufendes System geht nicht. Du brauchst dann eine zweite SD Karte auf die Du restorst. Empfehlenswert ist es eine SD Karte mit RaspbianOS und raspiBackup schon mal vorzubereiten damit im Backupfall keine wertvolle Zeit verloren geht und man ueblicherweise auch unter Stress steht und so moegliche Fehler fuer diesen Teil des Restores vermeidet :wink1:

    Alles klaro. Kann ich da auch einen alten USB-Stick nehmen? Da könnte ich im WorstCase ja davon den Pi booten, dann eine neue SD Karte in den Pi und gleich wiederherstellen oder?

    Da ich aktuell überlege, meine Synology wieder bei nichtnutzen auszuschalten und nur ab und an mal einzuschalten will ich schauen, dass ich das NFS Volumen dynamisch mounte.

    Du musst dann natuerlich dafuer sorgen dass die NAS gestartet ist wenn raspiBackup laeuft. Ansonsten bekommst Du immer Fehlermeldungen.

    D.h. wenn raspiBackup also immer um 5 Uhr morgens am Sonntag laeuft muss die NAS schon gestartet sein. Oder Du nimmst dieses kleine Script raspiBackupNfsWrapper welches erst prueft ob die NAS aktiv ist und nur dann raspiBackup startet.

    PS: raspiBackup schreibt sich mit einem kleinen r und einem grossen B :shy:

    Genau das ist dann gesichert. Bzw. ist das Skript auch nicht schlecht. Wie müsste ich das anwenden? Wird das irgendwie in raspiBackup ;) reingeladen?


    Vielen Dank für den Support! Top Software.

  • Kann ich da auch einen alten USB-Stick nehmen? Da könnte ich im WorstCase ja davon den Pi booten, dann eine neue SD Karte in den Pi und gleich wiederherstellen oder?

    Egal von wo Du im Restorefall ein RaspobianOS bootest: SD-Karte, USB-Sick, USB-Platte oder SSD :wink1: Wichtig ist nur dass Du die Restore Prozedere ein paar mal durchziehst und vielleicht auch Notizen machst. Erfahrungsgemaess ist ein jeder im Restorefall nervoes ...

    Wie müsste ich das anwenden? Wird das irgendwie in raspiBackup ;) reingeladen?

    Dazu ist dann manuelle Arbeit notwendig:

    1) Das Wrapperscipt von git downloaded und in /usr/local/bin stellen

    2) /etc/systemd/system/raspiBackup.service editieren und das Wrapperscript anziehen. Eine Beispielzeile fuer ein Wrapperscript befindet sich schon drin.

  • Danke dir!


    Ich werde dann mal den Restore probieren.


    Jetzt habe ich trotzdem noch Fragen. Ich dachte mich zu Erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass die Backups inkrementell sind. Jedes Backup ist bei mir über 8GB groß, ist das normal?


    Weiterhin habe ich mir wegen dem Restore folgendes überlegt:

    ICh wollte eigentlich drumherum kommen, nochmal ein eigenes Laufwerk mit einem cleanen Raspian OS mir hinzulegen. Grund ist, dass ich virtuell auf meinem Mac ein aktuelles Ubuntu habe. Und da RaspiBackup ja Ubuntu unterstützt dachte ich, ich kann dort dann einfach den Restore machen.

    Hätte für mich den Vorteil, dass ich den Restore bequem am Mac machen kann und die wiederhergestelle SD Karte dann einfach in den Raspi stecken, fertig.

    Das erweist sich aber grade für mich schwer, vermutlich mache ich nur einen Schusselfehler.


    Ich habe dem virtuellen Ubuntu eine eigene IP gegeben. Auf der Diskstation ist unter dem NFS Ordner diese IP auch freigegeben.

    Ich versuche nun unter Ubuntu das NFS Laufwerk vom NAS einzubinden, versage dabei aber.

    Ich bekomme immer diese Meldung:

    mount: /backup: Ungültige Option; für einige Dateisysteme (z.B. nfs, cifs) werden Sie eventuell ein /sbin/mount.<Typ> Hilfprogramm benötigen.

    ICh habe bereits die cifs-utils installiert, daran lag es nicht.

    Ich bekomme das NFS Laufwerk vom NAS nicht auf das Ubuntu gemountet.

    Daran scheitere ich gerade. Außerdem wollte ich auf Ubuntu gern das Standardverzeichnis /backup umbenennen mit dem raspiBackup Konfigurator und das funktioniert auch nicht. Er bringt mir dann immer die Meldung

    Backup würde auf der SD Karte gespeichert werden

    ICh kann also das Standardbackupverzeichnis nicht umbenennen.


    Vermutlich sind es kleine Schusselfehler aber ich würde mich freuen, wenn ihr mir nochmal helfen könntet.


    Viele Grüße und Danke. :)

  • Ich dachte mich zu Erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass die Backups inkrementell sind. Jedes Backup ist bei mir über 8GB groß, ist das normal?

    Sofern Du rsync nutzt sind die Backups inkrementell. Ich weiss jetzt nicht wie Du das ueberprueft hast. Viele Tools zaehlen den durch Hardlinks eingesparten Platz bei der Anzeige der Summe dazu. Hier ist beschrieben wie Du es ueberpruefen kannst.

    Und da RaspiBackup ja Ubuntu unterstützt dachte ich, ich kann dort dann einfach den Restore machen.

    Das sollte funktionieren. Ich restore auch meist auf meinem Mint. Da muss ich dann allerdings noch die Option

    --unsupportedEnvironment

    mitgeben. Beim Ubuntu sollte das nicht notwendig sein.

    ICh habe bereits die cifs-utils installiert, daran lag es nicht.

    Wie fred0815 schon schrieb: Vermutlich fehlt nfs-common.

    Daran scheitere ich gerade. Außerdem wollte ich auf Ubuntu gern das Standardverzeichnis /backup umbenennen mit dem raspiBackup Konfigurator und das funktioniert auch nicht. Er bringt mir dann immer die Meldung

    Du musst an dem neuen Backupverzeichnispfad Backupspace gemounted haben. Nur so bekommst Du die Fehlermeldung weg. Alternativ kannst Du auch in /usr/local/etc/raspiBackup.conf den Eintrag

    DEFAULT_BACKUPPATH="/backup"

    aendern in

    DEFAULT_BACKUPPATH="/myBackup"

    oder was Du auch immer als Backuppfad nehmen willst.

  • Leute ich Danke euch wie verrückt!

    Die Backupgrößen habe ich überprüft und es ist, wie ihr gesagt habt. Er hatte vermutlich die Hardlinks dazugezählt. Die Backups scheinen bei mir auch inkrementuell zu sein. Passt also alles. Aber...

    Wie ihr im Screenshot sehen könnt, ist mein ältestes Backup 6,8 GB groß, die späteren trotzdem über 1GB. Wie kann das sein? Es läuft nur Homebridge und Pihole drauf. Außerdem wundert mich, dass das älteste Backup 6,8GB groß ist und eigentlich 8,2GB sein müsste mit Hardlinks. Wenn ich das richtig verstanden habe nimmt er sich die restlichen Daten (um auf 8,2GB zu kommen) vom Live System oder? Das wäre aber bei einem Ausfall ja schlecht...

    Oder habe ich hier was falsch verstanden?

    Es lag tatsächlich an nfs-common. Installiert und alles geht.


    Backupverzeichnis habe ich auch geändert. Ich mache ja auf Ubuntu auch kein Backup an sich, vielmehr soll das nur für den Worst-Case zum Wiederherstellen sein und dort soll das NFS Volumen gemountet werden. Funktioniert alles.

    Wenn ich das mit der Backupgröße geklärt habe versuche ich mal, das Backup auf einer SD Karte wiederherzustellen und den Pi damit zu starten.

  • Wenn ich das richtig verstanden habe nimmt er sich die restlichen Daten (um auf 8,2GB zu kommen) vom Live System oder? Das wäre aber bei einem Ausfall ja schlecht...

    Es gibt Dateien die machen keinen Sinn gesichert zu werden da sie beim Booten neu erstellt werden und somit im Backup fehlen.

    Wenn ich das mit der Backupgröße geklärt habe versuche ich mal, das Backup auf einer SD Karte wiederherzustellen und den Pi damit zu starten.

    Das Backup wird vollstaendig sein :wink1:. Restore das Backup mal und teste dann ob alles wieder funktioniert.

  • So es hat alles geklappt mit der Wiederherstellung. Am Anfang musste ich bisschen probieren, da der Befehl --unsupportedEnvironment sein musste bei dem Rückspielen. Dann musste ich noch die SD Karte auswerfen, da sie gemountet war. Danach hatte aber alles geklappt und der Pi erkennt problemlos das wiederhergestellte Image.

    Einzig die Homebridge hatte dann gemeckert, dass die Systemzeit nicht stimmt. Habe sie dann mittels Terminalbefehl nochmal gestartet, dann ging alles.


    Wunderbar vielen Dank nochmal für die Hilfe. Damit läuft jetzt alles bei mir.

    Eventuell schaue ich mir nur nochmal das Script an wo raspiBackup überprüft, ob die NAS überhaupt angeschaltet ist, bevor sie das Backup startet. So als kleinen Bonus. Ansonsten sorge ich einfach dafür, dass sie immer läuft.


    ///Edit: Wenn ich das Script von oben nehme was prüft, ob die NAS überhaupt an ist, dann kann ich ja die dynamicmount Option rausnehmen oder? Oder sollte die trotzdem drin bleiben?

    Und es ist zwar fast selbsterklärend aber bei dem Script muss ich nur oben die drei Zeilen ändern oder?

    NFSSERVER="raspifix" - hier die IP vom NAS?
    NFSDIRECTORY="/disks/silver/backup" - hier dann /volume1/raspiBackup z.B. ?
    MOUNTPOINT="/backup" - und hier bleibt der Ordner, den ich in raspiBackup eingetragen habe als Backupverzeichnis?

    Frage lieber nochmal nach eh ich was kaputt mache :)

    Edited 2 times, last by T-.Bone (August 8, 2024 at 10:42 AM).

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