Neuer Raspberry Pi im Anmarsch!

  • Moin moin,


    ich habe gerade gelesen, dass die Raspberry Foundation einen neuen Raspberry Pi entwickeln möchte. Er wurde heute angekündigt und wird wie folgt aussehen:


    • So groß wie ein DDR2-SODIMM-Speicherriegel sein
    • Trotzdem noch so Leistungsfähig wie der normale Pi
    • Keine Anschlüsse wie USB und Ethernet-Schnittstelle haben
    • Das Betriebssystem wird auf dem Flashspeicher installiert


    Er wird wohl unter dem Namen: Compute Module rauskommen. Wann ist aber noch unklar.


    Hier kann mann nochmal nachlesen, was sich alles ändert!


    http://www.golem.de/news/raspb…chrumpft-1404-105673.html


    Was haltet ihr davon?


    Ich finde es eigentlich ganz interessant, dass das Ding noch kleiner wird! Freu mich schon drauf, werde mir auf jedenfall einen zulegen.

  • Hi,


    gar nix ^^
    Der pi is so erfolgreich weil er USB, Lan hat..
    Und man Ihn deshalb so gut für alles mögliche benutzen kann. Was will die breite Masse mit so was?!

  • wer will sich denn da an den Slot mit was anschliessen ?

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Hallo,


    normalerweise schwimmt man nach einem Erfolgsmodell (wie es der Raspberry Pi wohl genannt werden darf) noch ein Weilchen auf der Welle mit, indem man ein verbessertes Modell herausbringt:
    - mehr Speicher,
    - schnelleren Prozessor
    - mehr Features, die sich die Fan-Gemeinschaft wünscht und die sich leicht realisieren lässt


    Bei diesem Dings sehe ich erstmal nur, dass ich zwei Teile brauche, um das zu haben, was ich jetzt schon habe. Die zwei Teile kosten mich mehr, als mein Raspberry Pi (Geschenk) wohl gekostet hat.


    Bislang habe ich irgendwelche Hardware an den Raspberry Pi angeschlossen, irgendwas dazu programmiert, sobald es lief, alles nochmals gekauft und das neue Zeugs in ein formschönes Gehäuse gepackt und bei Kunden eingesetzt.


    Das stelle ich mir jetzt nicht mehr so einfach vor, weil ich wohl immer Dings 1 und Dings 2 zusammen benötige. Dings 1 ist taub, stumm und blind und kann erst "hören", "sprechen" und "sehen", wenn Dings 2 angeschlossen ist.


    Für mich wäre die kleine Karte erst dann interessant, wenn ich allein auf diesem Teil Eigenentwicklungen laufen lassen kann. Aber so ganz ohne Standard-Schnittstellen wollen mir da nicht so ganz viele Ideen einfallen... :s


    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - µController-Programmierung in Icon! - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

    Edited once, last by Andreas ().

  • Es ist ja auch kein "neuer "RPi" spondern eine andere Variante mit einer anderen Zielgruppe.
    Im Chat wurde diese Nachricht etwas anders aufgenommen:
    "endlich wird das ding auch für mich mal interessant"
    Es gibt sehr viele Entwicklerboard mit Microprozessoren die sich auch sehr gut verkaufen aber nicht das bieten was der Pi bietet. Der Bedarf ist also da.
    Gerade für direkte Hardwaresteuerung und ähnliches hat der RPi eine Menge Zeug das man nicht braucht und verschwendet damit Platz und Strom.


    Ja der "neue RPi" ist anders, aber auch für andere Anwendungen.

  • Wie Horroreyes schon sagt, ist es kein neuer Raspberry Pi sondern lediglich in eine andere Bauform gepackt worden. Nun sind so gut wie alle Anschlüsse vom Broadcom Chip verwendbar.
    Unter anderem gibt es jetzt auch 2 Anschlüsse für Kameras und eine Menge an weiteren Anschlüssen.


    Natürlich kann man mit dem Speicherriegel allein nicht viel anfangen. Man kann entweder das Board von der Foundation nehmen oder man stellt seine eigenen her.


    Quote

    this time aimed at business and industrial users.


    Diese Variante ist also nicht für die Breite Masse gedacht, sondern für Industrielle Zwecke gedacht. Nun gilt es abzuwarten, welche IO-Boards demnächst (ich denke es geht erst in 2015 so richtig los) erscheinen und der breiten Masse zugänglich gemacht werden.


    Ich hätte mir persönlich aber auch eine Rev 3 gewünscht in der die bekannten Schwachstellen der Rev 2 behoben werden und etwas mehr Speicher zur Verfügung steht.


    Trotzdem super, dass die Foundation trotzdem noch Zeit finden um zu entwickeln und neu Hardware auf den Markt schmeißt!


    ps915

    Well in my humble opinion, of course without offending anyone who thinks differently from my point of view, but also by looking into this matter in a different way and without fighting and by trying to make it clear and by considering each and every one's opinion, I honestly believe that I completely forgot what I was going to say.

  • Ich glaube, hier herrscht irgendwie ein Missverständnis, was das Compute Module angeht.


    Ziel war es von der Foundation, einen Pi zu entwickeln, der nix anderes als den Pi ohne irgendwelche Anschlüsse bietet. Das IO Board soll nur als Möglichkeit dienen, dieses Modul zu testen.


    Warum ??


    Die Industrie entwickelt selbst Boards, wo nur genau das drauf ist, was benötigt wird und genau das, was beim normalen Pi nicht vorhanden ist und extra hinzugekauft werden müsste.
    Zudem wäre es irgendwie lächerlich, wenn ein Hardwareentwickler einen Pi mit extra Hardware zusammen"strippen" müsste. Auch die Aufsatzvariante kommt nicht unbedingt gut rüber bei professionellen Projekten.


    Daher baut sich ein Hersteller das IO Board selbst und steckt den Pi (Compute Module) einfach drauf.


    Weiterer Vorteil: kommt ein neuer PI (Compute Module), reicht (im Normalfall) einfach der Austausch des Moduls, fertig.


    Ob es die Lösung sein kann, dass man nen Mikrocontroller statt dessen nimmt, weiß auch nur derjenige, der halt ein Linux System fahren will, wo ein MC eben nicht taugt.


    Ich sehe das Ganze als Zwischending, bei dem der Hersteller von IO Boards (oder ganzer Lösungen) per IO alles machen kann, was er will (in Massen hergestellt, kosten die IO Boards dann fast nix mehr), aber nicht auch noch nen kleinen Linuxrechner entwickeln will.


    Das erste Ergebnis war ja dieser Mediaplayer, bei dem sicherlich auch ein normaler Pi locker ausgereicht hätte aber der Entwickler ist flexibler, wenn er nur und genau das in sein Gehäuse einbaut, was er wirklich braucht.

    ;) Gruß Outi :D
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