Beiträge von Neueinsteiger

    Ich habe schon sehr lange einen Owncloud RasPi-Server laufen. Nun würde ich das System gerne komplett neu aufsetzen, um zum einen die betagte SD-Karte gegen eine neue SD zu tauschen, das Betriebssystem auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen und vor allen Dingen die aktuelle Version von Owncloud zu installieren. Ich denke, dass ich das so weit hin bekommen werde. Nur wüsste ich ganz gerne, wo sich meine Daten auf der aktuellen SD-Karte verstecken.


    Kann mir jemand sagen, in welchem Verzeichnis ich meine Kalenderdaten finden kann und wie ich diese von der Version 7.04 auf die aktuelle Version portieren kann?

    Mhhhh, grundsätzlich keine schlechte Idee, aber...


    Fangen wir mit dem einfachsten Problem an: Der ESP arbeitet wie der RasPi mit 3V3 an den GPIOs und diese dürfen ebenfalls nicht sonderlich belastet werden. Daher musst Du die Relaiskarte über einen Treiber ansteuern. Das Problem ist aber lösbar:

    Adapter zur Ansteuerung einer Relaiskarte


    Wie Du schon angemerkt hast, wird es mit den GPIOs knapp. Aber auch das Problem ist lösbar und evtl. mit dem oben erwähnten Problem kombinierbar: ESP8266 Porterweiterung mit MCP23017 (I²C) V2.0


    Deine Idee, den Zustand per Software zu ermitteln hat einen kleinen Haken: Sollte sich das Kabel als Antenne fungierend ein Störsignal einfangen, wäre es möglich, dass der Zustand falsch dargestellt wird. Die Information muss also nicht immer und zu jederzeit korrekt sein.

    Vielleicht wäre es möglich, den Schaltzustand induktiv direkt am 230V-Kabel zu ermitteln?


    Mehr fällt mir ad hoc nicht ein.

    Auch von mir ein Willkommen.

    Was genau soll denn die Parallelschaltung der Eingänge Deiner Relais zu den vorhandenen Relais bewirken? Damit wüsstest Du "nur" ob ein Taster gedrückt wurde oder nicht. Das Relais zieht für die Dauer des Tastendrucks an und fällt dann wieder ab. Was macht der ESP dann mit dieser Info?

    Ohne jetzt alle Beiträge gelesen zu haben, würde auch ich Dir HomeMatic (ohne IP) empfehlen. Das Protokoll ist seit geraumer Zeit offen gelegt und du kannst etliche Geräte selber bauen oder um- und nachbauen. Hierzu habe ich das eine oder andere Projekt auch hier im Forum kurz vorgestellt. Am Ende meiner Projekte-Liste (Signatur) findest Du ein paar Beispiele dazu. Erst in der letzten Woche habe ich mir mit diesem Platinchen einen Temperatur- und Feuchtesensor (BME280) gebaut. Das Platinchen habe ich in mein Badezimmerradio gebaut, durch das es auch mit Spannung versorgt wird und den Sensor habe ich dezent aus dem Gehäuse heraus geführt. Das nur mal als aktuelles Beispiel.


    edit: Als Einstieg in die Materie ist diese Seite vielleicht ganz hilfreich. Der Autor hat versucht, dort alle aktuellen Projekte und Ideen zu verlinken, was ihm meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist.

    Ich glaube da liegt ein Missverständnis vor. Du kannst den Nano mit 5V versorgen. Die gehen dann aber nicht durch den 1117, sonder direkt auf den AVR. Oder aber Du legst eine höhere Spannung an VIN an, die dann durch den 1117 läuft und den AVR mit 5V versorgt.


    edit:
    Hier ganz gut zu sehen. Entweder unten rechts mit >= 6,5V in "VIN" oder aber mit 5V (drei Pins weiter nach links) auf den PIN "5V"

    https://browse.startpage.com/d…bde3050535ddcc6&t=default


    So ist auch das Layout der Platine. Entweder kommen die 5V vom 7805 auf den Pin "5V" oder aber Du setzt die Lötbrücke, lässt den 7805 weg und dann gehen die 12V auf den Pin "VIN".

    Prinzipiell ist das richtig und auch möglich. Wenn man den Festspannungsregler weg lassen möchte, kann man dafür auf der Unterseite der Platine einen Lötjumper setzen.


    Da aber nicht nur der Nano mit 5V versorgt wird, sondern auch der Rest der Schaltung incl. dem Display würde ich empfehlen, den 7805 zu installieren. Bei einem Stromverbrauch von insgesamt 100mA (habe ich nie nachgemessen und es ist daher nur ein fiktiver Wert) und einer Eingangsspannung von 12V wären das (12V-5V) 7V*0,1A = 0,7W, die der Minispannungsregler auf dem Nano verbraten müsste. Das dürfte die Platine des Nano auf Dauer ziemlich heiß werden lassen.

    Wie schon geschrieben, stellt meine Annahme von 1W lediglich den Maximalverbrauch dar, nicht den realen Verbrauch. Der ist immer vom individuellen Projekt abhängig.


    Ein ganz anderer Aspekt am Rande: Hat schon mal jemand versucht, eine Powerbank mit so großen Kapazitäten "mal eben" zu laden? Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass nicht nur angeschlossene Geräte schnell geladen werden können, sondern dass die Powerbank ansich ebenfalls schnelladefähig ist. Bei dieser hier ist das möglich http://wap.ravpower.com/20100m…charger-QC3.0-type-c.html (gibt es u. a. bei amazon)

    Es gibt sicherlich auch andere Modelle, das sollte nur ein Beispiel sein.

    RTFM : Ein nicht zu unterschätzender Aspekt, denn man wird wohl kaum den RasPi jedes Mal abschalten wollen, wenn man die Powerbank aufladen möchte.

    Aber nach dem nun vorliegenden (zugegebenermaßen sehr theoretischen) Ergebnis wäre sowieso fraglich, inwiefern ein 24/7 Betrieb per Powerbank sinnvoll wäre.

    hyle : Das war auch mein erster Gedanke. Zieht der Zero überhaupt genug, um die Powerbank in Betrieb zu halten?

    Mal davon ausgehend, dass er 1W (lässt sich gut rechnen, ist aber wohl eher der Maximalwert) benötigt, sind das umgerechnet auf die 5V Ausgangsspannung einer normalen Powerbank rund 0,2 Ah. Je nach Powerbankmodell könnte das schon zu wenig sein und die Powerbank geht in den Schlafmodus. Da müsste dann also tatsächlich entweder eine weitere "echte" Dauerlast mit an die Powerbank gehangen werden oder aber die von hyle verlinkte Grundlast.


    Deine Frage könntest Du Dir im Prinzip selber beantworten, sofern Du Dich mal an Deinen Mathe- und Physikunterricht zurück erinnerst.

    Ausgehend von:

    W = V * A

    habe ich vor einigen Monaten in einem anderen Zusammenhang folgenden Beitrag verfasst:



    ... Aber ich möchte noch mal auf diese ominösen Kapazitätsangaben kommen. Bitte nehmt doch mal einen Taschenrechner und das, was ihr irgendwann in Physik gelernt habt. Die Hersteller beziehen diese Angaben auf die (gerne auch geschönte) Kapazität des Akkus. Wenn wir diesen mit 3,7V annehmen, dann sähe das bei 2,5Ah so aus:

    3,7V * 2,5Ah = 9,25Wh (W=V*A)

    Umgerechnet auf 5V, die ja am Ausgang anliegen, wären das dann

    9,25Wh/5V = 1,85Ah


    So und nun kommen noch die Wandlerverluste dazu, die bei der Umwandlung auf 5 V entstehen. Je wärmer die Powerbank bei der Nutzung wird, desto weniger effektiv ist der verbaute Wandler. Wir sind mal optimistisch und gehen von nur 30% Verlust aus:


    1,85Ah * 0,7 = 1,295Ah

    Wenn dann die angepriesenen 2,5Ah aber schon geschönt waren und es eigentlich (ich bin optimistisch) nur 2Ah sind, dann kann man noch mal 1/5 abziehen. Damit blieben grandiose

    1,036Ah

    übrig, die die man wirklich nutzen kann. Wenn man den Akku etwas schonen will, lutscht man ihn auch nicht bis auf das letzte Bisschen aus. Damit wären wir dann unter einer Ah. Man kann also von den Herstellerangaben je nach Hersteller über den Daumen 30% - 60% abziehen, wenn man die wirklich nutzbare Kapazität errechnen möchte.

    Das aber nur mal als grundsätzliche Anmerkung zu der Kapazität von Powerbanks.


    Von dieser Annahme ausgehend würde der Pi Zero W für einen 24h Betrieb benötigen:

    24h * 1W = 24Wh

    24Wh = 3V7 * 6,5Ah (gerundet)


    6,5Ah * 2 (weil gemäß obiger Rechnung nur ca. 50% nutzbar) = 13.000mAh


    Du bräuchtest demnach eine Powerbank mit einer Kapazität von 13.000mAh, um den Zero W bei einem angenommenen Verbrauch von 1W für 24h sicher betreiben zu können.


    Rechne das bitte selber noch mal nach, um Fehler auszuschließen.