Posts by knebb

    Quote from "RTFM" pid='295130' dateline='1502534863'


    Das ist Dein Grundproblem, weil Du die Schaltung nicht verstanden hast. Der Lüfter würde nur dann stillstehen, wenn alle Pin-Anschlüsse auf OFF = Ground stehen und am Signaleinhang der 10 V Pegel auf fast 0 Volt heruntergezogen wird. Jetzt wurden bei Deinem ersten Versuch alle Transistoren durch die 3,3 V Pull-Ups durchgeschaltet, wodurch sich der Gesamtwiderstand enorm verringert.


    Ich habe jetzt aber keine Schaltung da drangehängt- eben weil mir das zu unsicher ist mit Sachen, die ich nicht verstehe. :angel:
    Nur + und - dran, keine Steuersignale.


    Quote


    Wieviele Halbleiter schon defekt sind musst Du selbst herausfinden. Am Besten, Du fängst nochmal von vorne an: 48 V an Motor 1, 5 V extra Steuerspannung an Motor 1.


    Ok, ich mache das mal mit einem Motor. Habe hier ein 5v Netzteil (neben dem 48V Teil), da klemme ich die Steuerspannung des einen dran.


    Quote


    Dasselbe am Motor 2. Niemals die beiden Steuereingänge Motor 1 und Motor 2 mit einem Steuersignal ungeschützt verbinden.


    Wie kann ich die schützen? Und warum? :no_sad: Wenn die doch beide die gleiche Geschwindigkeit einstellen sollen?

    Quote from "Zentris" pid='295055' dateline='1502482760'


    Vielleicht überschreitet der Motoranlaufstrom der beiden Lüfter den Wert der (Über-)Stromsicherung im Meanwell-Netzteil?
    Ein Motoranlaufstrom kann durchaus das 5-10fache des Nennstroms sein...


    Ich werde es mal versuchen, nur einen der Lüfter anzuklemmen. Allerdings sind bei meinem Versuch die Steuersignale gar nicht angeschlossen, d.h. die Lüfter sollen eigentlich garnicht drehen...


    /KNEBB

    Hallo Leute,


    irgendwie habe ich hier ein sehr merkwürdiges Problem, das ich mir nicht erklären kann. Allerdings hat es nur indirekt mit dem Raspi zu tun...


    Ich habe hier eine Steuerung, die zwei Lüfter regelt. Die Lüfter hatte ich hier auch schon einmal hier vorgestellt und wollte jetzt die Dinger umbauen. Die Dinger sind das: Thread


    In der Steuerung hängen die zwei Kabel für die Drehzahl und + und - für die Stromversorgung. Wo die vierte Leitung (vmtl. white) hingeht, habe ich noch nicht festgestellt. Ist Tacho out, brauche ich nicht wirklich.


    Die Steuerung hat also vier Anschlüssel. Nennen wir sie 1,2 und + und -. An + und - liegen 38V DC an. Hänge ich das Netzteil dazwischen, fließen bei 50% Drehzahl ungefähr 1,5A (für beide Lüfter zusammen!).


    Klemme ich jetzt die Leitungen, die an + und - hängen, an ein externes Netzteil (Meanwell, von Reichelt), geht das Netzteil (48V, 5A) SOFORT auf Kurzschluß! Das Netzteil wurde bereits geprüft und ausgetauscht, aber dennoch kommt immer Kurzschluß.


    Warum? An der anderen Steuerung laufen sie doch auch einwandfrei.


    Jemand Ideen?


    Ich kapiere es echt nicht....



    Danke!


    /KNEBB


    Beitrag #20 noch mal langsam lesen und verstehen. Dreamshader hat alles erklärt :)


    VG
    Leroy


    Aaaahhh.. Ja, ich bin in der richtung manchmal schwer von Begriff. :angel: JETZT habe ich es wohl verstanden. Ich gebe dem Motor halt keinen Wert vor, sondern schalte ihn einfach an und lese die Signalspannung via A/D Wandler ab. Habe ich dort meinen Wert erreicht, schalte ich den Motor wieder ab. :cool:


    Ich gebe ihm also keinen Wert vor, sondern lasse ihn solange an, bis die Signalspannung meinen gewünschten Wert ausgibt. Jaaa! Kapiert! :thumbs1:


    Eine Frage dennoch: Für die Signalspannung brauche ich ja die beiden Anschlüsse ("kleines u")- was schließe ich an die verbleibende Leitung ("großes U") an?

    Doch, das geht über die "kleine" Spannung, wie Du es nennst.. Diese ändert sich, je nachdem, inwelchem Winkel die Welle gerade steht. Irgendwas muss der Pi ja auch tun dürfen.


    Das kapiere ich immer noch nicht! Die GPIOs sind entweder OUT _oder_ IN. Ich gebe ihm als z.B. 2,6V als Zielspannung vor, das entspricht vielleicht 30° Öffnungswinkel der Klappe. Die 2,6V liegen an, wie kriege ich denn über meinen OUT-GPIO eine andere Spannung mit? Wenn ich den auf IN schalte, liegt ja keine Zielspannung mehr an und die Klappe schließt sich wieder???

    Quote

    Steht die Welle auf 2 V und das Programm sagt, dass sie auf 4 V stehen soll,


    Du meinst, ich schalte den GPIO als IN und lese die Spannung ab. Ist es 2V, schalte ich ihn auf OUT, setze 4V und warte? wie lange? Nur kurz und dann wieder auf IN und messen?
    Das mit den Winkeln und de rSpannung kriege ich schon getestet, wenn ich erst einmal weiß welcher anschluß woran muss...


    /KNEBB


    Es gibt viele Möglichkeiten, die Lüfter anzusteuern. Vom TO war ursprünglich eine PWM Lösung angedacht.
    Und der freie HW-PWM Pin lässt sich auch auf drei, vier PWM Stufen programmieren. Dafür wäre nur ein PNP Transistor und max. drei Widerstände zu verlöten gewesen (ohne Spannunsregelung auf 10 V).


    Ohne vorgezeichneter und ausgerechneter Schaltung und genau bezeichneten Bauteilen gehts beim TO aber nicht.


    Vielen Dank für Dein Vertrauen. Nicht jeder hat so ein fundiertes Elektronikwissen wie Du. Zusätzlich können manche ihr Wissen sogar so darstellen, dass es auch der Dümmste begreift; aber das gelingt nicht allen.
    Wie auch immer, ich habe die Schaltung nun gebaut- das Ergebnis könnt ihr hier bewundern:


    Ich habe sie angeschlossen und ohne den Raspi daran fließen am Steuerausgang tatsächlich ca. 10V. Soweit prima. Schließe ich den Raspi mit GND und 3,3V an, so fällt die Spannung komplett ab. Das scheint auch normal zu sein, da ich die GPIOs noch nicht per Software beschaltet habe.


    Jedoch: Stöpsele ich den Pi wieder ab, schaltet sich das 48V Netzteil ab (Kurzschluß? Überlastung?) und startet erst wieder, nachdem es ein paar Minuten vom Netz getrennt wurde und sich abkühlen (?) konnte.


    Irgendwie traue ich der ganzen Sache nicht so ganz. Ich denke, angesichts meiner Schaltung könnt ihr das nun auch nachvollziehen (nein, ich zeige euch nicht die Lötseite :no_sad: ). Ich überlege deshalb, ob es nicht das hier tut: das hat 0-10V analoge Ausgänge und ist mit ein paar zusätzlichen Schnittstellen ausgestattet, die ich bei anderen Projekten gebrauchen kann.


    Was meint ihr?


    /KNEBB

    Das kapiere ich nicht. :s
    Rein von der Logik her brauche ich doch einen "Eingang", an dem ich dem Motor sage auf welche Position er soll. Dann benötige ich noch einen Ausgang, der die aktuelle Position zurück meldet. Das kann doch nicht alles nur über die "kleine" Spannung gehen?

    So, habe dann heute mal gemessen, was Spannungsmäßig so passiert, wenn die originale Steuerung da dran ist.


    Keine Klappenbewegung:
    Die kleine Spannung liegt bei ca. 2V; die große (U) bei ca. 5V. An der 24V Motorspannung liegt nichts (!) an.
    Geht die Klappe auf, vergrößert sich die kleine Spannung; U bleibt ziemlich gleich. Wärend der Klappenbewegung sind 24V meßbar.
    Die originale Steuerung bekommt auch ein Signal, welche Stellung die Klappe gerade hat (habe sie beim Öffnen einfach mal kurz festgehalten, die Anzeige blieb auf der geblockten Position und lief erst weiter, als ich losgelassen habe).


    Interpretiere ich das richtig, dass U mit 5V eine Art Referenzspannung ist und die kleine Spannung an u die gewünschte Position wiedergibt? Aber wie kriegt die Steuerung mit, an welche Position sich die Klappe gerade befindet?
    Über die Position wird festgestellt, ob der Sollwert erreicht ist und dann wird die Versorgungsspannung 24V gekappt, oder?


    Anmerkungen aus der Runde dazu?


    Wie krieg ICH das Teil denn nun gesteuert?


    Danke!


    /KNEBB

    Quote

    Ausgelegt ist der Motor aber als Stellmotor, deswegen hat er auch ein Poti. Er ist eigentlich nicht für mehr als eine Umdrehung ausgelegt, um etwas in eine Position zu bringen. Es ist ein so genannter Verstellmotor z.B. für Scheinwerfer, Steuerklappen usw..


    Ok, hatte mich beim ersten Post verschrieben, meinte "Stellmotor", nicht "Schrittmotor".
    Deshalb meinte ich ja, dass ich durch Anlegen einer Spannung (u bzw. U) die Position regeln kann und das eben KEIN Ausgang ist!


    ICh werde es wohl ausprobieren müssen?


    Naja ... das mit dem Poti als Positions-Melder wird auch nur dann relativ einfach, wenn eine Umdrehung der Motorachse ausreicht.
    Ich fürchte nämlich, dass das Poti von meinetwegen 0 bis 10 kOhm geht und nach einer Umdrehung wieder bei 0 (oder eben 10k) anfängt.
    A/D Wandler ... da gibt's hier im Forum auch einiges zu finden.


    Hmmm...im Anschlußbild steht ja u bzw U- ich messe also die Spannung, nicht den Widerstand, oder?
    Kann ich dann so etwas wie hier nutzen? Befürchte, dass die Umax aber der Versorgungsspannung von 24V entspricht- dann wird der Chip ja gegrillt....


    Na, ich werde mal das Netzteil dranhängen und die Spannung messen. Das kriegen wir schon hin :D


    Weil Du da keine Kontrolle mehr hast. Wird da irgendwas zwischen drin blockiert, zerlegst Du Dir den Motor oder Dein Konstrukt spätestens beim Fahren in die Gegenrichtung.
    Du müsstest also immer einen definierten Start- und Endpunkt haben. Und dazu setzt man in der Regel eben Endschalter ein.


    Hmmm...dann muss ich mich wohl doch mit dem Auslesen der Indikatorspannungen beschäftigen :baeh2:


    Aber zum Testen würde mir die reine Steuerung schon reichen. Ich habe da jetzt den Thread gefunden und denke, dass ich das in Verbindung mit dem Link
    hinbekomme und werde das mal testen. Ich dneke, das kriege sogar ich hin :blush:


    Und wie mache ich das mit dem Signal? A/D-Wandler? Habe ich garkeinen Plan von....
    Endschalter gehen nicht wirklich, das Ding ist recht verbaut...


    /KNEBB


    Wenn du die Position ablesen kannst, kannst du auch an der richtigen Position anhalten - wie wäre das?


    Schon, aber dann brauche ich ja wohl doch wieder irgendwie einen A/D Wandler. Glaube, das wird mir zu kompliziert. Warum kann ich das nicht via Zeit machen? Einmal den vollen Lauf messen und dann nach der Hälfte die Versorgungsspannung kappen....

    Aaaaahh! Damit kann man gar nicht die gewünschte Position angeben, sondern nur die aktuelle Position ablesen? Das brauche ich ja garnicht :D


    Und dann steuere ich die Position nur über die Dauer der angelegten Spannung? Ich gehe mal davon aus, dass es dem Motor nichts ausmacht, wenn die Spannung weiter anliegt, obwohl er seine maximale (bzw. minimale) Position bereits gefunden hat?


    Na, dann läßt der sich ja doch recht einfach via Raspi steuern. Halt nicht auslesen, aber das ist ncht so wild. Einfach eine H-Schaltung (Danke für den Hinweis, da klingelt bei mir etwas) für die Polarität und dann nach soundsovielen Sekunden wieder abschalten. Dann paßt das!


    Super!


    Danke, ich werde mal weiter suchen.


    /KNEBB

    Hallo Leute,



    ich mal wieder mit einem neuen Problem:
    Ich habe hier einen Bosch VMC 12V 0.22W Motor (0 132 801 141). Datenblatt hänge ich mal an (PDF): Bosch Steppermotor Bypass 24V.pdf


    Ich denke, dass ist ein Schrittmotor, bin mir da aber nicht sicher. Genaue Details sind hier zu finden.
    Das Einsatzgebiet bei mir ist eine Klappe, die zwischen zwei Positionen (auf/zu) wechseln soll. Aber auch dazwischen auf definierten Positionen (wenn möglich).


    Der Raspi soll den Motor steuern und ihm "sagen", dass er "auf" machen soll oder "zu".


    Jetzt habe ich aber (mal wieder) keinen Plan, welche Schaltung ich dafür verwenden kann. Leider werde ich aus dem Datenblatt auch nicht wirklich schlau. Soweit ich das verstanden habe, sind 5 Anschlüsse vorhanden. An 4 und 6 ist die 24V Versorgungsspannung. Ändert sich die Polarität, dreht der Motor in die andere Richtung. :daumendreh2:
    An 1 liegt wohl Masse und an 2 und 3 verschiedene Spannungen, die wohl die Zielposition steuern. Habt ihr eine Idee, was ich da anlegen soll/ kann/ darf? Das würde ich vermutlich mittels einem Spannungsteiler realisieren können (muss nicht stufenlos sein). Soweit habe ich das schon gelernt. :thumbs1:


    Und wie bekomme ich mit Hilfe einer Schaltung die Polung geändert? :denker:


    Alles mit GPIO gesteuert.


    Jemand Ideen?


    Danke!

    Ich konnte es doch nicht abwarten und habe schon angefangen zu löten (fragt lieber nicht, WIE!).


    Dabei ist mir noch etwas aufgefallen bzgl. der Anschlüsse der GPIOs. Welche Variante wäre denn richtig? Variante 1 (mit jeweils einem R parallel) oder 2 (nur ein R).
    Variante 1:


    Variante 2:


    Von der Logik her scheinen mir beide zu gehen, aber irgendwie kommt mir Variante 2 komisch vor...nur so als Bauchgefühl. Kann das jemand begründen?


    Bemerkungen/ Anmerkungen?



    Danke!

    Do lötest und ich revanchiere mich mit einem C-Programm, das Du benötigst? :lol:


    Teile sind bei Reichelt bestellt. Werde diese Woche aber ganz sicher nicht mehr dazu kommen. Zuerst am Wochenende 300km Radfahren (Mecklenburger Seenrunde) :thumbs1:


    Danke nochmal an alle für die Tipps, wenn ich auch ziemlich wühlen mußte. Aber hat ja geholfen :D

    Hi,


    jau, alles klar. Glaube ich :D


    Dann habe ich das noch korrigiert und hier den fertigen Schaltplan eingefügt:


    Genau so hatte ich das dann auch ausgerechnet, ja.

    Quote

    ...rein Theoretisch, denn ich kenne die Kennlinie deines Lüfters nicht.


    Lt. Datenblatt linear. Also genau so wie von mir berechnet und von Dir dargestellt. Paßt!


    So, dann muss das "nur noch" gelötet werden. Das wird ein Krampf....mag nicht jemand? :D


    @ problemlos die Stromstärke bei 230V ~ gemessen
    Da waren die Messleitungen auch auf der AC 10 A Stellung angeschlossen. Für 1000 mA und kleiner gilt die rote 10 A Buchse üblicherweise nicht.


    Ja, klar. Deshalb hatte ich das ja auch mit beiden Buchsen versucht. Kein messbarer Ausschlag, auch nicht, wenn ich auf 2000uA stelle. Naja. Wird wohl nicht viel sein....aber eine wenig Unwohl ist mir dabei schon. Was ist, wenn es doch mehr ist? Dann stimmen doch die ganzen Berechnungen nicht mehr?


    Wie auch immer, ich habe jetzt mal die Informationen aus diesem Thread zusammen gesammelt und einen Schaltplan erstellt, der wohl für meine Zwecke funktionieren könnte:

    Ich hoffe, das funktioniert so, auch wenn ich irgendwie keinen Ausgang zum 10V Eingang habe...
    Von der Dimensionierung her scheint mir das zu passen. Der erste Spannungsteiler (3,8K und 1K) sorgt dafür, dass dazwischen 10V anliegen. Dann kommt der 10K, von dort aus zum Lüftermotor. Alle Transistoren aus: 100%. Schalte tich via Raspi den GPIO0, fließen 80% der Spannung an den Motor. Ist NUR T2 an, 60% etc. Kombinationen sind ebenfalls möglich (aber nicht nötig), dann liegen wir zwischen 20% und 87%. Laut meinen Berechnungen.... :@


    Dazu noch ein paar Fragen. :huh:



    • Das mit der gemeinsamen Masse ist mir immer noch nicht klar. Das Netzteil hat DC + und DC- und möglicherweise auch noch einen Erdungsanschluß am Gehäuse (gelb/grün). Könnt ihr mir das noch einmal näher läutern? Ist womöglich der 48V - die Masse? :helpnew:
    • Wo schließe ich den "Tacho Out" Anschluß an? :denker:


    Was meint ihr so? Kann das klappen?
    Ach ja, ich habe mittlerweile noch einen dazugehörigen Schaltplan gefunden...bringt uns der noch was?

    @flyppo
    jar
    Danke erst einmal. Vielleicht habe ich im Thread die Antworten wirklich nicht rauslesen können. Auf jeden Fall kann ich mit dem schonmal was anfangen. Ich werde das mal ausprobieren.


    Ein Problem habe ich noch mit dem Messen der Steuerung.


    Ich habe ja ein 5V DC Netzteil angeklemmt. Jetzt habe ich mein Multimeter dazwischen gehängt, auf 200mA = gestellt und messen wollen. Die Lüfter laufen an (machen sie ohne Spannung nicht), abe rdas Messgerät zeigt 0A an. :denker:
    Gut, vielleicht verpolt. Umgedreht. Genau das gleiche. Stecke ich den Messfühler an den zweiten Eingang des Multimeters, passiert nicht. Egal wie herum gepolt.


    Verstehe ich nicht. Mit dem Multimeter habe ich schon problemlos die Stromstärke bei 230V ~ gemessen (also auch dazwischen gehängt).


    ICh kann also leider wirklich nicht sagen, wieviel die Steuerschaltung "frißt".


    Danke jedenfalls erst einmal an alle auch für die Geduld!


    /KNEBB

    Och Mensch, Leute!


    ...


    Tausend Tipps, jeder hält seinen für gottgegeben und wenn ich konkret nachfrage (weil ich ein Elektroniklaie bin!) kriege ich keine Antwort oder man meint, dass es ja völliger Overkill und außerdem unnötig sein. :wallbash: (ist jetzt pauschal hingeworfen, aber bisher habe ich zu kaum eine meiner konkreten Fragen eine konkrete Antwort bekommen)


    Wollen wir noch einmal von vorne starten? Dann erkläre ich einige Zusammenhänge und es wird klar, warum ich die Dinger so steuern will. Ich will die Lüfter nicht einfach so aus Spaß steuern.


    In unserem Haus gibt es eine Heizungssteuerung und eine für die Lüftung. EFH, Passivhaus. Wohnraumlüftung. Beide Steuerungen agieren unabhängig voneinander (und haben auch ihre eigenen Temperatursensoren). Ergebnis z.B.: Lüftungssteuerung stellt fest, dass es im Haus deutlich zu warm ist und öffnet den sogenannten Bypass, damit die Warmluft am Wärmetauscher vorbei nach außen geleitet wird. Heizungssteuerung stellt aber fest, dass es unterhalb 16° draußen sind und schaltet das Zuluftheizregister ein. Ergo: Wärme (Geld)->Zuluft->Abluft->Geld draußen. Das ist Mist!
    Deshalb habe ich mittels Relais (die Wärmepumpe und der Heizstab ziehen einiges an Leistung!) und Temperatursensoren die Heizungssteuerung des "Fachbetriebes" abgelöst. Seit dem funktioniert die Heizung auch deutlich besser. Gesteuert wird es über ein C-Programm auf meinem Raspi. :thumbs1:


    Die Lüftungssteuerung hatte ich noch nicht angefasst, da sind aber auch noch ein paar kleinere Probleme, weshalb ich diese eben auch noch in die Steuerung integrieren möchte, weil die Einstellmöglichkeiten der der vorgegebenen Steuerung leider eher statisch sind. Die Steuerung erkennt z.B. keine Feiertage, muss immer recht umständlich in den Urlaubsmodus versetzt werden und kann z.B. bei sehr warmen Temperaturen eben nicht die Luftmenge regeln. Zusätzlich muss auch noch der Bypass gesteuert werden, da dieser ja eben auch keine an der Luftmenge orientierte Regelung hat. Die Lüfter stecken in einem Kompaktgerät mit Wärmetauscher, das die zentrale Lüftungssteuerung des ganzen Hauses übernimmt. Die entsprchenden Luft-Anschlüsse sind in der Lüftung vorhanden, grundsätzliche Funktionalität ist gegeben.


    Folgende Situationen sollte (nach derzeitigem Stand) die Lüftung kennen:


    • Zu warm, tagsüber: Bypass auf, 100% Luftmenge, kein Heizbedarf
    • Zu warm, nachts: Bypass auf, ca. 40% Luftmenge, kein Heizbedarf
    • Zu warm, Urlaubsmodus: 100% Luftmenge, Bypass offen, kein Heizbedarf
    • Warm (also ungefähr Normaltemperatur), Aussentemperatur über 16°, tagsüber: ca. 60% Luftmenge, Bypass offen
    • Warm (also ungefähr Normaltemperatur), Aussentemperatur über 16°, nachts: ca. 30% Luftmenge, Bypass offen
    • Warm (also ungefähr Normaltemperatur), Aussentemperatur unter 16°, tagsüber: ca. 60% Luftmenge, Bypass zu, kein Heizbedarf
    • Warm (also ungefähr Normaltemperatur), Aussentemperatur unter 16°, nachts: ca. 60% Luftmenge, Bypass zu, kein Heizbedarf
    • Zu kalt (unterhalb Raum-Soll), tagsüber, Aussentemp ca. -4°-16°: ca. 60% Luftmenge, Bypass zu, Heizung an
    • Zu kalt (unterhalb Raum-Soll),nachts, Aussentemp ca. -4°-16°: ca. 30% Luftmenge, Bypass zu, Heizung an
    • Viel zu kalt und Aussentemp < -4°, tagsüber: 80% Luftmenge, Heizung an, Bypass zu.
    • Viel zu kalt und Aussentemp < -4°, nachts: 60% Luftmenge, Heizung an, Bypass zu.


    Und es gibt noch ein paar mehr Kombinationen (Feiertage, Ferien etc.). Man kann jetzt über die obigen Situationen diskutieren, und dass Luft ja eine relativ geringe Wärmetransportkapazität hat und dass 60% tagsüber ja nicht nötig seien usw. Aber das ist hier nicht die Frage! Ihr kennt die genauen Gegebenheiten nicht und auch nicht das Haus und dessen Bewohner.


    Können wir uns darauf einigen, dass ich einfach nur eine Steuerungsmöglichkeit via Raspi suche? Keine Tipps, dass es mittels Luft ja doof ist, Wärme transportieren zu wollen? Keine Tipps, dass man einen Lüfter im Bad ja mit dem Schalter kombinieren könne. Um all das geht es nicht! :angel:


    Ich brauche eine Steuerung, die mittels des 10V-Signals die Drehzahl der beiden Lüfter regeln kann. Das dazu möglichst einfach (Relais gerne gesehen, Transistoren eher weniger). Wenn stufenlos nur mit massivem Aufwand geht, dann eben mit Stufen. Mindestens drei dann aber. (100%, 50%, 25%) und ganz aus.


    Eine provisorische Steuerung habe ich derzeit installiert (10VDC an die beiden Steuerleitungen), hier brauchen wir nicht drüber reden, ob das geht oder ob das doof ist. Wenn die entdgültige Lösung da ist, wird das sofort abgebaut.


    Leider bringt es mir auch nichts, wenn ich gesagt bekomme: Nimm einen Transistor, und achte auf einen Metallwiderstand etc. Das sind für mich böhmische Dörfer. Leider. Aber da ist es auch nicht getan mit "fang an zu lernen". Ich bin alt genug, um zu wissen, was ich noch lernen kann und wo Hopfen und Malz verloren ist. :blush: Wenn eine Schaltung, brauche ich auch leider konkrete Vorgaben über deren Dimensionierung. Ja, das ist auf einem Silbertablett serviert, ich weiß. Aber wenn die nötige Schaltung dafür zu kompliziert wird, dann braucht die hier auch keiner planen. Dann geht es halt nicht. Wenn es etwas relativ einfaches ist, was man mit vielleicht 10 Lötpunkten hinbekommt. Ja, bitte! :daumendreh2:


    Auch noch einmal meine konkreten Fragen, es sind ja mehrere Vorschläge gekommen, die ich kurz zusammen fasse:

    • Ansteuerung Tacho- gemeinsame Masse? Wie? Woher kriege ich dann die Spannungsquelle für die benötigten 10V?
    • Stufige Steuerung kann man vielleicht mittels Relais und Widerständen aufbauen. Dazu messe ich noch einmal die Leistung der Steuerungsspannung.
    • Variante PWM: Raspi bringt ja max 3,3V bei 100%. Ein "einfacher" Spannungswandler kann aus denen dann irgendwie 10V machen, aber geht das auch weiter als PWM bis an den Lüfter?


    Danke nochmals für die Geduld!