Posts by SnowHead

    Also für Hyperion kann ich jetzt zwar nicht die Hand ins Feuer legen (das nutze ich nicht), aber Linux embedded und die bei mir auf den Raspis laufenden Anwendungen führen während des normalen Betriebes definitiv keine Schreibzugriffe auf die SD-Card aus. Daher kann das oben beschriebene Szenario nicht auftreten.

    Wer auf dem Raspi allerdings noch weitere Anwenungen zu laufen hat, die auf der Karte rumschreiben, muß dann natürlich sauber runterfahren oder die Karte readonly mounten.

    Ich kann nicht nachvollziehen, warum alle so einen Horror davor haben, den Raspi einfach vom Strom zu trennen. Das ist doch kein Windows-PC, der ständig zig Dateien halb geschrieben offen hält. Bei dem PC kommt es da beim Abschalten schon zu Dateisystem-Fehlern.

    Der Raspi jedoch hat ein embedded Linux, in welchem keine Files offengehalten werden. Daher macht ihm ein einfaches Ausschalten auch nichts aus. Ich habe meine komplette Audio-/Video-Technik (einschließlich zweier Raspis und eines Linux-Receivers) im Wohnzimmer an einer Funksteckdose hängen, welche ich abends einfach komplett ausschalte. Weder die Raspis noch der Receiver haben sich in den letzten Jahren darüber beschwert.


    Ob 30 oder 60 LED/m hängt wirklich von der Entfernung des Fernsehers von der Wand ab. Bei mehr als einem halben Meter macht es keinen Unterschied durch den großen Abstrahlwinkel der LED. Bei mir sind es nur 20cm, da waren dann doch schon 60 LED/m nötig.


    Das auch hier wieder angebrachte Vorurteil, daß WS281x "zu langsam" seien und schlechte Farben hätten konnte trotz Nachfrage wieder nicht begründet werden sondern es wurde wieder nur die Behauptung als Beweis angeführt. Ich habe mein Ambilight noch mit den älteren WS2811 gebaut, und ich behaupte mal, daß bei dem in meiner Signatur verlinkten Video weder von Trägheit noch von falschen Farben etwas zu sehen ist.

    So wie ich das gelesen habe, soll der Sensor bei der Erstinbetriebnahme 7 Tage am Stück am Strom bleiben und dabei mindestens 1 Stunde täglich an freier Luft mit 400ppm liegen. So lange hab ich ihn noch gar nicht und natürlich habe ich ihn auch nicht ununterbrochen im Betrieb.

    Ich habe auch festgestellt, daß ein hoher Meßwert (durch versehentliches Anschnaufen) sehr sehr langsam abklingt. Nehme ich ihn kurz vom Strom, beginnt er wieder mit dem niedrigen Umgebungswert.

    Ich habe noch den Luftdruck mit reingenommen um die Genauigkeit zu verbessern. Im Moment erst einmal als Festwert, der I2C-Drucksensor aus China ist noch unterwegs.

    Der Webserver läuft erst mal zum Monitoring. Ist noch nicht hübsch und es fehlt noch die Setup-Seite für die ganzen Einstellungen. Auch das Logging ist noch nicht implementiert.

    Danke für den Tipp. Der Sensor ist wirklich sehr interessant. Ich habe auch mal fix einen ersten Test mit den Basic-Readings gemacht. Die Kalibrierung der CO2-Werte dürfte etwas kompliziert werden. Im Moment scheint mir die Anzeige zu hoch.

    Die nächsten Stufen werden ein Webserver mit NTP-Client für eine RTC und die Nutzung des im Display verbauten SD-Card-Slots für das Datenlogging werden.

    Parallel werde ich mal die Konstruktion und den Druck eines passenden Gehäuses mit Akku angehen, vegleichbar mit meiner Thermo-Cam (nur kleiner).

    Sobald ich etwas mehr Funktionen eingebaut und die Quellen strukturiert und kommentiert habe, werde ich sie auch auf github hochstellen. Da wäre dann eine gemeinsame Arbeit möglich.


    Ich habe eine FlashForge Dreamer mit diversen Modifikationen (captonbeschichtetes Borosilikatglas-Druckbett, zusätzliche Gehäuselüfter, externe Filamenthalter).

    Damit drucke ich fertige Modelle aber auch viele eigene Designs: https://www.thingiverse.com/xSnowHeadx/about

    Mit dem bin ich sehr zufrieden was Stabilität, Genauigkeit und Handhabung angeht. Zum Slicen nutze ich allerdings Simplify3D. Die beigelegte Software FlashPrint ist nicht so der Bringer wenn das Modell mal etwas komplexer wird.

    zu 1.: Parallelschalten mehrere Adern macht keinen Sinn, da hier kein hoher Strom fließt und somit kein Spannungsabfall auftritt. Für die hier auftretenden Ströme reicht eine Ader je Signal voll aus. Was Sinn macht wäre, jeweils Clock und Masse sowie Data und Masse zu paaren. Durch das Verdrillen mit Masse wird die Störeinstrahlung verringert.


    zu 2.: Wenn mit Potentialunterschieden zwischen den zwei Enden zu rechnen ist (z.B. wenn jeder Partner aus einer anderen Phase des Hausnetzes versorgt wird), sollte der Schirm auf beiden Enden aufgelegt werden, damit die Potentialausgleichsströme durch diesen fließen und nicht durch die Signalleitungen. Ohne Potentialunterschied genügt es, den Schirm nur einseitig aufzulegen. Es tritt kein Antenneneffekt auf.

    Wenn Du uns nicht wenigstens sagst, welches System Du überhaupt hast (LED-Typen, Ansteuerung) und wie Du alles verkabelt hast, sehe ich ehrlich gesagt Null Chancen, Dir irgendwie weiterhelfen zu können.

    Um den Streifen mit Löten kaputtzukriegen muß man sich schon ziemlich anstrengen oder einen zu heißen Lötkolben verwenden.
    Bei einem Tatterich hilft eine dritte Hand. Ich verwende die auch ziemlich oft. ;)
    Klicke mal auf den "Firmware"-Link in meiner Signatur. Unter "Hardware-Setup" sind dort weiter unten alle verwendeten Komponenten verlinkt.
    Dieses System unterstützt allerdings nicht die hier oft diskutierte Bildwiederholrate von 24Hz und auch keine 4k.
    Mein Fernseher steht 25cm von der Wand weg.

    Zwar kann man Kabel mit Schneidklemm-Verbindern verbinden, aber wenn Du keine fertige Lösung kaufen willst, kommst Du um das Löten nicht herum. Denn irgendwann wirst Du Kabel an die LED-Stripes oder Steckverbinder drankriegen müssen und das geht nur mit Löten.
    Ich verstehe Deine Abneigung gegen das Löten nicht ganz. Ein billiges Startset gibt es bei Reichelt schon für 10€.