USB Hub - Rückwärts mit ausreichend Strom

  • Nachdem ich nun versucht habe zwei WLAN Sticks (sollen als Repeater arbeiten) an meinem Pi zum laufen zu bekommen habe ich die Sache mit dem Strom zu spüren gekommen. Also muss eine Lösung her.


    Meine bisherigen Suchergebnisse zeigen das man den Pi wohl auch über den USB-Hub mit Strom versorgen kann. Das ist gut. Will und brauch kein weiteres Netzteil.


    Grundsätzlich soll an meinen Pi zwei WLAN Sticks und eine USB HDD, die wiederum eigene Stromversorgung hat.


    Dieser Hub http://www.amazon.de/LogiLink-UA0125-USB-Hub-10-Port-schwarz/dp/B0063KI9FO/ (Affiliate-Link) funktioniert wohl mit dem Rückwärtsstrom. Allerdings habe ich auch Gelsen das nicht wirklich ausreichend Strom am Pi ankommt, insofern wäre mein Gedanke jetzt ein zusätzliches USB-Kabel an den Micro-USB Anschluss zu legen. Dann sollte der Pi doch ausreichend Strom bekommen. Also einmal über den USB-Anschluss und zusätzlich über den normalen Stromanschluss. Grundsätzlich gibt es dann aber nur ein Netzteil, dass was vom USB-Hub zur Steckdose führt.


    Wenn ich richtig recherchiert habe sollte das mit diesem HUB genauso funktionieren http://www.amazon.de/Logilink-4-Port-incl-power-supply/dp/B008C78ZQE (Affiliate-Link)


    Die frage ist nur, habe ich damit dann ein stabiles System?

  • Also ich habe 2 der LogiLink UA0125 und betreibe damit meine beiden Pis ausschließlich per Rückwärts-Versorgung. An einem der beiden Pis hängen Soundstick, Speicherstick, WLAN-Stick, Tastatur und Maus, an dem anderen nur WLAN-Stick und IR-Sensor einer Fernbedienung. Beide laufen damit stabil. Eine zusätzliche Verbindung zwischen einem der Ports des Hubs und der Micro-USB-Buchse des Pi würde nichts bringen, da bei diesem Hub die volle Betriebsspannung des USB-Hub-Netzteils bereits ungesichert am Pi anliegt (unter Umgehung der Polyfuse des Pi und der des Hub).


  • ...ich habe ... LogiLink UA0125 und betreibe damit meine beiden Pis ausschließlich per Rückwärts-Versorgung. An einem der beiden Pis hängen Soundstick, Speicherstick, WLAN-Stick, Tastatur und Maus, an dem anderen nur WLAN-Stick und IR-Sensor einer Fernbedienung. Beide laufen damit stabil...


    Das klingt gut :danke_ATDE:, insofern sollte doch alles gut und stabil laufen. Sehr gut am UA0125 finde ich den ein/aus Schalter. Somit hat man dann auch diesen für den Pi Nachgerüstet :thumbs1:


    Ich habe hier noch ein ältere 2,5" HDD die mittels zwei USB Anschlüssen, mit eine Y-Kabel betrieben wird. Da an diesem HUB ja genug Saft ankommt sollte die doch auch normal laufen oder irre ich mich:huh:


    Eigentlich finde ich Schade das die USB-Ports nicht genug Saft haben, denn jetzt wird aus dem kleinen feinen Pi doch wieder so ein großes Kabeldingends. Eigentlich wollte ich das ja gerade vermeiden :wallbash:


  • eigentlich finde ich Schade das die USB-Ports nicht genug Saft haben, denn jetzt wird aus dem kleinen feinen Pi doch wieder so ein großes Kabeldingends. Eigentlich wollte ich das ja gerade vermeiden :wallbash:


    man könnte das ändern (Tuning)


    mit einem KIS 3r33 kann man die PI Stromaufnahme auf 0,5A (von 0,7A) senken, damit kommt mehr zum USB durch.
    Man könnte die Polyfuse die begrenzt auch überbrücken, oder eigene Wege zu den USB A Buchsen legen, damit über die Polyfuse nur noch der Strom vom PI geht, oder man überbrückt sie ganz.

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)


  • man könnte das ändern (Tuning)
    mit einem KIS 3r33 kann man die PI Stromaufnahme auf 0,5A (von 0,7A) senken, damit kommt mehr zum USB durch.
    Man könnte die Polyfuse die begrenzt auch überbrücken, oder eigene Wege zu den USB A Buchsen legen, damit über die Polyfuse nur noch der Strom vom PI geht, oder man überbrückt sie ganz.


    Moin jar,
    ich widersprech Dir ja nur ungern, aber die Polyfuse zu brücken halte ich jetzt für keine gute Idee. Damit würde der gesamte Strom, die die Peripherie über USB und/oder GPIO-Leiste zieht, durch das gesamte Board des RPi fliessen.
    Cleverer finde ich da schon die Einspeisung über die USB-A-Buchsen. dann ist der RPi sozusagen Client und zieht an Strom nur das, was er selber benötigt.


    cu,
    -ds-

  • Sehr gut am UA0125 finde ich den ein/aus Schalter. Somit hat man dann auch diesen für den Pi Nachgerüstet :thumbs1:


    Der Schalter schaltet allerdings nur den Hub selbst ein und aus, nicht die Backfeed-Power; der Pi würde somit immer eingeschaltet bleiben. Einen meiner beiden UA0125 habe ich so modifiziert, daß der Schalter stattdessen den Pi ein- und ausschaltet. (Herunterfahren sollte man ihn vorher allerdings trotzdem, auch wenn ich bisher noch keine Probleme hatte, wenn ich ihn mal versehentlich "hart" ausgeschaltet hatte. ;-))


    Ich habe hier noch ein ältere 2,5" HDD die mittels zwei USB Anschlüssen, mit eine Y-Kabel betrieben wird. Da an diesem HUB ja genug Saft ankommt sollte die doch auch normal laufen oder irre ich mich:huh:


    Sollte eigentlich klappen, auch wenn sich auf dem Hib selbst nur eine 2A-Polyfuse befindet. Ich habe aber schon problemlos eine Platte an dem Hub betrieben - allerdings nicht mit Y-, sondern nur mit einfachem Kabel.


  • Moin jar,
    ich widersprech Dir ja nur ungern


    na dann mache es doch einfach nicht ;)



    die Polyfuse zu brücken halte ich jetzt für keine gute Idee. Damit würde der gesamte Strom, die die Peripherie über USB und/oder GPIO-Leiste zieht, durch das gesamte Board des RPi fliessen.
    Cleverer finde ich da schon die Einspeisung über die USB-A-Buchsen. dann ist der RPi sozusagen Client und zieht an Strom nur das, was er selber benötigt.


    cu,
    -ds-


    alles ist machbar wie jeder wünscht, die Polyfuse ist eigentlich ein ständiges Ärgernis aller PI Anfänger und User, wenn ich so rekapituliere wieviel das Thema schon Zeit und Resourcen vernichtet hat (Netzteilbestellorgien weil das 1A anscheinend zu schwach war, 1,2A bis 1,5A).
    Ich glaube auch nicht das durch sie viele PI unbedarftes basteln überlebt haben, aber nun gut.


    Die Polyfuse begrenzt ja auch den nutzbaren Strom am GPIO und wenn über GPIO oder USB A gespeist wird ist sie nicht mal existent !
    Ich sehe auch keine Möglichkeit GPIO und USB A abzukoppeln weil ich das gesamte Layout nicht kenne von daher, was soll mich an der Polyfuse festhalten lassen ?


    frohe Festtage euch allen

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
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    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Die kompakte Bauweise des Pi wieder durch ein zusätzlichen USB-Verteiler kaputt zu machen fand ich ein wenig doof. Aber es hilft ja anscheinend nichts.


    Ich habe mich auf die Suche nach einem USB-Hub gemacht der klein ist, zum Pi passt und außerdem sollte Backpower funktionieren.


    Nach den bisherigen Test läuft das Ding einwandfrei. Speedlink SL-7413 (Affiliate-Link) Mit Doppelseitigen Klebeband habe ich ihn am Pi fixiert. Dabei musst ich leider ein Lüftungsschlitz opfern.



  • Naja, wenn Dir die 1 A des Netzteils für 1 Pi + 4 USB-Ports reichen, dann ist das ja eine zwar nicht gerade ästhetische, aber doch relativ kompakte Lösung... ;)


    Das klingt als sein das Netzteil eher schwach. Ich kenn mich leider mit diesen Dingen nicht so aus. Da schließt sich die Frage an ob ich ggf. auch ein größere/stärkeres verwenden könnte wenn es zu Problemen führt?