Beiträge von Aterus

    Zuerst solltest du mal klären, welche Art von Zentrale und Geräte du hast. Es gibt Homematic und Homematic IP. Beide Systeme sind zwar vom gleichen Hersteller, aber untereinander nicht kompatibel. Die Homematic IP App ist in dem Fall auch nur mit der Homematic IP Zentrale zu benutzen.

    Des Weiteren müssen Geräte auch nicht in der App angelernt werden, sondern nur in der Zentrale. Die App ist nichts weiter als eine Fernbedienung, mit man auf die Zentrale zugreift.


    Erstmal gibt es diese Relaiskarten die man oft bei Tutorials mit den Pi findet, da versteh ich den Sinn für einige Anwendungen ehrlich gesagt nicht. Relais sind ja einfach nur Schalter und der Stromkreis der das Relais schaltet ist unabhängig vom Stromkreis der mit dem Relais geschlossen wird. Da würde doch für viele Sachen ein normales/einfaches Relais-Bauteil reichen? Bleibt aufgrund der Bauart bei dem Relais der Schalter ohne Strom in Position oder müssten die bei 230V anders aufgebaut sein? Versteh ich nicht ganz, warum viele da die Relaisboard nutzen.


    Die besagten Relaisboards sind inzwischen ziemlich günstig zu bekommen und haben die ganze Schutzbeschaltung rund ums Relais schon dabei. Die ist nämlich wichtig. Sonst wird der Pi, oder was auch immer das Relais schaltet, früher oder später gegrillt.(Stichwort: Induktivität, Freilaufdiode)
    Daher macht man sich für einfache Anwendungen einfach nicht die Mühe die Bauteile alle einzeln zu besorgen und selbst zu verschalten. Zumal das wahrscheinlich teuerer wird als so ein fertiges Board.

    Bedenke auch das Gewindespiel in den Spindeln. Wenn das nicht gerade Kugelgewindespindeln sind (was ich nicht glaube, da sehr teuer), dann kann dieses Spiel gerne mal 1...2mm betragen, wodurch du allein schon eine erhebliche Positionierungenauigkeit bekommst. Deswegen sind Wegmesssysteme für Werkzeugmaschinen u.a. immer längst zum Verfahrweg und nicht an der Vorschubeinrichtung selbst montiert.

    Wenn es unbedingt diese bestimmten Windows-Programme sein müssen, dann wird wohl kaum ein Ausweg an einem Windows-Server vorbei gehen.
    Alternativ.kann man noch gucken, ob es auch entsprechende Linux-Versionen der betreffenden Programme oder artverwandte Linux-Programme gibt. Diese könnte man dann nach mehr oder weniger Aufwand zur Anpassung auch auf dem Pi laufen lassen.

    Ob du dir in 9 Wochen das nötige Wissen aneignen kannst wird dir so genau keiner beantworten können. Da du ja aber schon ein Informatik-Studium hinter dir hast, wirst du sicherlich schon einiges an Wissen mitbringen.
    Ich nehme mal an, dass sich die 9 Wochen auf die Zeitspanne zwischen Anmeldung und Abgabe der Thesis beziehen. Das ist nicht viel. Das weiß ich aus Erfahrung. Aber was hindert dich dran, dich vor Anmeldung (also jetzt) mit dem Thema Raspberry Pi und den ganzen Fragestellungen (Installation der Datenbanken, wie könnte ein solcher Performance-Test ausehen, dass er auch aussagekräftig ist etc.) auseinander zu setzen. So kannst du einiges an Zeit gewinnen.
    Und ich kenne ehrlich gesagt auch keinen Studenten, der wirklich erst bei Start der vorgegebenen Laufzeit angefangen hat, sich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen. Egal ob die jetzt Bachlor, Master oder Diplom studiert haben.


    PS: Wieso hast du dir eigentlich den Pi A geholt und nicht den Pi2?

    Könntest du nochmal beschreiben, was du genau gemacht hast? Also welches Image hast du wie auf die SD-Karte geschrieben, was für eine SD-Karte hast du verwendet, was war beim starten des Pi's alles an Hardware angeschlossen?
    Ohne die Infos führt das nur zu einem sinnlosen Rätselraten und Aussagen wie "Überprüf mal dies, teste mal das usw." was am Ende wahrscheinlich trotzdem zu keiner Lösung führt.

    Hast du mal eine andere SD-Karte probiert?
    Ich hatte letztes Wochenende ein ähnliches Problem mit meinem Pi B und dem Image vom 24.12.2014, welches ich neu draufgespielt hatte. Die Sicherung der SD-Karte (16GB) vorher dauerte ca. 2..3h, weswegen ich dann hier von einer defekten Karte ausgegangen bin. Nach dem ich eine andere SD-Karte genommen hatte, zeigten sich bisher keine Probleme.

    Bei deinem ersten Link musst du aufpassen. In dem Set ist nur ein 26-Pin GPIO Extention Board enthalten. Der Pi B+ und auch der PI 2 haben eine 40-Pin GPIO Leiste. Das passt also nicht bzw. nur nach einiger Anpassungsarbeit.
    Solch ein Set sollte es aber auch mit entsprecendem 40-Pin Extention Board geben. Einfach mal suchen :)

    Du könntest dein "raspivid..." über ein Bash-Script ausführen lassen, welches du über die rc.local beim booten automatisch starten lässt.



    Bash-Script erstellen (z.B. ip-cam)

    Code
    1. sudo nano ip-cam.sh


    Und diesen Code einfügen

    Shell-Script
    1. #!/bin/bash
    2. raspivid -o - -t 0 -h 1280 -w 720 -fps 25 |cvlc -vvv stream:///dev/stdin --sout '#rtp{sdp=rtsp://:8554/}' :demux=h264


    Bas Script ausführbar machen:

    Code
    1. sudo chmod +x ip-cam.sh


    Anschließend in der rc.local auf das Script verweisen, dass beim booten gestartet wird:

    Code
    1. sudo nano /etc/rc.local


    und vor

    Code
    1. exit 0


    Code
    1. /home/pi/ip-cam.sh & #Start IP-Cam


    einfügen. Vorausgesetzt, dass ip-cam.sh auch unter /home/pi liegt. Wenn nicht hier den korrekten Pfad angeben.

    Mit dem Programm "udev" kannst du Regeln für jedes Gerät festlegen, unterwelchen Namen es eingebuden wird.
    Suche einfach mal nach "udev webcam". Dann wirst du einiges an Hinweisen und Anleitungen finden. Das Problem hatten vor dir schon andere. :)

    So, Bestellung ist raus. Vielen Dank nochmal, dass es eine zweite Sammelbestellung gibt. :)
    Ich will nicht hetzen und habs auch nicht so eilig, die Teile zu bekommen, aber könnt ihr ungefähr sagen, wann wir mit der Bestellung rechnen können?