restore mit raspiBackup

  • Nachdem meine Nextcloud nach einem Update nicht mehr funktioniert, möchte ich mein ganzes System von einem Backup wiederherstellen.

    System sieht wie folgt aus:

    Pi5 mit NVME SSD von der geboot wird und wo alle Apps und Daten liegen. Gesichert wird auf ein angschlossenes USB Laufwerk. Sieht also aktuell so aus:

    Code
    abc@xyz:~ $ lsblk
    NAME        MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
    loop0         7:0    0     2G  0 loop
    sda           8:0    0 931,5G  0 disk
    `-sda1        8:1    0 931,5G  0 part /backup
    zram0       254:0    0     2G  0 disk [SWAP]
    nvme0n1     259:0    0 931,5G  0 disk
    |-nvme0n1p1 259:1    0   512M  0 part /boot/firmware
    `-nvme0n1p2 259:2    0   931G  0 part /

    Es soll also von SDA nach NVME restored werden.

    Raspibackup ist so konfiguriert, dass es wöchentlich einen Backup macht und drei Backups vorhält. Um sicher zugehen möchte ich den ältesten Backup verwenden, was kein Problem ist, da Nextcloud noch nicht produktiv ist.

    Diese Backups liegen vor:

    Der Backup vom 12. Juli soll für den Restore verwendet werden.

    Nach lesen der Doku müsste der Restore mit folgende, Befehl gemacht werden:

    Code
    sudo raspiBackup -d /dev/nvme0n1 -00 /backup/xyz/xyz@debian13-rsync-backup-20260712-030108

    Habe ich das alles richtig verstanden, und gbit es noch etwas zu beachten?

  • Sofern Du den partitionsorientierten Modus nutzt ist alles richtig. Wenn nicht ist die Option -00 unwirksam und es wird kein Deltarestore sondern ein Vollrestore gemacht. Je nachdem wie voll Deine TB SSD ist wird das dann schon ein länglicher Restore bei einem Vollrestore. Bei einer so grossen SSD sollte man immer den partitionsorientierten Modus nutzen.

    Sehe ich das richtig dass Du noch nie einen Restore getestet hast? Du hast Mut zum Risiko :shy:

    PS: raspiBackup schreibt sich mit kleinem r und grossem B :wink1:

  • hyle July 21, 2026 at 8:40 PM

    Changed the title of the thread from “restore mit raspibackup” to “restore mit raspiBackup”.
  • Ja. Erstelle die zweite Partition gross genug, dass das OS genügend Platz darauf hat und auch noch Platz für zukünftige Dinge ist und erstelle eine dritte Partition für Deine Daten. Dann nutze den paritionsorientierten Modus und sichere die drei Partitionen. Wenn dann Dein OS restored werden muss, kannst Du dann die ersten zwei Partitionen restoren mit -00, also ein Deltarestore. Mit Option -0 kannst Du auch einen Vollrestore der beiden Partitionen vornehmen. Die Daten in der dritten Parition bleiben dann unangetastet.

    Natürlich kannst Du auch alle drei Partitionen deltarestoren mir der Option -00. Wenn Du schon neue Daten auf der dritten Partition hast die noch nicht im letzten Backup stecken willst Du das vielleicht nicht. Und wenn Deine SSD verrecken sollte, kannst Du ohne Option -00 alles auf einer neuen SSD restoren.

    Wie Du feststellen kannst,, gibt es diverse Wege mit entsprechenden Optionen, die von Deinem konkreten Nutzungsszenario abhängen.

    hyle Vielen Dank für Deine Korrekturen :thumbsup1:

  • im Menü von raspiBackup ist ein nicht funktionierender LinK:

    Danke für den Hinweis. Die gesamte Doku zu raspiBackup wurde auf github umgezogen. Dadurch sind natürlich verschiedenen Links ungültig geworden.

    Ich werde die Links im Installer diesbezüglich reviewen.

  • Und wenn Deine SSD verrecken sollte, kannst Du ohne Option -00 alles auf einer neuen SSD restoren.

    Verreckt ist so noch nicht, aber raspiBackup bricht ab weil:

    Code
    ??? RBK0154E: Ein Restore ist nicht möglich wenn eine Partition von /dev/nvme0n1 gemounted ist

    nvme0n1p1 habe ich unmounten könne.

    nvme0n1p2 lässt sich nicht unmouten; "target busy"

    Auf der läuft Docker mit mehreren Containern, die ich alle gestoppt habe und auch Docker gestoppt habe. immer noch busy, dann

    Code
    umount -l /dev/nvme0n1p2

    Jetzt mag raspiBackup gar nicht mehr:

    Code
    Effektive UID ist nicht 0. Liegt /usr/bin/sudo auf einem Dateisystem mit gesetzter �nosuid�-Option oder auf einem NFS-Dateisystem ohne Root-Rechte?

    Wahrscheinlich habe ich den Pi endgültig abgeschossen, weil auch auf den Befehl sudo reboot die gleiche Fehlermeldung kommt.

  • Mir scheint Du versucht einen Restore des Backups mit dem System was restored werden soll. Das funktioniert nicht :no_sad:. Du musst das mit einem anderen gebooteten OS tun. Meine Empfehlung - erstelle ein RaspianOS lite auf einer SD Karte, installiere dort raspiBackup, und restore damit.

    Zum Thema Docker verweise ich auf diese Seite

  • Mir scheint Du versucht einen Restore des Backups mit dem System was restored werden soll. Das funktioniert nicht :no_sad:

    OK, dann habe ich da tatsächlich was falsch verstanden und überlesen. Hatt mich auch schon irgendwie gewundert, da ich einen restore unter Windows auch nur von einem speziellen Bootmedium machen kann. Dann werde ich das über eine SD Karte machen. Wird aber wohl erst nächste Woche passieren, da ich im Ort dieses Pi keine Micro SD Karte (oder USB Medium?) habe.

    Mea culpa.

  • Ich muss mal drüber nachdenken ob ich diesen Fall erkennen kann und eine entsprechende Fehlermeldung ausgeben kann.

    Bzgl. Links im Installer: Die verweisen alle noch auf meine Webseite :blush: Das werde ich ändern.

  • Noch einen Hinweis: Du musst nicht unbedingt eine dritte Partition für Deine Daten nutzen um die Option -00 beim Restore nutzen zu können und kannst somit auch den normalen Backupmode nutzen. Es ist aber allgemein angeraten, die OS Partitionen von den Daten zu trennen.

    Mittlerweile kann man bei raspiBackup sehr viele Dinge je nach Anforderung konfigurieren - der Community und der Forenmitglieder dank, die fleissig waren, immer wieder Feature Requests zu stellen :green_smile:

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