Hallo!
Ich hätte einmal eine Verständnisfrage, wie die Nameserver in /etc/resolv.conf kommen.
Es handelt sich um zwei RBP 4b mit Bullseye.
Es läuft auf beiden das voreingestellte dhcpcd und kein systemd-networkd, kein resolvconf und kein networkmanager.
Nach meinem Verständnis sollten die Nameserver in /etc/dhcpcd.conf eingetragen werden und vom dhcpcd beim Restart in /etc/resolv.conf übernommen werden.
Auf einem der beiden läuft Pi-Hole als erstem Nameserver unter 127.0.0.1 und die Fritz!Box ist als weiterer Nameserver eingetragen.
Also /etc/dhcpcd.conf:
...
option domain_name_servers, domain_name, domain_search, host_name
...
interface eth0
static routers=192.168.178.1
static domain_name_servers=127.0.0.1 192.168.178.1 8.8.8.8 fd51:***
static domain_search=
interface wlan0
static routers=192.168.178.1
static domain_name_servers=127.0.0.1 192.168.178.1 8.8.8.8 fd51:***
static domain_search=
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Mit "sudo /bin/systemctl restart dhcpcd" wird die /etc/resolv.conf auch aktualisiert, allerdings zu:
Wieso fehlen da die anderen vier eingetragenen Nameserver?
Oder von woher wird 127.0.0.1 sonst übernommen?
Der andere Server hängt einfach nur an der Fritz!Box. In der /etc/dhcpcd.conf sind keine Nameserver eingetragen. Da werden (sauber) drei nameserver-Einträge für die Fritz!Box generiert (1*IPv4 und 2*IPv6).
Bekommt dhcpcd diese IPs beim Booten vom DHCP der Fritz!Box?
Klar kann ich die /etc/resolv.conf von Hand pflegen. Ich würde aber gerne das "richtige" Verfahren verstehen.