USB-HUB Gepimpt

  • Hallo an die Elektroniker.


    Ich habe einen billigen USB-Hub ohne Stromversorgung 1 in 4.


    Wir wissen ja nun das der Rasberry nur 100 mA jeweis an seinen USB-Ports
    leistet, ein WLAN Stick kommt damit schon nur grenzwertig aus,
    noch eine Funktastur am zweiten Slot und man ist am Ende.


    Ich habe nun mein USB-Hub -Verteiler aufgebrochen, die Plusleitung (rot)
    vom Rasberry abgenommen und durch Minus parallel zum bestehenden Minus(schwarz) und statt des Rasberry Plus das Hutschinennetzteil Plus angelötet(2.5A)


    Wunderbar! Der Rasberry ist nun Plusseitig vom Hub getrennt würde ich denken.


    Leider bleibt es so, das die Datenverarbeitung bei hoher Bestückung einbricht.
    Wie ist das möglich ?


    Auch meine USB-Festplatte die springt an dem Hub nicht an (klick klick klick...)


    Das kann doch eigentlich nicht sein ? Nun müsste mein Hub 2.5A last treiben können.


    Alles funktiniert aber wie vorher (Tastur fängt auf dauer an zu Müll zu senden usw.)


    Erst bei einer minimal Bestückung WLAN + KEYBORD geht alles problemlos.


    Das verstehe ich nicht, muss ja dann etwas mit den Datenleitungen auf sich haben ?


    Vielen Dank für Hinweise
    (Confuse Grüße)
    Karsten

  • Hast du ein Meßgerät da? Mess mal die Spannung im unbelasteten Zustand, ich gehe davon aus, dass es sich hier um ein mehr oder weniger schlecht geregeltes Netzteil handelt, welches erst bei einer bestimmten Last sich einpendelt.
    Des weiteren ist so ein umbau nicht zwingend zu empfehlen. Da bedarf es noch einigen anderen Umbaus. Zum beispiel sollten die Datenleitungen dann beispielsweise mit einem 4N35 entkoppelt werden.


    Soll heißen, es ist günstiger, sich einen billigen USB Aktiv Hub zu besorgen.

  • Ja Du hast recht man sollte die 3 Datenleitungen LVDS eigentllich nochmal
    blocken, mit je einer Diode, jedenfalls liefert mein Hutschienennetzteil bei 5V
    gerne 2A.


    Der Raspberry läuft nun mit 1Ghz und Zieht sicher 1A , dazu noch der WLanStick der mit mehr als 100 mA dabei ist, hinzu kommt der Dongle für die Funktastatur (100mA) und noch eine Lasermaus(80mA).
    Dann ist noch ein USB-Stick dran (50mA). Das reicht jetzt nicht mehr um eine 500mA Festplatte laufen zu lassen, also musste ich mich nicht wundern.


    Funktioniert aber so wie es ist sehr gut, einfach die Plusleitung vom Pi in den USB-Hub gekappt,und durch die gemeinsame Spannung vom Netzteil direkt verbunden.


    Mit unterschiedlichen Potentialien muss dringend davon abgeraten werden so eine
    0815 Instrumentenanpassung. Jedoch mit einem gemeinsamen Potential (gleiches Netzteil für die Pi-Versorgung) konnt ich einen 3Euro 6 in 1 USB-Hub Aufbohren.
    Das geht.


    Auch mein Medion -Aldi Modem auf dem USB1 wurde zum sprechen gebracht.
    Connect und Disconnect geht, eine Internetverbindung leider hat noch nicht geklappt. (Bedarf wohl eines speziellen Modem befehls ?)


    Danke für deine Rückmeldung,
    Grüße und Erfolg
    Karsten.

  • Hallo Karsten,



    ...
    Connect und Disconnect geht, eine Internetverbindung leider hat noch nicht geklappt. (Bedarf wohl eines speziellen Modem befehls ?)
    ...


    bist Du sicher, dass Du mit dem Modem (MODulator - DEModulator) eine Internet-Verbindung herstellen kannst?
    Hast Du da eine spezielle Rufnummer eines Anbieters (diie braucht es afaik dazu)?
    Wenn dem der Fall ist: hast Du vorher schon mal eine Internet-Verbindung stehen gehabt? Möglicherweise merkt der Provider sich die MAC-Addresse.


    bis denne,
    -ds-

  • Ja da muss ich definitiv ein bestimmtes Kommando senden, ich konnte über ein Terminal bereits den Kontostand abfragen. alles Wunderbar.


    installing-3g-modem



    Der hier beschrieben Vorgang funktionierte nicht, daher via Seika siehe oben


    Modem Befehle wie folgt:
    gammu -Aldi


    Habe leider die Experimente noch nicht weiter verfolgt. Bin aber sicher
    das dies lösbar ist.


    Gruß
    Karsten

  • Ahh ... ok, Handy. Da hab ich ehrlich gesagt jetzt gar nicht dran gedacht ... siehste :thumbs1:
    Macht das Sinn oder ist das nur zu Testzwecken?
    Ich hatte das auch mal, allerdings mit einem gepatchten Vodafon-Stick unter ubuntu, am Laufen. da war ich aber in einer gottverlassenen Gegend der Republik.
    Sollte imho gehen ...
    cheers,
    -ds-

  • Na ich hoffe doch sehr das es bei einem Hayes Kompatiblen USB Modem
    nicht die allergeringsten Probleme gibt, denn ich habe eins bestellt, der Raspberry wird hier zum Fax/Web/Cam -Server.
    Eine Camera ist auch im Anflug, die wird mit einem Linelaser:LineLaser und einem Tageslichtfilter dann als 3D-Scanner verwendet.
    Interessant in dem Zusammenhang auch die Sprachausgabe des Raspberry.


    Sogar noch Multilangual :
    http://developer-blog.net/hard…spberry-pi-sprachausgabe/


    Da habe ich schon eine nette Anwendung für das ganze Paket.

    Edited once, last by Achromat ().

  • Hey Karsten,
    ganz schön kreativ :thumbs1:
    Na dann drücke ich Dir mal alle Daumen, dass der RPi mit seiner Leistung ausreicht.


    //EDIT: Diese espeak-Geschichte hat was :thumbs1:
    Die bisherigen Ansätze hier gingen afaik alle über diese google-Voice-API.
    Ich hätte es ehrlich gesagt auch nicht für möglich gehalten, dass der kleine RPi das leistungsmässig im Kreuz hat.


    cu,
    -ds-

  • Also ich arbeite sonnst mit 40Mhz ARM -CPU's, deren Lesitung ist imens. Wenn Du nicht riesige Datenmengen auf dem Bus legst, wie es z.B.
    beim Surfen mit aktiven Cockies der Fall ist und 100 Bilder umhergeschifft werden müssen läuft das Teil mit 1Ghz das heißt ca 0.5
    Millarden Befehle pro Sekunde.
    Alles was man vermeiden muss ist riesen Datenblöcke zu verschiffen.


    Früher haben wir in Echtzeit mit einem 1Mhz Computer 30Khz an an der Centronic -Schnittstelle getriggert, da konnte man auf Langwelle senden.


    Es gibt die Möglichkeit die GPIOS bis in den 140Mhz Bereich schwingen zu lassen.
    Sprich SDR : (SoftWareDefinedRadio)


    Man kann leider nicht alles auf einmal haben ^^

    Edited once, last by Achromat ().

  • Naja ... ich hab halt bisher nur mit ATMEL-CPUs was gemacht. Aber das auch nur spielerisch und als Hobby nebenbei. Mein Bruder ist eingefleischter PIC-Fan und so habe ich da auch etwas mehr Ahnung von. Das war's dann auch schon ;) ...
    Daher ist mir schon klar, dass ein µC ohne den Overhead eines Betriebssystems Erstaunliches leistet.
    Aber den RPi habe ich da wohl glatt unterschätzt - zumindest was diese Sprachausgabe betrifft.


    ciao,
    -ds-