Wetterstation selber bauen

  • Hallo ich muss als Projekt von der Schule selber eine Wetterstation mit Raspberry Pi und Sensoren bauen kenne mich aber nicht wirklich damit aus.

    Ich bräuchte einen Mentor der mir bei der Sache hilft und unterstützt. Hat jemand Lust?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

  • ich muss für dieses Projekt halt einen Mentor haben sonst darf ich das gar nicht machen.

    Im Umkehrschluss bedeutet doch dies, findest Du keinen Mentor, darfst Du nichts machen und es kann dich keiner dafür bestrafen. Andererseits könnte eine KI / LLM quasi auch als Mentor dienen. :cool:

    Vielleicht solltest Du deine Aufgabe und den Zeitrahmen etwas genauer beschreiben. Sonst könnte ja evtl. der Vorschlag kommen: Einfach einen Temp. / Luftdrucksensor an den RPi anzuschließen, diese beiden Werte anzeigen lassen, ggf. könnte man für eine "Deluxe Version" noch eine Seite von Wetter.de o.ä. in einem Browser anzeigen lassen, Zeitaufwand max. 60 Min.. Wie bereits von __blackjack__ angemerkt wurde, dies ist mit einer der beliebtesten Themen im Zusammenhang mit dem RPi im Netz, man hat quasi eine große Auswahl an Beispielprojekten.

  • ich habe bis April zeit das zu machen und wollte das mit BME280 machen und vielleicht noch regen oder Wind Sensor. Die KI hat mich da auch schon ein bisschen informiert.

    zum Thema wenn ich keinen Mentor kriege darf ich das nicht machen müsste ich dann ein anderes Projekt machen und wir müssen halt am ende auch darüber schreiben und da würde es auffallen wenn kein Mentor darin vorkommt.

  • Prima Sache! Zeit bis April und die KI macht dir das in 60 Minuten... echt geil! Gelernt hast du dann garantiert nichts, aber dafür kannst du dich 4 Monate zurücklehnen und sorglos daddeln oder chillen. Deal!!!

    Wir durften früher ganz bewußt KEINEN "Mentor" haben und mussten unsere Aufgaben selbst lösen. Jetzt versteh ich, warum ein durchschnittlicher Abiturient heute kaum seinen Namen schreiben kann...

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  • Naja, bisher kam nicht zur Sprache wer die Hardware finanziert. Früher war natürlich alles besser. Da ging man in den Elektronikladen seines Vertrauens und kaufte für 250 Mark alles selber und wenn magischer Rauch aufstieg, dann musste man halt nochmals in den Laden gehen. Je höher das Risiko, desto besser schreibt man seinen Namen. Ist ja logisch. :shy:

    Wer in diesem Beitrag Sarkasmus findet, darf gerne darüber nachdenken!

  • Max963 Welche Anforderungen/Aufgaben muss denn der Mentor erfüllen? Bei konkreten Fragen kann Dir hier ja beispielsweise geholfen werden, auch von mehr als einer Person, aber ob sich hier jetzt eine einzelne Person findet, die sagt „Ich bin jetzt der/die Mentor(in) für dieses Projekt“, insbesondere ohne das klar ist, was das konkret bedeutet, halte ich für unwahrscheinlich. Bernd666 hat die Frage ja auch von der anderen Seite formuliert: ist es das was die Schule dabei im Kopf hatte, oder geht es da nicht eher darum, dass das eine eher lokale Person ist, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass ihr beide euch für das Projekt und gegenseitig verantwortlich(er) fühlt.

    Ich meine ich hätte kein Problem damit falls die Schule einen Mentor Namens __blackjack__ akzeptiert, wenn Du mich als Mentor angibst. Auch dann nicht falls Du bis April nichts oder zu wenig machst, und kein fertiggestelltes Projekt abgibst, denn das ist letztlich ja Dein Projekt und Deine Verantwortung.

    Gnom Das mit dem früher stimmt so nicht, beziehungsweise hat sich da nicht jeder dran gehalten. Das führt einfach nur dazu, dass die Schülern deren Eltern sich das leisten konnten und/oder das Glück hatten jemand technikaffinen im Umfeld zu haben, einen Vorteil gegenüber denen hatten, deren Eltern sich nicht um die Hausaufgaben ihrer Kinder kümmern konnten oder wollten. Zudem geht es hier nicht um einen ”Mentor” — den Du in Anführungsstriche setzt — sondern um einen Mentor. Das ist ja keiner der einfach die Aufgaben für jemanden löst. Lehrer sind Mentoren, oder sollten es zumindest sein. Bei euch haben die Lehrer sich früher selbst verboten oder ihren Job nicht gemacht? Ja, solche gab und gibt es, ist aber so eigentlich nicht vorgesehen. Lernen mit Mentor(en) ist jedenfalls sinnvoller als die Schüler mit Fragen komplett alleine zu lassen und mal zu schauen wer es schafft und wer auf der Strecke bleibt.

    “The most likely way for the world to be destroyed, most experts agree, is by accident. That's where we come in; we're computer professionals. We cause accidents.”
    — Nathaniel Borenstein

  • Weißt du, da kann man lange drüber diskutieren... Fakt ist: Gelernt ist gelernt! Und ob nun ein Bekannter oder die KI den Mist macht, spielt keine Rolle. Auf lange Sicht fallen die Blender alle auf die Schnauze! Wenn man hier den Leuten erzählt, sie könnten die Aufgaben, die ihnen die Schule/Uni als Lern- oder Prüfgegenstand geben, mit KI in kurzer Zeit mühelos lösen, dann kann man das Forum auch schließen und ein Schild hinhängen: Fragen Sie ihre KI!

    Abgesehen davon, dass unerfahrene Leute auch MIT KI die Aufgabe nicht lösen können. "A fool with a tool still remains a fool" - wie mein Professor zusagen pflegte!

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  • Gnom Ich bin ja selber sehr skeptisch was LLMs angeht wenn man die zu Sachen befragt bei denen man selber nicht in der Lage ist die Antworten einzuschätzen. Hier braucht man aber nicht einmal ein LLM. Das Problem „Wetterstation mit Raspberry Pi“ kann letztendlich jeder Lösen in dem er sich eines der vielen Projekte im Netz nimmt und das nachbaut. Es gibt Github-Repositories zu dem Thema. Das ist insofern nicht wirklich schwer zu lösen, und dessen sollte sich der Aufgabensteller/die Schule bewusst sein. Wer sich so gar keine Mühe gibt, solche Lösungen auszuschliessen, kann sich auch nicht beschweren oder was anderes gewollt haben.

    Dieses früher war alles besser, und da hat man noch was gelernt, und heute hat die verwöhnte Jugend das viel zu leicht, haben die Generationen vor Dir auch schon gesagt, wie leicht Du das in der Schule hattest. Du wurdest gar nicht richtig erzogen, so mit körperlicher Züchtigung. Überhaupt ”Schule”, da lernt man doch nichts für's Leben. Generationen vor Dir haben in Bergwerken gearbeitet statt müssig in einer Schule rum zu gammeln.

    Früher war nicht alles besser, sondern vieles einfach nur anders. Heute ist einiges einfacher, aber vielleicht auch nur anders, denn aus Internet und neuerdings LLMs die relevanten und wichtigen Sachen raus zu filtern, ist ein Problem das sich uns damals gar nicht gestellt hat. Da gab's zur Aufgabe eine Liste mit Büchern und Zeitschriften/Artikeln. Teilweise schon die relevanten Teile als Fotokopien. Informationen filtern oder gar krass widersprüchliches Einordnen müssen, war da eher selten und nur wenn der Lehrer das explizit wollte.

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    — Nathaniel Borenstein

  • Den langen Text lesen und verstehen, und gegebenenfalls dem Link in dem Text folgen und dort auch lesen und verstehen.

    Zusammenfassung: Python-Packages die nicht von der Linux-Distribution kommen, kann man jetzt nicht mehr so einfach systemweit installieren, weil da immer wieder Systeme oder später dann durch das System die Packages kaputt gehen. Was halt so passiert wenn man zwei Paketverwaltungen, die Abhängigkeiten verwalten, aber nichts voneinander wissen, gleichzeitig verwendet.

    Deshalb gibt es venvs. Das ist ein fester Bestandteil vom Python-Ökosystem und wird auch in der Python-Dokumentation behandelt. Warum ein Tutorial vom letzten Jahr das immer noch nicht auf dem Schirm hat, dass das mit pip systemweit nicht mehr geht, ist komisch.

    Hier liess sich übrigens leicht erraten was das für ein langer Text ist, aber grundsätzlich sollte man Fehlermeldungen am besten 1:1 in einen Code-Block kopieren.

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