Beiträge von mark-aus-51

    ...mal ganz nebenbei:


    Der DHT22 ist bei der Ermittlung der Luftfeutigkeit ziemlich ungenau (mindestens 10 bis 20% Abweichung lt. eigener Erfahrung - Andere sprechen sogar von 50%).


    Von daher würde ich zu einem BME680 (Temperatur, rel. Luftfeuchte, Luftdruck, Luftgüte) oder zumindest einem BME280 (Temperatur, rel. Luftfeuchte, Luftdruck) raten.


    Gruß

    Mark

    Mpd gibt es vielleicht auch noch weitere Oberflächen für außer Volumio.

    Vielleicht gibt es auch was für VLC.?

    ...selbstverständlich ist der Music Player Daemon auch ein zentraler Bestandteil von Volumio.


    NewTron benutze ich auch sehr gerne aber eben nur zum Radio hören und auf einem anderen Raspi.


    Meine Musiksammlung, zurzeit bestehend aus 4002 Alben und 39461 Titeln überwiegend in 24bit-96bzw. 192kHz muss aber irgendwie artgerecht verwaltet und abgespielt werden. Hierzu verwende ich jetzt seit 2 Jahren einen Raspberry Pi 3 mit einem JustBoom DAC, der die Sammlung von meinem Server in meine Hifi-Anlage einspeist. Mit Volumio funktioniert das bestens.


    Rune Audio scheidet für mich aus. Max2Play ist mir zu kommerziell und Moodeaudio 4.4 habe ich noch nicht getestet.


    Grüße

    Mark

    Anmerkung als Messtechniker: Solange Du Deine Sensoren nicht kalibrieren kannst, kannst Du die Werte eh in die Tonne drücken (...)


    Aus dem Streulich auf wirkliche Feinstaubkonzentration zu schließen ist wahrlich Spökenkiekerei. Du kannst da locker 200, 300% danebenliegen und würdest es nicht merken. (...)

    ...ganz so wild ist es nicht .:denker:


    Ich habe nicht weit von meinem Messfühler eine amtliche Messtation stehen (EU-Kennung DENW211; Kürzel VKCL). Die Werte liegen so weit nicht auseinander und sind durchaus vergleichbar.


    Dies wird durch eine Kombination des Lowcost-Feinstaubsensors mit einen Feuchtigkeitssensor erreicht. Hierdurch entsteht es eine kostengünstige Kompensationsmöglichkeit für das Feuchte-bedingte Partikelwachstum bei einem Laser-Streulichtsensor, wie dem von uns verwendeten SDS011,

    um so nach der Messdatenerfassung von Feinstaubkonzentration und Feuchte an den gemessenen Feinstaubwerten eine Feuchtekorrektur vornehmen zu können, die den Einfluss des Partikelwachstums bei zunehmender Feuchte rechnerisch kompensiert.

    In etlichen Fachpublikationen wurde bereits das Größenwachstum von Partikeln umfassend untersucht und Algorithmen zur Korrektur vorgeschlagen und erprobt. Diese Forschung wurde vorwiegend mit professionellem Equipment betrieben. Es besteht aber kein Grund warum diese Erkenntnisse nicht auch bei low-cost Sensoren obiger Bauart einsetzbar sind (vgl. u.a. Schwarmbasierte Auswertung der OK Lab Feinstaubsensoren im Stuttgarter Stadtgebiet hinsichtlich eines Feinstaub-Luftgütefaktors Bernd Laquai, 11.3.2017)


    Natürlich können die korrigierten Werte eines SDS011 nur als Orientierung dienen und sind keinesfalls gerichtsverwertbar (...ist so ähnlich, wie bei der Atemalkoholkontrolle durch die Polizei; amtlich wird es hier erst durch die Bestimmung des Blutalkoholwertes(:) Eine 30€-Eigenbaustation kann selbstredend nicht eine amtlich eignungsgeprüfte kontinuierlich arbeitende Emissionsmesseinrichtung für etliche tausend € ersetzen. Die von uns erhobenen Werte dienen nur zur Ergänzung des bestehenden Datenbestandes.


    Abschließend noch ein ganz aktueller Link zum Thema "Feinstaubbelastung an Silvester":

    http://spon.de/afolp


    Grüße

    Mark

    Scharlih  


    Du hast natürlich recht; die Partikelgröße steigt mit der Luftfeuchtigkeit. Genau hier liegt dann auch das (Mess)Problem:

    Leider verfälschen diese größeren Partikel jedoch die Messergebnisse. Die Tatsache, dass Feinstaub-Partikel oft hygroskopische Substanzen enthalten ist der Grund, dass sie bereits ab einer relativen Luftfeuchte von etwa 70% gasförmiges Wasser binden und damit in ihrer Größe deutlich anwachsen. Da vor allem bei feinstaubträchtigen Wetterlagen in den kalten Monaten des Jahres gleichzeitig auch hohe Luftfeuchten zu erwarten sind, ergeben Messverfahren, bei denen die Messluft nicht speziell getrocknet wird, oft deutlich höhere Messwerte als die amtlichen gravimetrischen Messverfahren. Dies gilt insbesondere für Low-Cost Feinstaub-Sensoren (Interessante Details dazu hier)


    Ein hiervon unabhängiger weiterer interessanter (und riskanter) Aspekt liegt darin, dass bei hoher Luftfeuchte proteinhaltige Partikel von einer glasartigen in eine gelartige Konsistenz wechseln und daher chemisch rasch verändert werden. Die chemischen Veränderungen fördern das Potential der Teilchen, Allergien auszulösen. Darüber hinaus fördern gelartige Aerosole die Bildung flüssiger Wolkentröpfchen. Dadurch ändert sich nicht nur die molekular Struktur, sondern auch die biologische Funktion (Nachzulesen bei der Max-Planck-Gesellschaft)


    Gruß

    Mark

    Wie macht ihr eigentlich die Kalibrierung? Vertraut ihr dem vom Hersteller hinterlegten Werten, oder gleicht ihr den Sensor mit einer "offiziellen" Messstelle ab?

    ...hierin liegt aus meiner Sicht der Vorteil bei dem auch von mir verwendeten Code von "Luftdaten-Info". Dort wird ständig an der Kalibrierung und Verbesserung der Messgenauigkeit des SDS011-Sensors geschraubt und die Firmware updatet sich automatisch: https://luftdaten.info/evaluation/


    Man darf aber auch nicht unerwähnt lassen, dass trotz allem die Werte keinen Anspruch auf exakte Genauigkeit erheben. Der eingesetzte Sensor misst PM2,5. Der PM10-Wert wird abgeschätzt und kann daher ungenauer sein. Einzelne Stationen können unplausible Werte liefern. Bei hoher Luftfeuchte, insbesondere Nebel, können die Werte deutlich höher sein, da die offiziellen Stationen den getrockneten Feinstaub messen. Durch Feuchte kondensierte Feinstaubpartikel können jedoch vor allem bei Smoglagen die negative Gesundheitswirkung von Feinstaub verstärken.


    Gruß

    Mark

    Die Optik ist ja erst mal zweitrangig; Runeaudio basiert auf ArchLinux und Volumio basiert auf Debian. Ich persönlich komme mit dem Debian-Unterbau besser zurecht. Für Volumio spricht weiterhin, dass die Software besser gepflegt wird und die Community ganz nett ist.


    Letztendlich kommt es auch auf die verwendete Hardware an.:

    RuneAudio unterstützt Raspberry Pi, BeagleBone Black, Cubox-i, Udoo, Cubietruck und Odroid C1 (+)

    Volumio unterstützt ebenfalls Raspberry Pi, x86/64, Odroid C1, Odroid C2 und das ASUS Thinkerboard


    Gruß

    Mark

    Hallo,


    der Ofen im Wohnzimmer zusätzlich zur Zentralheizung ist in den letzten Jahren leider wieder stark in Mode gekommen und tragen in "wohlhabenderen" Gegenden zur Feinstaubbelastung bei.


    Es wäre allerdings vermessen zu glauben, das Problem allein mit Dieselfahrverboten in den Griff zu bekommen. Hierzu bedarf es eines Maßnahmenpaketes, welches deutlichere Einschnitte für alle bedeuten würde. Insbesondere die Industrie müsste viel stärker zur Verantwortung gezogen werden. Zudem müssten alternative Energiequellen noch mehr viel mehr genutzt und Elektromobilität ausschließlich aus diesen Quellen massiv forciert werden.


    Es stimmt, dass es im letzten Jahrtausend subjektiv viel gewaltigere Umweltverschmutzungen gab. Allerdings machen sich die Folgen davon bis heute bemerkbar. So etwas wie Umweltbewusstsein war in den 60er und 70er Jahren noch ein Fremdwort. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es in meiner Kindheit eine verbreitete Unsitte war, den Ölwechsel am Auto über dem Straßengully durchzuführen...hat damals niemanden interessiert. Heute kämst Du dafür in den Knast.


    Gruß

    Mark

    ...anscheinend kann er doch mehr, wie unschwer zu erkennen ist💥


    ..wusste ich allerdings bis heute auch nicht, da ich letztes Jahr um diese Zeit noch keinen Feinstaubsensor hatte.


    Mein bislang höchster regulär gemessener Wert lag bei 36/2.5 und 78/10. Allerdings reiße ich auch im Regelbetrieb mindestens 5 bis 6 Mal im Monat die zulässigen Grenzwerte. Meine Straße ist aufgrund seiner extremen Feinstaubbelastung bekannt und deswegen öfters Thema in den Regionalmedien. Aber wir haben ja demnächst das Dieselfahrverbot. Zum Glück fahre ich einen 6- Zylinder Benziner 😁

    Ich habe mit dem günstigen Behringer UCA222 ganz gute Erfahrungen gemacht, habe bis jetzt allerdings nur dessen optischen Digitalausgang verwendet.

    ...die Behringer UCVA222 habe ich auch. Sie hat jedoch den (für mich riesengroßen) Nachteil, dass sie bei allem über 16-bit und 48-kHz aussteigt. Das betrifft mehr als die Hälfte meiner Musiksammlung.


    Deshalb habe ich seit 2 Jahren einen Pi 3 mit einem JustBoom-DAC, der ausschließlich dazu dient, meine Musiksammlung, die auf meinem Server liegt, in die HiFi-Anlage einzuspeisen.


    Grüße

    Mark

    Hallo,


    ich habe auch einen BME280 im Einsatz. Allerdings mit einem NodeMCU V3.2 Arduino ESP8266 im Wlan-Netzwerk. Der Sensor steht auf der Terrasse zur Überwachung der Temperatur unserer mediterranen Kübelpflanzen im Winterschutzzelt und steuert dort die Pflanzenheizung


    Der BME280 liefert jedoch die annähernd gleichen Werte, wie der 4m entfernte Außensensor meiner Netatmo- Wetterstation, wenn das Winterschutzzelt ungeheizt ist.


    Entweder haben die BME280-Sensoren eine große Streuung in der Genauigkeit oder es besteht ein Fehler in der I2C- Adressierung [(#define BME280_ADDRESS (0x77) for #define BME280_ADDRESS (0x76) in the library's Adafruit_BME280.h].


    Grüße

    Mark