Welche Festplatte?

  • Hallo,


    ich suche eine 2-3 TB Festplatte auf denen ich im Wesentlichen (einigermassen unwichtige) Medien (von mp3s bis dvd-images) ablegen möchte.


    Hin und wieder würde ich die Platte auch zum Backup benuzten (d.h. ein rsync vom PC).


    Die Platte soll wie gesagt in erster Linie lokal vom Raspberry genutzt werden, ich habe nicht vor Samba oder NFS shares fürs LAN bereitzustellen und ich gehe davon aus dass die Festplatte pro Tag mindestens 15h NICHT genutzt werden wird.


    Ich möchte nur eine minimale SD-Karte verwenden und Raspian auf der Platte installieren, wobei ich vorhabe die log-files in eine RAM-Disk schreiben zu lassen die dann ab und zu per cron auf die Platte synce - damit möchte ich erreichen dass ich für die Zeit in der ich die Platte nicht brauche die Platte keine Zugriffe mehr hat und down spinnen kann.


    Ich suche also eine Platte die zwar permanent am Raspberry hängt, aber täglich 15h oder mehr nichts zu tun haben wird und dann möglichst idle sein sollte.


    Ich kenne mich mit storage nicht so aus, aber mein Veständnis ist dass eine WD Red o.ä für solche Szenarien ein Overkill wäre, oder nicht?


    Meine sonstigen Kriterien:


    - leise
    - langlebig
    - billig


    Da im Zweifelsfall ja der Raspberry immer der begrenzende Faktor sein wird sind mir Performance-Werte eher egal.


    Kann mir da jemand was empfehlen oder ist as eh' egal was man für so bescheidene Zwecke dranhängt?


    Danke!

  • Hallo Morgon,


    na wenn sich sonst keiner meldet...


    Ich glaube mich erinnern zu könenn, mal irgendwas gelesen zu haen, dass am Raspberry Pi zwar eine 2 GB-, aber keine 3GB-Festplatte angeschlossen werden kann.


    Da Du die Festplatte wohl über einen aktiven USB-Hub anschließen wirst, ist es fast so ziemlich egal, welches Modell Du nimmst - der geschwindigkeitsbestimmende Schritt ist die USB-Schnittstelle, die den Datentransfer extremst ausbremst.


    Ich habe vor kurzem eine 1TB-Festplatte von Samsung angeschlossen, mit der ich soweit zufrieden bin. Diese Festplatte ist SMART-kompatibel - es lassen sich entsprechende Daten (Temperatur etc., Statusinformationen bzgl. Qualität bzw. Ausfallwahrscheinlichkeiten) auslesen.


    WD-Platten sind bekanntermaßen auch gut


    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - µController-Programmierung in Icon! - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

  • Du meinst wohl 3TB Platten - warum sollten die nicht gehen?


    Wahrscheinlich hat fdisk auf dem Pi ein Problem damit, aber wenn ich die Platte auf dem PC partitioniere warum sollte der Pi das dann nicht fressen?

  • Hallo Morgon,


    ja, 3 GB-Platten sind lange her...


    Ich meine natürlich, 3TB-Platten seien für den Raspberry zu viel.


    Alles andere käme auf einen Versuch an - sollte aber nach Partition funktionieren. Achte dann aber darauf, dass Du ein Filesystem wählst, das alle die Rechenknechte verstehe, die Du anschließen möchtest.



    Beste Grüße


    Andreas

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    Edited once, last by Andreas ().


  • dass Du ein Filesystem wählst, das alle die Rechenknechte verstehe, die Du anschließen möchtest.


    Wie gesagt möchte ich eigentlich nur den Pi anschliessen. Aber das einzige was bei mir nicht Debian ist ist Raspbian, insofern passt das schon alles zusammen.
    [hr]


    Bezüglich ' Welche WD ' lies dir mal folgendes durch: http://www.forum-raspberrypi.d…etrieb?pid=50577#pid50577


    Endlich mal jemand der auf die Frage welche Platte nicht reflexartig "WD Red" antwortet. Dass ich das noch erleben darf :bravo2:


    Welches sind denn die leisesten Platten?

    Edited once, last by morgon ().

  • :auslachen: dreamshader :lol: der war gut




    Also WD's finde ich schon sehr leise - abgesehen von den Raptor's (wovon ich auch eine hab) :angel:


    Nur welches Modell du letzlich nimmst ist halt wichtig - besagte Unterschiede hab ich in dem anderen Thread ja schon aufgeführt.. Insbesondere 'Green' haben eben den heftigen Nachteil wegen des spin_downs nach 8 Sekunden - Linux greift nämlich nur ca. alle 20 Sekunden auf die Festplatte zu und wer die Platte dann im Dauerbetrieb hat wird ziemlich schnell nen Defekt kassieren :(


    WD Red hat aber eben auch ihre Nachteile weil der RV-Sensor fehlt, also gerade Vibrationen nicht so gut verträgt


    WD Blue sind für Notebooks, also langsamer, stromsparend und wenn ich mich richtig erinner nur 2,5"


    Und WD Black is halt die Königsklasse die alles super toll kann, aber auch am teuersten is :fies:



    Mit Seagate (oder Sie-gate-nich) hab ich leider schon öfter schlechte Erfahrung gemacht - genauso wie mit Hitachi und Maxtor ... Aber schwarze Schafe gibts immer irgendwo :daumendreh2:



    Auf den Einsatzort kommts eben auch extrem an: entkoppelte Aufhängung, Umgebungstemperatur, allgemein schlechtes Gehäuse, ständige Transporte oder selbst nen schlechter Fußboden in Kombination mit nem externen Gehäuse was keine Gummifüße hat usw - kann alles negative Auswirkungen haben...



    Ich find sowas halt schwierig genauer zu beraten - hab auch schon ein Kunde gehabt der mich dann dafür zur Verantwortung ziehen wollten weil ne Platte bei ihm nach 2 Wochen kaputt gegangen is :-/ letzlich lags am billigen 10€ PC-Gehäuse und 2 kaputten Lüftern die das Gehäuse übelst in Schwingungen versetzt haben.....

  • Na ja wie oft Linux auf die Festplatte zugreift hängt wohl auch davon ab wie viel Speicher für block-caches da ist und wieviel io stattfindet - nur alle 20 Minuten ist wohl eher eine "Hausnummer".


    Man kann natürlich eine "Green" beschäftigen indem man irgendeinen Prozess halt ständig io machen lässt um einen spin-down zu verhindern, aber schön ist das natürlich nicht.


    Insgesamt sind mir die "Green" unsympathisch und die "Red" sind eher für 24/7 optimiert was nicht mein Anwendungsfall istm also wäre ja (billig muss es auch sein also keine "Black") eventuell eine Blue was für mich...


    Mal grundsätzlich:


    Ich würde eher dazu neigen eine interne Platte in ein Gehäuse einzubauen (da weiss man dann wenigstens was drin ist) als eine fertige USB-Platte mit wer-weiss-wass-da-drin ist Platte.
    Ist das vernünftig oder ist das für einen Einsatz am Pi eher Unfug weil doch etwas teuerer?


    Und mein Vorurteil ist dass 3.5 Platten ein eigenes Netzteil brauchen während ich 2.5" Platten über einen aktiven Hub mit Strom versorgt werden können.
    Stimmt das? Wenn ja wäre mir eine 2.5" lieber... (ein weiteres Argument für die Blue).


    Und was ist nun mit der Aussage von oben der Pi hätte Probleme mit 3TB?

  • Na ja wie oft Linux auf die Festplatte zugreift hängt wohl auch davon ab wie viel Speicher für block-caches da ist und wieviel io stattfindet - nur alle 20 Minuten ist wohl eher eine "Hausnummer".


    Angenommen man hat zum Beispiel einen Internet Server mit WD Festplatten, dann sind mit Sicherheit 'Green' verbaut. Wenn der Server nichts uz tun hat wird eben nicht ständig auf die Festplatte zugegriffen und genau dann kann man über S.M.A.R.T. beobachten das der spin_up Counter extrem schnell ansteigt - aber der Hersteller (WD) sagt das nur ein spin_up von umdie 100.000 gewährleistet wäre... Wie problematisch das ganze wirklich ist wissen vermutlich leider nur die Ingenieure von WD.


    Diese Stromspartechnik nennt sich: Intellipark


    Zufällig habe ich solch einen Server und sprech daher aus Erfahrung :(
    Erst als die Festplatten nach 6 Monaten bereits kaputt gegangen waren hab ich angefangen genauer zu recherchieren:
    smartctl -A /dev/sda zeigt die Informationen der Festplatte:


    Spin_Up_Time von 5491 waren bereits nach 7 Tagen erreicht.


    Man kann natürlich eine "Green" beschäftigen indem man irgendeinen Prozess halt ständig io machen lässt um einen spin-down zu verhindern, aber schön ist das natürlich nicht.


    Ja das wäre in der Tat unschön, aber glücklicherweise gibt es Wege das auch sauberer zu lösen ;)
    Es gibt zum Beispiel ein offizielles Tool WDIDLE3 von WD was die Firmware der Festplatte verändert (alternativ gäbs auch idle3 was quasi das selbe tut), oder man schaltet das Power Management (APM) ab hdparm -B 255 /dev/sda (wird nicht von jedem Modell unterstützt) , oder man stellt den standby aus: hdparm -S 0 /dev/sda ... die letzten beiden muss man aber nach jedem Reboot erneut ausführen (dafür bietet sich ein Eintrag in /etc/rc.local an)


    Moderne Seagate Festplatten haben auch solch ein "Intellipark" Feature, was sich auch mithilfe hdparm's und der Option -Z abschalten liese..



    Insgesamt sind mir die "Green" unsympathisch und die "Red" sind eher für 24/7 optimiert was nicht mein Anwendungsfall istm also wäre ja (billig muss es auch sein also keine "Black") eventuell eine Blue was für mich...


    Mal grundsätzlich:


    Ich würde eher dazu neigen eine interne Platte in ein Gehäuse einzubauen (da weiss man dann wenigstens was drin ist) als eine fertige USB-Platte mit wer-weiss-wass-da-drin ist Platte.
    Ist das vernünftig oder ist das für einen Einsatz am Pi eher Unfug weil doch etwas teuerer?


    Grundsätzlich würde ich sowas eher bevorzugen als "die Katze im Sack" zu kaufen ;)


    Wirst du die Festplatte denn ständig aus schalten und nur bei Bedarf ein? Ich dachte du willst Backups auf die Platte spieln? Machst du das manuell? Sicher dass das gut geht von wegen Regelmäßigkeit? ;)
    Nur weil die 'Red' Festplatte hinsichtlich 24/7 Betrieb optimiert ist bedeutet das ja nicht das sie nur dafür geeignet ist... ;)



    Und mein Vorurteil ist dass 3.5 Platten ein eigenes Netzteil brauchen während ich 2.5" Platten über einen aktiven Hub mit Strom versorgt werden können.
    Stimmt das? Wenn ja wäre mir eine 2.5" lieber... (ein weiteres Argument für die Blue).


    Ja, mit dem RaspberryPI solltest du auf jedenfall einen aktiven USB-Hub für eine 2.5" Festplatte verwenden - der PI liefert ohne aktiven-USB-Hub nämlich auf Beiden USB-Ports insg. maximal 200-300mA was aber für die meisten Festplatten zu wenig ist, auch für SSD's


    Und was ist nun mit der Aussage von oben der Pi hätte Probleme mit 3TB?


    Ich glaub dem PI ist es egal wie groß die Festplatte ist - mir wäre jetzt zumindest kein Grund bekannt wieso er 2TB aber keine 3TB ansprechen können sollte... Ich glaub dieses Gerücht beruht auf dem gerade erwähnten Background dass der PI selber nicht genug mA liefern kann... Aber wenn ich dich richtig verstanden habe willst du doch sowieso mehrere Partitionen einrichten oder? Dann wäre es ja eh nicht mehr eine große Partition sondern mehrere kleine ;) (nach Formatierung stehen dir eh keine 3TB mehr zur Verfügung)

  • Apropos WD Green: Was ist eigentlich von  idle3-tools zu halten?
    Damit kann man offenbar das spindown-Verhalten beeinflussen und angeblich funktioniert das auch.
    Hat das schon jemand auf den Pi getestet?




  • *hust* das hab ich doch oben erwähnt? :D (zwischen WDIDLE3 und hdparm)



    Kompilieren geht auf jedenfall, den Rest kann ich aber grad nicht testen - sollte aber auch kein Problem sein... ob das allerdings dauerhaft dann so ist kann ich auch nicht sagen


  • Sorry - das hattest Du ja tatsächlich erwähnt *blush*


    Meine Frage wäre jetzt wenn man ein Tool hat mit dem man den idle3-Timer setzen kann und einem das eine Jahr extra Garantie (gegenüber der red) egal ist - wäre dann nicht doch die Green einen Versuch wert?


    Falls ja: Was wäre denn ein sinnvoller Wert für den idle3-Timer? Ganz ausschalten? Statt 8sec 10 min?


    Und falls jemand einen günstigen Tip für eine 2.5" Platte mit 2TB hat wäre ich sehr interessiert - falls es sowas überhaupt gibt.

  • Naja die WD-Green sind nicht nur wegen des idle3-Timers Stromsparender sondern auch weil sie langsamer drehen (5400 U/min) als die anderen Modelle... Aber um die Verwirrung zu kompletieren haben nicht nur die WD-Green das Drehzahl Feature IntelliPower sondern auch die WD-Red und all die anderen :D



    Lies dir mal zum WD Chaos folgendes durch: http://www.hw-journal.de/index…on-western-digital-wd-red



    Wie gesagt habe ich bei mir den idle3-timer bzw den Standby komplett abgeschaltet und über /etc/rc.local auch rebootfest ;)


    Mittlerweile gibts natürlich auch 2,5" Festplatten mit 2TB aber 2,5" sind teurer als 3,5":
    3,5" 2TB: 80€
    2,5" 2TB: 130€


  • Lies dir mal zum WD Chaos folgendes durch: http://www.hw-journal.de/index…on-western-digital-wd-red


    Über diese Diskussion bin ich auch schon mal gestolpert - und mein Fazit daraus war (und ist) dass diese ganze Problematik ein klein wenig komplexer ist als man im ersten Moment meinen mag und ich genau aus diesem Grunde betrachte ich Postings die die Frage "welche Festplatte" aus der Hüfte mit "WD Red" beantworten mit grosser Skepsis.


    Ich selber bin auf dem Gebiet Noob, aber ich fürchte die meisten die in den diversen Foren Empfehlungen abgeben sind es auch und merken wohl es nicht mal...


    Aber zurück zum Thema.


    Nach reiflicher Überlegung möchte ich nun doch eher keine 3.5" Platte. Das ist zu gross und ich möchte kein extra Netzteil. Ausserdem komme ich im Grunde auch mit 1TB aus.


    Möglich wäre nun sowas wie eine WD Blue in einem Gehäuse oder gleich was ganz simples wie eine WD Elements oder MyPassport.


    Oder hat jemand noch eine andere Empfehlung?


    Und gehe ich recht in der Annahme dass eine HD die idle ist einen Stromverbrauch im einstelligen Watt-Bereich hat?


  • Ich selber bin auf dem Gebiet Noob, aber ich fürchte die meisten die in den diversen Foren Empfehlungen abgeben sind es auch und merken wohl es nicht mal...


    Ja das ist leider meistens der Fall - aber gerade weil das Thema sehr komplex ist und auf den inviduellen Einsatz ankommt, ist es für Wissende sehr anstrengend genauer zu erklären wieso/weshalb/warum


    Und gehe ich recht in der Annahme dass eine HD die idle ist einen Stromverbrauch im einstelligen Watt-Bereich hat?


    Moderne Festplatten verbrauchen auch im Betrieb nur im einstelligen Watt-Bereich. Üblicherweise so umdie 3-8 Watt - im Idle ein bischen weniger als im Betrieb, wobei Idle hierbei bedeutet das sich nur die Köpfe nicht bewegen aber alles andere schon ;)



    Du mußt halt für dich selber festlegen was für Dich wichtig ist und auch welche Art von Daten auf der Festplatte abgelegt werden sollen - der Einsatzzweck spielt dabei ebenfalls eine Rolle (ob die nur stationär bei dir zum Einsatz kommt oder hinundwieder zum Freund mitgenommen wird usw)


    Würde es sich zB um wichtige Daten handeln würde ich eher zu einem RAID-1 Verbund mit mind. 2 Festplatten raten damit im Fall eines Ausfalls die Daten noch vorhanden sind (selten fallen 2 Festplatten gleichzeitig aus), ein Software RAID verbraucht aber mehr CPU Leistung also käme es dann auch darauf an was du mit dem RPI sonst noch machst. Wenn der primär zum TV Gucken gedacht is und HD Filme abspielen soll, wäre ein Software-RAID eben nicht mehr so gut da der RPI bereits viel mit den HD Inhalten beschäftigt wäre... Dann wäre es ratsamer ein richtiges NAS System mit Hardware-RAID zu verwenden...


    Durch die Tatsache das WD-Blue für Notebooks bestimmt sind ergibt sich hierbei eben auch: Leise, Stromsparend, Schock-/Vibrations-resistent, Kleine Bauform
    Eben die Eigenschaften die für ein Notebook wichtig sind - aber das bedeutet meistens zwangsläufig auch das die nicht so schnell sind wie vergleichsweise Desktop Festplatten... Wobei auch das heutzutage nicht mehr sooo eine große Rolle spielt da die eigentlich alle durchweg über 80MB/s schaffen und das für normale Verwendungen mehr als genug ist - selbst Leute die meinen sie müssten immer das Schnellste haben, nutzen diese Geschwindigkeit nicht wirklich aus weil ihr System an anderen Stellen ausbremst.. Am RaspberryPI wäre das der USB Controller der es ausbremst und eben auch die Tatsache das die Netzwerkkarte ebenfalls über den USB-Controller angebunden ist, somit würdest du am RPI niemals über 30MB/s kommen
    ...aber das nur nebenbei erwähnt, das alles ist eben schon komplizierter wenn man sich damit ein wenig genauer auseinander setzt ;)

  • Es geht mir im Grunde nur darum den Pi autark laufen lassen zu können. Meine SD-Karte ist 4GB und Medien hole ich momentan per nfs - was ich möchte ist ein autarker Pi der ständig läuft und der Medien abspielen kann und ggf auch mal einen Stream aufnehmen kann etc.


    Wenn das Ding dann schon rumsteht würde ich es auch als zusätzliche Backup-Platte verwenden, aber nur für extra-Redundanz. Ich würde es in jedem Fall überleben wenn ich alle Daten darauf verlierenn würde. Und dafür möchte ich maximal 80-100 Euro ausgeben. Ein raid wäre totaler overkill.


    Ich hätte ausserdem gerne was kleines und möglichst ohne extra Netzteil - also wohl eine 2.5". Einsatz stationär.


    Im Grunde ist die Blue ja wie für mich gemacht oder? 1TB kostet 75 Euro und Gehäuse gibt es wohl ab 11....


    Was kann man denn bei Gehäusen falsch machen?


    Und auch wenn ich annehme dass Consumer-Zeugs jetzt wahrscheinlich nicht Deine Baustelle sind: Was ist denn von WD Elements/MyPassport zu halten?


    Danke!

    Edited once, last by morgon ().

  • Um ein "extra Netzteil" wirst du nicht drum rum kommen, also dann für einen Aktiven USB-Hub - da der RPI nicht genug Strom über die beiden USB-Ports liefern kann (max. 1A nimmt er an, 700-800mA benötigt er für sich selber also bleiben nur noch 200-300mA für alles andere (GPIO, HDMI, USB usw))


    Beim Gehäuse kann im Bezug auf den PI eigentlich nichts falsch gemacht werden... Nur wenn du die externe HDD dann eben auch am modernen PC nutzen willst könnte der verbaute Controller der Flaschenhals sein und die HDD langsamer machen als es über zB USB3 möglich wäre


    Bei WD Elements Portable (2,5") ist eine WD10JMVW verbaut die es nicht einzeln zu kaufen gibt aber dabei handelt es sich um eine Platte aus der Scorpio Blue Serie


    Von der WD MyPassport (2,5") hab ich keine Infos, aber man kann davon ausgehen das auch hier eine Platte aus der Blue Serie verbaut ist


    Auf die achsotollen Features solltest du aber nicht achten da die überwiegend von einer Software abhängig sind

  • Mit dem "extra" Netzteil meinte ich ein Netzteil extra für die Platte.


    Einen aktiven Hub habe ich schon der meinen Pi auch per Backpowering mit Strom versorgt - ich habe also im Moment nur ein Netzteil mit dem ich sowohl Pi als auch Hub versorge und das würde ich gerne auch weiterhin mit nur einem Netzteil auskommen.



    Ich schwanke im Moment etwas zwischen einer Blue in einem Gehäuse oder ganz einfach einer Elements (das wäre noch etwas billiger und im Grunde ist es eh egal).


    Die Passport ist vorerst wegen diesem Problem aus dem Rennen.