Sammelthread: "Ist mein Projekt machbar?"

  • Moin,


    grundsätzlich habe ich den Kopf voll mit Ideen - wichtig wäre es mit aber erst mal sowas wie einen Mp3 Player bauen. Da ich noch nie mit RasPies zu tun hatte und Linux auch eher als Frontend-User kenne, bin ich mir aber gar nicht sich, ob das, was ich vor habe so klappt.


    Wenn der Medien-PC als System so läuft, wie ich mir das vorstelle...


    -nach Pi-Start soll ein Musikplayer (in Vollbild) gestartet werden
    -über eine normale Ordnerstruktur sollte per Touchscreen ein Song gestartet werden können
    -(optional) man sollte Wiedergabelisten auswählen können
    -Speicherplatz für Musik etwa 50-60GB


    ...soll das ganze in ein mobiles Gehäuse verpackt werden.
    (quasi ein Ghetto-Blaster)


    Mein Plan zum Gehäuse:
    -RasPi B+ (evtl. mit stoßschützender Aufhängung)
    -nach außengeführte Anschlüsse
    ->Miniklinke in
    ->Cinch L/R out
    ->USB in
    ->Buchse für Ladegerät
    -evtl. kleine Endstufe
    -je nach Verbrauch ein 10-20Ah Akku
    2 PA-Lautsprecher (Größe suche ich noch aus)
    -7"-10" Touchscreen
    ->bspw. der HIER (Affiliate-Link)
    -MDF12 Gehäuse mit Vintagefinish
    -Tragegriff


    Ist das - was das Pi und die angeschlossene Perepherie angeht - so realisierbar?
    Und wie sieht es mit ggf. zusätzlicher Perepherie aus, die nötig sein könnte?


    EDIT: Und hält der Pi die Vibrationen der Speaker aus?
    (das Ding soll reichen, um 10-20 Leute auf Partys zu beschallen)



    Beste Grüße und Vielen Dank
    Sam

  • Moin Moin,


    mein Name ist Yannek und ich möchte den kommenden wunderbaren Februar damit verbringen mit einem PI zu basteln.
    Ich bin blutiger Anfänger und bräuchte deswegen zweierlei. Einmal wollte ich Fragen ob mein Projekt welches mir für später im Kopf schwirrt machbar ist. Die 2. Sache passt hier eigentlich garnicht so direkt hin, aber ich schreibe es hier trotzdem.


    Kommen wir erstmal zu meinem 2. Anliegen.
    Bevor ich mit meinem eigentlichen Projekt anfangen möchte, muss ich mir erstmal überhaupt die ganze Materie in den Kop hämmern. Ich habe mir gedacht, dass das am besten mit simplen Sachen wie Lampe an Lampe aus geht.
    Kennt jemand eine Lektüre dazu? Also wo man nach und nach an alles herangeführt wird?
    Oder soll man alles vollkommen alleine lernen?


    So, jetzt mein eigentliches Projekt, welches ich später machen will.
    Das Problem ist folgendes: Mein Bruder und ich sind oftmals alleine Zuhause und wenn wir dann am PC sitzen haben wir Kopfhörer auf und die Türen sind zu. Dementsprechend hören wir die Türklingel nicht.
    Meine Idee ist es den PI irgendwie zwischen die Klingel zu klemmen und dann, wenn es klingelt A: eine SMS zu versenden und B: eine Nachricht am PC erscheinen zu lassen.


    Die Klingel ist keine Funkklingel, weswegen ich sie irgendwie mit dem PI verdrahten muss.
    Der PI sollte über das W-LAN-Netz eingebunden werden.


    Das ist das was erstmal meinerseits feststeht. Nur habe ich keine Ahnung was ich dafür benötige.
    Es wäre nett wenn jemand auch dazu kurz eingehen könnte.


    Eine Dritte sache die hier eigentlich auch überhaupt nicht reinpasst:
    Kann mir jemand ein Starterkit empfehlen mitdem ich auch mein Projekt verwirklichen könnte oder sollte man sich alles einzelnd kaufen?


    Ich hoffe ihr verzeiht mir diese 2 Ausschweifungen. Ich bin ja noch blutiger Anfänger und suche deswegen in dieser Hinsicht etwas unterstützung.


    Mit freundlichem Gruß
    Yannek

  • Hi Yannek,


    das Projekt hört sich schon mal spannend an :D und die Umsetzung dürfte auch relativ schnell gehen.
    Zur Lektüre:
    - Kannst du schon programmieren? Ich würde dir auf jeden Fall Python empfehlen.
    - Für den Raspberry gibt es genug Online Lektüre, das dürfte kein Problem werden.


    Zur Benachrichtigung:
    Um eine SMS zu versenden wirst du ein SMS Modem benötigen. Ob du dir das wirklich anschaffen willst, weis ich nicht. Eine weitere Möglichkeit wäre hier vielleicht einen Push Service oder z.B. WhatsApp zu benutzten. Handy "klingelt" ja dann auch.
    Um eine Nachricht am PC erscheinen zu lassen, gibt es bestimmt irgendeine Software. Wenn du dir aber selber etwas schreiben möchtest, versuch doch eine GUI mittels Tkinter zu erstellen und dich dann mit dem Raspberry zu verbinden (z.B. per Socket oder einfach regelmäßig eine Datei auslesen, o.ä.). Wenn dann jemand klinkelt könntest du das Fenster einfach in den Vordergrund stellen oder einen Ton abspielen lassen.


    Zum Starterkit:
    Ich weis nicht, ob man hier irgendwelche Shops verlinken darf, aber schau doch mal bei diversen elektronik Shops nach (Rei.., conr...). Dort habe ich Starterkits gekauft. Bei mir war auch ein Wlan Stick, SD Karte, Gehäuse, usw. dabei.


    Zu meinen RaspberryPi Anfängen habe ich einen Blog angefangen. Vielleicht helfen dir einige meiner Artikel, vorallem in dieser Kategorie:
    http://www.johannespetz.de/category/raspberrypi/wiringpi/


    Viele Grüße

  • Guten Morgen,


    danke für die Antwort.


    Ich gehe mal auf deinen Beitrag ein:


    Python sollte kein Problem darstellen. Ich bin Azubi zum Fachinformatiker für Systemintegration, deswegen stecke ich teilweise in der Programmierung drinn. zwar aktuell nur in C und C# aber ich denke das bekomme ich hin.


    Aus deinem Beitrag zum Thema SMS-Modem kann ich irgendwie einen bitteren beigeschmack erlesen. Habe ich recht? Und wann ja, was ist damit gemeint?


    Die Anwenung auf dem PC wird auch nicht schwierig sein, das bekomme ich mit den wenigen Programmierfähigkeiten sicherlich hin.


    Ein Starterkit werde ich mir heute bestellen. Hoffentlich ist es morgen da ;D Ich kann es kaum erwarten anzufangen.
    Ich werde auch einen Blog machen um meinen Projekten eine Bühne zu geben.


    Hast du noch einen Insider-Tipp für mich, was ich evtl vorher noch machen sollte?


    Mit freundlichem Gruß
    Yannek

  • Hi Leute,


    ich wollte mich hier einmal informieren ob es eine Möglichkeit gibt einen Taster an dem Pi zu klemmen und mit diesem Taster das WLan der Fritzbox aus/an zu machen.
    Für Autoit gibt es eine API dafür womit man auch Sachen wie W-Lan Status auslesen kann, doch wie sieht das bei Python aus?


    MFG
    -masterholdy

  • Hallo ihr,


    ich stecke noch nicht wirklich in der Materie des Raspberry Pi und möchte mich, bevor ich mich damit genauer befasse, erst einmal informieren, ob mein Vorhaben überhaupt funktionert/funktionieren kann.


    Da die Webbrowser meines SmartTV als auch der PS4 nicht so das wahre sind, würde ich gerne einen Browser über das Raspberry Pi auf meinem Fernseher starten.


    Ziel hierbei ist es hauptsächlich das Ganze zum Schauen von Video-Streams, also Webplayern zu verwenden.
    Zusätzlich würde ich das das dann gern mit meinem Smartphone als Remote steuern können. Also sowohl als Maus, als auch als Tastatur. Das würde sich dann sicher übers WLAN regeln lassen.


    Ist das so umsetzbar, und wenn ja, wäre der Aufwand um alles zu bewerkstelligen sehr groß, oder ist das eher ein kleines und simples Projekt?


    Danke schon mal für eine Antwort.

  • Hallo,


    vorneweg muss ich sagen, dass ich keinerlei Ahnung von Programmierung oder Basteln mit Hardware habe. Allerdings habe ich ein paar Ideen, die ich gerne mit dem Raspberry Pi umsetzen würde. Könnt Ihr mir sagen, ob das für einen blutigen Anfänger überhaupt machbar ist (z.B. durch bereits umgesetzte Projekte, die man nur noch kombiniert oder anderweitig vorhandene Bausteine)?


    1. Funksteckdosen
    Steckdosen über Google Kalender (oder in Verbindung mit Llama auf dem Androiden) schalten.
    Status (an/aus) anzeigen lassen.


    2. Lichtschalter
    Schalter an/aus.
    Status anzeigen lassen.


    3. Haustür öffnen
    Per Smartphone oder NFC. Alternativ soll man trotzdem einen Schlüssel benutzen können.
    Tür soll immer verschlossen sein, außer jemand geht gerade durch die Tür.
    Muss natürlich sicher sein, nicht, dass sich jemand ein meine Wohnung "hacken" kann :D
    Muss so installiert werden können, dass es ohne Schäden an der Tür wieder entfernt werden kann (Mietwohnung).
    Logfile, wer wann kommt und geht.


    4. Waschmaschine / Geschirrspüler
    Kann man ohne großen Aufwand erfassen, wann die Geräte fertig sind und sich jeweils per Push benachrichtigen lassen, wenn z.B. der Spülvorgang durch ist?


    5. Kühlschrank
    Temperatur messen und ggf. regeln (Drehregler vorhanden)


    6. Webinterface
    Alle gesammelten Informationen sollen über ein Webinterface abrufbar sein.
    Schalten der Geräte soll ebenfalls über Webinterface möglich sein (und somit mit allen Geräten, die sich im Netzwerk befinden)


    6.1 Statistiken
    Wann wurden Geräte geschaltet und wie lange waren sie an?
    Wie oft pro Woche läuft der Geschirrspüler, die Waschmaschine etc.?
    Wann hat sich die Kühlschranktemperatur geändert?


    7. Autobackup
    System soll sich vollständig täglich in der Cloud sichern, sodass im Fall eines Crashes immer ein aktuelles Backup vorhanden ist.


    Sind das realistische Anforderungen, die sich ohne Profikenntnisse realisieren lassen?
    Welche Hardware brauche ich?


    Danke & LG

  • Hallo Raspberry 314


    Ich hab (diesen Faden zu spät entdeckt, sry) ein ähnliches Projekt "erdacht"... Häng mich also mal an deine Idee mit ran :)


    Zum Hardware-Teil ein paar ev. nützliche Workarounds:
    1. Funksteckdosen
    ...gehen prima über 433Mhz-Geräte (Sender/Empfänger sind bei der Bucht günstig zu bekommen)...


    Diverse Anleitungen gehen immer über Cron-Jobs (einprogrammierte Zeiten/Tage); wenn du die Dosen über nen Kalender regeln möchtest, müsstest du eine Lösung finden, die vom Kalender entweder die Cron-Jobs regeln kann oder direkt die Python-Befehle (die mit der 433Mhz-Anleitungen mitgeliefert werden) absetzen kann...


    Da wäre ich allerdings etwas überfragt...


    2. Lampen an/aus:


    Hier gibts die interessante Problematik, das Lichtschalter eben nicht "nur" Schalter sind, sondern auch Taster sein können... Da müsstest du dann jeweils entsprechende Relais finden, wenn die Tasten-Nutzung weiterhin möglich sein sollte....


    Alternativ gibt es einen praktischen Workaround von Wolfgang Rudolph vom CC2 - ich verlink ihn mal hier (ab Minute 21 der Teil den ich meine); das werde ich versuchen


    ... und zwar schraubt man direkt bei den Lampen (Platz im Gehäuse vorausgesetzt) die Schaltung einer Funksteckdose... D.h. der Pi könnte dann entsprechend ausgerüstete Lampen direkt ansteuern (hast du an einem Lampenschaltkreis mehrere Lampen, würden jene sogar einzeln triggerbar sein)


    3. Magnetschlösser/RFID-Leser gibt es günstig, nur: eben nicht ohne "minimalinvarsiven Charakter"... Bei der Elektronik-Apotheke sah ich mal einen Klotz von Mechanismus, der sowohl Schloss als auch Türfalle "bediente" (RFID-gesteuert), aber ob das ohne Schäden an die Tür geht und wieder ab kann ist die Frage (und eben: Conrad geht ja nicht gerade als preisgünstig durch)


    Alternativ ist die Frage, wieviel ein spezieller RFID-Zylinder (wie der hier) kostet, aber dann fällt die Nutzung des "normalen" Türschlüssels weg... (d.h. der Ladestand der bei einer kabellosen Sache nötigen Batterie muss regelmässig geprüft werden, sonst steht man mal ziemlich blöd vor der eigenen Haustür und sieht etwas älter aus als üblich ;)


    4. und 5. geht wohl nur mit entprechend "intelligenten" Geräten, spontan fällt mir zu diesen Punkten nichts ein ;)


    Der Rest lässt sich - soweit du das System mit einer Datenbank umsetzt - leicht realisieren, der Abgleich mit der Cloud via Cron-Job, der nen entsprechenden Befehl aufruft (um täglich durchlaufen zu lassen)... Wobei die Frage nach "fertigen Lösungen" im Raum steht...


    Hoffe du kannst mit den Inputs etwas anfangen :)

  • Vielen Dank für die Infos.


    Dann werde ich mich bei meinem Projekt wohl erst einmal darauf beschränken, Funksteckdosen zu kontrollieren.


    Alles andere scheint zu kompliziert für mich als Noob. Cron-Job als Begriff sagt mir was, da hört es dann aber schon auf. Und zumindest für Funksteckdosen gibt es ja genügend vorgefertigte Lösung, bei deren Realisierung ich vielleicht für spätere Projekte etwas dazulernen kann.

  • Moin Leute,


    folgendes habe ich vor, bräuchte aber ein kurzes "ja, das geht" von euch.


    An den RaspberryPi soll eine 4TB USB-Festplatte (mit eigener Stromversorgung) auf welcher Filme in 1080p in .mkv-Containern liegen. Diese sollen via HDMI an den TV. Dazu eine günstige IR-Fernbedienung um alles bequem zu steuern.


    Bis hierhin kein Problem, richtig?


    Hier die Fragen die mich wirklich beschäftigen:


    Kann ich die angeschlossene Festplatte irgendwie via WLAN mit neuen Daten befüllen?
    Router ist eine Fritz!BOX 7490, PC ein MacBook Pro Retina Mid14. Welche Übertragungsgeschwindigkeiten sind zu erwarten?


    Kann ich vielleicht sogar zusätzlich eine zweite Festplatte an den RaspPi hängen und als Time Machine/Time Capsule verwenden?


    Abschließend die Frage: Welches Modell? Vier USB-Anschlüsse möchte ich gerne haben.


    (ach ja, ich bin vollkommen neu in der Materie)


    Grüße,
    JustMe2p

  • Daten würde ich per ftp oder scp übertragen. Das geht auch per Wlan.
    Übertragungsgeschwindigkeit LAN ist max. 100MBit / s = 12,5 MB / s. Realistisch sind max. 10 MB / s. Per WLAN wird es weit weniger sein und ist von Umgebung und Signalstärke extrem abhängig.
    2. Platte sollte möglich sein, zu TimeMachine kann ich nichts sagen.
    Grundsätzlich sollte jeder Pi gehen, aber der Pi2 ist von Preis Leistung aktuell dafür am besten geeignet.
    Vier USB kannst du an jedem anschließen, eventuell benötigst du einen USB-Hub, idealerweise mit eigener Stromversorgung.

  • Per LAN, über FTP und bei einzelnen großen Dateien bleibe ich bei max. 10MB/s - eventuell auch nur 8-9.
    Per WLAN mit nicht optimaler Signalstärke wird die Post schneller sein.

  • Heureka, nun weiß ich endlich genau was ich mit PI2 machen will.
    (Auch wenn das Ding weiterhin auf sich warten lässt...)


    Ein Bartop ähnlich wie dieses soll es werden.


    Nun ist für mich die Frage was hier machbar ist und was nicht.
    Ich werde nicht das Ding bei Ebay ersteigern (obwohl es wirklich gut aussieht),
    sondern werde das Gehäuse selbst bauen und lackieren.


    Zur Hardware:


    Ich denke darüber nach, ob ich einfach einen günstigen 15" - 17"-Monitor nehme
    und diesen per HDMI an den PI anschliesse (dann stellt sich mir die Frage, wie ich den
    Ein/Aus-Taster an diesem überbrücke, da der Monitor ja hinter einer
    Plexiglassplatte eingesperrt ist.), oder ein Display (hab jetzt keinen Link, aber
    da gibts ein 14,7" Display für unter 100 Euro) von dem ich keine Ahnung habe,
    wie es anzuschliessen ist.


    Beim Joystick schwanke ich zwischen einem selbst zusammengesetzten,
    wie auf dem obigen Link zu sehen (Hier weiß ich wieder nicht wie man
    sowas macht) oder sowas hier (Affiliate-Link) in einen Ausschnitt einbauen und per USB an den PI anschließen.


    Die Stromversorgung stellt mich vor die Frage: Kann ich Einfach einen Schalter in das Kabel des
    Netzteils des PI einbauen? Bzw.: Falls ich ein Display anstelle des Monitors
    nehme: liefert der PI genug Saft?


    Die Krönung des ganzen wäre noch ein Münzeinwurf, aber wenn ich nicht mal
    die o.g. Probleme allein lösen kann, wäre das wohl vermessen...


    Zur Software:


    Ich habe hier an Retropie gedacht.
    Da ich keinerlei Erfahrungen damit habe:


    Kann das so eingestellt werden, dass ich beim Einschalten in einer
    grafischen Oberfläche lande, die über den Joystick zur Auswahl gesteuert wird?


    Wo bekommt man eigentlich die Spiele dafür und ist das legal?
    (Pong muss nicht unbedingt sein, aber auch nicht PS2 oder so.
    Ich dachte an Spiele wie Sie es früher in Spielhallen gab. Bubble Bobble,
    Mortal Combat, o. ä.)


    Reicht eine 16 GB dafür aus? Oder muss da eine externe Festplatte her?


    Vieles möchte/werde ich mir während des Projekts aneignen. Hier geht es mir erst mal
    darum den Weg festzulegen und von den Profis zu hören, ob meine Ideen machbar sind.

  • Tach zusammen!


    Zunächst mal danke an alle, die hier im Forum so fleißig ihr Wissen teilen, ich konnte schon eine ganze Menge selbst herausziehen. :heart:


    Nun habe ich eine Frage zur Umsetzbarkeit meiner Projektidee:


    Ich möchte einen halbautomatischen Zentrierständer für Fahrrad-Laufräder bauen.


    Hintergrund: Ein gesundes Laufrad ist von der Seite betrachtet ein nahezu perfekter Kreis. Ist es minimal Eiförmig spürt man das beim Fahren deutlich als leichte Schläge.(=Höhenschlag, in der Praxis eher selten)
    Wesentlich häufiger ist jedoch der Seitenschlag. Hier schlägt das Laufrad an einer oder mehreren Stellen nach links oder rechts aus. Das merkt man zunächst mal überhaupt nicht, bis sich der Schlag soweit eingefahren hat, dass die Felge an der Bremse schleift. Das Problem ist, dass Seitenschläge (vor allem bei modernen Carbon/Aluminiumlaufrädern) sehr materialschädigend sind. Das Rad wird ungleichmäßig belastet, die Speichen werden auf der einen Seite gestreckt und auf der anderen gestaucht was letztlich irgendwann zum Speichenbruch führen kann, den man unter keinen Umständen haben will.
    Ein Laufrad selbst zu Zentrieren ist nicht so leicht, wie es in vielen Youtube-Videos dargestellt wird. Schnell hat man eine Speiche zu fest oder zu locker angezogen und das Laufrad noch mehr verhunzt. Als Laie sollte man meineserachtens lieber die Finger davon lassen. Es gibt Zentrierständer, die sehr genau den Ausschlag des Rades messen, um so Seitenschläge ausfindig zu machen. Beispiel:
    http://www.centrimaster.de/
    Aber wer hat schon Lust, 500 Euro für ein Gerät auszugeben, wenn er einen Raspberry Pi zuhause stehen hat.
    :cool:


    Meine Idee ist folgende: Das Rad ist in eine einfache Gabel eingespannt. Die Maschine besteht aus einem kleinen Motor, der das Laufrad gleichmäßig dreht und einer Abstandsmessung die den Abstand des Sensorkopfes zur Felge misst. Motor und Abstandsmessung sind gekoppelt. De Raspberry ließt die Werte des Motors und des Sensors und erstellt mir einen Graphen, der im Idealfall (wenn der Abstand zur Felge überall gleich ist) eine Gerade ist. Befindet sich ein Seitenschlag im Laufrad, verändert sich in diesem Bereich der Abstand zum Sensor und ich sehe einen Ausschlag auf dem Graphen.


    Meine Frage ist: Geht das? :lol: Gibt es eine Art der Abstandmessung, die schnell und präzise (sagen wir: bis auf einen halben Millimeter) genug für mein vorhaben ist? Ich traue mir durchaus zu, das in Python zu programmieren, nur weiß ich nicht so recht, wie ich Anfangen soll. :denker:


    Viele Grüße und Danke im Vorraus,
    Mono

  • Hmmm... nach 2 Tagen nix neues zu meiner Frage.
    Fällt meine Frage etwa unter "Ich habe keine Ahnung von nix und will
    den Fluxkompensator bauen..."? :s


    Mir gehts wirklich nur um ein "Ist das machbar", so dass ich
    nicht ewig umsonst rumbastle.


  • :denker: realistisch sind 4 MiB/s, manche schaffen 7 (zwischen gleichen Filesystemen, über Protokolle mit kaum Overhead).



    Per LAN, über FTP und bei einzelnen großen Dateien bleibe ich bei max. 10MB/s - eventuell auch nur 8-9.


    Hab es gerade versucht nachzustellen und muss mich korrigieren. Über 6,5MB/s bin ich nicht hinaus gekommen. :wallbash:


    Ich frag mich nur, woher ich meine Zahlen hatte? :denker:

  • Raspberry Pi 2 - Stream von DSLR auf externen Monitor


    Moin,


    ich habe vor mittels dem 'PI 2' das LiveView Bild meiner Canon 600D auf einen externen Monitor zu übertragen, um beim Filmen besser auf Fokussierung und Framing reagieren zu können.


    • Weiß jemand, ob das mit Linux möglich ist oder ob ich das für den Pi vorgesehene Win 10 nutzen muss?
    • Und wie hoch die Verzögerung zwischen Kameramonitor und externem Monitor sein wird?


    Da ich für meine Kamera in absehbarer Zeit eine Steadicam zum beruhigen des Kamerabildes bauen werde, sollte die Unterbringung von Pi, Monitor und Akku kein Problem sein, da sich das Gewicht positiv auf die Handhabung auswirken sollte. Eine Verbindung via Kabel sollte daher sicher auch möglich sein.



    Beste Grüße
    Sam

  • Hallo zusammen


    Ich habe vor mich mit dem Raspberry Pi persölich weiterzuentwicken da ich dem RasPi eine grosse Zukunft voraussage.


    Deswegen habe ich mir gestern einen Raspberry 2 Modell B gekauft. Als erstes Projekt habe ich mir gedacht eine Art Überwachungskamera zu bauen, die das Bild ins Internet streamt sodass es von jedem PC und auch vom Smartphone(!) abrufbar ist und ich damit mein Zimmer "überwachen" kann.


    Ist diese Idee (insbesondere mit dem Streamen ins Internet und Abrufen vom Smartphone(SGS5)) möglich?


    Zur Verfügung habe ich:
    1x Raspberry Pi 2 Modell B
    1x Raspberry Kameramodul
    1x Netis 300 Mbps Wireless N USB Adapter for Raspberry Pi (WF2123) (USB-Wlan Adapter)


    Netzwerk nur WLAN!


    Hoffe auf hilfreiche Antworten ;)


    MFG Ysgavin