Klonen von Bootdisk

  • Aktuell bootet mein Pi von einer externen USB-Platte. Jetzt möchte ich diese externe Platte auf eine NVME SSD, die sich momentan in einem Gehäuse befindet und ebenfalls über USB am PI hängt, klonen, so dass ich sie dann auf dem HATdes Pi montieren kann und von dieser booten kann.

    Hier die Ausgabe von lsblk :

    Code
    abcd@xyzcloud:~ $ lsblk
    NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
    loop0    7:0    0     2G  0 loop
    sda      8:0    0 931,5G  0 disk
    |-sda1   8:1    0   512M  0 part /boot/firmware
    `-sda2   8:2    0   931G  0 part /
    sdb      8:16   0 931,5G  0 disk
    zram0  254:0    0     2G  0 disk [SWAP]
    abdd@xyzcloud:~ $

    sdb ist die neue Platte. Geht das mit dem "SD Card Copier" und muss ich nach dem Einbau der SSD und dewm abziehen der alten Bootplatte noch zusätzlich etwas machen/ändern/konfigurieren?

  • Bau die NVMe doch gleich (vorher) ein! und klone direkt dahin!

    Geht das mit dem "SD Card Copier"

    Ja. Du musst aber dort den Haken für neue Patition UUIDs setzen! Dann kann die ande4re Plate dran bleiben.

    noch zusätzlich etwas machen

    Kommt darauf an wie Deine Bootreihenfolge eingestellt ist. und was in der /boot/firmware/config.txt steht.

  • Achtung: auch wenn man die Bootreihenfolge anpasst - und das kann ich aus eigener Erfahrung schildern - kann es sein, dass der NVMe-HAT sich "zu spät" meldet und dann von USB gebootet wird.

    Inwieweit der "neue" Eintrag zu Netboot damit reinspielt, kann ich nicht sagen, aber mein "alter" 5er (ohne den Eintrag) bringt kein rot/weißer Bootscreen, der neue (mit Eintrag) schon - und der neue kann auch von USB booten, trotz f146-Reihenfolge.

    von daher ist das von hyle erwähnte Häkchen für neue UUIDs dringend anzuraten ;)

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    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

  • Wie geschrieben muss ggf. die Bootreihenfolge angepasst

    Sieht momentan so aus

    Code
    [all]
    BOOT_UART=1
    BOOT_ORDER=0xf461
    NET_INSTALL_AT_POWER_ON=1

    Und das möchte ich auch so lassen, also zuerst SD und dann NVME. Mit dem Geekworm x1001 hat der Pi auch schon direkt von der NVME gebootet, obwohl es in der config.txt keinen Eintrag a al "dtparam=pciex1" gibt, wie es dieverse Anleitungen (auch die von Geekworm) vorschlagen, weil angeblich der PCie connector per default disabled ist.

  • Mittlerweile braucht der 5er dank neuerer Firmware den Eintrag nicht mehr (es mag bei einzelnen NVMe-HATs - und älteren Modellen ohne Updates - noch Ausnahmen geben, aber da es eigentlich nur ne kleine Anzahl an Controller für die HATs gibt, dürfte das für alle gelten, dass der Eintrag obsolet ist.)

    lediglich PCIe 3 muss noch aktiviert werden

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    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

  • Ich hatte alle 3 PCIe 3-fähige HATs ohne Probleme mit gen3 laufen - wenn die SSD "raspikompatibel" war.

    Und Ja, es ist halboffiziell. Wenn der Controller des HAT PCIe 3 unterstützt, klappt das. Der RPi5 kann es offiziell auch, nur wird es nicht zertifiziert.

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    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

    Edited once, last by McDotter (May 23, 2026 at 6:52 PM).

  • meine persönliche Meinung? Nicht wirklich...

    die c't sagt: 100% mehr Performance fühlen sich wie 40% an - in dem Sinne: Nö
    und von USB lässt sich auch gut leben und arbeiten- in diesem Sinne: auch Nö

    und falls man das doch entscheidend merken sollte, wechselt man das Gesamtsystem, nicht von PCIe 2x1 auf 3x1

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    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

    Edited once, last by McDotter (May 24, 2026 at 2:12 PM).

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