Posts by MacNobi

    Ich bin ja hier im Forum wahrscheinlich mit 66 Jahren der Alterspräsident. Ich betone dass nur deshalb, weil mir die Argumentationen bezüglich Nachhaltigkeit, Umweltschutz usw. quasi in die Wiege gelegt wurden.

    Von daher ist es mir vollkommen schleierhaft, dass das (harte) Herunterfahren des RasPI hier einen solch hohen Stellenwert hat.
    Ich betreibe 2 RasPi A+ mit jeweils AMP2 (2x30W Verstärker). Im Ruhezustand, also ohne Musikwiedergabe, ziehen diese jeweils 2 Watt (nachgemessen).
    Das bedeutet: 2W x 24h x 365 Tage /1000 x 30 Cent/kWh = 5,25€/Jahr.

    Da musste schon fein rechnen, um die Investition einer entsprechenden Ein-/Ausschaltmimik zu begründen. Und über den Ressourcenverbrauch für die Herstellung der Ein-/Ausschalt-Elektronik reden wir hier noch nicht...

    ... mit anderen Worten: Lass' das Ding doch einfach eingeschaltet.

    Grüße
    MacNobi

    Es läuft stabil, ist komfortabel und spielt über einen Teac DAC.

    Die Teac DAC's (Modell?) sind ja über jeden Zweifel erhaben, insofern wähne ich Dich da auf der sicheren Seite :)

    Bei der Frage nach der künftigen Stromversorgung bin ich auf den Isolator Pi gestoßen, der den PI von der Digi+ Pro galvanisch trennen soll. Hat jemand Erfahrungen damit?

    Ich habe zwar keine Erfahrung mit diesem Board, stelle mir allerdings die Frage wofür es gut sein soll. Von der Quelle (Song) bis zum Ausgang des Hifiberry Digi+ Pro ist die Verarbeitung ja rein digital. Insofern und wenn die Spannungsversorgung stabil ist kann hier keine klangliche Beeinflussung stattfinden.

    Die Audioqualität hängt wesentlich, nach meiner Meinung ausschließlich, vom DAC ab. Und wenn Du da optisch (SPDIF) reingehst, ist das die beste galvanische Trennung zwischen Digital und Analog. Erst im letzteren Bereich kommt es massgeblich auf die Qualität der Stromversorgung an.

    Just my 2 cent...

    Eine Alternative könnte eine einfache Schaltung sein, die einen Schallpegel invertiert wiedergibt. Mit einem Operationsverstärker könnte das klappen.

    In dem verlinkten Video bleibt uns der Autor den Beweis ja leider schuldig... Was als NC bei Kopfhörer gut funktioniert, ist bei Mikrophon/Lautsprechern eine ganz andere Nummer; Stichwort akustische Rückkopplung (Pfeifen).

    Was ich mir am ehesten vorstellen könnte, wäre eine Regelschleife die die Membranbewegung (der Lautsprecher wird ja durch das Trompetensignal angeregt) auf Null (gegen-) regelt. So etwas würde früher bei MFB-Subwoofern eingesetzt.

    Bei den Trompetengrundtönen von ca. 150-1.200Hz sollte das noch induktiv funktionieren, heisst LS mit Doppelschwingspule bzw. 2. Schwingspule auf der Membran.

    Aber... egal ob analog oder digital, einfach wird das nicht. Stichwort PID-Regler.
    Aber ich hatte auch in Regelungstechnik nur ein "befriedigend" :saint:

    Ich habe etwas ähnliches für einen Bekannten für eine VICTRON Anlage mit einem Pi3 realisiert.

    Ich bekomme nur einen Zugang zu einer Steckdose, die hängt an der AC-Seite des Wechselrichters, also 230Volt. Und dann wieder ein Netzteil.

    Sehe ich das richtig: Solarpanel => Wechselrichter => Netzteil des RasPi, also ohne Pufferbatterie (Solarakku)?

    Das sollte sehr gut laufen, habe davon 2 Systeme mit dem Hifiberry Amp2 huckepack laufen. Der A+ kommt auch mit den grossen Audiodistris sehr gut klar. Die "nur" 512 MByte spielen bei diesen Anwendungen keine Rolle.


    Wenn Du allerdings doch mehr USB-Ports brauchst, würde ich den 3B+ nehmen, bevor ich da mit einem Hub arbeite, von wegen passendes Gehäuse und so.

    Sorry für die Irritation.

    => Allein das Ausprobieren macht schon Spaß!

    Freut mich dass du das so siehst. Letztlich sollte jeder sein setup finden.


    Die "Anlage" oben im Bild liegt bei uns irgendwo im Schrank. D.h. ausser den Lautsprechern ist da nix zu sehen. Meine Frau und ich haben durchaus verschiedene Musikrichtungen... weshalb auch eine gemeinsame Musiklibary bei uns eher kontraproduktiv ist.

    Apropos: Ein beliebtes Argument ist ja: "Ich stelle (meine) Musik allen im Netz zur Verfügung". Man sollte sich da allerdings fragen, ob die/der Tochter/Sohn das in irgendeiner Art interessiert... eher wohl nicht.


    Also machen wir das so: Wer zuerst nach Hause kommt, "schickt seine Musik" Richtung Lautsprecher. Egal ob Internetradio, Spotify oder auf dem Phone gespeicherte Songs. Auch hier ist zu bedenken, dass die Zeit der "Mediaplayer" eigentlich schon wieder vorbei ist. Angesichts von 256 GByte SD-Karten -für kleines Geld- auf dem Smarty, bringen die meisten ihre Musik dort locker unter. Unterwegs immer dabei und je nach Gelegenheit und Laune dann Richtung Lautsprecher.

    Grüße
    MacNobi

    Edit: Oopps, war gerade auf hifiberry site, BT wird wohl nicht mehr unterstützt.



    Ich weis jetzt nicht genau was Du mit 'setup' meinst.

    Ich HATTE das auf einem 3A+ getestet, wobei hifiberryos für Dich ja ohnehin nicht in Frage kommt. Läuft komplett headless, also kein Display verwendbar.


    (Die obere, schwarze Platine ist ein AMP2 (2x 30W Verstärker))





    mit Raspbian vom 27.06.2018 wurde Bluetooth 4.2 unterstützt - und zwar für alle Raspis.

    Das stimmt nicht so ganz. Mit dem 3B plus kam ein neuer WiFi/BT-Chip CYW43455 zum Einsatz. Erst dieser unterstützte BT 4.2 in vollem Umfang.
    Hast Du mal ein (log-) file, welches dokumentiert, das ein 3B (ohne Plus) 4.2 aktiviert hat, oder findet hier ein fallback zu 4.1 statt?


    Weiterhin hat der TE ja für diesen Einsatz keine Desktopversion zum koppeln der BT devices, sondern die Audio-Distri's müssen das schon selber hinbekommen.

    Ich dachte wegen "pi to pi streaming". Das wäre ja super, wenn man damit eine BT Box ansteuern kann.

    pi to pi ist eine andere Geschichte. Das normale BT streaming kannst Du bei moode einstellen, siehe screenshot.



    Ach so... Alben ansehen und auswählen mittels touch screen ist eine der leichteren Übungen für moode 8)

    Weißt Du, warum das mit dem 3B nicht gehen sollte, gehts dann mit 3b+ oder 4?

    Generell haben die Distri's Probleme mit BT-Audio beim RasPi 3B (ohne plus). Ab dem 3B plus wurde eine neuere Version (BT 4.2) eingeführt, die einiges vereinfacht.

    Bedeutet das bei moode, das es nicht im OS integriert ist und nachgerüstet werden muss?

    Was muss nachgerüstet werden? Moode beinhaltet ein komplettes Rasbian Buster, welches durch die Audioeigenschaften erweitert wird.

    Hifiberry mit den Visaton Boxen klingt bei mir sehr bescheide

    WELCHE Visaton Boxen? Der Miniamp hat 2x 3Watt. Mit 2 LS mit hohem Wirkungsgrad reisst Du damit die Bude ab.
    Mit "kleinen" Lautsprechern kannst Du damit keinen Wellensittich beeindrucken. Nur 'mal so die Extreme.


    Lautsprecher haben gewisse Frequenzbereiche. Das Mittelmaß ist, jetzt mal pauschal gesagt, ca. 20Hz - 20000Hz. Je weniger Hz, desto tiefere Töne können die liefern. Die Box (das Gehäuse) ringsherum bietet einen Resonanzkörper, der je nach Material, Füllung und Größe (Oberfläche) gut oder weniger gut abgestimmt mitschwingt. Wenn das nicht passt, dann fehlt auch die entsprechende Temperatur, also bei Bässen oder tieferen Mitteltönen die Wärme, die Du meinst.

    Ähhäm... können wir über das Mittelmaß nochmal reden? 8)

    Jau, das waren Zeiten!!

    Bei mir auch Sharp 1401, Sinclair ZX und dann der Sinclair QL mit 68008 plus 2 microdives und gutem Basic Interpreter.
    Klasse Hardware aber null Erfolg. C64 war da erfolgreicher für mich aber "zu spiessig".

    Überhaupt... wegen fehlender Hardwareanbindung, waren die meisten user froh, wenn sie mit Basic die Biorhytmuskurve ausplotten konnten.

    Trotzdem, war 'ne geile Zeit!

    Später dann die PSION Teile, mit dem 3er konnte man schon richtig arbeiten. Hatte ich bei US-Aufenthalten immer mit dabei, inclusive 19.200er modem


    MacNobi

    Machbar ist das mit der Teamviewer-Funktion 'Richtungswechsel'. Hierbei können die (in deinem Fall) Laptopbediener die Betrachtungsrichtung umkehren.

    Wäre ja ideal... allerdings hat das in der kostenlosen Variante nur bis Teamviewer 10(?) funktioniert, heute musst Du dafür eine Lizenz erwerben.

    ch benutze für einen digitalen Kalender den Pi Zero W an einem Monitor. Das klappt soweit auch prima, allerdings ist der Pi nach ca. 1-2 Tagen nicht mehr im Netz erreichbar.

    Welchen Kalender benutzt Du?

    Bei mir hier läuft ein RP zero seit 168 Tage (uptime) ohne hangup... (lief schon länger, aber ein Stromausfall hat ihn unterbrochen..)


    Auch andere RPs hier im Haus laufen monatelang ohne Disconnect...

    Hier auch.
    Zero W mit Radicale als Syncserver für 4 Kalender und 2 Telefonbücher auf 5 Rechnern. Der wird nur ab und zu mal beim staubwischen im Schrank entdeckt. Beste Ehefrau von allen: "Wofür war der noch mal?"

    3A+ mit moodeaudio als Musikplayer
    3B - plus als Schachserver

    Alle funktionieren ohne Unterbrechung. Aber vielleicht habe einfach nur Glück gehabt... oder die richtigen Netzteile.
    Grüsse
    MacNobi

    => Die gefundenen Softwarelösungen haben, soweit ich verstanden habe, ein eigenes Betriebssystem.


    Mit 1 Ausnahme: moodeaudio; hier ist ein komplettes Raspian Buster unterlegt.
    Neben der überragenden(!) Audioqualität , können also noch simultan weitere Anwendungen ausgeführt werden.


    Bei mir sind das die Synchronisierung von 4 Kalendern auf 5 Geräten und ein Schachserver, ohne dass der verwendete RasPi 3A+ hierbei ins Schwitzen geraten würde.

    Gruß MacNobi