The Slow Death of the Power User - Lang, aber lesenswert

  • Ihr müsst euch nicht so sehr auf den oder das Wort Power-User fixieren, sondern lieber auf die wichtigen Aussagen. Der ambivalente Power-User ist nur eine Art Leitpfaden in dem Artikel. blackjack hat dazu ja so gut wie alles geschrieben.

    Es geht eher darum in welcher Welt/Gesellschaft wir leben möchten oder eben nicht. Der im Artikel beschriebene Zustand wurde von der Gesellschaft nicht gewählt, sondern von wenigen Menschen/Unternehmen "aufgezwungen". Das ist auch nicht das erste mal in der Geschichte das so etwas passiert. Z.B. lief letzte Woche eine interessante Dokumentation: Vom Motorwagen zum Boliden - die Geschichte des Automobils

  • The Slow Death of the Power User - Lang, aber lesenswert? Schau mal ob du hier fündig wirst!

  • Inhaltlich bin auch ich bei vielen Punkten beim Verfasser des verlinkten Artikels, aber ich stör mich auch an der Art, wie das geschrieben ist. (wäre ein prima Artikel für "the anarchist guide to Big Tech cyberhacking - how it came to be")
    Vor allem an der recht pauschalen Aussage, das diejenigen, die jetzt heran wachsen, nur noch konsumieren und nicht mehr denken (grob ausgedrückt). Bin ich gar nicht dabei, ging mir schon auf die Nerven, als mir das ähnlich von meiner Opa-Generation vorgehalten wurde. Ich geh da nicht mit, mir so nen Scheuklappendenke anzueignen, nur weil ich älter geworden bin...
    Jede Bewegung erzeugt eine Gegenbewegung,, das ist ein uraltes "Gesetz", daurt nur eben seine Zeit. Und da glaub ich an die Jungen, dass die uhren Weg finden, das wieder einzufangen, was zur Zeit so massiv verrutscht ist (damit meine ich Closed source und Bevormundung). Ich darf aber auch darauf hinweisen: das Konstrukt kommt von "unserer Generation" bzw unseren "Erben". Siehe Politik und Aushebelung der IT-Privatsphäre.
    Dass der Artikel geteilt und diskutiert wird: ganz wichtig. Durch die vielen Punkte bieten sich viele Diskussionspunkte und natürlich noch mehr Meinungen. Auch das find ich okay.

    ---

    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

  • Vor allem an der recht pauschalen Aussage, das diejenigen, die jetzt heran wachsen, nur noch konsumieren und nicht mehr denken (grob ausgedrückt).

    Ich glaube das hast du falsch verstanden. Zumindest habe ich das anders gelesen. Es geht darum, das die "heran wachsenden", oder generell alle zum konsumieren gezwungen/verführt/erzogen werden durch die im Artikel beschriebenen Gegebenheiten. Sprich das "System" die Gesellschaft in diese Richtung treibt (ungefragt).

  • ..besonders gefallen hat mir :

    Quote

    These were not professional circles. You didn’t need a CS degree. You needed curiosity and stubbornness and a tolerance for reading things that were too long and trying things that didn’t work on the first ten attempts. The culture valued that and passed it down. Kids learned by watching, by lurking in forums, by getting their stupid questions answered by people who then expected them to answer someone else’s stupid questions eventually. The knowledge propagated because the culture treated knowledge as worth propagating.

    That culture didn’t die because the knowledge became irrelevant. It died because it became economically inconvenient.

    und ein Anlass für mich, bei Euch allen zu bedanken, die dieses Forum trotz allem am Laufen halten und eben nicht sterben lassen ... und vielleicht helfen ja auch die anderen -wie ich :)- mit ihren teilweise peinlichen Fragen dabei, es am Leben zu erhalten :thumbup:

    ************

  • Wie sollen sich Experten bilden, wenn die gar nicht an die Informationen heran kommen, und nichts machen dürfen was sie zu Experten werden liesse?

    Inwiefern lief es denn vorher besser und war zugänglicher?

    Mich holt das so pauschal noch nicht ab - vielleicht haben wir aber auch einfach nu unterschiedliche Aspekte im Kopf :)

    Und dann wäre da noch die Frage ob der Bedarf erkennbar ist, wenn die Leute gar nicht wissen, was sie machen könnten, wenn sie dürften?

    Bei einer kreativen Tätigkeit ist häufig eher das Problem, dass es zu viele Möglichkeiten gibt und man gar nicht weiß was man wie und warum tun möchte.

    Zudem ist es ja auch nicht so, als würde man nur noch im WYSIWYG-Editor Dinge zusammenklicken und der Rest wird per Zauberhand funktionieren. Vielleicht benötigt man jetzt aber nicht mehr den Power Guru in Sachen asynchroner Programmierung oder Datenbank-Replikationen, sondern in der Container-Orchestrierung.

    Für mich ist das weiterhin einfach nur ein Shift in neue Bereiche, mit denen ich natürlicherweise auch hier und da meine Probleme habe.

    Er hat da ja beispielsweise auch den Punkt, dass in den meisten Schulen der Computerunterricht darin besteht, zu lernen wie man ein Benutzer wird, und nicht wie man selber etwas baut.

    Grundsätzlich sollte für mich der Computer weniger im Fokus stehen, vielleicht eher ein umfangreicherer Technik-Unterricht?

    "Context is king", dementsprechend ist es mir wichtig, dass meine Kids lernen, dass da eine Technik ist, die man aktiv steuern kann. Egal, ob es jetzt nur Anzeigen auf einem Display oder komplexe Aktoren/Roboter sind. Aber natürlich auch, dass man dabei mündig bleiben kann und muss und Dinge reflektieren muss.

    Ich fände zum Beispiel wichtig, dass alle Schüler programmieren lernen. Nicht weil die später mal Programmierer werden, sondern um ein Verständnis und Gefühl dafür zu bekommen, was möglich ist, und hinterfragen, wenn ihnen Grenzen gesetzt werden, mit der Begründung, dass der Computer das nicht zulässt. An der Stelle sollte der mündige Bürger von morgen wissen, dass das nicht in Stein gemeisselt ist, sondern das da ein Mensch für verantwortlich ist, der das so programmiert hat, und der das auch anders hätte machen können.

    Ich finde Programmieren an sich wird überschätzt - und das sage ich als Informatiker, der damit hauptsächlich sein Geld verdient. Als Einzeldisziplin und Vertiefung finde ich es grundsätzlich aber wichtig - bitte nicht falsch verstehen. Dennoch ist mir ein umfassenderes Technikverständnis wichtiger, als das Meistern von Einzeldisziplinen.

    Dieses wird aus meiner Sicht den jüngeren Generationen übrigens einfach zur Last gelegt als grundsätzliche Voraussetzung. Schließlich wachsen sie ja in einem technisierten Umfeld auf und werden _von uns_ als "digital natives" bezeichnet. Im Grunde haben wir denen aber eine Welt aus Smart Devices, Sprachassistenten und KIs gebastelt und vor die Nase gesetzt. Im gleichen Atemzug bewerten wir dann aber, dass sie diese anstrengend-komplexen und gleichermaßen abstrakten Systeme nicht von sich aus verstehen wollen, sondern diese einfach nur für ihre Anwendungszwecke nutzen wollen. Gerne bewerten wir zudem, dass diese nicht fähig sind diese Systeme selbst zu manipulieren oder als "Power User" zu steuern - und das aus meiner Sicht pauschal auf jeden aus den besagten Generationen.

    Zudem kommt dann noch on top, dass man sich auch keine Fehler mehr erlauben kann in Sachen Privatsphäre, Datenautonomie, Medienkompetenz, Lebenslauf, gute Schulnoten, ... you name it. ... und viel mehr draußen gespielt haben wir acuh!!!1 :)

    Ach, mir missfällt diese Pauschalität in dem Beitrag und diese teilweise zu deutlichen Abgrenzungen von heute und früher. Ebenso macht es die Unklarheit um besagten Power User nicht unbedingt besser.

    Vielleicht lernen wir aber auch wirklich mal daraus, dass Technik nicht immer der erste Lösungsansatz sein muss und wir gehen dann wirklich mal wieder mehr nach draußen? 8)

    Hinterlasse diesen Ort so, wie du ihn selbst vorfinden möchtest.

  • Renão So ganz grob: Früher hat man sowohl das Gerät als auch die Software inklusive Betriebssystem gekauft und war dann Besitzer, und konnte machen was man wollte. Heute mietet man beides nur und darf nichts machen was der Hersteller einem nicht erlaubt. Ist natürlich noch nicht überall so, aber in die Richtung wollen die Anbieter gerne, weil sich so am meisten Geld verdienen lässt. Ich habe mit dem C64 angefangen, da konnte man mit dem Gerät und der Software machen was man wollte. Auch unter DOS. Und unter Windows anfangs auch. Mittlerweile wird das schon schwieriger, auch weil Microsoft versucht die Anwender vom lokalen Gerät in ihre Cloud zu locken. Und bei Apple iOS, und jetzt auch zunehmend Android, sind die Grenzen geradezu bizarr eng.

    Der Beitrag bemängelt nicht, dass die Jugend die Systeme mit denen sie zu tun haben, nicht verstehen will, sondern die Kritik geht an die Anbieter, die das aktiv behindern, weil die gerne passive Konsumenten haben wollen, die ihre Technik nur nach ihren Vorgaben benutzen. Und an die Leute, die allgemein dafür sorgen, dass technisches Verständnis wertgeschätzt wird, und damit auch die Neugierde angefacht wird hinter den Vorhang zu schauen, oder mal was mit Technik zu machen wofür die nicht vorgesehen war, und der Hersteller das nicht möchte. Selbst reparieren beispielsweise. Oder Dinge ermöglichen, die der Hersteller gerne mit Aufpreis hätte verkaufen wollen, statt das man sich das günstig selber nachrüstet.

    Programmieren finde ich für's Technikverständnis schon ziemlich wichtig. Das ist ja letztlich die Grundlage für alles mögliche was unser Leben beeinflusst. Wie gesagt geht es mir da nicht darum, dass da gute Programmierer bei raus kommen, sondern dass die mal ein Gefühl dafür bekommen wie das funktioniert, dass das grundsätzlich kein Hexenwerk oder Spezialwissen ist. Dass das letztlich von Menschen gemacht ist, was der Computer macht, und dass man nichts davon als unumstösslich hinnehmen muss. Das kann man ja auch so verpacken, dass es Spass macht. Also nicht das trockene Zeug in Pascal mit Adressverwaltung und Mathe oder Physikaufgaben per Programm lösen, was man früher so in der Schule hatte. Dinge die sich bewegen, oder blinken, die sich mit Themen beschäftigen, für die sich die Schüler interessieren.

    Medienkompetenz wäre natürlich auch noch etwas, das mehr Raum in der Schule gebrauchen könnte.

    Nach draussen? An die frische Luft? Die tödliche Sonne? Das nervige Vogelgebrüll? Neeee… ;)

    “The most likely way for the world to be destroyed, most experts agree, is by accident. That's where we come in; we're computer professionals. We cause accidents.”
    — Nathaniel Borenstein

  • Medienkompetenz wäre natürlich auch noch etwas, das mehr Raum in der Schule gebrauchen könnte.

    In dem Zusammenhang befürchte ich dass man sich der Bedeutung eines anständigen Informatikunterrichts nicht bewusst wird. An Schulen werden Bildschirme in Form von Handys, Tablets usw. verboten. Social Media durch Altersbeschränkungen verteufelt.


    Ich fände die Idee auch toll Schülern innerhalb eines solchen Informatikunterrichts das Programmieren zu zeigen. Das muss ja nicht den gesamten Inhalt des Unterrichts füllen, könnte aber ein Block sein. Ich fände auch Digitaltechnik, generell das EVA-Prinzip oder auch Netzwerktechnik super wichtig und spannend.


    Muss es grundsätzlich ein Informatikfach sein? Man kann ja auch generell mal darüber nachdenken MINT, also fächerübergreifend zu lehren. Mal den Wasser- oder Strombedarf eines Rechenzentrums berechnen, die ökologischen Faktoren.

    Was es "kostet" und wie viele Server im Hintergrund arbeiten, wenn man einen "Short" streamt. Was überhaupt ein Stream technisch ist.


    Wenn man so ein Klassenzimmer mit Frontalunterricht anschaut erinnert das allerdings eher an eine Kaserne.

  • Das zielt ungefähr auch in diese Richtung:

    Kommentar: Open-Source-Entwickler arbeiten sich an AI-Bugs krank
    Arbeitsverdichtung erzeugt Überlastung bei Entwicklern. Unternehmen scheffeln Milliarden dank Open Source und geben kaum zurück, findet Christopher Kunz.
    www.heise.de

    MfG

    Jürgen

  • BTW: Programmieren lernen in der Schule wäre m.M.n. keine so schlechte Idee. Zumindest das Grundprinzip, z.B. die Anwendung von if - else, wäre etwas, was man auch im späteren Leben immer brauchen wird. Damit würde den Kindern Begriffe wie Logik und Konsequenz beigebracht und wenn man das richtig lehrt, sogar noch Respekt anderen Menschen gegenüber.

    :daumendreh2:

  • hyle Aus syntaktischen Gründen würde Python die Doppelpunkte, die hier fehlen, übrigens gar nicht brauchen. Um zu entscheiden ob da welche erwartet werden sollten oder nicht, wurden beide Varianten an Programmieranfängern ausprobiert, und die Variante mit Doppelpunkten wurde von den Probanden leichter verstanden und als lesbarer empfunden. Nur mal so am Rande.

    Das ist aber IMHO auch eher ein Fall für eine Datenstruktur, denn da werden ja nur Werte auf andere Werte abgebildet — also ein Wörterbuch (dict:(

    Python
    VERHALTEN_ZU_KONSEQUENZ = {
        "große Klappe": "Antwort: Sgladschdglei!",
        "Finkestinger zeigen": "ausrastende Person mit eventuellem Gefahrenpotenzial",
        "große Klappe + Finkestinger": "Schmerzen im Gesicht oder und weiter unten",
    }
    
    Konsequenz = VERHALTEN_ZU_KONSEQUENZ.get(
        Verhalten, "Keine Probleme wegen eigener Egomanie"
    )

    🤪

    “The most likely way for the world to be destroyed, most experts agree, is by accident. That's where we come in; we're computer professionals. We cause accidents.”
    — Nathaniel Borenstein

  • Es gibt ja auch die Redewendung „Python ist ausführbarer Pseudocode“.

    Die kommt aber bestimmt nicht von mir :shy:

  • Ich hab mir den Spaß gemacht und durch die eine oder andere Diskussion zu dem Topix geschmökert.

    Zum einen fiel mir auf, dass jede Plattform ihren eigenen Diskussions-Fokus auf den Artikel legt, zum anderen sind die Meinungen teils sehr divers, um es neutral auszudrücken, mit guten Punkten auf den jeweiligen Seiten.
    Was bei mir stellvertretend für die übliche Fokussierung auf die eigene Meinungs-Bubble hängen geblueben ist - sinngemäß:
    "There is nothing like a Android-Power User"...
    und ich dachte mir nur: ja klar, und die Custom ROMs wachsen auf Bäumen, die pflückt man sich ab und installiert die, indem man den Kern in den SIM-Slot schiebt... :wink:
    Dass die Erde dann doch nicht so flach ist, kann man z.B. - ich kann es nur empfehlen als ultimativer Gegenbeweis - in der Doku von GrapheneOS nachlesen. Geht schwer ins Eingemachte, und ich nach kein Hehl daraus: mich hängt das immer wieder ab, weil es um Details geht, mit denen ich als Besser-als-DAU-und-zufrieden-mit-dem-Level da sitzt und mir denkt: macht Sinn, aber ich hab es gleich wieder vergeseen.

    Zum Glück leen wir in einer Welt, die in erster Linie grau in grau ist und somit bringt der Autor von "The Slow Death of the Power User" völlig zu Recht seine eigene Kritik rüber, ohne dass er dem Anspruch, in allem, was er schreibt, Recht zu haben, entsprechen muss.
    Und die vielfältigen Meinungen finde ich persönlich bereichernd, auch wenn ich bestimmt nicht jeder Meinung zu stimme - aber das muss man ja auch nicht :thumbsup1:
    In dem Sinne: ein Hoch auf die freie Meinung (und das Recht auf die eigene).

    ---

    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

  • Hallo __blackjack__ ,
    Ich habe den Beitrag nicht in Gänze durchgelesen, aber ich finde was bei der heutigen Jugend fehlt, zu deiner Aussage das Sie programmieren lernen sollten, ist das was ich als der C64 in den 80’er in jedem Kaufhaus stand und jeder daran rumgespielt(ironisch) hatte, die jungendlichen die in Assembler Sprites/Blobs/…(Demos) programmiert hatten, man konnte sehen mit welcher Leidenschaft Die dabei waren, und sich gegenseitig versuchten zu überbieten, in dem was Sie können!

    Mag sein das es diese Sorte von Jugendlichen noch gibt, nur ich höre und sehe heute leider nichts mehr davon!:/

    Meine Pi-Familie

    RaspbeeryPi 4B 4GB Rev: 1.4, RasbianOS
    Seit 2023 noch ein Pi4 8GB mit Ubuntu 20.04 Raspberry Pi OS Bookworm 64 bit!
    Zuwachs Er musste mich leider verlassen, hat aber gutes Zuhause gefunden! 2025: Pi3b+ mit 7“ WS-170120 LCD-Display.
    Seit dem 27.5.25 Ist dafür ein Pi5 8GB + Raspberry Pi M.2 HAT+ mit 256GB und einem Waveshare 11,6" Display mit Touch dazugekommen (das gute an dem Display es funktioniert OOTB ohne jegliche Einträge in der config.txt!:bravo2:

  • framp Aber Du wirst dem doch nicht wiedersprechen‽ Damit ist nicht gemeint das jeder Python-Code automatisch wie Pseudocode aussieht — man kann ja auch FORTRAN in jeder Programmiersprache schreiben, sondern das Python syntaktisch sehr nah an dem ist was üblicherweise so als Pseudocode geschrieben wird/wurde, dass man damit Pseudocode schreiben kann, denn man am Ende ausführen kann/könnte. Oder anders herum: Man kann Python-Code schreiben wo es keinen Sinn macht dafür Pseudocode zu schreiben, weil der Unterschied einfach zu gering ist. Man bedenke, dass echter Code in anderen Sprachen dann auch mal so aussehen kann:

    Code
    ...
    100 IF V$="GROSSE KLAPPE" THEN K$="ANTWORT: SGLADSCHDGLEI!":GOTO 160
    110 IF V$<>"FINKESTINGER ZEIGEN" THEN 130
    120 K$="AUSRASTENDE PERSON MIT EVENTUELLEM GEFAHRENPOTENZIAL":GOTO 160
    130 IF V$<>"GROSSE KLAPPE + FINKESTINGER" THEN 150
    140 K$="SCHMERZEN IM GESICHT ODER UND WEITER UNTEN":GOTO 160
    150 K$="KEINE PROBLEME WEGEN EIGENER EGOMANIE"
    160 PRINT"KONSEQUENZEN: ";K$

    (Man beachte die Umkehrung der Logik bei Verhalten/Konsequenz-Paaren, die zusammen zu lang für eine einzelne Codezeile sind. :-))

    McDotter Was ist denn die Verbreitung von GrapheneOS? Worauf läuft das? Und wird das die Richtung in die Google mit Android geht überleben? Ausserdem impliziert der Titel „slow death …“, dass es noch Power User gibt. Die sterben halt langsam aus.

    “The most likely way for the world to be destroyed, most experts agree, is by accident. That's where we come in; we're computer professionals. We cause accidents.”
    — Nathaniel Borenstein

  • Es ging um Power User und um eine Aussage, dass es die nicht bei Android gäbe - was durch die Dokumentation, die z.B. auf der GrapheneOS-Seite durch den fundierten Inhalt derselben widerlegt wird. Ich hätte auch ein AOSP-Forum mit massivem LineageOS-Support für die einzelnen Nighty-Build diverser Smartphones wählen können.

    Und nebenbei seh ich die Welt aus einem anderen Blickpunkt:
    vieles, wofür man früher Power User benötigte, ist heute standardisiert und somit obsolet, überholt, veraltet.
    Dafür kommen neue Themengebiete auf, die eine neue Generation von Power User entstehen lässt - immer im Kontext, was benötigt wird - womit für einen 80-jährigen Opa der Urenkel, der ihm das Smartphone einrichtet und alle wichtigen Dienste und Apps so erklärt, dass Opa sie gut und sicher nutzen kann, auch zu einer Art Power User wird. Nur eben ein anderer Typ von Power User.

    Die Welt geht nicht unter, nur weil sie sich verändert. Es geht unter, wer sich nicht anpassen kann. ;)

    ---

    Denkmal: ein lebenslanger Imperativ

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!