Posts by kohaerenzstift


    Hallo,


    schau dir mal den Wikipediaartikel zu MIDI an, besonders den Beginn des Abschnitts Technik. Da findest du auch den technischen Teil deiner MIDI-In Lösung wieder. 5V und 200 Ohm Widerstände gehören zur MIDI-Out Spezifikation. Die Anleitung sollte also so übernommen werden. Zusätzlich noch ein 3,3V-5V Level Shifter zwischen Tx-Pin des RasPi und Pin 5 des MIDI-Steckers.


    Gruß
    Rob


    Level Shifter? Gibt's sowas an einem Stück zu kaufen? Wenn ja, wo?
    Oder meinst du ich muss mir das mit nem Transistor bauen? *schwitz

    Hallo


    ich habe eine Frage. Ich würde gern den Raspi als MIDI-Device verwenden.
    Für MIDI-In habe ich schon eine relativ idiotensichere Lösung gefunden. Das sollte also kein Problem sein.


    Bei meiner Suche nach MIDI-Out habe ich leider nur Anleitungen für Arduino gefunden. Jetzt weiß ich nicht, ob ich das 1:1 für den Raspi übernehmen kann. 5V kann ich ja abgreifen, aber muss ich das überhaupt? Und was ist mit dem 220-Widerstand hinter TX? Brauche ich den beim Raspi überhaupt? Soweit ich weiß liegen da beim Arduino ja 5V an und beim Raspi nur 3!


    Danke und Gruß


    Sancho

    Das mit der Tastatur klingt interessantm, aber auch irgendwie kompliziert. Dann schlachte ich so eine Tastatur aus und steh da wie doof. Wo muss ich hier was ranlöten, etc ...
    Hmmm, auf der anderen Seite würde es mir natürlich das ganze Geraffel mit dem Port-Expander ersparen...


    raspiprojekt: Ich habe in dem anderen Threadv ja schon mal geschrieben, dass ich eigentlich gern den Raspi gern über USB mit meiner Workstation verbinden würde und ihn quasi direkt als Hardware-MIDI-Controller verwenden würde. Aber dreamshader meinte, das geht nicht so einfach.


    Deswegen die Idee mit dem LAN. Fakt ist: Irgendwie müssen die Daten vom Raspi an die Workstation.


    Drehimpulsregler sind für Deine Anwendung genau das richtige. Mit dem MCP23017 hast Du 16 GPIOs am I²C und kannst 8 Stück gleichzeitig ansprechen(mehr gibt die Adressierung nicht her). Damit könntest Du schon mal ohne großen Aufwand 64 Regler anschließen. Willst du welche mit Drucktaster verwenden (z.B. zum Quittieren) hast Du immer noch 42 Regler, die Du anschließen kannst.


    Und wenn ich damit zwei Regler an einen GPIO-Port hänge, bekomme ich es trotzdem hin, dass beide einen Interrupt auslösen, ja?



    Viel problematischer sehe ich Deine Übertragungswege. Per LAN hast Du dermaßen Verzögerungen drin, dass Du keinen Spaß haben wirst. Soll doch beinahe Echtzeitsein, oder?


    Ja, ich weiß muss ich mal schauen, welche Performanz ich damit hinbekomme. Deswegen will ich die Kommunikation zwischen Raspi und Workstation ja auch über irgend ein ganz simples UDP-Protokoll abfackeln ...
    Unter anderem auch deswegen weiß ich ja auch nicht, ob das mit dem Step-Sequencer wirklich realistisch ist ...



    Da wäre eigentlich eine Bus besser. Bitwig unterstützt doch bestimmt ein paar Schnittstellen!


    Nur MIDI.


    Ich habe vor einiger Zeit mal eine Lösung zur Entprellung vorgestellt: http://www.forum-raspberrypi.d…krementalgeber-entprellen
    Ich verwende diese und bin damit sehr zufrieden: https://www.reichelt.de/STEC11…=STEC11B13&SEARCH=stec11b


    Der von Dir verlinkte ist "OT", also "ohne Taster". Nicht dass Du versehentlich den falschen bestellst. Letztlich funktionieren wahrscheinlich auch die günstigen aus China. Ob es da Qualitätsunterschiede gibt, kann ich nicht beurteilen. Ich verwende nur die von mir oben verlinkten. Von denen kann ich sagen, dass sie einwandfrei funktionieren.


    Zu Deiner anderen Frage kann ich nichts hilfreiches sagen.


    Aber prinzipiell könnte ich den anderen Drehimpulsgeber schon verwenden?
    Der von dir verlinkte ist teurer .. auf der anderen Seite, über die Sache mit dem Taster hab ich noch gar nicht richtig nachgedacht. Der hat also nicht 2 sondern drei Kontakte, und ich kann quasi nicht nur rechts links drehen, sondern auch draufdrücken, und so eine Flanke erzeugen?


    Klingt sehr reizvoll. Man könnte das ganze so stricken, dass wenn man den Taster betätigt, der Regler von einem Parameter auf einen anderen wechselt. Bei so einer Lösung käme ich evtl. sogar mit weniger Reglern aus ...


    Und nochmal zum Thema Port-Expander: Könnt ihr mir einen bestimmten empfehlen, mit dem ich die Interrupt-Problematik in den Griff bekomme?


    Bei Drehreglern würde ich auf richtige Potis setzen, die wissen wissen wenigstens wo sie grad stehen. Am Pi ist das nur mit AD/DA Wandler zu bewerkstelligen da der Pi keine analogen Eingänge hat (immer noch nicht!)


    Nein, Potis will ich ja grad nicht. Angenommen ich will mit irgendeinem Regler die Filter-Cutoff-Frequenz steuern, und die steht grad auf 55. Will soll denn jetzt der Raspi das wissen? Wenn ich jetzt Potentiometer verwende, und der steht grad auf volle Pulle, und ich dreh das Ding runter, dann springt die Frequenz ja von 55 auf 127. Das will ich ja mit Drehimpulsgebern explizit vermeiden!


    @ kohaerenzstift,


    man könnte die Encoder auch parallel schalten, die Frage wäre nur ob dies sinnvoll ist. Vielleicht kannst Du dein Vorhaben mal genauer beschreiben, was z.B. mit so vielen Dreh-Encoder vor hast.


    Wie ich in diesem Thread schon geschrieben habe, geht es um das Senden von MIDI-Daten.


    Ich will den Raspi quasi zu einem MIDI-Controller machen, mit diversen Drehimpulsgebern um unterschiedliche MIDI-Parameter steuern zu können.
    Das Ganze ist noch nicht wirklich ausgegoren, aber vom Prinzip soll es so gehen:


    Die einzelnen Regler und evtl. auch Buttons hängen via GPIO am Raspi. Der wertet die einkommenden Signale aus und schickt sie in irgendeinem selbstgestrickten Protokoll (Beispiel: "Increase Controller 42, Kanal 13" o.ä.) wahrscheinlich wahrscheinlich via UDP an meine Workstation (natürlich nur über das lokale Netzwerk).
    Auf dieser läuft ein entsprechender Server, der die Nachrichten entgegennimmt, in MIDI-Signale übersetzt und zu Bitwig rüberschiebt und so verschiedene Instrumente ansteuert.


    Wenn das alles mal halbwegs funktioniert, will ich evtl noch einen Touchscreen an den Raspi ranhängen, um entsprechend komfortabel den einzelnen Reglern verschiedene MIDI-Parameter zuweisen zu können.


    Und wenn selbst das mal funktioniert, will ich sehen wie es in die andere Richtung geht. Sprich: Von der Workstation Taktsignale empfangen um Raspi-seitig evtl einen kleinen Step-Sequencer zu realisieren ...


    Vom Prinzip her ist das machbar, denke ich, mal sehen wie weit ich komme in meiner Freizeit :D


    Du könntest vielleicht einen i2c Portexpander mit einem Hardware Interterupt verwenden, diesen IRQ Pin könnte man dann z.B. überwachen.


    Kannst du da einen bestimmten empfehlen evtl. mit Link auf Beispiel-Verwendung, um mich da ranzutasten?


    Was sagt ihr zu dem Drehimpulsgeber bei reichelt, den ich verlinkt habe: Kann ich den verwenden?

    Hallo


    ich würde gern ein Projekt ausprobieren, bei dem ich mehrere Drehimpulsgeber an meinen Raspi anschließe.
    Leider gibt es zu diesem Thema nicht allzu viel, aber hier hab ich trotzdem was gefunden.
    Jetzt hab ich mal nach günstigen Drehimpulsgebern gesucht und bin hier fündig geworden.


    Leider kann ich mit den Specs nicht soviel anfangen. Ich meine, wenn ich einen Schaltkreis mit Dioden parallel und in Reihe schalte, weiß ich mittlerweile, wie ich mit Widerstand, Stromstärke und Spannung zu rechnen habe, aber das Datenblatt von dem Teil sagt mir nicht so viel. Kann ich den verlinkten Drehimpulsgeber verwenden, um das verlinkte Beispiel nachzubauen?


    Noch eine andere Frage: Angenommen ich will viiiele dieser Drehimpulsgeber an meinen Raspi anschließen. Also mehr, als GPIOs vorhanden. Geht das mit einem Port-Expander, oder funktioniert das nur, wenn man GPIO als Output betreibt? Wenn ja, wie geht das mit den Interrupts? Also, angenommen ich habe zwei Drehimpulsgeber, Knöpfe, etc. über einen Port-Expander am gleichen GPIO-Pin hängen - funktionieren dann die Interrupts dann überhaupt noch?


    LG


    sancho

    Verstanden. Wie ich nen Server und nen Client schreibe, weiß ich auch. Ich stricke mir also mein eigenes Protokoll zwischen Raspi und PC. Jetzt ist nur noch die Frage: Wie erzeugt der Server dann lokale MIDI-Events?


    dbv: Hab schon gesehen, dass du loopMidi empfiehlst. Scheint aber ne Windows-Lösung zu sein. Gibt's solche Loopback-MIDI-Interfaces auch für Ubuntu?

    dbv: Ja genau das will ich.


    Andreas: WLAN wäre natürlich noch cooler. Aber ich stehe hier grundsätzlich irgendwie auf dem Schlauch.


    Ich weiß erstmal, wie ich mit dem Raspi auf GPIO in & out zugreifen kann. Soweit so gut. Aber wie dann weiter? Wie kann ich dann über USB (oder noch besser über WLAN) MIDI-Events verschicken? Wie bring ich meinem PC bei, dass einen MIDI-Controller einrichtet, der über USB bzw. WLAN funktioniert?


    Gibt's dazu irgendwelche konkreten Code-Beispiele? Ich will ja erstmal im Trockenen üben: Also irgendein Testprogramm mit dem Raspi-Schreiben, das beliebige MIDI-Signale über USB/Wifi verschickt und sehen, wie die an meinem Rechner ankommen ...

    Ja, wie gesagt, ich dachte das würde irgendwie gehen und hatte auf Tipps gehofft. Ja genau, ich dachte auch, es müsste ja auf PC-Seite dann irgendeinen USB-Treiber geben, der mit meinem Controller kommuniziert. Ist es doch nicht so machbar wie ich dachte...
    dbv: Ich versteh deinen Thread jetzt nicht vollständig, aber mir scheint, du gibst deine Signale nicht über USB aus, sondern über MIDI.


    Würde es denn funktionieren, wenn ich ich am Raspi über GPIO stinknormale MIDI-Signale aussende, und dann ein MIDI-to-USB-Interface verwende?

    Hallo


    ich bin auf der Suche nach einer Lösung leider im Netz auf nichts Passendes gestoßen, vielleicht kann mir einer weiterhelfen:


    Ich wüsste gern, wie ich MIDI-Daten (Noten-Events, Controller-Werte, etc) über USB verschicken kann.




    Hintergrund ist folgender:


    Ich würde mir gern meinen eigenen MIDI-Controller mit diversen Buttons und Potis bauen. Diese will ich per GPIO mit dem Raspi verbinden. Für den Raspi will ich mir dann ein Programm schreiben, dass die über GPIO gelesenen Daten auswertet und in MIDI-Daten übersetzt, welche dann auf den USB-Port gelegt werden. Den Raspi würde ich dann über USB-A auf USB-A mit meinem Rechner verbinden, wo die MIDI-Daten ankommen sollen.
    Hat jemand sowas schonmal gemacht?


    Gruß


    Sancho

    Hallo


    habe mir ein paar Funksteckdosen gekauft, die sich angeblich super leicht mit dem Raspi ansteuern lassen:


    http://www.pollin.de/shop/dt/N…Ersatz_Funksteckdose.html


    Als Funk-Sender habe ich mir das hier gekauft:


    http://www.amazon.de/gp/product/B00ATZV5EQ?psc=1&redirect=true&ref_=oh_aui_detailpage_o02_s00 (Affiliate-Link)


    Jetzt habe ich eingestellt: System-Code 10001, UnitCode. 1


    Ich versuche, die Steckdose zu schalten:


    Code
    ./send 10001 1 1


    Nix passiert :(


    Ich versuchs mit der zugehörigen Fernbedienung - funktioniert


    Also schmeiße ich den RFSniffer an:


    Code
    root@raspberry2:/home/sancho/Desktop/work/git/433Utils/RPi_utils# ./RFSniffer


    Jetzt versuch ich's mit der Fernbedienung:


    Code
    Received 1377617


    Ich versuch's nochmal mit


    Code
    ./send 10001 1 1


    Und bekomme auch:


    Code
    Received 1377617


    Also der exakt gleiche Code. Habe auch versucht den Sender gaaaanz nah an der Steckdose zu platzieren - sie bleibt aber trotzdem aus.


    Weiß da einer weiter?


    Mir pers. gings genauso und hab mir das Buch Die elektronische Welt mit Raspberry Pi entdecken (Affiliate-Link) gekauft. Das Buch ist so dick und schwer, dass man damit jemanden erschlagen könnte, aber es vermittelt die Grundlagen sehr gut. Das Ding ist zwar ein Wälzer, das versucht, auf sämtliche Raspberry-Eigenschaften einzugehen (nicht nur in Bezug auf Elektronik), aber immerhin hab ichs damit geschafft, eine LED zum Leuchten zu bringen und ein paar schöne Programme darüber zu schreiben^^. In Kombination mit irgendeinem Starterkit (auf den ersten Blick sieht das da (Affiliate-Link) alles andere als schlecht aus; ich wünschte mir, ich hätte das damals gekauft^^) dürfte das recht nett sein^^.


    Bin allerdings selbst, was Elektronik angeht, ziemlicher Neuling...




    Muss ich widersprechen: Hatte mir das Buch "Die Elektronische Welt mit Raspberry entdecken" auch auf Empfehlung hier im Forum gekauft und muss sagen, es ist echt grauenhaft geschrieben.
    Es ist geschrieben, so wie man spricht, was es echt schwer verständlich macht, vollkommen unsortiert. Dazu kommen eine ganze Reihe von frustrierenden Fehler: so erlebt man beim Lesen manchmal ein Deja Vu, da man plötzlich merkt, dass ein ganzer Absatz, den man gerade gelesen hat, auf sich selbst nochmal folgt. Finger weg von dem Buch kann ich nur sagen!! Erst recht bei dem Preis!!!

    Also mal angenommen, deine Spannungsbandbreite ist 0 V (Masse) bis 3 Volt. Dann musst du am Masse-Pin des MCP3008 eine konstante Spannung von -3 V anlegen.
    Bei den Werten, die du dann mit dem MCP3008 liest, musst du unterscheiden: Liegt der gelesene Wert in der unteren Hälfte der Skala, dann war die gemessene Spannung negativ. Ansonsten war sie positiv.


    Oder du musst die Eingangsspannung irgendwie auf die Hälfte "zusammenstauchen", also dass sie sich nicht mehr zwischen -3 V und 3 V bewegt, sondern nur noch zwischen -1,5 V und 1,5 V. Im zweiten Schritt müsstest du sie irgendwie um 1,5 V nach oben transponieren, also in den Bereich zwischen 0 V und 3 V.


    Wie das im Detail geht, da muss ich passen, aber da sollte es hier eigentlich ein paar geben, die dir das erklären können...