Hallo,
nachdem ich jetzt langsam Vertrauen in z.B. raspiBackup gewinne, mache ich mir Gedanken, wie ich die Backups sinnvoll durchführe. Damit meine ich nicht die verschiedenen Strategien (wie z.B. die Großvater-Vater-Sohn-Strategie oder "Gesamtbackup mit nachfolgenden Inkrementellen Backups") sondern wie verfahre ich mit den Datenträgern, auf denen ich das Backup restored habe. Soll für meinen Anwendungsfall heißen: Ich mache ein Backup und restore es auf einer SD-Karte (liegt daran, dass ich funktions- und bootfähige SD-Karten hier problemlos kriege). Da ich einen externen SD-kartenleser verwende und daher ein Wechsel der SD-Karte nicht zwingend erforderlich ist, sehe ich nun 2 Möglichkeiten:
1. mit der vorhandenen SD-Karte weiter "arbeiten" und die Karte mit dem Backup für den Notfall aufheben
2. mit der neuen SD-Karte weiter "arbeiten" und die alte Karte für die Notfalle aufheben.
In beiden Fällen stellt mir das Backup die Rückfallebene, allerdings natürlich auf dem "alten" Stand.
Den Vorteil von Möglichkeit 1 sehe ich darin, dass der Neustart entfällt und daher z.B. Serverdienste weiter laufen können. Allerdings, und das nehme ich als Nachteil, ist die Karte schon älter und die Anzahl der Zugriffe schon relativ hoch so dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Karte demnächst ausfällt oder fehlerhaft wird, steigt.
Den Vorteil von Möglichkeit 2 sehe ich daher genau darin, dass die Karte "frisch" ist. Allerdings ist ein "Kartenwechsel" erforderlich und ob die "alte" Karte durch das "herumliegen" so viel besser wird, weiß ich auch nicht.
Wie seht ihr das? Oder sehe ich beides zu "schwarz" und zu ernst?
Gruss
GUMeyer