Posts by luetzel

    Vor kernel version 3.18 konnte man auch schon jeden GPIO Pin für 1-wire verwenden. GPIO#4 war nur der voreingestellte Pin. Einen anderen Pin konnte man in der /boot/cmdline.txt einstellen, und zwar so:


    Code
    bcm2708.w1_gpio_pin=#GPIO


    Dieses Feature war nur schlecht dokumentiert - im Forum der Raspberry Pi Foundation bin ich einst fündig geworden, dass man den Pin auch umstellen kann :thumbs1:.

    Hast Du Dir mal den gesamten Thread durchgelesen. Da werden ja neben "apt-get purge" und Neuinstallation noch mehrere Maßnahmen vorgeschlagen, die helfen könnten. (Speicherkarte voll, logfiles löschen etc.).


    Hast Du Dir mal angesehen was in der /var/log/mysql/error.log oder im syslog steht, wenn Du mysql startest?


    Die Zeile

    Code
    /var/lib/dpkg/info/mysql-server-5.5.postinst: Zeile 25: 23125 Speicherzugriffsfehler mysql --no-defaults -u root -h localhost < /dev/null > /dev/null 2>&1


    deutet zumindest auf Probleme mit dem Speicher hin - eventuell ist da nicht genug frei. In diesem Fall würde ich mal versuchen die /etc/my.cnf durch die Beispielkonfiguration für Systeme mit wenig Speicher zu ersetzen. Die findet findet man in /usr/share/doc/mysql-server-5.5/examples/my-small.cnf --- die ist auf einem Raspi ohnehin zu empfehlen.


    Code
    # Example MySQL config file for small systems.
    #
    # This is for a system with little memory (<= 64M) where MySQL is only used
    # from time to time and it's important that the mysqld daemon
    # doesn't use much resources.

    Ja stimmt. Ich habe einen BananaPi - die Performance stimmt zwar, aber der Kernel-Support ist "schnarchlangsam". Ich kämpfe immer noch mit zahlreichen Bugs. Kaufargument bleibt jedoch der SATA-Anschluss, verstehe nicht warum man beim Pi2 darauf verzichtet hat.

    Tach'schen,


    zum Ausschalten meiner Anlage in den Standby Modus habe ich einfach eine IR-Sende-Diode an den Pi angeschlossen. Man muss dafür zwar erst die IR-Codes der Fernbedienung kennen (lirc, irsend/irrecord), aber das ist schnell erledigt. Die Diode kann man mit wenig Aufwand an den Raspi anschließen und es ragt dann auch nur ein zusätzliches zweiadriges Kabel aus dem Raspi. Die Diode habe ich mit Tesafilm an geeigneter Stelle im Hifi-iRegal festgeklebt. Statt nur "Auschalten" kann man auf diese Weise auf Tuner AUX und DVD/CD umschalten sowie die Lautstärke regeln.

    Tach'schen,


    mein Netzwerk hängt auch an einem Kabelmodem (Telecolumbus), weil die Telekomiker an meiner Adresse nur Kupferkabel (lahmes DSL6000) anbieten.


    Ich hatte anfangs auch Probleme mit IPV6 und NAT, konnte die aber mittlerweile lösen mithilfe von Freetz und FreeDNSafraid.org.


    Dort kann man eine DYN-DNS Domain für IPV4 und IPV6 erhalten. Wenn man z.B ein Blog auf seinem Raspi betreibt, kann man den Admin höflich bitten die Domain für Spiders freizuschalten, das ging innerhalb weniger Stunden. Der Service ist kostenlos und man kann unter zahlreichen Domainnamen auswählen bzw. sich eine Subdomain erstellen. Ein eigenes Mail-Relay habe ich damit auch eingerichet.


    Um das zu konfigurieren trägt man dort einfach die IPV6 des Raspberry und (aktuelle) von außen sichtbare IPV4 Adresse ein. Auf freednsafraid.org findet man Beispielskripte (wget), die man in Freetz eintragen kann (onlinechanged paket) und aufgerufen werden, sobald man vom Provider eine neue IP verpasst bekommt.


    Wenn Du keine Fritzox hast, kannst Du die Skripte auch auf dem Raspi per cronjob laufen lassen.

    Einen Arduino ist in diesem Fall sicherlich die bessere Wahl. Statt einer Lichtschranke würde ich jedoch besser einen IR-Proximity-Sensor verwenden, bei dem man die IR-Dioden und Photodioden am gleichen Pfosten befestigt. Vorteil: Man muss weniger justieren und misst nur das zurückgestreute IR-Licht, wenn ein Ball im Tor ist. Ich habe sowas mal an meinem Vogelfutterhaus ausprobiert, um damit die Anzahl der Besucher zu zählen (ok ein PIR-Sensor hätte es in diesem Fall auch getan, aber als Bastler sucht man schließlich die Herausforderung :D). Das hat prima funktioniert, man muss lediglich beachten, dass die Photodiode nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

    Nur zur Erklärung:


    Gemeint sind die timings bei der Datenübertragung/Auslesen des Sensors, nicht die Intervalle der Datenabfrage! Der Python-Interpreter produziert vereinfacht gesprochen "zu langsamen code". In den Adafruit Tutorials und im Forum ist das so beschrieben:


    [...] Install a DHT sensor Python library which utilizes C for high-speed GPIO polling to handle bit-banged sensor output. Many low cost sensors have unusual output formats, and in this case, a "Manchester-esque" output that is not SPI, I2C or 1-Wire compatible must be polled continuously by the Pi to decode. Luckily, the C GPIO libraries are fast enough to decode the output.[...]


    Anfang 2013 hatte Adafruit noch eine Pyhon Library "ohne C Anteil" bereitgestellt. Damit hat der Sensor nur leidlich funktioniert. Das ist inzwischen verbessert worden, aber das oben zitierte rpi_dht22 funktioniert deutlich zuverlässiger.

    Mit Python benimmt sich der DHT22 wegen des "timings" recht zickig und liefert oft keine Daten, bzw. lässt sich nicht abfragen. IMHO muss man auch ca. 2 Sekunden warten, bevor man den Sensor wieder abfragen kann.


    Tipp: Ich habe hier einen DHT22 der 24/7 mit rpi_dht22 1x die Minute abgefragt wird. Der code von "sweetpi" funktioniert hier absolut zuverlässig. Wenn es denn unbedingt Python sein muss, kann man den output immer noch mit commands.getoutput() und split() parsen bzw. die Messung wiederholen lassen, wenn keine Daten erhalten wurden.

    "Was mich aber interessieren würde ist, ob man auch einen DHT22 (Nur Luftfeuchte) und 2-3 DS18B20 (Temperatur) gleichzeitig anschließen kann (Ich habe noch keine Entwicklungsumgebung um es zu testen)."


    Also ich habe hier einen DHT22 direkt an einem Raspi angeschlossen. Der DHT22 misst doch schon Temperatur UND Feuchte. Warum willst Du da noch zusätzlich einen DS18B20 anschließen? :s

    Ah, verstehe. Was wollt Ihr denn mit mit dem PT1000 messen? Der im Datenblatt angegebene Messbereich von -200 to +850 °C ist ja ziemlich groß - ist das denn wirklich notwendig? Bei 0.1 mV hat man da ja schon eine Abeichung von 0.4 Grad, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Gibts da nicht schon Probleme mit Interferenzen/Rauschen? Vielleicht geht es ja auch mit einem anderen Sensor mit größerer Steilheit (10 mV/K) und weniger bits?

    Bist Du sicher, dass man den auch am RasPi betreiben kann? Im Datenblatt steht was von 5 Volt Power Supply, der MCP3008 braucht IMHO nur 3.3 V und ist genau deshalb für den RasPi geeignet. Die Anzahl der Channels ist zumindest gleich - warum müssen es denn unbedingt 12 bit sein? :s

    Tach'schen,


    also das Thema taucht hier immer wieder auf - such mal nach dem "PIR-Sensor/ Pushbullet/ GPIO/ Raspicam mit Python kombinierbar?" Thread, da wurde von meigrafd am Ende dieses Skript vorgeschlagen. Ich verwende ebenfalls die "Interrupt-Lösung" und kann nur sagen, dass es so absolut zuverlässig funktioniert.


    Gibt es denn vor Ende der Anmeldefrist nochmal einen Zwischenstand bzgl. des voraussichtlichen Preises der Boards, damit man ggf. nochmal Nachlegen kann? Insbesondere
    dann, wenn es (noch) preiswerter wird aufgrund der großen Nachfrage. :danke_ATDE:

    Warum verwendest Du nicht TrueCrypt dafür? (Erst mal abgesehen davon, dass es angeblich nicht mehr sicher ist). Für den Container hast Du ja dann einen Mount Point in den man wie in ein ganz normales Verzeichnis schreiben kann. Nach dieser Anleitung kann man TrueCrypt auch auf dem Raspberry compilieren.

    Ja, die Version verwende ich auch, aber bei mir steht da noch ein "rpi" am Ende.
    Kann mich nicht erinnern, dass ich das in die sources.list manuell eingetragen habe.


    Code
    deb http://mirrordirector.raspbian.org/raspbian/ wheezy main contrib non-free rpi