Raspi 5 mit externer HDD (5TB)

  • Hallo Leute,

    ich verzweifle hier gerade massiv. Habe den Raspi noch ziemlich frisch und versuche mich reinzufuchsen :)

    Meine Wunschkonfig wäre der Raspi 5 (8GB) betrieben mit einer 2.5" HDD (5TB) worauf ich Casa OS nutze.

    Ich bekomme das alles zum Laufen, leider aber wird mir keine 5TB HDD angezeigt sonder nur so grob 2TB.....

    Wie bekomme ich das richtig hin? Danke euch!

  • Beim Kommando "lsblk" wird angezeigt
    sda 4.5T

    sda1 512M

    sda2. 2.1G


    "fdisk -l" = permission denied


    GParted: habe es in der console installiert, leider weiß ich nicht wie es bedient wird

  • Leider habe ich kein Tutorial gefunden in dem beschrieben wird wie man eine USB Hdd (größer 2TB) bootfähig macht und damit den Raspi betreibt.

    unter fdisk bekomme ich auch eine Fehlermeldung so grob "unter DOS werden nur 2TB unterstützt"

    ich bereite die USB Hdd mit dem Raspi imager auf meinem Mac, der Raspi imager lässt keine Wahl des Dateisystems zu.

    Bin hier schon 2 Tage am durchdrehen....


    habe die HDD gerade nochmal formatiert und sie an den Pi gesteckt (anbei das Bild). Wie bekomme ich nun die SD Karte

    auf die HDD umgezogen, so dass die HDD Struktur behalten bleibt aber der Pi von ihr bootet?

  • Laut Ausgabe von lsblk hat die SSD zwei Partitionen:
    * 512MB für die Bootpartition
    * 2,1GB(!) für die Systempartition

    für fdisk -l musst Du wohl sudo fdisk -l eingeben, um die Rechte (permissions) zu bekommen.

    Die Gesamtsumme von 4,5TB(!) kommt daher, dass gilt: 5*10^12 = 4,547...*1024^4
    Aus marketingtechnischen Gründen wird immer mit dezimalen 1000er-Potenzen gerechnet und nicht mit binären 1024er-Potenzen, weil gerade im Terabytebereich dann die Faktoren vor der Potenz einfach größer sind (5 und nicht 4,5).

    Eine relativ einfache Lösung wäre, die 2.1GB-Partition der SSD auf einem Linux-System mit gparted auf die Gesamtgröße "aufzublasen".
    ...und falls kein Linux-System verfügbar ist, eine SD-Karte mit dem aktuellen Rasperry Pi OS desktop flashen und es damit machen.

  • Laut Ausgabe von lsblk hat die SSD zwei Partitionen:
    * 512MB für die Bootpartition
    * 2,1GB(!) für die Systempartition

    für fdisk -l musst Du wohl sudo fdisk -l eingeben, um die Rechte (permissions) zu bekommen.

    Die Gesamtsumme von 4,5TB(!) kommt daher, dass gilt: 5*10^12 = 4,547...*1024^4
    Aus marketingtechnischen Gründen wird immer mit dezimalen 1000er-Potenzen gerechnet und nicht mit binären 1024er-Potenzen, weil gerade im Terabytebereich dann die Faktoren vor der Potenz einfach größer sind (5 und nicht 4,5).

    Eine relativ einfache Lösung wäre, die 2.1GB-Partition der SSD auf einem Linux-System mit gparted auf die Gesamtgröße "aufzublasen".
    ...und falls kein Linux-System verfügbar ist, eine SD-Karte mit dem aktuellen Rasperry Pi OS desktop flashen und es damit machen.

    Servus, das mit den 4.5TB ist klar. ich versuche es nochmal per Raspi Imager und dann per gparted. Leider finde ich keine Anleitung, bzw. die Befehle für die Konsole.

  • Im Ernst, so wie mir das erscheint, hast du die HDD auf einem "Windoofs"-System formatiert?

    Bespiel dir ne SD mit Raspi OS, boote diese und dann mach die HDD mit gparted noch mal neu (alle Partitionen löschen und dann neu anlegen - und außer für die EFI KEIN FAT, sondern ext4 oder brtfs als Dateisystem wählen).

    Wenn du von der HDD auch booten willst, kannst du mit dem SD Card Kopierer Tool die SD auf die HDD schieben - oder neu installieren (letzteres wäre mein Weg)

    ---

    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

  • Ist das eine 2,5" SATA-SSD, die über einen USB-SATA-Adapter am RPi hängt?

    Dazu fällt mir die Problematik aus dem Thread Magische USB-SATA-Adapter und wo sie zu finden sind ein.
    Spoiler: Nicht alle USB-SATA-Adapter funktionieren problemlos am RPi

  • klar, lesen ja. aber falls jemand die richtige vorgehensweise im kopf hat, spare ich mir bestimmt stunden über stunden....

    Ich habe es im Kopf. Das vorinstallierte Tool ist "gdisk". Es kann auch die GPT Kopie am Plattenende richtig verwalten. gdisk ist interaktiv und hat für jedes Kommando eine Hilfe.


    Servus !


    PS: Die Boot-Partition sollte 512 MB gross sein und die Nutzdaten auf die Partition mit dem Betriebssystem zu knallen ist nicht empfehlenswert.

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Hier wird mein Problem auch beschrieben: https://github.com/tommylovell/raspberry-split

    leider bin ich zu blöd um das Raspi Image als GPT auf die Boot USB HDD zu packen. Hintergrund ist dass ich anschließend Casa OS installieren möchte, hier benötige ich die große HDD als einzige Datenquelle, da nur die ROOT Platte in Casa OS eingebunden wird.

    Scheinbar muss ich den Raspi gegen einen kleinen Client Server PC tauschen

  • Meine USB Sticks mache ich immer direkt mit dem Raspi-Imager.
    Der löscht alle Partitionen und erstellt die Boot und Data welche beim ersten Start auch resized wird.
    Hab noch nie versucht ne USB HDD damit zu schreiben ist ja allerdings nichts anderes wie ein USB Stick vermute ich.

    !! Alle Daten auf der Platte werden dann gelöscht !!

    Offizieller Schmier und Schmutzfink des Forum.
    Meine PI:

    Display Spoiler

    #1 : Pi1 - Packet Radio Digi mit TNC-PI
    #2 : Pi2 - ADSB Feeder
    #3 : Pi3 - DHCP/DNS Server für 4 VLAN
    #4 : Pi3 - Wireguard Gateway Umgezogen nach Proxmox
    #5 : Pi3 - FM Funknetz Gateway mit Shari SA818
    #6 : PI Zero W mit DMR Hotspot
    #7 : Pi4 4GB - Kiosk Browser
    #8 : Pi4 4GB - Kiosk Browser
    #9 : Pi4 8GB - Test Pi
    #10 : Pi2 - Auto CD Ripper abcde

    Dazu noch ein paar Zero und Pi1/2 die noch auf einen sinnvollen Einsatz warten.

  • Meine USB Sticks mache ich immer direkt mit dem Raspi-Imager.
    Der löscht alle Partitionen und erstellt die Boot und Data welche beim ersten Start auch resized wird.
    Hab noch nie versucht ne USB HDD damit zu schreiben ist ja allerdings nichts anderes wie ein USB Stick vermute ich.

    !! Alle Daten auf der Platte werden dann gelöscht !!

    Der Weg funktioniert leider nicht, da der Imager nur MBR Partitionen schreibt und ich somit keine HDD größer 2TB nutzen kann

  • Dh also man muss das RaspianOS einmal mit dem Imager und MBR erstellen, dann auf der dicken TB Platte mit GPT entsprechend partitionieren und dann die gesamte Installation vom MBR System auf das GPT System kopieren. Nicht sehr elegant ... aber immerhin geht es.

    :no_sad: ... Kein raspiBackup - kein Mitleid ... :no_sad:

    Mein Raspberry Garten

    3 * RPi2B, 2 * RPi3B, 2 * RPi4B, 1 * CM4, 1 * RPi5

  • mit diesem Youtube Video habe ich es geschafft:

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