Posts by Neueinsteiger

    Willkommen im Forum. Für Deinen Einstieg hast Du ein maximal unglückliches Thema gewählt - siehe Forensuche.


    Die GPIO liefern 3V3 und sollten nicht mit wesentlich mehr als 2mA belastet werden. Daher nutzt man zur Ansteuerung von Relais einen Treiber. Eine mögliche Lösung könnte so aussehen:

    Adapter zur Ansteuerung einer Relaiskarte


    Diese FAQ könnte hilfreich sein:

    [FAQ] Wie schalte ich eine Last (Relais, Motor, Lampen, etc.) über einen GPIO?



    Da wir keine Gedanken lesen können, ist es für diejenigen, die Deine Fragen beantworten sollen immer hilfreich, eine möglichst komplette Beschreibung des Problems zu erhalten.


    Der RasPi soll also das Relais schalten. Soweit kein Problem. Wie lange das Relais einen 24/7 Betrieb mit macht, kann Dir niemand sagen. Aber wieso sollte es dazu nicht geeignet sein? Es gibt aber ein paar grundsätzliche Dinge zu beachten:

    - Solltest Du ESL oder LED Lampen schalten, wäre es sinnvoll, einen Einschaltstrombegrenzer zu verwenden. Denn sonst wird das Relais auf Dauer kleben.

    - Du solltest das Relais nicht direkt an den GPIO hängen. Einen Transistor dazwischen zu hängen ist empfehlenswert. So könnte so etwas aussehen (#6):

    Adapter zur Ansteuerung einer Relaiskarte


    Kennst Du den Sonoff Basic? Das wäre vielleicht eine Alternative zu Deiner Idee.

    Sonoff Switch - günstige HomeMatic Aktor Alternative


    So wie Du es schreibst, wird das nicht funktionieren.

    Beschreibe Dein Vorhaben bitte mal komplett. Evtl. mit Schaltplan.

    Was für einen Vorwiderstand meinst Du? Verwechselst Du das evtl. mit einem Pullup (Widerstand zwischen Vcc und Data) ?


    Wenn der Sensor zu nah am RasPi liegt, der per Wlan oder BT aktiv ist, sind die Werte reproduzierbar zu niedrig oder zu hoch (ich weiß es nicht mehr). Dazu hatte ich in irgend einem Thread mal etwas geschrieben. Da ging es aber um die Kombi mit dem ESP8266.

    Also entweder habe ich den grundsätzlichen Unterschied zwischen dem parasitären Betrieb (DQ + GND) und dem Betrieb incl. Vdd nicht verstanden oder Du hast Dich extrem unglücklich ausgedrückt. Ich kann jedenfalls nirgendwo ein Beispiel für den Anschluss im parasitären Betrieb sehen.


    Welche Spannung gibt DQ denn aus, wenn Vdd bei 5V liegt? Was passiert mit der Differenz zu 3V3, die über einen Widerstand an DQ angelegt werden? Fragen über Fragen...


    Ein Poti allein ist eine denkbar schlechte Wahl, denn es kann auf 0 Ohm gedreht werden. Ein Poti sollte nur in Verbindung mit dem in serie geschalteten Minimalwiderstand eingesetzt werden.

    Du solltest die 3V3 nicht vom RasPi nicht nehmen. Eine sehr ausführliche Begründung hat jar mal dazu geschrieben. Leider finde ich den Link auf die Schnelle nicht.

    Besser wäre es, dafür einen separaten Spannungswandler zu nutzen. Ich habe vor einiger Zeit mal etwas passendes Kompaktes gebaut:

    Dualspannung: 5V und 3V3 auf einer Platine

    Aber die Teile gibt es auch als "Single"-Version für kleines Geld beim freundlichen Chinesen.


    Für den Probebetrieb ist die gezeigte Platine ganz gut. Sie passt auf ein Breadboard und versorgt es passend. Du musst nur aufpassen, auch die korrekte Spannung einzustellen. Wichtig ist, dass Du die Masse dieses Gerätes mit der Masse des RasPi verbindest.

    Die GPIO des RasPi vertragen 3V3. Nicht mehr. Alle höheren Spannungen (von der Toleranz mal abgesehen) bewegen sich außerhalb der Spezifikation.

    Als Ausgang sollten sie nicht mit mehr als 2mA (ForenkonsensTM) belastet werden.


    Wenn jemand schreibt, Du sollst 5V anlegen, dann ist das evtl. auf einen AVR (z. B. Arduino) bezogen. Aber sicherlich nicht auf einen RasPi.


    Mal was anderes: Woher nimmst Du eigentlich die 3V3 für Deine ganzen Sensoren? Doch wohl nicht vom RasPi?

    So wie ich das verstehe, werden alle Sensoren an einem Punkt zusammen geführt. Dann habe wir wohl eher eine Parallel- als eine Reihenschaltung. Alle Vcc Leitungen kommen letztlich an einem Punkt zusammen. Alle GND Leitungen und auch alle DATA Leitungen. An diesem Punkt wird der Pullup gesetzt. Fang mit 4k7 an. Wenn es damit Probleme gibt, gehst Du etwas weiter runter, z. B. auf 3k3. Die Versorgungsspannung der Sensoren darf nur 3V3 betragen, nicht 5V!

    reraspi:

    Ich habe eine Firmware gesucht, die auf meine Gegebenheiten passt. Das sind Aktoren von Sonoff und als Server RaspberryMatic. Weitere Beweggründe nur stichpunktartig:


    - Der Autor pflegt die Firmware und ist sehr zugänglich für Verbesserungsvorschläge und Bugmeldungen. Ein daraus resultierendes Update war bislang fast immer innerhalb von 24h verfügbar

    - Es ist eine deutsche Dokumentation vorhanden

    - Der Support ist sehr gut

    - Es ist keine Firmware, die "alles kann", sondern nur ein paar Geräte unterstützt - aber dafür richtig gut dokumentiert

    - Für andere Geräte (z. B. HVIO) hat der Autor aber ebenfalls Firmware bei Github hinterlegt

    - Die sehr simple Art und Weise der Konfiguration sagt mir zu

    Mann tut, was Mann kann ;-)


    Ein weiteres Projekt mit zwei Sonof Switch:


    Vor der Hütte haben wir eine "Dekosteckdose". Diese habe ich per Sicherungsautomaten ein und aus geschaltet, wenn Bedarf war. Bislang kam in der Weihnachtszeit eine manuelle Zeitschaltuhr dort rein gesteckt, die alle paar Tage nachgestellt werden musste. Das Problem habe ich nun etwas eleganter gelöst.


    Im Garten habe ich einen Powerline Adapter, damit man auch dort das Wlan nutzen kann. Da das Teil nur an wenigen Tagen im Sommer genutzt wird, wird es draußen nur bei Bedarf eingeschaltet. Der einspeisende Powerline-Adapter wurde dann manuell in die Steckdose gesteckt und draußen der Gegenpart wie geschrieben manuell aktiviert.


    Nun habe ich es so gemacht, dass der 16A Automat der Dekosteckdose auf zwei Automaten mit je 10A (max. Schaltleistung Sonoff) läuft, an denen jeweils ein Sonoff Switch hängt. So kann ich den Wlan-Sonoff im Winter komplett abschalten und die Dekosteckdose trotzdem online lassen und automatisch nach Bedarf schalten lassen. Damit das alles auch manuell bedient werden kann, habe ich die Sonoff wie schon beschrieben modifiziert und zwei Taster in ein Hutschienen-Leergehäuse verbaut und eine entsprechend beschriftete Platine erstellt, in die die Taster eingesetzt wurden. Da in der Verteilung kein Platz mehr war, habe ich eine kleine übersichtliche Unterverteilung auf die Wand gesetzt - siehe Anhang.

    Im Zuge der Heimautomatisierung stößt man unweigerlich auf die Produkte von Sonoff. So erging es auch mir, weshalb ich mir einige Exemplare zugelegt und inzwischen verbaut hat. Mit meinen ESP-Programmierer habe ich die sehr einfach zu handhabende Firmware SonoffHMLOX installiert. Die simple Konfiguration hat der Autor in seinem Wiki sehr gut erklärt.


    Der letzte Umbau erfolgte in eine leere UP-Dose. Ursprünglich befanden sich drei separate Schalter für drei Außenlampen in den UP-Dosen. Da ich die drei Lampen schon immer auf einen Schalter legen wollte, bot es sich an, hier einen Aktor einzusetzen. So kam der Sonoff Switch ins Spiel.


    Vom Hersteller ist der Einsatz eines externen Tasters nicht vorgesehen, daher musste ich die Hardware leicht modifizieren. Zuerst habe ich die Platine komplett vom Gehäuse befreit. Um einen externen Taster nutzen zu können, habe ich ein Kabel parallel zum vorhandenen Taster angebracht. Um die Funktion "EIN" über eine LED signalisieren zu können, habe ich die linke Seite (Vcc) der DualLED durchtrennt und dort ebenfalls ein Kabel angelötet. An das Kabelende habe ich die grüne LED einer RGB LED gelötet. Der vorhandene Vorwiderstand auf der Platine passt gut zu verwendeten LED. Danach wurde die Platine in Schrumpfschlauch gepackt, um Kontakt zu den 230V führenden Komponenten zu vermeiden. Die LED wurde dann mit "Panzerband" von hinten auf das Loch des Gira-Wandtasters geklebt. Die parallel zum vorhandenen Taster angebrachten Kabel wurden mit Aderendhülsen versehen und an den Gira-Taster angeschlossen. So ist eine manuelle Bedienung incl. optischer Einschaltkontrolle vorhanden.


    Zur 230V Verdrahtung ist nicht viel zu sagen. Wer so etwas macht, sollte genau wissen, was er tut. Denn 230V können tödlich sein!!

    Wer sich nicht sicher ist, sollte auf jeden Fall fachkundige Hilfe hinzu ziehen!


    So eingebaut hat mich die Umrüstung der drei Schalter auf einen Taster mit Aktor etwa 13 + 15 Euro gekostet. Die vorhandene Abdeckung mit Sichtfenster konnte ich weiter verwenden. Die größte Kostenposition waren die beiden Blindabdeckungen, die jeweils mit rund 7,50 Euro zu Buche geschlagen sind. Aber die hätte ich auch bei der Umrüstung auf einen original Homematic Aktor bezahlen müssen.

    Wenn es ein "original" FTDI ist, wird er keine Probleme machen, denke ich. Probleme machen die FTDI-Nachbauten in Verbindung mit dem Originaltreiber.


    Was hast Du mit dem S20 eigentlich vor? Wie soll er angesteuert werden?

    Linus: Erstmal meinen Glückwunsch zur gelungenen OP ;-)

    Auf Deiner Platine sind beide KerKos vorhanden - für mich gut zu wissen. Ich warte noch auf die Lieferung. Vielleicht läuft der S20 dann ja mit beiden KerKo endlich an.


    Vom FTDI ist immer mal wieder in diversen Beiträgen zu lesen. Viele schreiben einfach voneinander ab und übernehmen die Info zum FTDI. Letztlich wird er deshalb so gerne genommen, weil es damit bei Windows-Usern so wenig Treiberprobleme gibt. So zumindest meine These.

    Der auf meinem Progger verwendete USB-TTL-Wandler läuft mit einem CP2102. Den habe ich nicht ohne Grund ausgewählt. Bislang hatte ich damit bei keinem Betriebssystem irgendwelche Treiberprobleme. So wie ich es verstanden habe, lag Dein Problem auch nicht beim USB-TTL-Wandler, sondern woanders. Wie dem auch sei, hauptsache es läuft jetzt.

    dbv: Laut Aussage der Post-Hotline ist der Zoll Anfang Dezember arbeitstechnisch "abgesoffen". Daher kommt es aktuell noch zu Verzögerungen.


    Linus: Wenn es mit dem Progger nicht klappt, wird es auch mit dem FTDI nicht klappen. Hast Du die 3V3 vom Progger bezogen? Wenn nicht, muss die Masse der Spannungsquelle mit der Masse des Progger verbunden werden.


    Ich habe übrigens auch einen S20, der sich nicht flashen lässt. Beim ersten funktionierte es einwandfrei, beim zweiten nicht. Bei der groben Sicht über die Platine fiel mir auf, dass am externen Quarz nur ein KerKo verbaut ist. Der zweite ist zwar vorgesehen, aber nicht bestückt. Leider habe ich den Wert, der im Schaltplan des S20 angegeben ist, nicht vorrätig. Daher habe ich ihn geordert und warte auf die Lieferung. Ob das aber der Grund ist, kann ich nicht sagen. Aktuell fehlt mir die Zeit der Ursache auf den Grund zu gehen. Um in den Flashmodus zu gelangen, könntest Du versuchen, diesen unabhängig vom Taster "manuell" zu aktivieren, indem Du die Kontakte vor dem Anlegen der Spannung überbrückst.

    Etwas weiter oben habe ich Dir schon einen Link zu einer gutundgünstig Lösung zu Punkt 1 und 2 geschrieben. Punkt 3 sollte da problemlos zu integrieren sein. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist der Sensor schon im Sketch vorgesehen, aber auskommentiert. Das musst Du Dir anschauen und durchlesen.


    Funksteckdosen schalten ist kein Hexenwerk. Wenn genug Platz da ist, kannst Du einen Sonoff Basic mit dieser Firmware versehen und dann in die UP Dose versenken. Wenn der Platz nicht ausreicht, dann könntest Du beispielsweise einen HVIO nehmen. Oder Du nimmst das Original von HM. Oder Du nimmst einen Sonoff S20, oder einen DECT200, oder oder oder...


    Ich bin aktuell auch dabei, das Heim zu "automatisieren". Ich habe eine Mischung aus allen genannten Lösungen verbaut. Das funktioniert mit RaspberryMatic und dem ELV-RasPi-Adapter einwandfrei.