Backup per rsync auf Synology

  • Hallo liebe Community,

    ich habe mir vor kurzen einen Raspberry PI 5 zugelegt. Leider bin in der Welt des Linux auf komplett neuem Boden unterwegs, mache aber "langsam" fortschritte :)

    Das System läuft mittlerweile und daher möchte ich mir nun ein regelmäßiges Backup einrichten. Hierbei bin ich über das raspiBackup gestoßen. Die Installation und Konfiguration konnte ich gem. Anleitung vornehmen und das Programm läuft nun soweit. Leider scheitere ich irgendwie am rsync Modus. Ich möchte, dass mein System inkrementell auf eine NAS (Synology 713+) gesichert wird.

    Das mounten der NAS funktioniert und das Backup wir auch auf der NAS abgelegt. Ich habe nur das Problem, dass ich kein inkrementelles Backup hinbekommen. Ich erhalte immer ein vollständiges Backup obwohl in raspiBackup als Backupmodus rsync eingestellt ist. Die NAS wird per nfs manuell bei Bedarf gemountet. Es wurde kein Eintrag in der fstab getätgit.

    Ich habe mich auch schon durch zig Seiten gelesen, leider ohne Erfolgt.

    Meine Vermutung ist, dass evtl. beim mounten etwas verkehrt läuft bzw. evtl. auf Synology ein Berechtigungsproblem vorliegt.

    Hatte jemand auch schon das gleiche Problem? Bin für den Rat dank

    Falls ich mein Problem hier an falscher Stelle platziert habe bzw. es hierzu auch schon gleiche Themen gibt (die ich übersehen haben sollte), bitte entschuldigt dies vorab

  • Ich habe mich auch schon durch zig Seiten gelesen, leider ohne Erfolgt.

    Hast Du auch alle raspiBackup FAQs gelesen :shy: ? Dort gibt es zu Deinem Thema FAQ17 wo erklaert wird wie man kontrollieren kann ob inkrementelle Backups erstellt werden :wink1: Dummerweise zeigen die meisten Tools fuer Verzeichnisse den virtuellen und nicht den real benoetigten Speicherplatz an und beruecksichtigen nicht die Hardlinks.

    EDIT: Herzlich willkommen im Forum :green_smile:

  • Vielen Dank für die schnelle Antwort :)

    FAQ17 hatte ich in der Tat auch schon gesehen aber leider keinen Hinweis auf mein Problem gefunden.

    Einzig der Befehl: du -sh * ergibt für keine schlüssige Information. Wenn ich diesen abgebe, sehe ich tatsächlich dass beim Backup Hardlinks angewendet wurden.

    Anbei ein Auszug aus dem Verzeichnis:

    15G raspberrypi-rsync-backup-20240622-020042

    769M raspberrypi-rsync-backup-20240622-022953

    966M raspberrypi-rsync-backup-20240623-023521

    958M raspberrypi-rsync-backup-20240624-020229

    847M raspberrypi-rsync-backup-20240625-020228

    Auf der NAS werden die Ordner jeweils mit knapp 16GB geführt

  • Auf der NAS werden die Ordner jeweils mit knapp 16GB geführt

    Dummerweise zeigen die meisten Tools fuer Verzeichnisse den virtuellen und nicht den real benoetigten Speicherplatz an und beruecksichtigen nicht die Hardlinks.

    Letzeres hatte ich erst spaeter zugefuegt. Ich weiss jetzt nicht wie Du Dir die Ordnergroesse auf der Syno ansiehst. Jedenfalls gehoert das Tool auch zu denen die die virtuelle Groesse anzeigen.

    Es passt doch alles: Das erste Backup war ein Vollbackup mit 15GB. Alle weiteren Backups sind Deltabackups die knapp 1GB benoetigen. Auch wenn sich nichts oder kaum was geaendert hat wird natuerlich Platz fuer die Dateiverlinkung mit Hardlinks benoetigt.

  • Ich lasse mir die Ordnergröße über Bordmittel anzeigen. Eigenschaften des Verzeichnisses.

    Dann beutet es, dass mir die Synology ein falsche Größe vorgaukelt und eigentlich alle korrekt eingestellt ist. Dann müsste ich jetzt auf der Synologyseite aufsetzen, da mir diese "falsche" Größe auch in Richtung C2 Storage weitergereicht wird.


    Vielen Dank für die Unterstützung

  • Dann müsste ich jetzt auf der Synologyseite aufsetzen, da mir diese "falsche" Größe auch in Richtung C2 Storage weitergereicht wird.

    Ich kenne mich mit C2 Storage nicht aus. Aber wenn Du Deine Backups dorthin syncen laesst musst Du aufpassen mit welchem Tool das gemacht wird. rsync kann auch remote Hardlinks nutzen - muss aber entsprechend konfiguriert werden.

  • Ich lasse mir die Ordnergröße über Bordmittel anzeigen. Eigenschaften des Verzeichnisses.

    Koenntest Du mir das genauer beschreiben? Im DSM Filestation sehe ich bei Properties nur die Anzahl Dateien - nicht die genutzen Bytes. Dann kann ich auf meiner Webseite bei der Synology noch genauer beschreiben wo man sich das ansehen kann - aber eben nur die virtuelle Groesse sieht.

  • Ich nutze als Backup Tool das HyperBackup

    Das nutzt rsync und sollte wohl auch remote Hardlinks nutzen. Ob das wirklich so ist muesstest Du noch testen oder in einer Doku finden. Falls Du rausfindest dass es so ist waere es nett wenn Du dieses kurz in diesem Thread berichten wuerdest :green_smile:

  • Ich gehe mit Rechtsklick auf eines der Verzeichnisse und lasse mir die Eigenschaften anzeigen. Hier ist ersichtlich, dass 15,95GB (17,127,240,505 Bytes) belegt sind.

    Dieses Verzeichnis dürfte mit Hardlinks eigentlich nur 769M haben

    769M raspberrypi-rsync-backup-20240622-022953

  • Das nutzt rsync und sollte wohl auch remote Hardlinks nutzen. Ob das wirklich so ist muesstest Du noch testen oder in einer Doku finden. Falls Du rausfindest dass es so ist waere es nett wenn Du dieses kurz in diesem Thread berichten wuerdest :green_smile:

    Das mache ich gerne. Melde mich sobald ich weitergekommen bin

  • Ich gehe mit Rechtsklick auf eines der Verzeichnisse und lasse mir die Eigenschaften anzeigen.

    Habe es nachvollziehen koennen. Danke.

  • Eine Besonderheit einzelner Filesysteme.
    In den Anfängen von Unix war es keine Besonderheit 15 TB Files auf 5MB Platten anzulegen.
    Der Grund/Ursache ist folgender:

    Beim Erstellen wird ein 0-Byte File angelegt.
    Wenn du jetzt ein seek auf die Position 1GB machst dun dort 1 Byte wegschreibst. Ist der Platz jetzt wie belegt. Richtig 2 Plattenblöcke. Die Dateigröße 1GB.
    Je nachdem wie du das aufsummierst bekommst du Werte zwischen 2GB und 0,5KB.

    Probier mal einen du auf das File ;)

    Meine Antwort ist 21 und nicht 42.

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