Frage zu Abfragen von einem angesteuerten Ausgang

Heute ist Stammtischzeit:
Jeden Donnerstag 20:30 Uhr hier im Chat.
Wer Lust hat, kann sich gerne beteiligen. ;)
  • __blackjack__ echt? Schon wieder Kritik? Diesmal sogar ohne Code =O


    Display Spoiler

    So:

    Python
    table = list(filter(lambda value: value != 0, table))

    oder vielleicht so:

    Python
    table = [value for value in table if value != 0]

    🎧 Jetzt sitzt du den ganzen Tag zu Hause und gespannt
    wartest du darauf, dass irgendwas passiert.
    Wenn ich mal huste, klopft es gleich an der Wand,
    "Bist damals auch auf Socken in Polen einmarschiert?!" 🎧

  • Franky07 Der ganze Text geht komplett an der Kritik vorbei. Die ist völlig unabhängig davon was die Werte in der Liste bedeuten. Entferne halt alle 0-Werte, dagegen ist nichts zu sagen. Aber nicht in einer verschachtelten Schleife die quadratische Laufzeit in Abhängigkeit von der Anzahl der 0en hat statt in *einer* Schleife die unabhängig der Anzahl der 0en die gleiche Laufzeit hat. Und das ist unabhängig davon ob das jetzt zeitlich ein Problem ist oder nicht.

    “Since, in the long run, every planetary society will be endangered by impacts from space, every surviving civilization is obliged to become spacefaring — not because of exploratory or romantic zeal, but for the most practical reason imaginable: staying alive.” — Carl Sagan, Pale Blue Dot

  • Ich habe einen Motor, welcher über PWM angesteuert wird. den Strom, welcher der Motor bezieht, möchte ich mit einem Sensor messen. Aber wenn ich diesen einfach so auslese, misst dieser logischerweise nur Hick-Hack.

    Das geht nicht so ohne weiteres. Für die Strommessung PWM-gesteuerter Motore benötigt man eine besondere Messschaltung. Strom und Spannung, dass hatten die alten Germanen bei Wechselsstrom schon einigermaßen in Griff, um bei Wechselstrom einigermaßen sauber messen zu können. Bei PWM, die nicht mit konstanter Frequenz und konstanter Pulsweite läuft, muss man sich ständig änderdne Formfaktoren berücksichtigen. Dazu kommt noch die verdammt blöde Eigenschaft des Stromes, und das gerade bei Induktivitäten, dass er der Spannung immer hinterherläuft. Du hast also keinen Ohmschen Verbraucher, der sich um Phasenverschiebeungen keine Sorgen machen muss. Denn nur bei einem Heizwiderstand kämst du mit der von dir angedachten Methode auf einen grünen Zweig.

  • Bist du dir da sicher? Ich versteh nicht genug von AC-Stromkreisen, um das im Detail zu beurteilen. Aber ich fürchte, dass du auch nur über Halbwissen verfügst.

    Ansonsten dürftest du gerne etwas genauer ausführen, welche "besondere Messschaltung" man benötigt, welche "Formfaktoren" da wie einwirken und welchen Einfluss die Phasenverschiebung auf die Strommessung am Shunt hat (sofern der Sensor des TO einen Shunt hat - wir wissen ja nicht mal, was er da eigentlich verwendet).

    Wir haben es ja hier nicht mit Wechselspannung zu tun, sondern mit einer getakteten Gleichspannung. Treten da überhaupt Blindleistungen auf? Und selbst wenn... ich nehme ja an, der TO will die Wirkleistung erfassen. Ich hab da die ganz naive Vorstellung: Spannung liegt an, Strom fließt, Spannungsabfall am Shunt (vorausgesetzt er verwendet einen) ist proportional zum Strom. Negative Spannung und rückwärts fließenden Strom gibts nicht. Wie und wo der Strom zwischendurch in der Spule ien Magnetfeld auf und dann wieder abbaut, ist für die Leistung in Summe doch gar nicht relevant. Wo da das Problem ist, musst du mir mal genau erklären.

    Oh, man kann hier unliebsame Nutzer blockieren. Wie praktisch!

  • Bist du dir da sicher? Ich versteh nicht genug von AC-Stromkreisen, um das im Detail zu beurteilen. Aber ich fürchte, dass du auch nur über Halbwissen verfügst.

    warum immer so aggressiv? Geht es nicht mal etwas kleiner?
    Um wenigstens etwas davon zu verstehen, was da gemeint ist, reicht es aus, in Physik auch mal etwas von Spulen und/oder Magnetismus gehört zu haben. Das bringt es nämlich auf den Punkt, dass ein Motor zu den Geräten zählt, die etwas mit der Induktivität im allgemeinen zu tun haben. Die Induktivität ist auch in Nachrichtentechnik noch von erheblicher Bedeutung und eben nicht nur in der allgemeinen Elektrotechnik. Die Leutchen aus der Nachrichtentechnik verstehen was von ihrem Job und wissen, dass Induktivitäten in Verbindung mit Frequenzen ein besonders eigenartiges Verhalten an den Tag legen, das nicht mehr mit den normalen ohmschen Gesetzen belegt werden kann. PWM hat was mit Frequenz zu tun und in Verbindung mit einem DC-Motor braucht es noch nicht einmal Wechselstrom, um vermuten zu können, dass der Strom etwas mit dem Eisen in den Wicklungskernen der Motorspulen macht, egal ob Anker oder Feld, je nachdem wie der Motor aufgebaut ist.

    Wer hier also anderen etwas Halbwissen ankreuzen möchte, sollte selbst aufpassen, dass sein Nickname nicht zu einem treffenden Markenzeichen wird. Mann, wie ich dieses ans Bein pinkeln hasse.

  • Das war in keiner Weise aggressif, sondern schlicht mein Eindruck, den ich aus deinem Beitrag gewonnen habe.

    Und entschuldige, aber dein letzter Beitrag ist ein Ausdruck von Halbwissen schlechthin. Und jetzt bin ich tatsächlich etwas aggressiv. Da wird nichts konkret - alles sind irgendwelche Allgemeinvermutungen, die sich aus amateurhaften Betrachtungen erschließen. Dass Motoren "etwas mit der Induktivität im allgemeinen zu tun haben", hab auch ich schon gehört. Aber so eine Aussage ist Halbwissen!

    Ich hatte lediglich einige Fragen zu deiner Einschätzung und die Bitte, du mögest das genauer erklären, weil ich nicht sehe, warum eine Strommessung mittels Shunt in diesem Fall ein Problem sein soll. Antworten und Erklärungen hast du nicht geliefert. Aber aufregen kannst du dich.

    Aber vielleicht gibts hier ja jemanden, der von der Sache mehr versteht als wir beide zusammen.

    Oh, man kann hier unliebsame Nutzer blockieren. Wie praktisch!

    Edited 2 times, last by Gnom (June 23, 2024 at 11:44 AM).

  • Das war in keiner Weise aggressif, sic! sondern schlicht mein Eindruck, den ich aus deinem Beitrag gewonnen habe.

    Und entschuldige, aber dein letzter Beitrag ist ein Ausdruck von Halbwissen schlechthin.

    und nein, ich entschuldige das nicht.

    Und jetzt bin ich tatsächlich etwas aggressiv.

    Also doch, und das sogar noch bewusst. Wenn ich jetzt meine küchenpsychologischen Kennntisse bemühe, könnte ich auf einen unangenehmen Charakter deinerseits schließen.


    Da wird nichts konkret - alles sind irgendwelche Allgemeinvermutungen, die sich aus amateurhaften Betrachtungen erschließen.

    Das kann jeder, der sich einigermaßen mit den Wirkungen getakteter Gleichspannung auseinander setzt und über einige wenige physikalische Grundkenntnisse verfügt, an den 5 Fingern abzählen. Ja, ich bin jetzt privat und muss DIR meinen beruflichen Werdegang nicht erläutern.

    Ich gestatte mir ein Beispiel zu bringen. Ja ich weiß, Vergleiche hinken, das ist mir aber wurscht, wenn mir jemand den hinkenden Vergleich vorwirft, dann weiß ich, dass alle Mühe vergebens ist. Also zum Thema getaktete Gleichspannung.

    Eine Rechteck-Signal lässt sich grafisch super mit exakten rechten Winkeln darstellen und vermittelt so den Eindruck der zeitlichen Beliebigkeit. Der olle Einstein hatte da mal so eine Theorie, aber die gilt hier nicht. Schaut man mal in gut gemachten Datenblättern, die sich mit seriellen Ein- und Ausgaben befassen, werden diese Kurven mittlerweile fast ausschließlich mit der Grundform des Trapezes dargestellt.

    Aber bleiben wir bei der Rechteckkurve par excellence, die soll nämlich eine Aufgabe darstellen, ein vor einer Garage parkendes Auto in dieselbige mit maximaler Geschwindigkeit einzuparken. Wie das geht gar nicht? Ach was? hätte Loriot vielleicht gesagt.

    Das Schalten der Gleichspannung verursacht noch nebenher ein paar unangenehme Ereignisse auf den Leitungen, die durch besondere Maßnahmen bekämpft werden müssen. Löschdioden sind u.U. alleine nicht ausreichend. Und selbstverständlich verursacht getaktete Gleichspannung auch Phasenverschiebungen, wenn die bereitgestellte Energie nicht gerade aus dem Akku kommt. Aber wesentlich ist folgendes:

    An der positiven Flanke des PWM-Signals kommt es zu einem charakteristischen Stromverlauf, zunächst ein steiler Stromanstieg, gefolgt von Überschwingungen aufgrund der Motorinduktivität sowie parasitärer Kapazitäten, Anschließend eine Dämpfung der Schwingungen bis zum Erreichen des Sollstroms.

    Auch das ist wieder allgemein gehalten und wird unseren Gnom ärgern, weil er nicht das bekommt, was er gerne hätte.

    Nein, der Versuch, den Motorstrom abzutasten, ist vergebene Mühe. Es gibt Konzepte für getaktete H-Brücken, die sehen einen externen Shunt vor, dessen Spannungsabfall von dem Steuerbaustein ausgewertet wird. Ich selbst habe mehrere solcher Konzepte realisiert. Sie tun aber alle nur eines: den Motor vor extremer Überlastung und Blockierung zu schützen. Dabei geht das Signal aber nicht erst über eine CPU sondern wird direkt vom Steuerbaustein ausgewertet.

    Was könnte also eine getaktete Stromerfassung liefern? Sicher nicht die Wirkleistung! Wenn man die Wirkleistung ermitteln wollte, muss das tatsächliche Drehmoment gemessen werden, Stichwort: pronyscher Bremszaum, den gibt's seit anno Tobak. Und hat man endlich das Drehmoment an der Welle, kann man bei bekannter Drehzahl die Wirkleistung errechnen. Aber hier hilft Google weiter.

  • Hi Batucada2 ,

    dann sag uns Unwissenden doch einfach, wie's geht und nicht dauernd, wie's nicht geht. Mit Formeln und so...

  • Guten Morgen

    Vielen Dank für die zahlreichen Inputs von Euch. Das es dermassen ausartet hatte ich nicht gehofft. Bitte vertragt Euch wieder.

    Meine Lösung, welche ich über das Wochenende erarbeitet habe, lautet wie folgt. Ich mache mit dem Raspberry möglichst viele Messungen, sortiere dabei die "Nullstellen" direkt aus und berechne dann aus ca 200 Messungen den durchschnittlichen Strom. Die Spannung wird wie folgt berechnet: Netzteilspannung (12V)* Potientometer.value, also den Wert welcher GPIOzero nachher als PWM dem Mosfet, welcher den Motor ansteuert, weitergibt.

    Multipliziert, erhalte ich die Ungefähre Scheinleistung des Motores. Genauer geht es in mit meinen Bauteilen, bzw Rechengeschwindigkeiten nicht. Um den effektiven Strom zu erhalten, müsste ich den Strom mit einem True RMS Messgerät messen. Der Sensor müsste dazu eigentlich in der Lage sein, aber ich müsste die Messungrn mit einem ziemlich schnellen True-RMS-Mikrocontroller auswerten und den Wert dem Raspbery pi übergeben, da Python und GPIOzero zusammen nicht schnell genug sind, und ich das Python-script nicht noch unnötig verlangsamen will mit Berechnungen um True-RMS annähernd zu erreichen, spare ich mir das und nehme nur die annähernde Scheinleistung.

    Liebe Grüsse

    Tundrameise

    Die Hand voller Asse, doch das Leben spielt Schach.


    Erfolg besteht aus drei Buchstaben: Tun

    Goethe

  • Moinsen,

    Dein Berechnungsansatz hinkt.
    Du musst erst einmal aus der Sample-LIST alle Stellen / Werte Streichen die die Bedingungen erfüllen:
    - Spannungsverlauf U kleiner Anlaufdrehzahl ! sowie alle Werte die der Kenngrößße ZeroOFf Set fehler entsprechen.
    - Stromverlauf auch hier müssen alle Werte die vom ZeroOffs Set Fehler betroffen sind erst einmal auf einen Null Wert gesetzt werden, um dann all diese Null Werte löschen zu können.
    Denn musst mittels einer Filterroutine jeden Werte der Aufzeichnungen ( LISTs ) anfassen und nachsehen, ob diese verändert werden müssen.
    Denn ein DC Motor hat eine Anlaufspannung die nur an direkt dann Gültigkeit wen der Motor Lastfrei andrehen kann. Wen sich die Anlaufspannung gegen Last nach oben verschiebt, wird die Filterung noch komplizierter, denn du musst dann jede einzelne PWM Periode getrennt betrachten. Da aber wiederum setzt eine relativ konstante und sehr hohe Samplingrate voraus, die man mit GPIOZero nicht erreichen kann.

    Dazu muss man auf die SPIDev Bibliothek zurückgreifen.

    Mit SPIDev erreicht man ein reale Samplingrate von bis zu 78,2ksps für einen Kanal und in der Parallelabfrage mehrere Chanels ( bei 2 Chanels ) 31,9 ksps pro Chanel

    Mittels GPIOZERO.MCP3008.raw_value gerade einmal 7,2 ksps, als .voltage nur noch 4,1 ksps und im Mehrkanaligen Sampling wird das Resultat ganz verheerend !

    Bei 2 parallel abgefragten Kanälen sind es mit .raw_value nur noch 3,8 ksps und mit .voltage gerade noch einmal 3,5 ksps pro Kanal.

    Als Alternative via SW Emulation nach der "Bartmann" Methode des SPI Busses ( beliebiger GPIOs ) mittels direkter Ansprache der GPIOs via RPi.GPIO kommt man immerhin noch relativ Konstant auf ca. 11 ksps unabhängig ob man einen oder mehrere Kanäle versucht gleichzeitig abzufragen.

    Damit sollte jedem klar werden, dass man selbst mit der Funktion gpiozero.MCP3008.raw_value keinen Blumentopf gewinnen kann. Vor allen sollte jedem ambitionierten Nutzer klar geworden sein, das jede Umrechnung eines gelesenen RAW ( 0-1023 bei 10 Bit ADC ) während er Aufnahme / Aufzeichnung einer Meßreihe das Ergebnis einfach nur verschlechtert, weil einem zu viele Zwischenwerte durch die Lappen gehen.
    Vollkommen egal wie bequem man Denken mag, man sammelt immer nur RAW_VALUE ein, berechnet in einem nachfolgenden Zwischenschritt via der korrekten Angabe der tatsächlich anliegenden Referenzspannung, filtert dann diese Voltage-LIST Anhand der im Datenblatt besser ermittelten ZeroOffSet-Error aus, und dann kann man diese Spannungswerte proportional in jede andere physikalische Einheit umrechnen, sofern dieses das Ziel sein soll.

    Franky

  • Moinsen,

    Bedeutet das nicht, dass bei jedem Schleifendurchlauf die Anzahl der Nullen neu ermittelt wird - also die Liste mit möglicherweise Hunderten von Messwerten durchiteriert und alle Nullen gezählt werden. Das dürfte relativ ineffizient sein. Reicht es nicht, die Anzahl der Nullen einmal zu ermitteln. Dann kann man die Schleife als For-Schleife entsprechend oft laufen lassen.

    Wie ich in meinem vorherigen Thread / Antwort schon geschrieben habe ist die Geschwindigkeit nur dann von wirklicher Relevanz wenn man die Meßwerte einsammelt.

    Bevor man aber die 0 Value aus der LIST entfernt muss man ohnehin erst einen Filter laufen der Jeden aufgenommen und schon verrechneten Spannungwert bezüglich seiner Glaubwürdigkeit betrachtet.
    Hier das Thema ZeroOffset Error.
    Ob man nun die Anzahl der Null Werte via LIST.count(<Value>) ermittelt, und dann diesen Wert von len(LIST) abzieht um dann aus sum(LIST) einen Mittelwert zu bilden, sei dahingestellt.
    Allerdings sollte man,wenn man die Anlaufspannung als Losbrechwert betrachtet, auch so vorgehen.
    Damit müsste man mit der maximal möglichen Samplingsrate auch die Spannung erfassen. Und dann jede Periode für sich betrachten. Denn die gemittelte Spannung einer PWM Perriode unter der Anlaufspannung liegt, also keine Energieumsetzung in eine Drehbewegung stattfindet, steigt erst einmal nur die Blindleistung, ohne das Wirkleistung abgerufen werden kann.
    Tundrameise wenn deine Referenzspannung auf Grund des Delta der 3V3_OUT an Pin 1 des RasPi schon für einen relativen Meßfehler von größer 5 % sorgt, dann musst du nicht mit dem Python Script beginnen, sondern erst einmal dafür sorgen, das du möglichst genaue Rohmeßwerte einsammeln kannst. Sonst schleppst du diesen Fehler einer schwankenden VREF mit durch deine gesamte Berechnung.

    Franky

  • Moinsen,

    dann sag uns Unwissenden doch einfach, wie's geht und nicht dauernd, wie's nicht geht. Mit Formeln und so...

    Auch wenn du mich nicht angesprochen hast, es ist eigentlich alles gesagt worden, leider verteilt auf mehrere Antworten, und auch auf unterschiedliche Aussagen mehrerer Mitglieder.

    Als erstes, auch wenn ich mich immer und immer wieder wiederholen muss, mit einem ADC dessen VRef und Vcc aus dem gemeinsamen Pin 1 des RasPI kommt, wo ein MOSFET ohne Gate-Vorwiderstand betrieben wird [ Mir liegt der Schaltungsaufbau des TO vor, welchen er mir via PM zukommen lassen hat. Ich werde ihn aber nicht ohne seine ausdrückte Bitte / Aufforderung hier öffentlich stellen. ] wo der gesamt Gate-Lade- und Endladestrom ungebremst durch den GPIO ( PWM OUT ) fließt müssen wir nicht von Formeln reden. Die Resultierende Vout 3,3 V hat eine Spannungsdelta größer 0,18 V, wenn man nur einen einfachen LogicLevel MOSFET ( N-Chanel ) mit einer IDS von 1,5 A@12 V via eines GPIOs schaltet. Es gibt also eine direkte Rückkopplung auf die VOut Pin1 wenn man einen MOSFET direkt und ohne Gate-Vorwiderstand ansteuert, und auch keinen Gate-Source Pulldown verwendet.
    Solange hier jeder erdenkliche Unsinn mittels des ADCs mit eingefangen wird, solange der TO den Parameter Anlaufspannung eines Brushed DC Motors nicht mit in die Auswertung einbezieht, braucht man über eine komplexe Berechnung, oder ein komplexeres Berechnungsmodell nicht nachdenken. >
    Dazu folgende Randbemerkung; Solange nicht klar ist welcher Umrechnungsfaktor Spannung in Strom, und damit die maximale zu erwartende Spannung am Ausgang des Strom-Meßwertwandlers zu erwarten ist, ist das alles :gk1:

    Wenn auf Grund des Verbrauchers die Spannung am Ausgang des STROM-Meßwertwandlers nur auf z.B. max. 1 Volt oder etwas mehr ansteigt, dann bleiben von den 10 Bit auf 3,3 Volt VRef nicht wirklich viel Über um eine Berechnung auszuführen. Gescheiter wäre es hier wenn man durch Anpassung / Reduzierung der Referenzspannung an den Aufbau / Leistungsprüfkörper eine viel viel größeren Bereich des ADCs ausnutzt, denn immerhin gilt Referenzspannung durch 10 bit ergibt die Einzelschrittauflösung. Bei angenommen einer Spannung von nur und max. 1 Volt die der Strom Meßwertwandler ausgibt bleibt bei einer VRef = 3,3 V über 2/3 des möglichen Meßbereiches ungenutzt.

    Also sollte man erst einmal damit beginnen, die Schaltung / Beschaltung fehlerfrei und rückkopplungsfrei zu bekommen, dann mit den geeignetsten Methoden eine möglichst hohe Samplingrate zu erzielen. Wenn man dann die ersten Meßrohdaten vorliegen hat, und diese erst einmal in eine grafische Ansicht gebracht hat, kann man sich Gedanken machen, wie man mit den vorliegenden Daten, und dem geringsten mathematischen Fehler ein solches Berechnungsmodell aufbaut.

    Franky

  • Ich denke die Samplingrate sollte kein Problem sein. Meine PWM-Frequenz ist auf 500 Hz eingestellt. Wie im Internet empfohlen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da gross einen Unterschied macht, ob ich mit 7.1ksps oder mehr messe.

    Das aussortieren der 0-Werte mache ich wia If-Schlaufe.

    Die Hand voller Asse, doch das Leben spielt Schach.


    Erfolg besteht aus drei Buchstaben: Tun

    Goethe

  • Moinsen,

    Ich denke die Samplingrate sollte kein Problem sein. Meine PWM-Frequenz ist auf 500 Hz eingestellt. Wie im Internet empfohlen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da gross einen Unterschied macht, ob ich mit 7.1ksps oder mehr messe.

    Erst einmal - ohne eine stabilisierte Referenzspannung am ADC, welche nicht über 0,0001 V oder 0,1 mV schwanken sollte, sonst gehen diese Schwankungen mit die Rohdatenerfassung ein, brauchst du mit nichts anfangen !
    Falls du dich mal auf der Webseite zu gpiozero mit dem Code / Source beschäftigt hast, oder dort einfach mal nur nachgesehen hast, dient immer der RAW_VALUE als Basis für weitere Berechnungen, bzw. Umrechnungen in eine Spannung.

    Aber um auf deine Frage zurückzukommen, ob die Samplingrate eine Einfluß hat ?
    Du weist das dein PWM Ausgang mit einer Periodenwiederholfrequenz von 500 Hz arbeitet. Dieser zeitliche Maßstab ist Konstant, nur der Anteil innerhalb von einer einzigen solchen Periode bestehend aus einen LOW- und einem HIGH Anteil ist das eigentliche PWM Verhältnis, welches du mittels motor.value =  bestimmst.
    Wenn du nun weißt, das du mit einer Aufzeichnungsrate von 7,1 ksps oder 7100 Messung pro Sekunde eine solche Daten- oder Meßreihe vorliegen hast, und wir machen das hier mal ganz bewusst auf einen Zeitraum von einer Sekunde, dann weißt du schon einmal das in diesen 7100 Meßwerten insgesamt mind. 499 solcher PWM Perioden enthalten sind. Also kann man jetzt mal ohne all zu kleinlich zu sein sagen 7100 Messungen durch 500 Einzelereignisse macht ca. Meßwerte 14 Meßwerte welche eine solche PWM Periode darstellen.
    Ausgehend von einer Leistungstellung ( es ist einer Steller, und kein Regler ) in einem Bereich von 0 bis 100 % hast du somit nur 14 Werte als Folge die dir ein tatsächliches Abbild für diesen eine Fall geben. Das heist das du diese eine Periode auf Grund einer potentiell zu geringen Samplingrate mit nur einem Anteil von 1/7 erfassen kannst. Statt der optimalen 100 oder mehr Einzelmessungen pro Periode hast du nur 14 Werte zur Verfügung. Nicht wirklich sehr viel, um mit einem Datenverlust behafteten Datensatz welcher 86% der Periode auf Grund der Langsamkeit der Meßwertgewinnung gar nicht erfasst, was willst du damit machen, oder anfangen ?
    Wenn du richtig Gas geben willst, was auch SPIDev unterstützt, müsstest du die Samplingrate des ADCs mittels einer höheren Vcc nach oben treiben, was aber auch bedeutet das du an den SPI-Bus Leitungen zwingend Levelshifter verwenden musst. Und schon kommst du in einen Bereich wo du mit annähernd 160 Messungen pro Periode bei einer Vcc 5,0 Volt des ADCs eine viel höhere und damit genauere Detailauflösung erzielst. Damit hättest du eine viel bessere und genauere Berechnungsgrundlage als wenn sich eine PWM Periode nur auf 14 Einzelmeßwerte aufteilt. -> 160 Ergebnisse * 500 Perioden ( Hz ) = 80 ksps !
    Bei einer Vcc von 3,3 V des ADCs sind es dann eben nur die Hälfte der möglichen Messungen, weil die technisch erreichbare Samplingrate dieses ADCs ausschließlich von der Vcc bestimmt wird.

    Franky

  • Das aussortieren der 0-Werte mache ich wia If-Schlaufe.

    if-schleife.de

    (SCNR)

  • Da frägst Du ausgerechnet mich !? :)

  • Entschuldigt bitte, meine Fachsprache was das programmieren angeht, ist noch in Ausbildung^^

    Keine Sorge!
    Das war nur als (Lern-)Hinweis gemeint und nicht böse.

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