Wo stehen die WiFi-Daten?

  • Moin!

    Angeregt durch diesen Thread <a href="WLAN-Einwahl NACH Start">WLAN-Einwahl NACH Start</a> habe ich mal nachgesehen wo den nun die WiFi-Daten eigentlich gespeichert sind, um sie für einen Test umzuschreiben. Leider bin ich nirgends fündig geworden.
    Wenn ich mit raspi-config versuche die SSId umzustellen, kommt die Meldung "XYZ" konnte nicht gefunden werden. Ich kann mich sehrwohl mit meinem Android-SmartPhone als auch mit meinem ArchLinux auf den AP einbuchen.
    Ich habe dann auf meinen Debian Trixie-Server nachgesehen, da gibt es eine /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant-wlx74da386f4dec.conf. Und dort stehen SSId und Passwort drin.
    Warum macht einem das Raspberry Pi OS so schwer?
    Darum noch mal meine Frage: Wo stehen die Daten?

    73 de Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"
    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.
    Linux ist zum Lernen da, je mehr man lernt um so besser versteht man es.

  • Bei Bookworm und Verwendung des NetworkManagers hat DistroEx recht.

    Aber bei Trixie wurde das geändert und es wurde auf NetPlan umgestellt:

    Zur Laufzeit sind sie unter
    /run/NetworkManager/system-connections/
    im Format
    90-NM-<UUID>*.nmconnection

    zu sehen.
    Die Verbindungseinstellungen werden im YAML-Format unter /etc/netplan/ im Format
    90-NM-<UUID>.yaml
    abgelegt.

  • Aber bei Trixie wurde das geändert und es wurde auf NetPlan umgestellt:

    Hmm, bei meinem Raspberry Pi OS Trixie stehen die WLAN-Daten immer noch in

    /etc/NetworkManager/system-connections/<SSID>.nmconnection

    Netplan scheint schon "ein bisschen" vorhanden, aber noch nicht genutzt zu werden.

    Edit: Allerdings habe ich die WLAN-Verbindung mit nmcli angelegt. Vielleicht macht das einen Unterschied.

    Edit2: Nun habe ich die WLAN-Verbindung nochmal gelöscht und neu mit raspi-config angelegt. Auch dann landet die Konfiguration in
    /etc/NetworkManager/system-connections/<SSID>.nmconnection. Von netplan keine Spur.

    Edited 4 times, last by simonz (November 27, 2025 at 8:39 AM).

  • Edit2: Nun habe ich die WLAN-Verbindung nochmal gelöscht und neu mit raspi-config angelegt. Auch dann landet die Konfiguration in
    /etc/NetworkManager/system-connections/<SSID>.nmconnection. Von netplan keine Spur.

    Mmh.

    └> cat /etc/os-release
    PRETTY_NAME="Debian GNU/Linux 13 (trixie)"
    NAME="Debian GNU/Linux"
    VERSION_ID="13"
    VERSION="13 (trixie)"
    VERSION_CODENAME=trixie
    DEBIAN_VERSION_FULL=13.2

    Liegts an der Version?

  • Liegts an der Version?

    Hier ist's auch 13.2:

    Code
    $ cat /etc/rpi-issue 
    
    Raspberry Pi reference 2025-10-01
    Generated using pi-gen, https://github.com/RPi-Distro/pi-gen, 7dadcf1fc5ce1648ab09409ab978831690c9a955, stage5
  • DistroEx Entschuldige, vermutlich hatte ich beim Schreiben /etc/NetworkManager/system-connections/ im Hinterkopf statt das von Dir geschrieben /run/NetworkManager/system-connections/.
    Deswegen ja auch der Hinweis auf 'zur Laufzeit' (was ja bei mounten an einem anderen Rechner nicht existent ist).

  • simonz

    Code
    └> cat /etc/rpi-issue
    Raspberry Pi reference 2025-10-01
    Generated using pi-gen, https://github.com/RPi-Distro/pi-gen, 7dadcf1fc5ce1648ab09409ab978831690c9a955, stage2

    Mmh. Was bedeutet 'stage'?

  • Eben angeschubst:

    sudo apt update && sudo apt full-upgrade

    Code
    10 packages can be upgraded. Run 'apt list --upgradable' to see them.
    Upgrading:
      libnetplan1  librpicam-app1     netplan.io       network-manager-l10n  rpicam-apps-core
      libnm0       netplan-generator  network-manager  python3-netplan       rpicam-apps-lite

    - DistroEx wird bei Dir auch netplan mit gelistet?

    - Warum wird Software, die man nicht benötigt, mit installiert?
    Ich habe da keine Kamera dran und da kommt auch keine dran. Aber die rpicam-apps werden per default installiert? Die wenigsten RPis dürften eine Pi-Kamera benutzen.
    Das gleiche mit dem cloud-Gedöhns.
    Wenn mans braucht installiert man sich das.
    Was für Software, die man nicht braucht, wird noch so draufgejubelt (/me ärgert sich gerade wieder).

  • - DistroEx wird bei Dir auch netplan mit gelistet?

    - Warum wird Software, die man nicht benötigt, mit installiert?
    Ich habe da keine Kamera dran und da kommt auch keine dran. Aber die rpicam-apps werden per default installiert? Die wenigsten RPis dürften eine Pi-Kamera benutzen.
    Das gleiche mit dem cloud-Gedöhns.

    Ich habe wie in #10 zu sehen die Version vom 24.11. installiert, keine Updates heute.

    Code
    moi@loganberry:~ $ apt policy netplan-generator
    netplan-generator:
      Installed: 1.1.2-7+rpt1
      Candidate: 1.1.2-7+rpt1
    [...]
    moi@loganberry:~ $ apt policy netplan.io
    netplan.io:
      Installed: 1.1.2-7+rpt1
      Candidate: 1.1.2-7+rpt1
    [...]

    Gute Frage zu dem rpicam-apps. Einfach eine kaufen! 😈

    cloud-init (falls Du das mit cloud-Gedöhns meinst) wird in Trixie wohl tatsächlich benutzt, würde ich aber lieber später in einem anderen Thread behandeln.

  • - Warum wird Software, die man nicht benötigt, mit installiert?

    Naja, die Raspberry Pis werden ja initial nicht wirklich von einem Installations-Programm bestückt wie bei einem "normalen" OS, sondern von einem (von drei verschieden ausgestatteten) fertigen Images. Und da ist halt jeweils schon alles drin, was die Macher für die Masse der Anwender für sinnvoll halten.

    Edit: Wer es wirklich auf das Benötigte reduziert haben möchte, muss halt Arch-Linux o.Ä. nehmen. Aber wer will sich diese Arbeit machen...

  • Ich habe stage4 mit einem Desktop.

    Quote
    • Stage 0 - bootstrap. The primary purpose of this stage is to create a usable filesystem. This is accomplished largely through the use of debootstrap, which creates a minimal filesystem suitable for use as a base.tgz on Debian systems. This stage also configures apt settings and installs raspberrypi-bootloader which is missed by debootstrap. The minimal core is installed but not configured. As a result, this stage will not boot.
    • Stage 1 - truly minimal system. This stage makes the system bootable by installing system files like /etc/fstab, configures the bootloader, makes the network operable, and installs packages like raspi-config. At this stage the system should boot to a local console from which you have the means to perform basic tasks needed to configure and install the system.
    • Stage 2 - lite system. This stage produces the Raspberry Pi OS Lite image. Stage 2 installs some optimized memory functions, sets timezone and charmap defaults, installs fake-hwclock and ntp, wireless LAN and bluetooth support, dphys-swapfile, and other basics for managing the hardware. It also creates necessary groups and gives the pi user access to sudo and the standard console hardware permission groups.

      Note: Raspberry Pi OS Lite contains a number of tools for development, including Python, Lua and the build-essential package. If you are creating an image to deploy in products, be sure to remove extraneous development tools before deployment.

    • Stage 3 - desktop system. Here's where you get the full desktop system with X11 and LXDE, web browsers, git for development, Raspberry Pi OS custom UI enhancements, etc. This is a base desktop system, with some development tools installed.
    • Stage 4 - Normal Raspberry Pi OS image. System meant to fit on a 4GB card. This is the stage that installs most things that make Raspberry Pi OS friendly to new users - e.g. system documentation.
    • Stage 5 - The Raspberry Pi OS Full image. More development tools, an email client, learning tools like Scratch, specialized packages like sonic-pi, office productivity, etc.

    :no_sad: ... Kein raspiBackup - kein Mitleid ... :no_sad:

    Mein Raspberry Garten

    3 * RPi2B, 2 * RPi3B, 2 * RPi4B, 1 * CM4, 1 * RPi5

  • Code
    pi@raspberrypi-trixie64-lite:~ $ grep stage /etc/rpi-issue; ls /*/NetworkManager/system-connections/
    Generated using pi-gen, https://github.com/RPi-Distro/pi-gen, 7dadcf1fc5ce1648ab09409ab978831690c9a955, stage2
    /etc/NetworkManager/system-connections/:
    
    /lib/NetworkManager/system-connections/:
    
    /run/NetworkManager/system-connections/:
     lo.nmconnection  'Wired connection 1.nmconnection'
    Code
    pi@raspberrypi-trixie64-qemu-desktop:~ $ grep stage /etc/rpi-issue; ls /*/NetworkManager/system-connections/
    Generated using pi-gen, https://github.com/RPi-Distro/pi-gen, 7dadcf1fc5ce1648ab09409ab978831690c9a955, stage4
    /etc/NetworkManager/system-connections/:
    'Bridge connection 1.nmconnection'  'Ethernet connection 1.nmconnection'
    
    /lib/NetworkManager/system-connections/:
    
    /run/NetworkManager/system-connections/:
    lo.nmconnection

    Beim lite habe ich nichts am Netzwerk geändert. Ist alle bei der Installation gemacht worden. Beim Desktop habe ich mit nmtui die Bridge noch zugefügt.

    :no_sad: ... Kein raspiBackup - kein Mitleid ... :no_sad:

    Mein Raspberry Garten

    3 * RPi2B, 2 * RPi3B, 2 * RPi4B, 1 * CM4, 1 * RPi5

  • Der trixie-Pi ist bei mir per LAN angebunden, mit einer nachträglich angelegten WLAN-Verbindung.

    Ergebnis:

    Bash
    $ grep stage /etc/rpi-issue; ls /*/NetworkManager/system-connections/
    Generated using pi-gen, https://github.com/RPi-Distro/pi-gen, 7dadcf1fc5ce1648ab09409ab978831690c9a955, stage5
    
    /etc/NetworkManager/system-connections/:
    'WLAN.nmconnection'
    
    /lib/NetworkManager/system-connections/:
    
    /run/NetworkManager/system-connections/:
     lo.nmconnection  'Wired connection 1.nmconnection'
  • Gute Frage zu dem rpicam-apps. Einfach eine kaufen! 😈

    Noch eine? ^^

    cloud-init (falls Du das mit cloud-Gedöhns meinst) wird in Trixie wohl tatsächlich benutzt, würde ich aber lieber später in einem anderen Thread behandeln.

    Ja. Nur pro forma, falls hier jemand drüber stolpert. Deinstallieren geht mit:
    sudo apt remove cloud-guest-utils cloud-init --yes“
    sudo apt autoremove # entfernt etliche Zusatzpakete (30; 53,8 MB), die wegen cloud-init installiert werden

    Und da ist halt jeweils schon alles drin, was die Macher für die Masse der Anwender für sinnvoll halten.

    Ja, ist schon klar. Ich frage mich nur, wieviel Prozent der RPis bekommen eine Pi-Cam. 5%?

    Edit: Wer es wirklich auf das Benötigte reduziert haben möchte, muss halt Arch-Linux o.Ä. nehmen. Aber wer will sich diese Arbeit machen...

    Tja, eben.

  • Mein Trixi-Pi ist ebenfalls per Lan angebunden, die Wlan-Verbindung habe ich allerdins direkt beim flashen mit dem Imager erstellt. (preconfigured)

    Nicht über die ausführliche Ausgabe wundern, ls ist bei mir ein alias auf ls -la

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