Fehler RBK0266E mit dem Backup auf ein Automount Verzeichnis

  • Fehler RBK0266E mit dem Backup auf ein Automount Verzeichnis? Schau mal ob du hier fündig wirst!

  • , die Ursache ist aber wohl ein Bug bzgl. Trixie

    ... oder fehlerhafte Hardware, der Admin hat immer alles richtig gemacht.

    Dabei ist ein chmod 777 auf den Mountpoint suboptimal.

    Und wenn ich framps issure #938 ansehe, dann hast Du auf den Mountpoint auch noch ACLs draufgeknallt, das hat sicher eine fehlerhafte Software gemacht.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • ... oder fehlerhafte Hardware, der Admin hat immer alles richtig gemacht.

    Dabei ist ein chmod 777 auf den Mountpoint suboptimal.

    Und wenn ich framps issure #938 ansehe, dann hast Du auf den Mountpoint auch noch ACLs draufgeknallt, das hat sicher eine fehlerhafte Software gemacht.

    Wohl eher nicht, wenn vor dem Upgrade auf Trixie alles funktioniert hat und auf einem parallelen System beim Schreiben auf das gleiche Autofs-Verzeichnis kein Fehler mit Bookworm passiert.

    Den Mountpoint setzt Autofs so auf, da habe ich nichts dran verändert, und wenn Du den Issue bei framps gelesen hättest, hättest Du selbst gemerkt, dass ich keine ACLs verwende (oder in Deinem Sprech "draufgeknallt" habe).

    Hast Du auch etwas Konstruktives beizutragen?

  • wenn vor dem Upgrade auf Trixie

    Nur für mein Verständnis. Ist das ein Upgrade im wörtlichen Sinn von Bookworm auf Trixie oder ist das eine Neuinstallation von Trixie?

    Solche Upgrades werden, auch von offizieller Seite, nicht empfohlen. Vielleicht liegt hier der Hund begraben.

  • Ja, die gesetzen ACLs.

    Und updates von Major-Version auf höhere Major Version sollte man tunlichst vermeiden.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Nur für mein Verständnis. Ist das ein Upgrade im wörtlichen Sinn von Bookworm auf Trixie oder ist das eine Neuinstallation von Trixie?

    Solche Upgrades werden, auch von offizieller Seite, nicht empfohlen. Vielleicht liegt hier der Hund begraben.

    Ja, es war ein full upgrade. Bisher habe ich mit solchen Upgrades keine Probleme gehabt.

    Zurück zum Thema: Die ACLs stammen von QNAP und werden wohl vom Trixie-NFS-Client erkannt und ausgewertet. Ich bin nicht sicher, ob die Exports auch ohne ACLs funktionieren bzw. wie ich den Client dazu bringen kann, sie nicht zu nutzen. Ideen?

  • Zurück zum Thema

    Naja, das ist ein Teil des Themas und wenn Du bisher keine Probleme mit Release-Upgrades hattest, dann muss das dieses mal nicht auch der Fall sein.

    Stammt das raspiBackup noch vom Bookworm oder hast Du das auf Trixie neu installiert oder ggf. upgedatet?

  • Mit ist ein Unterschied aufgefallen den ich nicht erwartet hätte:

    Die Sicht auf das gemountete Backupverzeichnis von der Raspberry

    Code
    pi@raspberrypi-trixie64-lite:~ $ ls -la /backup/
    total 8
    dr-xr-xr-x  1 root root 1146 Nov 17 21:12 .
    drwxr-xr-x 19 root root 4096 Nov 17 21:07 ..

    und die Sicht auf das exportierte Verzeichnis auf der Synology

    Code
    adm@syno:/volume1/raspiBackup$ ls -la
    total 4
    dr-xr-xr-x+ 1 root root 1146 Nov 17 21:12 .
    drwxr-xr-x  1 root root 1174 Nov 16 20:24 ..

    :no_sad: ... Kein raspiBackup - kein Mitleid ... :no_sad:

    Mein Raspberry Zoo

    3 * RPi1B, 2 * RPi3B, 2 * RPI4, 1 * CM4, 1 * RPi5

  • Die Sicht auf das gemountete Backupverzeichnis von der Raspberry

    Ist IMHO ja aber für raspiBackup relevant und nicht was die auf der Synology für ACLs auf das gemountete Verzeichnis, welches vom RPi kommt gelegt wird. Oder bin ich da auf dem falschen Dampfer?

    //Edit

    Ne, ich meinte das anders herum, also des gemounteten Verzeichnisses von der Synology.

  • Sowohl aus Sicht der Raspberry als auch der Sicht der NAS ist finden sich bei mir beide Male keine ACLs. Nur im exportierten Backupverzeichnis werden ACLs angezeigt.

    Summary: Das exportierte Backupverzeichnis hat auf der NAS ACLs. Alle Unterverzeichnisse die die Backups der Systeme enthalten haben keine ACLs bei mir auf meiner Syno. Aus Sicht der Raspberries haben aber alle Verzeichnisse keine ACLs.

    Lars Hennig Kannst Du mal checken wie die Backupverzeichnisse Deine Bookwormsysteme auf Deine QNAP aussehen für Deine Systeme sowie das exportierte Backupverzeichnis?

    :no_sad: ... Kein raspiBackup - kein Mitleid ... :no_sad:

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  • Auf dem QNAP NAS werden diese bei "ls -l" nicht angezeigt, auch wenn sie mit getfacl abgefragt und gelistet werden können. Die ACLs auf dem NAS zu löschen habe ich mich nicht getraut. Es haben aber alle Verzeichnisse in meinem Backup-Verzeichnis ACLs, auch in anderen Shares. In keinem NFS-Mount werden diese im ls-Output angezeigt. Das Verhalten ist unabhängig von Autofs, ein manueller NFS Mount verhält sich exakt identisch.

    Die Backup-Verzeichnisse im NFS Share, das per Autofs auf dem Trixie Raspi gemountet wird, zeigt ACLs in allen Unterverzeichnissen. getfacl findet hier keine ACLs.

    Code
    root@raspi4:/nas/Backup# ls -ld raspi4
    drwxrwx---+ 6 root root 4096 Nov 17 17:02 raspi4
    root@raspi4:/nas/Backup# getfacl raspi4
    # file: raspi4
    # owner: root
    # group: root
    user::rwx
    group::rwx
    other::---

    Ich verstehe aber nicht, warum sie auf dem Trixie System angezeigt werden, auf anderen Linux-Systemen (Raspi mit Bookworm, oopenSuSE Leap 15.6). Ich verstehe das grade nicht mehr. Konsistent ist das irgendwie nicht. Beispiel für raspi auf Bookworm:

    Code
    root@raspi:/nas/Backup# ls -ld raspi4
    drwxrwx--- 6 root root 4096 17. Nov 17:02 raspi4
    root@raspi:/nas/Backup# getfacl raspi4
    # file: raspi4
    # owner: root
    # group: root
    user::rwx
    group::rwx
    other::---
  • Bei mir auf meinem Trixie System wird nichts mit ACLs angezeigt. Die File/Directoryattribute sind allerdings anders als bei Dir. Das ist das was RTFM bemerkte.

    Code
    pi@raspberrypi-trixie64-lite:~ $ mount | grep backup
    synolix:/volume1/raspiBackup on /backup type nfs4 (rw,relatime,vers=4.1,rsize=131072,wsize=131072,namlen=255,hard,proto=tcp,timeo=600,retrans=2,sec=sys,clientaddr=192.168.0.158,local_lock=none,addr=192.168.0.9)
    Code
    pi@raspberrypi-trixie64-lite:~ $ ls -ld /backup/
    dr-xr-xr-x 1 root root 1146 Nov 17 21:12 /backup/
    pi@raspberrypi-trixie64-lite:~ $ getfacl /backup/
    getfacl: Removing leading '/' from absolute path names
    # file: backup/
    # owner: root
    # group: root
    user::r-x
    group::r-x
    other::r-x

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  • Was mir nicht klar ist, ist wie ich den NFS-Client dazu bringen kann, die ACLs bzw. deren Existenz zu ignorieren. Früher gab es mal die Option noacl dafür, die ist aber deprecated. Ich verstehe nicht, warum in Trixie der NFS-Client bezüglich der ACLs sich so anders verhält als andere Systeme.Zumal ja nur in der Anzeige des Dateisystems die "+" Zeichen angezeigt werden, die eigentlichen ACLs in den NFS-Mounts aber nicht verwendet werden.

    Zu den Berechtigungen der Mountpoint-Verzeichnisse: Das Autofs-Basisverzeichnis zu meiner Map auto-nas ist /nas und hat 755 als Berechtigungen. Das halte ich für unkritisch, weil dort direkt kein Inhalt liegt, sondern lediglich die Mountpunkte für die Shares vom Autofs angelegt werden.

    Die Berechtigungen darunter - also die der Autofs-Mountpunkte - werden von der Maske der ACLs vom NFS-Server auf dem NAS vererbt. Auf Trixie leider auch der Hinweis auf die Existenz von ACLs, ohne dass diese wirklich verwendet werden können.

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