Sammelthread: "Ist mein Projekt machbar?"

  • Ich würde gerne aus dem Raspberry Pi eine Kamera bauen die vier Bilder, von vier verschiedenen Kamera linsen zeitgleich aufnimmt. (Es geht hier rein um Fotos, sie muss also keine Videoaufnahmen etc machen)


    So stelle ich mir das vor.


    Das Ziel ist es solche gifs mithilfe der 4 aufgenommenen Fotos zu erstellen.

    (Bei der Nachbearbeitung, es soll nicht automatisch ein gif aus den vier Fotos entstehen.)

    Dazu fällt mir das Hamburger Startup "Wigglepics" ein, die haben so etwas in den letzten Jahren erst umgesetzt.

    Website: https://wiggle.pics/

    Instagram: https://www.instagram.com/wigglepics/


    Auf deren Website kann man sehen, dass sie jedoch 16 Kameras benutzen und nicht nur 4 und auf eine persönliche Anfrage hin, haben sie mir erzählt, dass das Erstellen des Gifs/Videos extern auf einem MacBook Pro geschieht, weil die Verarbeitung wohl komplex sei (was ich mir aber jetzt nicht so vorstellen kann, außer man geht mit Lightroom in die Nachbearbeitung).


    Noch etwas interessantes: http://breezesys.com/MultiCamera/release.htm


    Über 4 USB-Kameras, angeschlossen an einem USB-Hub, schätze ich die beste Erfolgsquote, wenn du jetzt nicht gerade für Christopher Nolan arbeitest und es auch etwas teurer sein darf ^^

    Kelvin

  • Es gibt einen "Multi Camera Adapter" für den Raspberry. Da kann man 4 Kameras anschließen.

    https://botland.com.pl/pl/tasm…amer-do-raspberry-pi.html

    Das ist ne polnische Seite. Ich such gleich mal ob es was auf deutsch gibt.


    Edit: https://www.watterott.com/de/A…ter-fuer-Raspberry-Pi-V21


    Edit: Habe gerade gelesen, dass immer nur eine Kamera angesprochen werden kann. Man müsste also multiplexen. Ich glaube, da ist man mit nem Arduino besser dran. Oder du nimmst wirklich 4 A+ oder zeros

  • Hi Zusammen,


    ich fühle mich im Moment ziemlich verloren und hoffe, dass ich hier ein paar Antworten bekomme, um mein geplantes Projekt umzusetzen.


    Es geht darum: Ich möchte für meine Modellbahn ein Autokino darstellen. Dazu brauche ich ein kleines Farbdisplay, welches die Leinwand des Kinos darstellen soll. Es braucht auch nicht besonders groß sein, mein Maßstab ist 1:160 - da sollte ein 3-Zoll-Display groß genug sein. Die Anforderung: Es sollte möglichst dünn sein und über Kabel mit dem Raspi verbunden werden.


    Und mein zweites Problem ist dann die Ansteuerung dieses Displays, da habe ich ebenfalls so keine Ahnung, wie ich das löse. Soweit ich in Erfahrung gebracht habe, verwendet man dafür Python als Programmiersprache, aber davon habe ich auch keinerlei Ahnung.


    Wie stelle ich mir die Sache vor: Von Außen wird der Strom des Raspi eingeschaltet; daraufhin soll der Raspi booten und automatisch eines von x Videos (zufallsgesteuert) abspielen. Wenn das Video abgespielt ist, soll der Raspi wieder von alleine herunter fahren und darauf warten, bis er wieder über die Stromzufuhr gestartet wird.


    Ich habe hier 2 ältere Raspis rumliegen (einen Raspi 1 und einen Raspi 2), die ich mal als Mediacenter verwendet hatte und die jetzt nur in der Schublade verstauben.


    Danke für jede Hilfe!

    Herby

  • Zentris


    Vorweg: Ich habe Nüsse Ahnung von Linux - ich habe noch weniger Ahnung vom Raspberry Pi (hab den mal als NAS-Ersatz eingesetzt gehabt, bis ich festgestellt hatte, dass der eine SD-Karte innerhalb von nicht mal einem halben Jahr schrottet aufgrund der ständigen Schreibzugriffe) - ich habe keine Ahnung von Python - und ich kenne keinerlei Zusatzhardware für den Raspberry Pi.


    Ich weiß: schlechte Voraussetzungen, mit dem Teil zu arbeiten. Aber "arbeiten" will ich gar nicht damit, ich will ihn für einen bestimmten Zweck einsetzen.


    Blauäugig habe ich gehofft, dass mir jemand einen Tipp geben könnte, welches kleines grafikfähiges Display meine Ansprüche erfüllt (= max 3" Diagonale, möglichst wenig Rand rund ums Display, möglichst geringe Dicke (2 bis 3mm wären ok), anschließbar über eine der Schnittstellen am Raspi). Und schön wäre es gewesen, wenn man mir ein wenig auf die Sprünge helfen könnte, um den Raspi mein Anliegen beizubringen.


    Würde es gehen, würde ich es mit einem Arduino lösen, damit habe ich schon entsprechende Erfahrungen gemacht. Dort wäre es halt einfacher, weil man sich das Einarbeiten in ein BS erspart. Zudem gibt es eine Software, die am heimischen Computer läuft, wo man den Sketch programmiert und ihn auf den Arduino hochlädt - und schon läuft der Sketch. Sogar das Debuggen geht über diese PC-Software. Aber leider kann der Arduino aufgrund der geringen Leistungsfähigkeit des Microcontrollers nicht mit Videodateien umgehen. Deswegen hoffte ich, dass ich das mit einem Raspberry Pi lösen könnte.


    Danke trotzdem!


    Herby

  • Schnittstellen hat der Pi ja, aber für ein Mini-Kino wäre HDMI OK, aber gibt es ein so kleines HDMI-Display überhaupt ?

    Anderes könnte zu langsam oder kompliziert sein, kommt halt darauf an, wieviel man vom Kino erkennen soll/muss, also Auflösung und Bilder pro Sekunden.

  • Über so ein HDMI-Display hab ich bisher noch nie etwas gehört. Es geht mir eher um solche Lösungen:


    Hier ein Display mit 2.8" - [TEST] Watterott MI0283QT-9A - 2.8" LCD + Touchpanel

    Nachteil: Den Bildern zufolge ist das Display fix auf der Steuerplatine aufgelötet, dadurch ergibt sich ein sehr großer Rand runherum (die Platine müsste ich dann ja irgendwie 'verstecken') und außerdem macht es das Display sehr dick (schaut dann auch nicht wie eine Leinwand aus).


    Hier ein Display mit 3,5" - [TEST] C-Berry - 3,5" TFT Display

    Dabei bin ich mir nicht im Klaren, ob man das Display alleine aufstellen kann und die restliche Elektronik unter die Anlage verlegen.


    Die Auflösung ist mal nicht so wichtig. Ich möchte ja keine Videos schauen, ich möchte ein Autokino simulieren. Die Auflösung der beiden genannten Displays würden vollkommen ausreichend sein.


    Herby

  • Na ja, so einen Rückprojektionsfernseher gibts ja schon lange, heutzutage ist ja alles mit LEDs.

    Soll es denn etwas notaglisches werden, wie detailgetreu soll es denn sein ?

    Es gibt ja auch Mini-Beamer, das wäre doch cooler, wenn das projiziert würde.

  • Sorry, Fred, aber das hab ich jetzt nicht verstanden. Wie gesagt, es geht um den Maßstab 1:160. Würde ich einen Mini-Beamer nehmen, dann stellt sich die Frage, wo auf der Anlage ich den 'verstecken' soll, damit er nicht als Beamer erkennbar ist. Nur zur Info: eine Menschenfigur misst bei mir gerade mal 11mm in der Höhe. Wie klein ist denn der kleineste Beamer, der nicht ein vielfaches von diesen 11mm eines Menschen misst. Wie realistisch wäre so ein Beamer auf meiner Anlage?


    Deswegen ==> es geht nur über ein LCD-Display. Und dieses sollte etwa 3 Zoll in der Diagonale messen und möglichst dünn sein (also darf keine Elektronikplatine haben) und sollte ich möglichst kleine Ränder aufweisen. Und muss über den Raspi ansprechbar sein. Der Raspi selbst hat doch eine eigene Display-Schnittstelle, oder?


    Herby

  • Danke, hyle, da ist leider nichts für mich dabei. Der Grund: Die gesamte Elektronik sowie die vielen Stecker/Anschlüsse an der Rückseite des Displays tragen einfach zu dick auf. Wie soll ich denn diese Riesendinger so kaschieren, dass der Eindruck einer frei stehenden Leinwand entsteht?


    Habe ich schon weiter oben verlinkt - sowas wäre für mich interessant: [TEST] C-Berry - 3,5" TFT Display

    Leider scheint es das Teil nicht mehr zu geben. Die einzige Verbindung zum Display selbst wird über ein FFC Kabel hergestellt (das kann man gut kaschieren), und das Tochterbord selbst wird entweder direkt auf den Raspi gesteckt oder kann mittels eines Kabels sicher gut verlängert werden. Das würde sich dann aber alles unterhalb der Anlage befinden und daher würde man das nicht sehen. Aber wie gesagt: Dieses Teil gibts leider nimmer zu kaufen.


    Herby

  • Hast Du mal die Firma direkt kontaktiert? Vielleicht haben die ja noch ein Restexemplar rumliegen, fragen kostet nichts.


    Ansonsten sehe ich in der Tat das größte Problem darin, ein passendes Display zu finden. Die Softwareseite ist dann m.E. relativ trivial. Ein bißchen Zeit und Energie, um Dich in eine Programmiersprache Deiner Wahl einzuarbeiten, wirst Du aber investieren müssen.

  • Servus ihr und Danke im Voraus bzw. Entschuldigung wenn die Idee naiv ist, oder eigentlich eh trivial oder unrealistisch.
    Es ist ja so, dass die Sommer immer wärmer werden. In den letzten Wochen waren wir deswegen dauernd auf der Donau (wir sind in Wien). Dabei schwimmen wir auch öfters mal an die andere Seite. Manchmal war es so, dass gerade dann auf der Seite wo wir weder Geld noch Zigaretten hatten der Imbisswagen war. Letztes WE hatten wir dann die Idee, dass es doch supertoll wäre ein kleines "Boot" zu haben dass entweder mit uns (und ein wenig Geld, einer Schachtel Zigaretten und einem Feuerzeug, Smartphone eventuell aber eigentlich wurst) auf die andere Seite schwimmt und/oder womöglich gar überhaupt autonom wohin fährt und uns einfach wenn wir längs unterwegs sind folgt (zb per live Standort den man ja über Whattsapp/Telegram etc. teilen kann). So als Gag könnte man es auch zu Freundinnen und Freunden anderswo entlang dem Ufer schicken.
    Wir waren zugegebenermaßen zu dem Zeitpunkt nicht mehr völlig nüchtern. Gestern ist mir das tatsächlich noch mal gekommen und ich hab mich an das RaspberryPi erinnert und dass das u.U. gar nicht mal per se unmöglich wäre.
    Ist das machbar (und wenn ja: mit welcher finanziellen Größenordnung ist zu rechnen?)? Ich habe eigentlich halbwegs gute Computerkenntnisse (auch was Hardware angeht), von Elektrotechnik aber keinerlei Ahnung und vom Bootsbau auch nicht. Ich kenne mich mit GIS-Systemen aus, wenn das was helfen sollte.
    Danke im Voraus,

    A.P.
    PS: Dass da: Raspberry Pi Boot für das Wasser
    Hab ich gefunden, ansonsten kommt bei "Schiff" oder "Boot" nicht viel. Dieser Bootsbau-Aspekt ist also nicht das zentrale, das scheint irgendwie zu funktionieren, Frage wäre also eher wie man das mit der Navigation hinkriegt (also zb dass man dem Boot "komm" sagt und es fahrt hinterher, oder eben über Live Standort oder irgendwie Standort)

    Edited once, last by APi ().

  • Hallo,


    Möglich ist das prinzipiell, denn es gibt GPS Module zu kaufen, die bis auf wenige Meter genau sind. Ein Sensor je nach Uferbeschaffenheit für das letzte Stück noch und von Hardwareseite dürfte das Problem im Grunde ja schon gelöst sein.

    Interessant wird es aber, wenn die Schraube plötzlich stehen bleibt, weil die SD Karte sich verabschiedet hat. Laut Murphy ist das Boot in dem Moment mitten auf der Donau.

    Folgen wird es euch nicht können, den ihr habt ja nichts bei euch.


    Am einfachsten wäre wohl eine lange Schnur an Boot und Badehose befestigen ;)

  • Servus,


    danke schon mal für die Antwort! Geht das mit dem Folgen wirklich nicht? Also zumindest dass die Richtung erkannt wird und man halt bei jeder Richtungsänderung dann von neuem "Komm!" ruft? Ich hab nach "Richtmikrofon" gegoogelt, das scheint aber genau das Gegenteil zu sein.... Weil das wäre halt vmtlich die einzige Möglichkeit das "Boot" zu beeinflussen wenn sowohl wir als auch es auf dem Wasser sind...(wo wir es natürlich retten würden bevor es wohl von einem Haufen Kinder gerettet wird, verschwinden im rauen Seegang der neuen Donau wirds wohl nicht, denke ich).

    Beim Googeln bin ich hierauf: https://www.uni-ulm.de/fileadm…ektbericht_Neurobotik.pdf gestoßen, gibts das auch in einfacher (oder sieht es nur sehr schwierig aus?)?

    Das mit dem Standort ist dagegen eben nicht mal neu, offenbar verwenden das Angler. (Motorboot statt Boot suchen führt einen dahin: Projekt Motorboot Steuerung mit GPS

    Und ja, dass es sich nicht um die einfachste Lösung handelt ist mir eh bewusst, geht eher um den Spass an der Sache ^^

  • Mit Sprachbefehlen steuern ist inzwischen ja nichts neues, ob das auf dem Wasser funktioniert ist ne andere Frage. Sobald jemand von euch ne Uhr mit BT und GPS um hat, wirds mit dem Folgen auch einfacher.

  • Variante 1: Reicht ein Pi aus um damit Pi-Hole und Nextcloud mit einer HDD-Festplatte über USB zu betreiben? Wenn ja, welcher Pi sollte es mindestens sein?


    Variante 2: Aktuell benutze ich eine Android-Box für Kodi an dieser meine 2.5 Zoll Festplatte angeschlossen ist. Weiterhin habe ich vorher demnächst einen Blog mit dem Flat-File CMS (ohne SQL-Datenbank) Grav zu betreiben.


    Wäre es möglich, dass ich mit dem Pi, einer 2,5" 640 GB HDD und einer 2TB 2,5" HDD folgendes bewerkstellige:

    • Meine Medien auf der 2TB zu lagern und von daraus von meine Adroid-Box sowie meinem PC zuzugreifen
    • Mit Pyload laufen lassen
    • Nextcloud betreiben um einen eigene Cloud für Dateispeicher zu haben (primär die 640GB)
    • Einen Teil der 640GB für einen Webserver verwenden auf den ich dann den Blog insalliere, damit ich mir nur noch eine Domain aber keinen Webspace mehr mieten muss

    Wäre sowohl Variante 1 als auch Variante 2 möglich oder geht zumindest Variante 1? Wenn ja welchen Pi benötige ich dafür (also Mindest-Rechenpower als auch Software bereits verfügbar) und reicht besonders für Variante 2 die Stromversorgung?

  • Hallo,


    ich möchte mit dem Raspberry eine Alarmanlage Simulieren, um ein Zutritt - Demosystem zu realisieren.


    Ich hab mir das ganze so gedacht:


    Zwei Relais:

    Relais 1 - Angezogen wenn Scharf

    Relais 2 - Angezogen wenn Unscharf


    Zwei GPIO Eingänge (Gibt es da Optokoppler?)


    Eingang 1 - Scharf Schalten (Befehl vom Zutrittssystem)

    Eingang 2 - Unscharf Schalten (Befehl vom Zutrittsystem)


    Danke schonmal für eure Tips


    LG

    Thomas