Posts by kutt

    Danke für die Hinweise.

    https://www.torsten-traenkner.de/linux/raspberry/usb.php ist sehr gut!

    Der Hub ist mit dem PI zusammen in ein Gehäuse geschraubt - mechanisch wackelt an den Kabeln nix.

    Es ist auch definitiv kein Problem der Stromversorgung - Es sind die beschissenen USB Steckverbinder.

    Es geht monatelang ohne Probleme, dann muß ich mal in den Navigator um was neues einzubauen und dann gehen die Probleme los. Also fummelt man solange an den Kabeln, bis der Fehler nicht mehr auftritt.

    Klar ist ein Reset der USB Schnittstelle Murx, aber falls es passiert, dann sollte das Navisystem weiterlaufen. Ich kann z.B. bei Nacht, Nebel, engem Fahrwasser und Schiffsverkehr nicht einfach mal rechts rannfahren und schauen, wo das Problem liegt. Das geht wenn man den Kram zu Hause auf dem Schreibtisch hat ;)

    Genau für diesen Fall will ich den Reset und nen Eintrag ins Logfile.

    Andersherum: Version 4 des Navisystems wird komplett ohne USB laufen. Das ist viel zu Störanfällig...

    Guten Tag,

    seit gut 4 Jahren nutze ich ein selbst gebautes (und in C programmiertes) Navigationssystem in meinem Segelboot. Basis ist ein Raspberry 3.

    Das Teil funktioniert wirklich gut. Erstellt GPS Tracks, misst Luftdruck und Temperatur, empfängt NAVTEX Nachichten aus einem selber gebauten Empfänger, empfängt AIS aus 2 DVB-T Sticks (also 2 Kanäle) und liefert diese via LAN und WiFi HotSpot an die Endgeräte.

    So hat uns das Gerät seit August 2019 über Ostsee, NOK, Nordsee, Ärmelkanal, Biskaya, Portugal, Kanaren, Kap Verden in die Karibik gebracht ... gute 7000 Seemeilen.

    An der Liste oben sieht man, daß ich mehr als 4 USB Ports benötige. Deshalb habe ich ein recht wertiges USB Hub mit externer Stromversorgung in Betrieb. Alles fest verschraubt, damit es bei Seegang nicht herumfliegt.

    Nun ist das Problem, daß (sehr sporadisch) die Geräte, die am Hub stecken "dismountet" werden (also selbst vor Anker ohne Bewegung im Schiff. D.h. die Lampen am Hub gehen aus und ohne einen Reboot sind diese auch nicht mehr wieder zum Leben zu erwecken.

    Ich würde es auf Kontaktprobleme zurückführen und bin auch schon am putzen ...

    Aber gibt es eine Möglichkeit dem Kernel irgendwie zu sagen: Bitte USB port xy: "Hard Reset!" ?

    Mit etwas Mühe würde ich herausbekommen, ob das USB Hub noch da ist oder nicht. Nur leider sind alle Versuche bis jetzt fehlgeschlagen, dem PI zu sagen, daß er die neu initialisieren soll, wenn man mal von einem Reboot absieht..

    Hallo Andreas,

    ich trenne den PI vom Strom, nachdem ich darauf einen shutdown (-h) gemacht habe

    Die Fälle 1,2,3 treten nur auf, wenn der PI eine Weile aus war. Wenn er läuft und ich starte neu, geht alles wunderbar.

    An den USB Buchsen hängt einmal der Edimax WiFi Stick (Edimax WLAN-Adapter EW-7612UAn)

    wenn Fall 2 passiert (er ins shell startet) und ich startx eingebe kommt:

    Quote


    (EE)
    (EE) Backtrace:
    xinit: giving up
    xinit: unable to connect to X Server: Connection refused
    xinit: server error


    im Anhang mal lsusb -v und und df -h

    Ja - es könnte mit der Stromversorgung zusammenhängen. Der Powerboost 1000 hat einen Schaltregler, den man nicht ohne Glättung auf den PI loslassen sollte. Mich wundert und, warum es erst geht, wenn der PI etwas "warm" ist. Sollte ich mich gerade am Zünglein der Waage befinden? PI und Display sagen mir eigentlich, daß die Spannng hoch genug ist.

    Ich laß das Ding mal abkühlen und häng mal den Oszi drann...

    Hallo zusammen,

    ich habe einen PI3 mit dem "offiziellen" 7 Zoll Display

    Bestromt wird das Ganze von einem Powerboost 1000C von Adafruit.

    Da mir aufgefallen ist, daß die Rote LED am PI hin und wieder ausging, bzw. oben rechts im Display die Unterspannungsanzeige anging, habe ich die Spannungsversorgung etwas geändert. PI und Display werden nun über separate Drähte versorgt und bekommen stabil 5,1V.

    Trotzdem habe ich seit Anbeginn (sogar schon mit dem PI2) das Problem, daß ich die Kiste erst nach dem 2..3 Versuch hochgefahren bekomme. Aber nur wenn alles kalt war (2..3h abgeschaltet).
    Vergleichbar mit einem Auto, was im Winter nicht so richtig anspringen will...

    Das sieht dann wie folgt aus:
    1. Anschalten: (selten)
    Ich sehe auf dem Display nur das Regenbogenmuster - es kommen gar keine Signate vom PI
    Im syslog - nix zu finden.

    2. Anschalten (passiert u.U. 3...4 mal)
    PI startet .. in die Kommandozeile. startx geht nicht, da der service nicht läuft (und lässt sich auch nicht starten). Kein Netzwerk - (syslog: 2nd_start.txt)

    3. Anschalten (passiert u.U. 2x)
    PI startet, auch in die graphische Umgebung! Leider kein Netz, kein BluTooth - irgendwie hat man das Gefühl, daß die hälfte nicht funktioniert
    (syslog: 3rd_start.txt)

    4. Anschalten
    PI startet, Wlan Handshake geht, BluTooht geht - alles wunderbar

    Das Prozedere ist sehr reproduzierbar!

    Hat irgendjemand eine Idee, was da los sein könnte?

    Hallo,

    ich brauche eine FM modulierte Ausgabe, um eine Schaltung zu testen.

    nun gibt es ja das kleine C Programm, was den Raspberry in einen FM Transmitter verwandelt. Selbst ohne eine Antenne reicht mir die Einstreuung (wenn ich den PI nahe genug an die Schaltung lege), daß ich die Trägerwelle sehe.

    Nun ist das Problem, daß das C Programm Frequenzen von 1 ..250MHz zulässt. Man kann geringere Werte einstellen, wobei ich dann das Gefühl habe, daß keine FM Modulierte Welle mehr ausgegeben wird.

    In dem C Quelltext gibt es verschiedene Teiler etc.:

    Code
    #define CM_GP0CTL (0x7e101070)
    #define GPFSEL0 (0x7E200000)
    #define CM_GP0DIV (0x7e101074)
    #define CLKBASE (0x7E101000)
    #define DMABASE (0x7E007000)
    #define PWMBASE  (0x7e20C000) /* PWM controller */

    Ich vermute, daß man diese Zahlen irgendwie verändern kann, damit der PI auf niedrigeren Frequenzen die FM Modulation ausgibt. Genauer würde ich Frequenzen von 300-600kHz benötigen.

    Hat irgendjemand eine Ahnung, was man da verändern muß?

    PS: ja mir ist bekannt, daß die Sendeleistungen durch die BNA reglemetiert sind, da ich aber ohne Antenne keine 5m komme, sehe ich das klein Problem.

    Hallo!

    Ich habe im Moment den W-Lan Stick "EDIMAX EW-7811UN, 150 Mbit/s" an meinen Raspberrys laufen. Die W-Lan Verbindung ist OK, aber ich habe gemerkt, daß der zweite Raspberry manchmal kein lease bekommt. Nachdem ich fast den halben DHCP Server auseinandergenommen habe, hab ich gemerkt, daß es anscheined nur ein Empfangsproblem ist. Drehe ich den PI in Richtung Host, dann bekommt er das Lease. Dann kann ich auch wieder weiter weggehen und trotzem steht die Verbindung.

    Nun habe ich gelesen, daß bei dem EW-7811UN der Empfang stark davon abhängt, wie die Sticks zueinander stehen. Aus diesem Grund überlege ich, ob ich mal einen Stick zerlege und versuche die Antenne etwas anders zu bauen (d.h. was selber konstruieren)

    Mir ist bekannt, daß es auch den "EDIMAX EW-7612UAn, 300 Mbit/s" mit externer Antenne gibt. Nur würde der nicht in mein Gehäuse passen, bzw. müsste ich den auch zerlegen, um die Antenne anders zu legen.

    Hat schon mal jermand die Antenne des EW-7811UN umgebaut? z.B. auf einen kleinen Dipol mit Resonator?

    Hallo,

    An den Sleep Modus hab ich auch schon gedacht: https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?t=61665 (im Post von DougieLawson)

    Ich habe eine Datei /etc/modprobe.d/8192cu.conf erstellt.

    Inhalt:

    Code
    options 8192cu rtw_power_mgnt=0 rtw_enusbss=0

    Die gibt es aber nur auf dem Host, damit sich der AP nicht abschaltet.

    Auf dem Slave müsste es doch eigentlich wurscht sein. in dem Moment, indem "ifup wlan0" kommt, müsste der die Devices doch wieder wachrütteln, oder irre ich da?

    PS (Edit): ich sehe gerade - da steht: "8192cu" (wie in allen Anleitungen auch) - aber der EW-7811Un hat doch den 8188CU?

    Guten Tag,

    ich habe ein kleines WiFi Netzwerk aus 2 Raspberrys und 2 RTL8188CUS (Edimax Technology Co., Ltd EW-7811Un 802.11n Wireless Adapter) aufgebaut, was mal geht, mal nicht, mal schlecht - ohne wirkliche Systematik...

    Aber von vorn:
    Auf dem Host Raspberry läuft wheezy (4.1.7-v7+ #817 SMP PREEMPT Sat Sep 19 15:32:00 BST 2015 armv7l GNU/Linux) - ohne GUI.
    Auf dem Slave läuft jessy (4.1.13-v7+ #826 SMP PREEMPT Fri Nov 13 20:19:03 GMT 2015 armv7l GNU/Linux) und ein LxDE

    Nach vielem hin und her, scheint der isc-dhcp-server auf dem Host (jedenfalls halbwegs) zuverlässig IP's zu verteilen. Nicht selten habe ich den Slave-PI komplett umkonfiguriert und dann gemerkt, daß am Host was nicht stimmt - deshalb teste ich immer erst mal mit einem dritten Rechner, was der Host macht ;)

    Nun zum Problem: Das W-Lan ist (halbwegs) stabil, wenn der Link erst mal steht. Die PI's stehen ca 1m voneinander entfernt. Ich starte erst den Host, dann den Slave und die Verbindung sagt:

    Quote

    Power Management:off
    Link Quality=100/100 Signal level=74/100 Noise level=0/100


    Auch der Wicd Manager im LxDE zeigt an, daß der Link 100% ist (alle Balken voll)
    =perfekt

    Nun kann es passieren, daß der Link mal flöten geht. Deshalb bastel seit Ewigkeiten an einem zuverlässigen reconnect Script - und alles, was man so findet funktioniert nur zufällig. Nun habe ich gemerkt, daß es mömöglich gar nicht an den Scripten liegt, sondern am W-Lan an sich. Denn wenn ich den Link trenne, und nach Netzwerken scanne wird mit im Wicd angezeigt, daß das Signal vom 1m weit entfernten Host schlechter sei, als das Wlan meines Nachbarn. An einen Verbindungsaufbau ist dann nicht mehr zu denken. Auch das Interface neu zu starten bringt nichts.
    Startet man den Slave-Pi neu, dann steht die Verbindung zum Host-Pi, als wäre nichts gewesen.

    Dazu kommt: Es hat keine Systematik. Mal geht der Reconnect, mal nicht. Manchmal wäre der Link zu schlecht, manchmal nicht.

    Ein "ifdown wlan0" und "ifup wlan0" scheint die Verbindung zum Host nicht immer wieder herzustellen. Ich habe das Gefühl, als würde der isc-dhcp-client eine IP anfordern, obwohl die Verbindung noch gar nicht steht. Darauf könnte das "Network unreachable" hinweisen, das dann zwischen den Zeilen steht. Natürlich ist es immer so: Wenn ich den Fehler absichtlich auslösen möchte, dann lann ich ifdown und ifup 20x eingeben, und der Connect funktioniert natürlich 20x problemlos :/

    Meine Vermutung ist, daß entweder der Host-Pi oder der Slave-Pi seinen WLan Adapter in einen Ruhezustand schickt, aus dem er nicht mehr erwacht... oder halt nur sehr langsam. Bei ifup habe ich manchmal auch einen Mischmasch aus den beiden Zuständen:

    PS: Hat irgend jemand eine Idee, wie ich das debuggen kann?

    Hallo!

    Ich gehe hobbymäßig segeln und bastel gerade an einer Navilösung.

    Angefangen hat alles mit einer BluTooth GPS Maus, die ich an meinen Windows-Laptop gehängt habe. Nur ist diese Lösung total unpraktisch, weil der Laptop auf dem Navigator steht und man ständig am hin- und herlaufen ist. Lappie mit hochnehmen birgt eine gewisse Gefahr eines (Salz)Wassereinbruches bzw. Sturzschadens. Des weiteren schlackert das Display ganz schön wenn es zu windig ist. Seit dem ich noch AIS über einen DVB-T Stick abgreife, ist das noch unpraktischer geworden. Der Stick verursacht eine recht hohe Systemlast und dann hat man immer noch das Antennenkabel angesteckt.

    Deshalb war der erste Schritt einen Raspberry zu nehmen, der mir die GPS und AIS Daten sammelt und mit KPLEX auf einen Ethernet-Port multiplext. Diese Daten hatte ich dann via LAN an meinen Laptop senden lassen. Funktioniert wunderbar.

    Der nächste Schritt war, darauf einen W-Lan Hotspot aufzusetzen und die Daten drahtlos zu senden. In KPLEX habe ich mehrere OutPorts definiert und kann die AIS und GPS Daten nun auf mehreren Geräten gleichzeitig auslesen. z.B. steht unten der Laptop und oben ziehe ich das SmartPhone aus der Tasche. Sobald ich den W-Lan Connect habe, hab ich die Seekarte mit meiner Position und den AIS Zielen auf dem Telefon.

    Nun gibt es seit einiger Zeit so ein schönes 7" Touchdisplay für den Raspberry. Also habe ich mir einen zweiten PI aufgesetzt, der auch zu dem Host Raspberry (den ich mittlerweile irgendwo im Boot einbauen kann) verbindet und ich dann dort auch meine Navisoftware nutzen kann.

    Jetzt zu den Dingen, die noch zu lösen sind:

    1:
    Ich brauche ein Gehäuse, was halbwegs Wasserdicht ist. Alu fällt aus, das würde mit den W-Lan Empfang des innenliegenden Empfängers abschirmen. Ich würde in das Gehäuse noch eine Tasche mit Trockenmittel einfügen, was ich dan immer mal regeneriere. Wie das mal aussehen wird - keine Ahnung.

    2:
    Vor dem Gehäuse muß ich aber noch die Stromversorgung lösen. Das ist m.M. nach das größte Problem. Ich dachte an Li-Ion Akkus mit 10 ... 20Ah. Problematisch ist das Ladeteil dazu. Alles, was es als Selbstbausatz zu kaufen gibt, läd max nur mit 1A und es darf kein Verbraucher an den Akku angeschlossen sein (Damit fällt ein PowerPack auch aus). Ich möchte einfach das Ladekabel abziehen können und es darf nicht abstürzen. Nach ewigen suchen, habe ich mich an meinen Laptop entsinnt. Der Läd den Akku mit 60W in 2..3h voll und man kann das Netzteil abziehen, ohbe das der Rechner abstürtzt. Genau das, was ich brauche. Ich hab nun mal testweise einen defekten HP Pavilion 5500 für 5€ bei Ebay geschossen - mal schauen, ob man die Ladeschaltung da irgendwie separieren kann.

    3:
    Ich logge die GPS Daten normalerweise in meinem Naviprogramm. Das geht jetzt aber nicht mehr, da ich mehrere Visualisierungsgeräte betreibe und eigentlich nur der Host (der AIS und GPS sammelt) immer an ist. Gibt es einen GPS Logger für Linux, der Daten von einem LocalPort mit entsprechenden Filtern Loggen kann? Mit Filter meine ich dynamisches loggen. z.B. Wenn sich der Kurs um 10°, oder wenn sch die Geschwindigkeit um 1kn ändert bzw. sonst alle 10s.

    Wie das Ganze beim letzten Segeln aussah hier:

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    Hallo,

    ich muß zugeben - ich habe mit FiFo's unter C und PHP noch nie was gemacht und daher stellen sich ein paar grundsätzliche Fragen.

    Erst mal zu dem, was ich machen möchte:

    Ich habe ein C Programm, was eine Art Gerätesteuerung macht und auch immer laufen muß. (An dem Gerät ist ein 100mW Laser, der schaltungstechnisch gesperrt wird, wenn der Raspberry / oder das Programm abstürtzt - Stichwort: Lasersicherheit).

    Ich möchte zunächst das Ganze über ein Web-Interface steuern, ggf. später noch einen TCP Kanal dazuprogrammieren.

    Nun ist das Problem, wie man die Daten vom PHP in's C und andersherum bekommt.

    Ich habe dazu 2 FIFO's (mkfifo) erzeugt. Eine FIFO dient als Kanal vom PHP zum C und die andere ist für die andere Richtung da.
    Eigentlich hätte ich gedacht, daß die FiFo etwa so funktionieren, wie in Labview die Queues, aber dem scheint nicht so zu sein.

    Kann ich eine FiFo immer auslesen, egal ob etwas drinnsteht oder nicht - kann man das irgendwie umstellen?
    z.B. Ich sage dem C Programm: "mache Messung" und warte dann, bis an der anderen FiFo Daten anliegen (halt mit einem Timeout). Momentan liest der halt nichts und irgendwann kommen dann mal Daten und ich muß mir das alles erst wieder zusammenbauen.

    Genau so bei dem Datenformat. Egal, wie langsam ich die Daten in die FiFo schaufele - die kommen immer als eine Zeile am anderen Ende raus.
    z.B.: ich schiebe: 1, 2, 3, 4 .. usw im Abstand von 100ms in die Fifo und lese mit dem PHP das auf der anderen Seite ein. Bekomme ich: 1 2 3 4 (als ein String) und die Zahlen sind von einem 0xB6 und 0x04 getrennt. Warum ist das so?

    Sorry, falls die Fragen etwas doof sind, ich werde aus den FiFo Beschreibung, die es so im Netz gibt einfach nicht schlau...

    So .. Neuigkeiten:

    Ich hab die Lib auseinandergenommen und auf "mein" Problem optimiert (ich will ja nix schreiben, sondern nur lesen). Dazu kommt (Asche auf mein Haupt), daß der ADC sich doch mit dem Teiler 4 (62MHz SPI Takt) auslesen läßt. Als ich verwundert auf meinen Oszi geschaut habe, hab ich dann auch gesehen warum. Man sollte halt keinen 62MHz Takt mit einem 100MHz Oszi anschauen ...

    Resultat: 1 Mio mal wandeln dauert nun 1892ms (das macht 528 kS/s) - Perfekt. Die Daten schauen soweit konsistent aus. Bei Kurzschluß der Wandereingänge lese ich 3 (+-1) aus. Dann habe ich mal einen Kondensator angeschlossen und verschieden geladen - schaut auch gut aus.

    Auch mit dem Wandlertiming lag ich falsch. Die Datenaufnahme dauert ca 300ns und die Wandlung danach noch mal 400ns. Also 700ns - bleiben 1300ns für das Auslesen. Die Interruptmethode habe ich verworfen - pollen bis Ready ist latenter. Das sind zwar nur 100ns, aber bei 1Mio mal lesen summiert sich das.

    Nächste Woche kommt ein Pulsgenerator ran - wenn die Kurven passen, dann steht für den Teil das Platinenlayout


    Dank Euch für die Hilfe

    PS: Ach ja - den SPI über Portoperationen zu emulieren - da habe ich max. 320 kS/s geschafft - aber nicht mit der bcm2835 lib, sondern mit direkten Speicherzuriffen.

    Hach - das Forum gefällt mir - ihr seit locker :)

    Selbst mit einem N00b, der noch nie was mit Raspberry und SPI gemacht hat.

    Naja - hardwarenah kann ich ganz gut programmieren, ich muß mal genauer in die Doku zur CPU schauen. So wahnsinnig ist das ja nicht, was ich machen will..

    Mit einem Link kann ich leider nicht dienen, aber über eLinux könntest Du da fündig werden.
    Wäre im Übrigen nicht der Einsatz eines Arduino da besser?
    So einen Pro Mini bekommst Du schon für unter 3,- € ... und der hat ne Menge I/Os und 16 MHz ...

    cu,
    -ds-

    Ich hab auch mal gelesen, daß manche sowas über ein Risc OS lösen ... wobei ich sicher nicht so Hardcore bin ;)

    In einen Arduino müsste ich mich von Null aus einarbeiten - dafür ist der Termin zu eng.

    Mal schauen - die Frequenzen der GPIO sind ja eher ein aufgeregter Gleichstrom - Es wäre auch ein Workaround möglich, indem ich einfach dauerhaft auslese und die Impulse für den Wandler über einen Binärzähler erzeuge. Dann müsste man halt den Datenstrom später auseinanderfrickeln.

    Dauerhaft brauche ich die 500kS/s nicht. Sagen wir mal 5000 Samples und dann ist Zeit zum rechnen. Ich muß das nur erst mal mit der Geschwindigkeit in den Speicher des Raspberry bekommen...

    Hey,

    erst mal vielen Dank für die Antworten!

    Ich habe gestern mal den ADC el. angeschlossen (super Sache 10 Kabel an ein SMD Bauelement mit 0,5er Pitch anzulöten - egal - ist ja nur zum testen)

    Folgende Beobachtungen habe ich gemacht:

    Ich habe die Bibliotek von Mike McCauley (bcm2835) ausprobiert.

    Ein Takt von mehr als 16MHz ist unvernünftig. Bei allem, was höher ist, kann man nicht mehr von Digitalpegeln sprechen. Das wird dann so eine Art halbherziger Sägezahn und Glücksrad, ob der ADC die Takte noch als solche erkennt.

    Das größere Problem sind die Kaffeepausen. Nimmt man die Lib, so wie sie ist, kommt man auf sagenhafte 43kS/s. Ob man nun 4 oder 16MHz SPI Takt nimmt ist relativ egal. Das macht mein 10000 Werten 3...4ms aus. Nerviger sind die Pausen, welche die Lib macht.

    Ich habe mir mal den Teil der SPI in mein Testprogramm geholt und die Sache etwas "getweakt". Ohne Garantie, daß die Werte korrekt sind, kommt man da schon mal auf 350kS/s. (Habe nur den Oszi im Blick gehabt). Vermutlich werde ich nur die Lottozahlen gelesen haben - die 10µS "Wait" in der Lib werden schon ihren Grund haben.

    Alles in allem "hmm" - ich überlege schon, ob ich das über normale Port-Operationen nicht schneller hinbekomme. Damit würde man zumindest die Wartezeiten der SPI (die vermutlich Softwaremäßig drinn sein müssen) umgehen. Mit etwas Mühe bekommt man da sicher 15..20MHz Takt hin.

    Hat jemand einen (verständlichen) Link zur SPI des BCM2835, wie ich die selbst Hardwarenahe Programmieren kann? Das dumme an der Lib von Mike McCauley ist, daß man da immer erst mal etwas schreiben muß, bevor man lesen kann - jedenfalls bei den Standardfunktionen. Ich muß eigentlich nur ein Wort lesen - so schnell wie möglich ;)

    Hallo!

    Ich muß/will/darf ein Problem lösen, bei dem ich doch erst mal nachfrage, da ich mir nicht sicher bin, ob das überhaupt möglich ist.

    Es geht um das auslesen eines AD-Wandlers über die SPI Schittstelle. Genauer geht es um den ADS8861.

    Dieser schafft max 1 MS/s - mir würden aber auch schon 500 kS/s reichen. Nun habe ich gelesen, daß die SPI Schnittstelle nur mit 16 (oder 32) MHz taktbar ist. Mehr soll zwar einstellbar sein, aber nicht mehr funktionieren.

    Der ADS8861 kann mit einem SCL bis 15ns pro Takt betrieben werden -> das wären 66 MHz. Bei 500 kS/s und 16 Bit würden 1,7µs für die 16 Takte bleiben (ca 300ns werden für die Wandlung benötigt). Das sind etwa 10Mhz (1,7µs / 16 Takte). Das sollte also mit den 16MHz möglich sein.

    Das Problem ist jetzt: Der AD Wandler braucht etwa 300ns zum Wandeln. Es gibt eine Funktion, bei der das Wandlungsende über einen Pulldown der SDA Leitung signalisiert wird.

    Lt. Application Note kann man dies über einen Interrupt auslösen lassen, nur sind die Lösungen (die ich bis jetzt gesehen habe) alle nicht hardwarenahe. Siehe: Sensor-Signal per Interrupt abfragen

    Um einen echten Hardware(Kernel)Interrupt zu erzeugen, muß man wohl den Kernel neu komplilieren.

    Die Frage ist nun: Hat das schon mal jemand gemacht und kann mir sagen, wie schnell der Interrupt dann ist?
    Naiv würde ich sagen: 700Mhz Taktfrequenz - dann sollte der Interrupt innerhalb von 5 Takten ausgelöst sein - also deutlich unterhalb 10ns.

    Oder ist die Interruptlösung nichts, und es ist besser zu pollen/warten und dann auslesen und auf gute Datenraten hoffen?