USB-Geräte und usbauth

  • Gestern war im Stammtisch hat simonzuns auf einen Kommentar bei Heise aufmerksam gemacht:

    heise online
    www.heise.de

    Sehr interessant zu lesen und ich habe dann mal ein bißchen weiter durch die Kommentare geblättert.

    In einem Kommentar fand ich dann den Hinweis auf die Software usbauth:
    usbauth › Wiki › ubuntuusers.de

    Für z.B.: Standalonegeräte ist das eine interessante Lösung, auch um seine RPis zu Hause zu schützen (vor den Kids).

    MfG

    Jürgen

  • Wie immer gilt, wer direkten Zugang zur Hardware hat und clever genug ist, kann sich auch Zugriff auf ein Gerät verschaffen. Da wird usbauth, usbguard o.ä. nur bedingt helfen. Das nächste Problem ist dann, einen sicheren Platz für die "freigegebene Tastatur" ( unter dieser dann hoffentlich nicht die Zugangsdaten stehen ), zu finden. :cool:

  • Naja, dabei geht es ja nicht unbedingt um öffentlich zugängige Computer oder RPis, sondern darum sich selbst vor seinem "Konsumrausch" zu schützen. Wenn man z.B. in Amazonien bestellt, weiß man oft nicht wo genau die Ware her kommt oder welchen Weg die ging, ist aber auch egal. Das neue Telefon oder eine Kamera oder einen Miusikplayer oder eine HDD oder das Display (um das es im Artikel ging) oder was auch immer einen USB-Anschluss hat, verbindet man früher oder später mit dem Computer um Daten rauf oder runter zu laden. An diesem Punkt kann usbauth einem den Hintern retten. :angel:

  • Naja, dabei geht es ja nicht unbedingt um öffentlich zugängige Computer oder RPis, sondern darum sich selbst vor seinem "Konsumrausch" zu schützen. Wenn man z.B. in Amazonien bestellt, weiß man oft nicht wo genau die Ware her kommt oder welchen Weg die ging, ist aber auch egal. Das neue Telefon oder eine Kamera oder einen Miusikplayer oder eine HDD oder das Display (um das es im Artikel ging) oder was auch immer einen USB-Anschluss hat, verbindet man früher oder später mit dem Computer um Daten rauf oder runter zu laden. An diesem Punkt kann usbauth einem den Hintern retten. :angel:

    Für diesen Fall, um sich selbst vor sich zu schützen, würde ich das Ganze als hoffnungslos betrachten. Leider gibt es keine 100% Sicherheit bei gekauften Geräten, die in welcher Art auch immer, Daten austauschen. Da kannst Du selbst vor Ort, mit im Fachhandel gekauften Geräten, eine Überraschung erleben. Letztendlich bleibt es bei einer Abwägung zwischen Funktion und Risiko. Also entweder bewusst ( stets wachsam ) mit dem Risiko leben, oder darauf verzichten.

  • Wer sich für IT-Sicherheit und deren Rechtebeschränkung an der eigenen Hardware interessiert, sollte/kann sich bei QubesOS einlesen - das ist ein OS mit restriktivem Ansatz und deckt damit fundiert alle möglichen Aspekte ab, natürlich auch den Ansatz, die USB-Ports gegen "Alles mögliche" abzusichern.

    Prinzipiell finde ich die "Offenheit" der gängigen OS und auch die von Hardware gerade wie Raspi's auf der einen Seite angenehm (weil saumäßig bequem), auf der anderen Seite halt auch viel zu lax.
    Booten und bereits beim Bootvorgang zu legitimieren (sonst gibt es nicht mal Zugriff auf die Datenträger) wäre meins. Und natürlich jedem "kritischen" Programm (wie z.B. Browser) einfache Einstellungen, auf was die zugreifen dürfen (in einer Anwenderverständlichen knappen Übersicht) - gerne auch differenziert restriktiv in verschiedenen Profilen - fände ich auch super. Die Ansätze von SELinux, AppArmor, Snap, Flatpak und Co sind einfach zu technisch und die Vorgaben zu allgemein.

    Um zurück zu dem Thema zu kommen - ja, einen 100%igen Schutz wird das nicht bieten, aber wenn die Hürde nur hoch genug ist, dann ist der Schutz real "mehr als gut genug".

    ---

    Alles ist relativ - ob in dieser oder deiner Welt :biggrin:

  • ja, einen 100%igen Schutz wird das nicht bieten

    Eigentlich soll das nur den Aufwand erhöhen, den Rechner zu knacken.
    Ohne so eine Hürde ist es relativ einfach, einen modifizierten USB-Stick
    in einem unbeobachten Moment einzustecken.
    Man braucht nur eine Tastatur zu simulieren, die ein Script schreibt, abspeichert und ausführt.

    Solche "kleinen" Hinterhältigkeiten kann man damit verhindern.

    MfG

    Jürgen

  • Wir hatten so etwas mit dem Aufkommen von USB schon in der Firma diskutiert. Damals gab es eine Software für Windows welche USB schützen sollte, auch über ein Whitelisting.

    Damals ging es primär um Schutz vor Programmen, also Speichersticks.

    Was dem Hersteller bei uns letztendlich den Hals gebrochen hat war die Tatsache das man Sticks Sperren konnte aber die neue Digicam zulassen. Als ich dann in die Cam eine Speicherkarte mit Testsoftware einlegte führte Windows dies aus. Die konnten die Speicherkarte in der Kamera nicht whitelisten. Entweder Kamera oder nicht.

    Ist lange her.

    Aber ja, für einen Badusb ganz nützlich, auch wenn ich jetzt eher bei meinen Notebooks statt dem PI eine Anwendung sehen würde.

    Offizieller Schmier und Schmutzfink des Forum.
    Meine PI:

    Display Spoiler

    #1 : Pi1 - Packet Radio Digi mit TNC-PI
    #2 : Pi2 - ADSB Feeder
    #3 : Pi3 - DHCP/DNS Server für 4 VLAN
    #4 : Pi3 - Wireguard Gateway
    #5 : Pi3 - FM Funknetz Gateway mit Shari SA818
    #6 : PI Zero W mit DMR Hotspot
    #7 : Pi4 4GB - Kiosk Browser
    #8 : Pi4 4GB - Kiosk Browser
    #9 : Pi4 8GB - Test Pi

    Dazu noch ein paar Zero und Pi1/2 die noch auf einen sinnvollen Einsatz warten.

  • Letztendlich geht es darum, den (Zeit-) Aufwand für einen Einbruch zu erhöhen.

    Je mehr Zeit man für solche Manipulationen braucht,
    desto höher ist die Gefahr erwischt zu werden.

    Das gilt auch für "normale" Einbrecher.

    MfG

    Jürgen

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