Moin,
auch auf die Gefahr hin, dass es einigen auf den Wecker geht, mal wieder das leidige Thema Stromversorgung.
Ich hab hier einige Pis (3B+ und 4B) im Dauereinsatz. Unter anderem für die Steuerung meiner Gartenbewässerung, einer macht Netzwerkgrundversorgung wie DNS, DHCP, NTP usw.,
einer macht sich mit 2 gespiegelten SSDs als Datenbankserver nützlich usw.
Die Stromversorgung der Pis ist unterschiedlich gelöst. Per Hutschienennetzteil und Micro-USB und per Netzteil und Einspeisung via GPIO.
Bei allen taucht dasselbe Problem auf:
In den Logs taucht häufig "Under-voltage detected! (0x00050005)" und Sekunden später "Voltage normalised (0x00000000)" auf.
Wobei die Pis stabil laufen. Es gibt keine Laufzeitfehler, die auf Probleme mit der Stromversorgung hinweisen. Von daher gibt also eigentlich keinen Handlungsbedarf.
Aber, die Logmeldungen nerven einfach nur noch. Ich sammel hier die Logs der Linuxsysteme in einer zentralen Datenbank und greife via LogAnalyzer dann darauf zu.
Und wie gesagt, es nervt einfach, zumal die besagten Meldungen als "CRITICAL" getagt sind.
Sämtliche Fehlersuchen sind bislang ins Leere gelaufen. Die Netzteile haben mehr als ausreichende Leistung und das Oszilloskop (20MHz) zeigt relativ glatte Spannung ohne Einbrüche an.
Die Spannungen hab ich mittlerweile auf 5,2V hochgedreht, ohne Veränderungen. Mehr hab ich mich nicht getraut.
Pheripherie wie Sensoren, die SSDs usw. werden alle direkt, nicht über den jeweiligen Pi mit Strom bei gemeinsamem GND versorgt. Die Pis laufen alle ohne Monitor , Tastatur und Maus.
Ich hatte auch schon bei einem versucht, die Versorgungsspannung durch einen Kondensator weiter zu glätten.
Aber auch das hat nichts gebracht. Klar, die Spannung war ja schon glatt und stabil. War irgendwie so die Idee, dass da Einbrüche sind, die das Oszilloskop nicht erfasst.
Wie bekomme ich das so in den Griff, dass diese Meldungen nur noch bei wirklichen Problemen generiert werden?
Klar, eigentlich ist es nur Kosmetik, aber, die Voltage-Meldungen einfach rauszufiltern und zu löschen kanns ja irgendwie auch nicht sein.
Grüße
Ulli