Boot-Reihenfolge mehrerer USB-Geräte

  • Hallo liebes Forum, ich freue mich hier an Bord zu sein und möchte mein erstes Problem posten.

    Ich nutze einen Raspberry Pi5 mit einem Ubuntu 24.04 Server. Ich nutze 2 USB-Sticks, der eine für das System und der zweite für Daten.

    Die fstab enthält eine etwas andere Syntax als die übliche bei Debian-basierten Systemen. Die Devices sda und sdb werden bei einem Reboot willkürlich vertauscht und somit ist ein Starten des Systems nicht immer gegeben. Könnt ihr mir vielleicht diesbezüglich helfen, wie die richtige Syntax für beispielsweise eine UUID für die permanente Zuordnung aussehen muss.


    Vielen Dank im voraus

    fstab

  • Rein aus Interesse:

    Ich nutze einen Raspberry Pi5 mit einem Ubuntu 24.04 Server.

    Warum ??

    Ich habe früher auch Ubuntu Server auf dem Pi installiert, als das originale Raspberry Pi 64 Bit OS noch Beta war.
    Was sind für die die Gründe bzw. Vorteile von Ubuntu ggü. dem Pi OS Lite ??

    ;) Gruß Outi :D

    Mein Zeug

    Pis: 2x Pi B, 1x Pi B+, 1x Pi 2 B in Rente / 2x Pi 3 B (Tests / Repetier Server) / 2x Pi Zero 1.2 / 2x Pi Zero 1.3 / 2x Pi Zero W 1.1 / 1x Pi Zero 2 (BW+CUPS/SANE) /
    1x Pi 3 B+ (Tests) / 1x Pi 4 B 4GB (HomeAssistant) / Pi 400 (BW) / 1x Pi 5 8GB (BW) / 2x Pico / 2x Pico W / 2x Pico 2 / 2x Pico 2 W
    HATs: Sense HAT / HM-MOD-RPI-PCB / RPI-RF-MOD / PiFi DAC+ V2.0 / TV HAT / Pi 5 Kühler HAT / Pimoroni NVMe BASE / M.2 HAT+
    Cams: orig. Raspberry Pi Camera Module V1 & V3 / PS3 Eye

  • Hallo, ich habe es hinbekommen.

    Nun stellt sich aber ein anderes Problem ein, das sich die USB-Systemplatte automatisch in den Suspend begibt und ich nicht mehr auf den Raspberry zugreifen kann. Das ist sehr unschön und nicht unbedingt gut für das Filesystem. Eine permanente Stromversorgung wäre in diesem Fall schon von Vorteil.


    Danke und Gruß fstab

  • Ein USB-Stick kennt imho eigentlich kein suspend, und eine HD würde beim Zugriff wiederanlaufen. Möglicherweise schlägt bei zwei USB-3 Sticks das Mysterium zu. Woran erkennst Du ein suspend und was hast Du an Stromverbrauchern angesteckt/aktiviert?


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Hi,

    ich habe ein USB-Stick und eine NVME an den beiden USB 3.0 angeschlossen. Die NVME hat nicht auf ein Demand reagiert da sie definitiv down ist und damit auch das System. Ein entsprechende Einstellung über hdparm wurde auch nicht gemacht.


    Gruß fstab

  • Hi,

    ich habe ein USB-Stick und eine NVME an den beiden USB 3.0 angeschlossen. Die NVME hat nicht auf ein Demand reagiert da sie definitiv down ist und damit auch das System. Ein entsprechende Einstellung über hdparm wurde auch nicht gemacht.


    Gruß fstab

    RTFM hat doch schon auf das Mysterium getippt.
    Weder bei einem USB-Stick noch bei einer NVME gibt es einen Suspend.

    Zwei Datenträger NVME und USB-Stick direkt am USB-Port des Pi angesteckt sind vom Stromverbrauch her mehr als Grenzwertig.
    Da kann es schnell zu Ausfällen kommen.


    //EDIT

    Insbesondere, wenn du kein offizielles Netzteil verwendest.

  • Das Netzteil ist offiziell und hat mit der Spitzenlast keinerlei Probleme. Selbst bei anspruchsvollen Rechenoperationen nicht. Die maximale Leistung des Systems im idle, ohne irgendwelche Operationen, liegt bei 9 Watt...und das ist indiskutabel...

    Es ist nur verwunderlich, das die NVME bei anderen Rechnern dieses Verhalten nicht zeigt...


    Gruß fstab

  • Das Netzteil ist offiziell und hat mit der Spitzenlast keinerlei Probleme.

    Das hat doch mit der Spitzenlast nichts zu tun.
    Die Stromangabe an die USB-Ports (alle 4 Ports zusammen) ist bei einem Pi 5 auf max 1.6A begrenzt.

    Das heißt, wenn die Last am USB-Port die 1.6 A auch nur kurzzeitig überschreitet, dann kann es passieren, dass ein Laufwerk umounted wird und du hast keinen Zugriff mehr.

    Ab 2 Laufwerken ist immer ein aktiver USB-Hub erforderlich.

    Glaub es oder lass es.

  • Hallo, sorry...bin nicht ständig vor Ort. Was auf jeden Fall eindeutig ist, das die NVMe in den Autosuspend geht. Der USB-Stick, auf dem ich jetzt mal das System angepasst und gespiegelt habe geht NICHT in den Autosuspend und ist ständig verfügbar. Ich vermute das Problem jetzt eher in der "smarten Elektronik" des NVMe-Gehäuses. Sollte das der Fall sein, dann ist mein Vorhaben das System auf der NVMe zu installieren gestorben, es sei denn man kann noch mit einem Tool auf dem Chipsatz der Gehäuse-Elektronik Änderungen vornehmen.

    daxb - Werde heute abend berichten...

    Edited once, last by fstab (May 20, 2025 at 10:13 AM).

  • Du kämpft mit einem Phantom, das mit dem Threadtitel eigentlich nichts mehr gemein hat.

    Steck einmal beide Datenspeichergeräte am schwarzen USB 2 Anschluss an [Tastatur und Maus am blauen] und boote so.

    Kommt es so auch zu einem "suspend"?


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Ich lasse den Raspi komplett headless laufen. Zugriff nur über ssh. USB 2 habe ich auch schon in verschiedenen Konstellationen probiert. NUR die NVMe geht immer in den autosuspend.

    Ich teste mal weiter und wenn ich was Neues weiß, dann informiere ich euch besser...ansonsten ist das eher "Rate mal mit Rosenthal"


    Bisher vielen Dank für die Ansätze! Gruß fstab

  • Es ist in der Tat der "smarte" Controller im Gehäuse. Da ich keine Möglichkeit habe die entsprechenden Einstellungen zu ändern, habe ich einen kleinen Cron-Job geschrieben, der das System kurz beschäftigt und das Suspend damit verhindert. Auf den zweiten USB-Stick verzichte ich nun gänzlich...

    Info: USB kennt durchaus "autosuspend"


    Danke an alle für die Unterstützung und die Tipps...

    Edited once, last by fstab (May 20, 2025 at 2:17 PM).

  • Hi,

    ich habe ein USB-Stick und eine NVME an den beiden USB 3.0 angeschlossen. Die NVME hat nicht auf ein Demand reagiert da sie definitiv down ist und damit auch das System. Ein entsprechende Einstellung über hdparm wurde auch nicht gemacht.


    Gruß fstab

    Moin,

    ich habe nichts von einem geeigneten aktiven USB-Hub gelesen, und somit tritt das ein, was eintreten muss - zu wenig Saft für beide stromhungrigen Devices zwingt eines von beiden dazu, fehlenden Strom einzusparen.
    Ein USB-Datenträger verlangt alkeine schon mindestens 0,9A, ne NVMe steht dem in nichts hintenan - und der Raspi 5 kann max 1,6A für alle angeschlossenen [Edit: USB-] Geräte bereit stellen - da fehlt es an Strom, egal, ob die CPU munter werkelt oder der Regenbogen erscheint. Dankbarerweise sagt das System fast immer: okay, erst du, jetzt du - dann du... (weshalb die katastrophalen Crashes mit Devicetod selten sind. Ist hier im Firum immer wieder Stoff für "epische" Diskussionen a la: "... aber es ging doch...")
    Das kann man schon an nem 2er beobachten, wenn man von USB1 auf USB2 kopiert (sofern beide USB-Sticks mit ner Diode ihr "Leben" kundtun... es blinkt immer nur einer)

    Würde mich nicht wundern, wenn an nem Strom-leistungsfähigen Hub das Problem nicht auftritt (hier auf die Spezifijation pro Anschluss achten, die MÜSSEN pro Anschluss min 1,4A garantieren, egal, wie viel Devices angeschlossen sind - und das kostet extra Asche!)

    ---

    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

    Edited once, last by McDotter (September 7, 2025 at 3:58 PM).

  • Hallo, ich bin neu im Forum 😊
    Das Problem mit den wechselnden sda/sdb-Geräten kennt man – am besten nutzt du UUIDs in der /etc/fstab, um das zu vermeiden.

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