Sammelthread: "Ist mein Projekt machbar?"

  • Hallo allerseits,


    wie ersichtlich bin ich was einen Raspberry Pi betrifft noch ein Anfänger. Ich wollte mir für meinen PC einen "Systemmonitor" bauen und in mein PC-Gehäuse einbauen. Soweit kein Problem, Turorials gibt es ja in Unmengen dazu.


    Was mich jetzt eher interessiert ob ich einen Raspberry Pi 3b+ anstatt über ein seperates Netzteil mit Strom zu versorgen, den Pi über einen USB-Anschluss auf meinem Mainboard per USB-Power Delivery zu versorgen. Auf meinem Mainboard hab ich noch einen freien internen Steckplatz mit USB-PD frei, welcher eigentlich für ein weiteres USB Bracket in den Back-Slots gedacht ist. Laut den Spezifikationen des Mainboards liefert der 5A und 100W.


    Da der PI "nur" als Systemmonitor und nicht unter Last laufen werden wird sollte dies wohl an Stromversorgung reichen. Da der Slot auch eine Stromversorgung zur Verfügung stellt wenn der Computer heruntergefahren wird dürfte Pi ja dann auch nicht unvorhergesehen ausgeschaltet werden im Regelfall.


    Nun stellt sich mir die Frage kann ich einen 3b+ damit mit Strom versorgen kann. Alternativ dachte ich da an eine Stromversorgung über ein SATA-Stromkabel.


    Vielen Dank für die Hilfe und Sorry für den Fall das ich zu doof war der Forumssuche die richtigen Fragen zu stellen.

  • Was soll denn dein "Systemmonitor" monitoren? Die Gehäusetemperatur? Hm, dafür ist ein Pi am 100-Watt-Anschluss völlig unterdimensioniert. Du solltest in deinen PC besser einen Quad-CPU-80-Kern-Xeon-Rechner fürs Monitoring einbauen. 8o


    Scherz beiseite - einen "Klein-PC" in einen PC einzubauen, um irgendwas zu monitoren... das ist doch wahrscheinlich überdimensioniert.

    Dafür genügt gewöhnlich ein Mikrocontroller - ein Arduino zum Beispiel oder wenn die Anforderungen weiter gehen, ein ESP.

    Oh, man kann hier unliebsame Nutzer blockieren. Wie praktisch!

  • Das geht doch auch super per Software (z.B. aida64) Ich hab auch ein kleines 5" TFT im Gehäuse das Spielerelevante Infos anzeigt.

    Jup, genau sowas wollte ich einbauen. Hab da Lösungen gefunden mit aida64 und ModBro.


    Ich würde gerne vermeiden ein extra Kabel zur Stromversorgung von aussen bis in das Gehäuse zu legen, Daher die Frage ob das entweder über USB-PD oder SATA-Stromkabel funktionieren kann.

    • Official Post

    Was AIDA gibt es noch? 8|


    Daher die Frage ob das entweder über USB-PD oder SATA-Stromkabel funktionieren kann.

    Muss es denn ein hungriger RPi 3B+ sein? Oder anders gefragt, läuft AIDA64 und ModBro auf einem RPi Zero halbwegs flüssig?

  • Aida läuft auf dem PC direkt und das Display wird über HDMI am PC verbunden. Ein zusätzlicher Pi wird dabei nicht benötigt

    Ich wollte das über einen Pi machen, da ich keinen weiteren Monitor im Windows haben wollte. Zumindestens mit ModBro läuft ein Programm auf dem Windows-Pc, diese Daten werden dann vom Pi abgegriffen und darauf dann angezeigt.

    Strom kommt von nem internen freien Mainboard-USB Steckplatz in Kombination mit z.B. diesem Kabel (Affiliate-Link)

    Jaaaaaa, genau sowas meinte ich! Danke - ich hab mich dumm und dusselig gesucht. Aber offensichtlich nicht die richtigen Fragen an die Suchmaschienen gestellt.

    Was AIDA gibt es noch? 8|


    Muss es denn ein hungriger RPi 3B+ sein? Oder anders gefragt, läuft AIDA64 und ModBro auf einem RPi Zero halbwegs flüssig?

    Das müßte ich erst mal nachsehen. Wenn ein RPi Zero reicht, soll mir das recht sein.


    Ansonsten ging es mir grundsätzlich nur darum ob ich den Pi (egal welchen) über den mir zur Verfügung stehen USB-PD auf dem Mainboard des PCs mit ausreichend Saft versorgen kann.


    Nachtrag:

    Also ein Pi Zero reicht dafür auch aus. Vielen Dank für den Hinweis hyle

    Edited once, last by Nuhala ().

  • Erst einmal, danke für die Hilfe. Alles weitere werde ich dann ggf. in einem anderen Unterforum fragen. Aber jetzt ist mir schon erst mal klar das meine Miniprojekt grundsätzlich funktioniert.


    Danke Leute :)

  • Hallo zusammen,


    da ich nun schon einige Zeit versuche herauszufinden ob mein Projekt realisierbar ist und ich nicht wirklich weiter komme, habe ich dieses Forum aufgesucht. Meine Kentnisse mit dem Raspberry würde ich eher als eingeschänkt bezeichnen, aber das soll sich ändern. Ich habe zwar einen Raspberry 3 mit Nextcloud und einen Raspberry 2 mit Home Assistant am laufen, das neue Projekt geht nun aber in Richtung Elektrotechnik. Und da wären wir auch schon beim Thema:


    Ich möchte einen Geschlossenen Raum (ca. 0,5m³) auf eine Konstante Temperatur (ca. 42°C) erwärmen. Als Stromquelle für die "Heizwiderstände" wollte ich ein altes PC-Netzteil verwnden. Die Leistung von ca. 400W sollte nach meinen Berechnungen ausreichen.

    Ich plane hierfür 4 Temperaturzonen, die einzeln mittels Software-PWM über GPIO angestuert werden sollen. Das Messen der Temperaturen soll über 1-wire DS18B20 Sensoren stattfinden. Dafür sollen 4 Sensoren direkt an den Heizwiederständen montiert werden und 4 weitere Sensoren nehemen die Umgebungstemperaturen für dei jeweiligen Temeraturzonen auf. Die Zirkulation der Luft übernehmen ungesteuerte, langsam drehende Lüfter.

    Wie der Regelkreis aussehen soll weiß ich noch nicht genau, aber vielleicht hat jemand eine Idee hierfür. Ich strebe hier jedoch eine Software-PID-Regelung an.

    Das ganze wollte ich auf einem Raspberry Pi Zero W realisieren. Zusammengefasst: Ist es möglich 4x PID-Regelung, 4x Software-PWM und 8 Temperatursensoren mittels 1-wire gleichzeitig zu betreiben? Ist mein Vorhaben mit Python realisierbar?


    In der ersten Ausbaustufe würde es mir reichen das Ganze per Handy, über die WLAN-Verbindung mittels Terminal zu starten und zu beobachten.

    Für die Zukunft wäre ein kleines Display mit ein paar Tasten perfekt. Passt das dann auch noch in mein Hardware-Konzept?


    Ich freue mich auf eure Infos, Kommentare oder fertigen Lösungen ;)

    Edited once, last by einwer ().

  • Ich habe da folgende Idee und weiß nicht, ob und wie DAS klappt oder ob die Sache in "die Tonne" kann.


    Raspbarry PI 4B mit 8 GB RAM und eine externe HDD; 3.5", habe zwischen 500 GB und 3 TB die Auswahl.

    Der Raspi soll über die HDD booten.

    Für die externe HDD würde ich ein zusätzliches Netzteil anschließen. Für eine interne HDD habe ich noch kein separates Netzteil gefunden.

    Die HDD soll an USB-Port des Raspi angeschlossen werden, da es offenbar keine (oder keine guten) SATA-Karten gibt.

    Und alles zusammen soll (!) in ein Gehäuse implantiert werden.

    Gibt es da was?, sonst gehe ich in einen Modellbauladen und besorge mir ABS-Platten und Profile. Notfalls hätte ich hier auch diverse Baumärkte (Holzgehäuse).


    Als Laufwerk scheiden SSD-HDD und .M2 Laufwerke aus. Und SD-Karten trau ich auch nicht so recht. Mir sind auch schon mindestens 2 Karten in der Fotokamera (SD-Karten in diversen Größen und Geschwindigkeitsklassen, bekannte Hersteller) gestorben.


    1 oder 2 Lüfter zusätzlich sollten für den Wärmeabtransport verbaut werden. Die könnten Drehzahlgesteuert arbeiten.


    Hat mit dieser Idee / Konstellation schon jemand Erfahrung? Gibt es einen passenden Gehäuseanbieter? ^^^^^^