Alternatives Backup zu raspiBackup

  • Ohne framp Leistung zu schmälern, habe ich das Problem 8 TB auf 5 Datenträger im Zugriff zu haben. Eine Vollsicherung ist eine Wochenaufgabe.
    Selbst die Boot-Platte(SSD) mit 500G braucht schon mal 160 Minuten also rund 2,5 Stunden (eine Stammtisch Runde).

    1 TB sind somit 5 Stunden ... alles zusammen 40 Stunden. Dem entsprechend oft macht man eine Vollsicherung.
    Jetzt habe ich mir das Programm "restic" angelacht und bin ganz zufrieden damit.

    Restic hat einige Vorteile.

    - Man kann eine Beliebige Sicherung "mounten" und dann einzelne Files rekonstruieren bzw zurückkopieren
    - Jeder Snapshot wird eine eigene Sicherung aus der dann alles Rekonstruiert werden kann.
    - Verschlüsselung und Passwort bei allen Aktionen.
    - sftp, rclone und rsync werden unterstützt.

    Der Nachteil: Commandline mit einer Syntax :(

    restic ist open-Source und lässt sich am Raspi leicht mir apt install restic installieren. Allerdings ist es nichts für Anfänger.
    Für andere OS gibt es die Software auch. Sogar für Windows.

    Der Link zur Homepage: https://restic.readthedocs.io/en/stable/index.html

    Aber mit einer netten Oberfläche .........

    eine Listing der Sicherungen

    und so schaut der mount Zugriff aus

    Meine Antwort ist 21 und nicht 42.

  • Natürlich kann man einzelne Files rekonstruieren. Kopie ist auf einem Raw-Device, natürlich kann man das mounten und dann file-by-file zurückkopieren. War ein Blödsinn das als Unterschied zu markieren.

    Das mit die Snapshots sehe ich bei raspiBackup keine Change zu realisieren, ohne den Unterbau in Angriff zu nehmen. dd ist meines Wissen nicht in der Lage so etwas zu machen. Und damit kommst du automatisch in die Problematik der Laufzeiten, Syncs, DB-Logs, offene Filesysteme etc.
    dd hat unbestritten andere Vorteile wie z.B. boot-fähigkeit.

    Meine Antwort ist 21 und nicht 42.

    Edited once, last by juhu01 (May 13, 2024 at 1:49 PM).

  • Das mit die Snapshots sehe ich bei RaspiBackup keine Change zu realisieren, ohne den Unterbau in Angriff zu nehmen. dd ist meines Wissen nicht in der Lage so etwas zu machen. Und damit kommst du automatisch in die Problematik der Laufzeiten, Syncs, DB-Logs, offene Filesysteme etc.
    dd hat unbestritten andere Vorteile wie z.B. boot-fähigkeit.

    Was hat raspiBackup mit dd zu tun?
    DD ist nur eine der Möglichkeiten der Sicherung. Standard ist rsync mit Hardlinks. Somit dauert ein Folgebackup nur wenige Sekunden bis ein paar Minuten.

    Vielleicht solltest du dich erst einmal schlau machen, was raspiBackup eigentlich ist, und wie mächtig das Tool ist. bevor du so einen Mist postest.

  • juhu01 Da Du mich nennst meinst Du sicherlich raspiBackup - kleines r am Anfang und grosses B in der Mitte. Bitte aendere den Threadtitel entsprechend denn es gibt auch noch ein RaspiBackup was Du sicherlich nicht meinst :green_smile:

    habe ich das Problem 8 TB auf 5 Datenträger im Zugriff zu haben. Eine Vollsicherung ist eine Wochenaufgabe.

    8TB sichert man nicht eben mal in ein paar Minuten :biggrin:

    Hast Du Dir mal borg angesehen? Das ist ein weiteres sehr mächtiges Datenbackuptool mit Deduplizierung.

    Wie Du schon schreibst sollte man ein erfahrener Linuxanwender sein wenn man restic oder auch borg nutzen moechte. Ich sehe diese Tools aber nicht als Alternative zu raspiBackup sondern als Ergaenzung bei grossen Datenbestaenden. Soweit ich das ueberblicken kann bieten beide Tools nur einen Datenrestore an und keinen Systemrestore der die speziellen Eigenheiten der Raspberry beruecksichtigt so dass das restorte System sofort wieder startet.

    :no_sad: ... Kein raspiBackup - kein Mitleid ... :no_sad:

    Mein Raspberry Garten

    3 * RPi1B, 2 * RPi3B, 2 * RPi4B, 1 * CM4, 1 * RPi5

  • 8TB sichern ist im günstigen Fall 40+ Stunden dabei sollte sich auf der Platte(n) nichts mehr verändern. File-by-File dauert länger. Über (W)LAN reden wir nicht mehr.
    Also habe ich mir angewöhnt eine "boot"-Platte zu erstellen und zu sichern. Und tägliche snapshots auf eine 1TB-Platte zu machen (E-Mails, Chats, Handy.)
    Und wöchentlich snapshots auf einen backupserver. 4x Im Jahr gibt es am Backupserver eine Gesamtsicherung.
    Das ist MEINE Strategie um gegen Datenverlust zu kämpfen.

    Die Reko-Dauer kommt auf die art des Ausfalls an. Boot-Platte heraus, duplizieren (ca. 4 Std) letzte Sicherung einspielen (ca. 3 Stunden. ) Also alles zusammen ca. 1 Tag. Alles Tod/Komet/Erdbeben etc. --> Hardware kaufen gehen. 1 Tag Boot-Platte erstellen. 1 Woche Daten rekonstruieren. ;)

    Borg habe ich mir noch nicht angesehen aber einige andere Tools. Ich suche nämlich eine Möglichkeit alte Datenträger in dieses Backup-Verfahren zu integrieren. Also eine Archiv/Backup-Lösung zu schaffen. restic mit den unterschiedlichen Containern könnte, zukünftig je einen Archiv Container für Filme, Musik, Video haben.

    Ich habe da noch so 1000 Musik-CD/LPs/Video VHS/Camcorder Urlaubsfilme und und . Und wie lange es die Hardware noch gibt ist die Frage. Allein bei den Videos gibt es 8? verschiedene Kassetten-Typen (VHS, Betamax, Video8, Video2000, etc) . Vorsichtig geschätzt sind das um die 10TB die da noch herumliegen.

    So jetzt habe ich mein Problem und Beweggründe geschildert. Meine Zielsetzung: Ich will eine Lösung schaffen, die ohne EDV-Kenntnisse bedienbar ist und 20 Jahre überdauert. So wie das alte Tamos - Sicherungsprinzip.

    Meine Antwort ist 21 und nicht 42.

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