Posts by arbofaktur.de

    Quote from Daaaaniel pid=4952 dateline=1359738973


    Ich bin im Moment auch auf der Suche nach einem Gehäuse für meinen Raspberry
    und dieses Gehäuse gefällt mir mit Abstand am besten.


    schön, dass dir unser Holzgehäuse gefällt!



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    Leider schreckt mich der hohe Preis noch etwas ab, da würde ich ja für das
    Gehäuse mehr zahlen als mein Raspberry gekostet hat.


    Leider ist die Fräsung aus Vollholz und der anschließend notwendige Feinschliff wesentlich zeitaufwändiger als die ca.130 Sekunden menschlicher Zuwendung, die jedes Raspberry-Pi-Board durchschnittlich während der Produktion erhält.
    Außerdem kämen wir bei einem derart niedrigen Preis erst recht nicht mit der Produktion hinterher :)

    Quote from PowLee pid=4761 dateline=1359445294

    Habe [font="Arial, serif, sans-serif, cursive"]100 MBit/s Downloadspeed. Das Raspberry ist per Ethernetkabel an die Fritzbox angeschlossen (diese wiederum mit dem Internet verbunden).
    [/font]


    Du könntest der Einfachheit halber mal prüfen, wie schnell denn der Download beispielsweise via http wäre.
    Versuch es vielleicht mit der folgenden Zeile:

    Code
    wget -O /dev/null http://example.org/datei.foo


    (die URL musst du natürlich anpassen)



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    [font="Arial, serif, sans-serif, cursive"]Pyload schreibt auf eine externe Festplatte (mit eigener Stromversorgung) welche am USB hängt und ein NTFS Dateisystem hat.[/font]


    Hier könntest du auch einfach mal testen, wie schnell du direkt (ohne Netzwerkverkehr) auf die Partition schreiben kannst:

    Code
    dd if=/dev/zero of=DATEINAME_AUF_NTFS_PARTITION bs=1M count=100


    Damit schreibst du 100 MByte Nullen in eine Datei auf der NTFS-Partition (den Dateipfad musst du natürlich anpassen).
    Anschließend sagt dir das Programm (dd) an, wie schnell es geschrieben hat.


    Falls du zu beiden Programme (wget / dd) Fragen haben solltest, dann hilft dir jeweils deren manpage:

    Code
    man wget
    man dd


    (mit "q" beendest du die Anzeige des Handbuchs)



    Allgemein ist es bei solchen Fragen wohl ein guter Ansatz, die teilbaren Schritte einzeln zu messen. Dabei erkennst du dann schnell, wo der Flaschenhals ist.

    Quote from thosch pid="4668" dateline="1359240023"


    Klar ist der Bullshit. Aber er erfüllt erstmal seinen Zweck.


    Effizientere Lösungen gibt es natürlich immer - aber wenn dein Code-Vorschlag dein spezifisches Problem löst, dann würde ich mich von der Existenz möglicher Alternativen nicht beirren lassen. Wenn es dir allerdings um den Lerneffekt geht, dann ist das natürlich etwas anderes.



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    Wie ich schon weiter oben sagte, kannst du es ja mal mit inotify bzw. für Python pyinotify ausprobieren.
    http://pyinotify.sourceforge.net/


    Spontan wäre ich mir nicht sicher, dass das GPIO-Kernelmodul die entsprechenden Ereignisse auslöst, auf denen inotify basiert. In der inotify-FAQ steht dazu allgemein folgendes:


    Quote

    Some filesystems (e.g. procfs or some network filesystems) don't emit events in some cases.


    Wie auch immer: viel Spaß beim Experimentieren!

    Quote from hollywoodmen pid="4635" dateline="1359194568"


    jetzt meine frage: hat irgendeiner eine VPN Client lösung am laufen unter Raspbmc oder openelec?


    Das VPN-Setup ist nicht von der Art deines Geräts (Raspberry) abhängig. Es ist also vielleicht sinnvoller, das Stichwort "raspberry" wegzulassen und stattdessen nach Anleitungen für deine Distribution zu suchen (also Debian).



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    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Also hier gibt es ein kleines Tutorial für pptp vpn Verbindungen[/font]


    Ich bin bisher kaum pptp-VPNs begegnet - wahrscheinlich sind sie eher in der Windows-Welt gebräuchlich.


    Versuch es vielleicht stattdessen einfach mit der wohl üblichsten Variante: OpenVPN. Die Verwendung von X.509-Zertifikaten macht den Einstieg recht kompliziert - daher solltest du für den einfachen Start vielleicht nur ein geteiltes Geheimnis verwenden.


    Es ist hierbei nicht unüblich, den VPN-Server auf dem Ausgangsrouter des eignen Netzwerks einzurichten. Damit ersparst du dir nebenbei auch die Portweiterleitung. Du musst das Problem also nicht unbedingt in Zusammenhang mit deinem Raspberry denken.


    Wenn du gern ein wenig experimentierst, dann ist vielleicht auch das mesh-orientierte tinc-VPN für dich geeignet. Zufällig habe ich gerade vorgestern einen einleitenden Artikel dazu geschrieben. Ende nächster Woche folgt der zweite Teil mit einer detaillierten Schritt-für-Schritt-Beschreibung der Einrichtung. Du wirst im Netz aber problemlos auch andere Tutorials zu tinc finden.

    Quote from traumspiel pid="4350" dateline="1358687033"


    ich bin nach dieser anleitung vorgegangen jedoch bekomme ich beim anmelden mit putty die fehlermeldung "server sent: puplickey".


    Korrekterweise misstraut der ssh-Server natürlich deinem Client und gibt ihm somit keine detaillierten Fehlerinformationen.
    Somit musst du dich auf dem Server anmelden (auf welchem Weg auch immer) und dort in den Log-Dateien nachschauen. In diesem Fall wirst du die interessanten Informationen in der Datei /var/log/auth.log finden.

    Quote from Ghostrider1911 pid="4559" dateline="1359062876"


    ... und dann, (weil ich es nicht recht hinbekommen hab, bzw. nicht wirklich brauche) transmission wieder ordentlich deinstalliert (apt-get remove).


    Nur das start skript war ja noch vorhanden, und andere befehl etc. die darauf zugreifen anscheinend auch.


    Der Debian-Paket-Manager kennt neben "installiert" und "nicht installiert" noch ein paar andere Zustände. Die Details findest du unter "man dpkg-query".
    Wenn du "apt-get remove ..." ausführst, dann werden die meisten Dateien des Pakets, nicht jedoch die Konfigurationsdateien und die Zustandsdaten (z.B. Datenbanken, Log-Dateien, ...) entfernt. Falls du das Paket anschließend wieder installieren solltest, dann haben somit deine Konfigurationsänderungen die Deinstallation netterweise überlebt.


    Mit "apt-get purge ..." kannst du das Paket in jedem Fall vollständig entfernen, falls dich die Überbleibsel stören sollten.


    Die Anwesenheit der Konfigurationsdateien und der Startskripte (/etc/init.d/?) dürfte jedoch laut Debian-Policy niemals ein Problem sein, da jedes korrekte Startskript zu Beginn prüft, ob das Paket noch vollständig installiert ist. Andernfalls beendet sich das Startskript stillschweigend.


    Dies kannst du beispielsweise sehr schön zu Beginn des Startskripts des ssh-Servers (/etc/init.d/ssh) in Zeile 16 sehen:

    Code
    test -x /usr/sbin/sshd || exit 0


    Wenn die Programmdatei (/usr/sbin/sshd) nicht existiert, dann beendet das Skript sofort seine Arbeit.


    Wie auch immer: falls du ein Fehlverhalten des transmission-Skripts bemerkt haben solltest, dann beschreib doch bitte genauer, was du tust, was du wahrnimmst und was du stattdessen erwartet hast. Bisher habe ich diese Details bei dir nicht genau verstanden.
    Falls das transmission-Startskript sich tatsächlich falsch verhalten sollte, dann wäre es gut, den Fehler im Bug-Tracker von Debian zu berichten, damit du auch anderen Nutzern hilfst, die über dasselbe Problem stolpern.

    Quote from Lunex pid="3131" dateline="1356075129"

    Wie funktioniert das mit dem Interrupt?
    Kann ich da eine Art Event erstellen, dass dann bashcode ausführt?


    Wenn du das Problem auf der bash-Ebene lösen möchtest, dann wirst du wohl um die regelmäßige Abfrage des aktuellen Tasten-Status nicht herumkommen. Zumindest konnte ich in "man bash" kein passendes Auftreten des Worts "interrupt" finden.


    Schreib also einfach eine Wiederholschleife, die bei jedem Durchlauf den Zustand der Taste prüft und bei Bedarf das wake-on-lan-Paket verschickt. Vergiss zwischendurch aber nicht den regelmäßigen Aufruf von "sleep", damit dein Rechner sich zwischendurch auch noch andere Dinge kümmern kann.


    In derselben Schleife kannst du natürlich auch gleich ein einzelnes Ping senden. Ohne weitere Parameter läuft "ping" endlos - aber du wirst unter "man ping" beim Parameter "-c" die Lösung des Problems finden.
    Falls dir anschließend zuviele Ausgaben über den Bildschirm laufen, dann wird dir "man bash" in der Rubrik "Redirection" weiterhelfen.


    Den Erfolg des einzelnen Pings kannst du in der Bash entweder über eine "if"-Verzweigung oder über die "&&"-Verknüpfung (kürzer und schöner) prüfen. Die LED-Ansteuerung über das proc-Interface wird im Tutorial von Tedbot beschrieben.


    PS: Falls du gerade keine Lust haben solltest, das komplette bash-Manual zu lesen (Lebenszeit ist kostbar :)), dann versuch es vielleicht mal mit dem Bash-Guide (tldp) - dort findest du in aller Kürze alle wesentliche Elemente der Shell-Programmierung.

    Ich nehme an, dass du den Aufruf von "time.sleep(1)" eigentlich innerhalb der Schleife (und nicht hinterher) aufrufen wolltest, oder? Dafür musst du es auf dieselbe Einrückungstiefe bringen, wie die GPIO-Abfrage.


    Derzeit wird deine Schleife ohne Unterlass wiederholt und verbraucht somit soviele CPU-Takte, wie der Prozess sich vom Betriebssystem holen kann. Der "sleep"-Aufruf dagegen übergibt die Kontrolle für die angegebene Zeit zur freien Verteilung an den Kernel zurück.

    Quote from prace07 pid="4566" dateline="1359066496"

    Stell mir das sehr schwierig vor fänd es aber sehr cool.


    Ich persönlich würde beim Einstieg in eine neue Sprache erstmal mit einfacheren Problemen anfangen. Wenn du dich gleich zu Beginn an etwas so komplexes wie Netzwerk-Kommunikation zur Email-Verarbeitung wagst, dann wirst du kaum zwischen Python-Problemen und Email-Problemen unterscheiden können und hinterher einfach nur frustriert sein.


    Such dir für den Einstieg vielleicht einfach eine gute Spracheinführung aus und lass dich von den Beispielen des Autors inspirieren. Bei Python wäre beispielsweise Dive Into Python ein guter Start für Leute, die bereits andere Programmiersprachen verwendet haben.


    Viel Spaß beim Experimentieren!

    Um die Liste weiter fortzusetzen:


    Bei den ersten beiden wird wohl Einfuhrumsatzsteuer fällig und leider sind die Versandkosten in beiden Fällen eher hoch. Sammelbestellungen - beispielsweise über deinen lokalelen Hackspace - sind hier sicherlich hilfreich.
    Leider beinhalten die beide Boards die Mali-GPU, deren effiziente Nutzung derzeit nur experimentell untersützt wird.


    Die technischen Daten (Schematics + Layout) der Olimex-Boards sind großartigerweise unter einer freien Lizenz veröffentlicht (Creative Commons Share-Alike). Dies kann (soweit ich weiß) derzeit kein anderer bekannter Board-Hersteller bieten. Auch die Raspberry-Foundation verspricht leider weiterhin nur

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    We will also release a board schematic later on.



    Beim Seagate GoFlex Home ist erfreulich, dass bereits ein Schacht für eine 3,5"-SATA-Festplatte vorhanden ist. Im Gegensatz dazu ist das GoFlex Net Media Sharing weniger empfehlenswert, da damit nur spezifische SATA-inkompatible Seagate-Festplatten verwendbar sind.


    Ich fräse hauptsächlich CFK und Aluminium. Holz ist ab und zu auch dabei! Ich fräse auf Industriefräsen, allerdings auch nur mit 3 Achsen! ;-)

    Aber die Maschine wird wohl doch ein klein wenig anders aussehen :D

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    Eine kleine handliche Fräse für die Werkstatt ist nicht schlecht. Was müsste man da als Budget einplanen? Würde mich freuen, wenn ich mal ein Video sehen könnte wie ihr die Gehäuse fräst.

    In der privaten Werkstatt kommt es ja nicht auf die Geschwindigkeit an, das spart schon einmal viel Geld. Der zweite Faktor ist das zu bearbeitende Material: Eine Maschine, die weiche Sachen wie Holz und Kunststoffe zerspant bekommt man inkl. Steuerung, Spindel und einem Startsatz Fräsern für geschätze 2000-2500 Euro. Nach oben raus sind wie immer keine Grenzen gesetzt...
    Wenn du dich eher für Metalle interessierst: Auch da gibt es ganz spannende Projekte. Beispielsweise bauen viele die Optimum-Reihen BF20 und aufwärts - eigentlich konventionelle Fräsmaschinen - oft selbstständig auf CNC um. Da du ja beruflich Zugang zu entsprechender Technik hast wäre das vielleicht ein kleiner Zeitvertreib für die nächsten Jahre :D
    Zum Video: Steht jetzt auf der Liste, aber zeitlich versprechen kann ich leider nichts. Eigentlich wollte ich bei der Antwort auf deinen Post warten, bis es ein Video gibt, aber wie das immer so ist mit solchen Sachen, erstmal alle Bestellungen abarbeiten, und dann ist schon Feierabend... Wir haben aber einfach eine unspektakuläre Maschine in Portalbauweise.
    Mittlerweile haben wir auch unser Gehäuse komplett aus Kirsche fertig. Hier noch einmal eine Nahaufnahme der Unterseite, zur Abnahme ;):


    Ist es nicht möglich hier Langlöcher zu fräsen?

    Hah, der Blick eines Fachmanns :D
    Du hast völlig Recht, das sind auch bei den aktuellen Gehäusen auch Langlöcher. Die Fotos wurden mit einem der finalen Prototypen gemacht, da fehlte noch die Detailarbeit an den Werkzeugpfaden. In den nächsten Tagen kommen Fotos eines Modells komplett aus Kirsche, da siehst du dann die aktuellen Langloch-Schlitze.



    Nebenbei: Wenn Du inhaltlich in CNC-Dingen drinsteckst, dann interessiert es dich vielleicht, dass wir das komplette Gehäuse mit Open-Source-Software hinbekommen haben. Das Design wurde in openSCAD erstellt, gefräst wird mit linuxcnc. Eine gute CAM-Lösung gab es noch nicht, darum hat einer von uns vor ca. 2 Jahren das pyCAM-Projekt übernommen und alltags-nutzbar gemacht. Damit werden aktuell die Werkzeugpfade erstellt. Mittlerweile ist pyCAM, als "kleines" Nebenprodukt von arbofaktur, die wohl am meisten verbreitete freie CAM-Lösung :)


    Hier habe ich noch eine aus Holz gefunden, ...


    naja - ohne diesem Anbieter zu nahe treten zu wollen: der Beschreibungstext ("handmade") wirkt ebenso unglaubwürdig wie die eingeblendeten Kundenmeinungen (z.B. aus den USA), da die Webseite gerade mal vor zehn Tagen (siehe whois-Informationen der Domain) angemeldet wurde.



    Aber dunkles Walnuss-Holz sieht natürlich immer sehr schick aus - auch wenn die dort verwendeten Schrauben das geschwungene Gehäuse reichlich deformieren ...


    Edles Gehäuse zu edlem Preis.

    :D Das ist bei solchen Kleinserien leider schwer zu ändern.

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    Ist es möglich eigenes Holz einzuschicken? Das würde es noch individueller machen. Was für Fräser werden verwendet?

    Eigenes Holz wäre natürlich toll, aber in der Praxis liegen da einige Tücken: Unsere Prototypen haben wir z.B. immer in Esche gefräst, das passte super, aber als wir es dann mit unserem Kirschholz probierten, stimmten plötzlich die Abmessungen an einigen Stellen um 1/10mm nicht mehr -> Jedes Holz verhält sich anders, und für so einen Eigen-Holz-Service hätten wir verschraubbare Gehäuseteile entwickeln müssen, da gibts das Passungsproblem nicht (Jetzt werden die beiden Seiten aber geklemmt).