Posts by Heliox

    @MastaF


    Wie du siehst, bekommst du hier auf deine Frage keine allgemein akzeptierte Antwort. Ob du nun mit C, C++, Java, C#, Python oder einer anderen Programmier- oder Scriptsprache anfangen solltest, auf diese Frage wird dir jeder eine andere Antwort geben. Ich finde, mach einfach wie du denkst. Wenn du mit C anfangen willst, dann mach es. Habe ich auch und bin damit gut zurecht gekommen. Wenn du die Grundlagen der Programmierung auf einem niedrigen Level wie C anfängst und irgendwann verstanden hast, dann wirst du auch C++, C# oder Java verstehen. So war es zumindest bei mir. Wobei auch Assembler bei mir ziemlich am Anfang kam.


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    Wenn wir so argumentieren, dann sollten wir als erstes Logikgatter auf Breadboards zusammenstecken, bevor wir unser erstes Assemblerprogramm starten.


    Genau so gings u.A. bei uns los!


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    Ich habe dieses Semester ein Praktikum zum Thema Comilerbau gemacht


    Compilerbau gehört in die Ecke theoretische Informatik und hilft bei der Frage, welche Sprache didaktisch als erstes gelernt werden sollte überhaupt nicht. Nicht umsonst kommt das Fach frühestens ab der Mitte bzw. meistens am Ende des Studiums.

    Die Frage welche Sprache als Einstiegssprache wirklich geeignet ist, wird sehr oft zur philosophischen, nein gar zur Glaubensfrage.


    Ich persönlich habe mit C angefangen und bin bis heute überwiegend davon überzeugt, dass das der richtige Weg war. Konnte es zwar damals nicht selbst entscheiden, aber der Lehrplan sah das nunmal so vor. Viele der "Nachteile" die man oft gegen C vorbringt, sind für mich eher Vorteile. Eben weil man alles selbst machen muss und genau darauf achten muss wie, wo und wann man was programmiert, ist es meiner Meinung nach sehr gut dafür geeignet, um wirklich zu verstehen was da eigentlich passiert. Ich habe schon oft Leute kennengelernt die mit Java anfingen und viele haben keine Ahnung was eigentlich im Hintergrund passiert. Was ist z.B. ein String bzw. was versteckt sich dahinter, was sind Pointer auf Variablen oder Funktionen, nur um ein paar Beispiele zu nennen. Umso hardware-naher man programmiert, umso mehr muss man solche Sachen verstanden haben. Anders herum erhöht sich das Verständnis für Dinge die der Java-Compiler und die virtuelle Maschine einem abnehmen, wenn man zuvor C kennengelernt hat.


    Lange Rede kurzer Sinn, ich denke es schadet nicht mit C anzufangen. Auch wenn es nicht leicht ist und man viel selber machen muss. Aber genau darin kann auch ein Vorteil liegen.

    Also


    1. Bist du dir sicher, dass deine Reed-Switches auch richtig funktionieren. Nicht dass die Dinger defekt sind, evtl. mal mit einer LED aufm Breadboard ausprobieren (Vorwiderstand nicht vergessen).


    2. Schau mal ob du den gleichen Sketch zum laufen bekommst OHNE dass du den Reed Switch reinhängst. Also kommentierte alles aus was mit dem Reed-Switch zu tun hat und sende mal nur Dummy-Werte zum Sender und schau ob das funktioniert. Leuchtet den die LED?


    3. Wie du schon sagtest, du musst dir auch sicher sein, dass alle Libs sorgfältig in die jeweiligen Lib-Ordner eingefügt worden sind. Ansonsten wird es nicht funktionieren. Du solltest schauen, dass es an deine Umgebung angepasst ist. Die Anleitung von meigrafd passt nur, wenn sie mit deiner Umgebung übereinstimmt. Das muss allerdings nicht immer passen, wie es z.B. auch bei mir war.


    Problem mit dem S7V8A ist nur das die Batterien nicht leer gelutscht werden - unter 2.7V will der nicht mehr arbeiten:



    Inwiefern das allgemein relevant ist weiß ich aber nicht. Davon hab ich zu wenig Ahnung - hab nur mal gelesen das leere Batterien noch 1V hätten, aber keine Ahnung ob man davon dann noch weiter boosten kann


    Kommt doch nur darauf an wieviele Batterien verwendet werden oder nicht? :s Wenn ich 4xAAA Batterien nehme, dann wird doch eine Batterie auf 0.675V leer "gelutscht". Nehme ich 6, bin ich schon bei 0,45V. Irgendwo hier hatte ich das auch mit auslaufenden Batterien gelesen, deswegen würde ich vielleicht nicht ganz so weit runter gehen. Allerdings weiß ich nicht inwiefern das bei den heutigen Batterien noch relevant ist. So wie ich das mitbekommen habe, kann man eine Batterie so zwischen 1,0-1,2V als leer betrachten. Allerdings müsste man diese Werte mal nachprüfen. Wenn ich aber jetzt mal eine Batterie bei 1.0V als leer betrachte, sind doch 0,45V doch gar nicht mal so schlecht!


    Also meine Überlegung wäre das hier. Und so wie ich das sehe, kann man die ja eigentlich einfach an unsere Boards ranhängen. Der Step-Down regelt z.B. dann die 4 oder 6 Batterien runter auf 3.3V.


    EDIT: Link wurde nicht eingefügt.

    Ich sah mich fast dazu veranlasst bei diversen Onlinehändlern extra für dich nach Glaskugeln zu suchen... :D


    Aber mal Spaß bei Seite. Den ursprünglichen Sketch hab ich nunmal nicht mehr, ist halt so. Die anderen Sketches brauch ich nicht posten, denn die tun hier nichts zur Sache und würden die Ausgangssituation verfälschen, demnach unbrauchbar. Ich hab mir mal jetzt auf die Schnelle den Reed-Sketch von Nathan gekrallt und es mal soweit umgestellt, dass ich damit wieder einigermaßen die Situation wie für die Tests habe.



    Und nochmal zum allgemeinen Verständnis:

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    Also ich will mich ja nicht einmischen, aber was Du da veranstaltest ist echt lustig. Du schreibst das Dir 0,1mA zuviel Stromverbrauch sind. Da frage ich mich, wo Du Deine Grundlagen her hast. Mit solchen geringen Stromstärken würdest du dermaßen viele Unsicherheiten einbauen, dass ist für eine Alarmanlage überhaupt nicht sinnvol. Zudem gibt es auch eine bestimmte Mindeststromstärke, bei denen die Schaltungen mit den GPIOs arbeiten. Und es ist völlig egal und technisch auch unsinnig (für die Sicherheit kann das an verschiedenen Stellen sinnvol sein) 2 Reedkontakte einzubauen. Kontakte "verbrauchen" keinen Strom. Der Strom fließt nur, weil Du da irgendwas angeschlossen hast. Mit was für einem Messgerät misst Du solche Stromstärken überhaupt?


    Wenn der Stromverbrauch des ATTiny84 im Sleep-Modus angeblich im einstelligen uA-Bereich liegen soll, dann sind 100uA oder 200uA sehr wohl zu viel! Was meinst du wieso sich jeder die Mühe macht und z.B. den ADC abschaltet? Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen, hier gehts um das TinyTX3-Sender-Board.


    Zur Bestückung der Boards: die NO-Switches hab ich an Pin10->GND und Pin9->GND angeschlossen. Dann verwende ich 3xAAA-Batteriehalter. Zwischen Batterie und Board hab ich das Messgerät reingehängt. Sind die Reed-Switches geschlossen, messe ich 0,2mA. Öffne ich die Reed-Switches messe ich 0,0mA. Wieso das so ist, weiß ich ja jetzt, siehe Seite zuvor. Mit NC-Switches will ich nicht arbeiten, siehe Begründung weiter oben.


    Ich habe auch mal versucht die Reed-Switches in Reihe zu schalten, gemessener Strom 0,1mA.


    Im Moment mache ich mir halt nur Gedanken darüber, ob es eine Möglichkeit gibt, diesen Verbrauch weiter zu senken.


    EDIT: Joh
    Danke für deine Mühen, aber das mit den Pull-Up usw. weiß ich ja, siehe Beiträge zuvor.

    Den Sketch für die Sender den ich für die Tests verwendet habe, habe ich leider nicht mehr. :blush: Die ursprünglichen habe ich bereits schon so ausgebaut, dass diese hier nur Verwirrung stiften würden, u.A. schon mit PIR, LED usw.. Im Prinzip kannst du aber einfach von dem Sketch von Nathan ausgehen bzw. von deinem eigenen (Reed Switch, Watchdog mit JeeLib). Natürlich prüfte ich nicht auf LOW, sondern auf HIGH um ein Öffnen festzustellen.


    Achja Reed-Switches sind diese hier: http://www.ebay.de/itm/-/291131811290?roken=cUgayN


    Ach, stimmt. Danke :)


    Aber wieso wird denn da überhaupt der umweg über bitClear gegangen? Ich kann das doch genauso gut direkt machen:

    Code
    Deaktivieren:
    ADCSRA &= ~(1 << ADEN)
    Aktivieren:
    ADCSRA |= (1 << ADEN)


    Eine gute Frage! Da ich auch den ADC abschalte, habe ich mir mal das Datenblatt nochmal angesehen um sicher gehen zu können, ob deine Version auch wirklich so korrekt ist. Sie ist es unter gewissen Umständen.


    Wens interessiert, hier die Begründung:


    Das PRR-Register (Power Reduction Register) bewirkt ein Stopp der Clock. Das Setzen bzw. Löschen des ADEN-Bits im ADCSRA bewirkt das Aktivieren/Deaktivieren des ADCs. Laut Datenblatt ist das PRR-Register aber nur für die Zustände Idle- bzw. Active sinnvoll. In allen anderen Sleep-Modes wird die Clock automatisch gestoppt. Das heißt, die ursprüngliche zweizeilige Deaktivierung des ADCs ist nur sinnvoll, wenn man den ADC im Idle- bzw. Active-Modus wirklich abschalten will. Da würde nämlich ein Löschen des ADEN-Bits zwar den ADC deaktivieren, nicht aber die Clock stoppen.


    Einschalten/Abschalten des ADCs im Idle- oder Active-Mode (und die Reihenfolge der Befehle ist wichtig!):

    Code
    /* Enable the ADC */
    bitClear(PRR, PRADC);
    ADCSRA |= bit(ADEN);
    /* Disable the ADC */
    ADCSRA &= ~ bit(ADEN);
    bitSet(PRR, PRADC);


    Einschalten/Abschalten des ADCs in allen Sleep-Modes:

    Code
    /* Enable the ADC */
    ADCSRA |= bit(ADEN);
    /* Disable the ADC */
    ADCSRA &= ~ bit(ADEN);


    Da die erste Variante allerdings soweit ich sehe kein Beinbruch bedeutet, ist es nicht schädlich wenn man diese benutzt. Somit kann man eine Funktion schreiben, die den ADC sicher abschaltet, egal in welchem Modus man ist! :thumbs1:

    Ist doch immer gut wenns was zum lachen gibt! :lol:


    Das was ich bemerkt habe ist einfach, dass die Batterien sich schneller leeren als ich eigentlich erwarten würde. Und irgendeinen Grund muss das ja haben, der Tiny ist im Tiefschlaf, alle unnötigen Funktionen abgeschaltet. Was ist denn dann dafür verantwortlich wenn nicht die Kontakte? :s


    EDIT: Und wieso sollten zwei in Reihe geschaltete Reed-Switche unsinnig sein? Man erspart sich überdies zwei Pin-Belegungen.


    EDIT2: Wie meigrafd richtig erkannt hat, gehts hier NUR um den Verbrauch der TinyTX3-Sender-Boards!

    Also es ist eigentlich so gedacht: Ich nehme z.B. Pin 10 und aktiviere dort den Pull-Up. Den Reed-Switch steck ich einmal an Pin 10 und einmal an GND. Im Moment habe ich NO-Switches, das bedeutet, dass sie im Normalfall Offen sind und die Verbindung sich schließt wenn der Magnet ran kommt.


    Nehmen wir nun den Fall der Alarmanlage. Wenn das Fenster geschlossen ist, ist der Magnet am Switch und die Verbindung ist ebenfalls geschlossen. Somit liegt Pin 10 auf GND, also LOW. Wird nun von außerhalb das Kabel des Reed-Switches durchtrennt, zieht der Pull-Up den Pin auf VCC und ich lese ein HIGH, so wie als ob das Fenster geöffnet worden wäre.


    So zumindest die Theorie. Ich habe allerdings halt festgestellt, dass ich mit dieser Variante mit den NO-Switches einen erhöhten Stromverbrauch habe, da ja der Switch geschlossen ist und von VCC->R->GND Strom fließt.


    Mit den NC-Switches ist es halt vom Verbrauch besser. Allerdings für eine Alarmanlage meiner Meinung nach nicht geeignet. Da ist es nämlich so wie du sagst. Bei geschlossenem Fenster liegt Pin 10 auf HIGH, durchtrenne ich das Kabel und öffne das Fenster, was eigentlich ein Sprung zu GND (also LOW) bewirken sollte, passiert gar nichts. Es bleibt auf HIGH. Gar nicht gut....


    Ich habe mal zwei Switches nun in Reihe geschaltet. Jetzt sehe ich zwar nur den halben Verbrauch, also 0,1mA, bin mir aber nicht sicher obs da eventuelle Nachteile gibt die ich vielleicht übersehe. :-/ Aber irgendwie sind mir 0,1mA echt zu viel....und ich weiß nicht wie ich das in den zumindest niedrigen zweilstelligen uA-Bereich bringe.... :s

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    Wenn es um den Stromverbrauch geht ist die Variante mit 3 Pins die einzig die keine Pullup oder Pulldown Widerstände benötigt und daher auch die einzige(die ich kenne) die keinen zusätzlichen Stromverbrauch mit sich bringt.


    Mir fällt gerade auf, verursache ich ohne Widerstand nicht einen Kurzschluss wenn ich NC->VCC und COMMON->GND verbinde? Dann liegt doch VCC direkt an GND?!


    Sorry bin da gerade mit den Pins durcheinander gekommen. Also ich bin mir bei der ganzen Sache immer noch nicht so sicher. Das was mich am meisten stört, ist, dass wenn das Kabel durchtrennt wird, ich ein Öffnen bzw. Entfernen des Magnets nicht mehr erkennen kann.


    Ich denke sinnvoll ist tatsächlich nur die NO-Logik, die natürlich auch mit den 3-adrigen Switches realisierbar ist. Die verbraucht allerdings mehr Strom.

    Also Joh ich habe mir das mal angesehen.


    Diese Reed-Switches sind doch vom Typ C, also wie diese hier oder? So wie ich das verstanden habe, haben die halt den Vorteil, dass man abhängig davon wie man sie anschließt entweder NC (normally closed) oder NO (normally open) Switches hat.


    Ich würde wie du schon sagtest also hergehen, NC an VCC anschließen, NO an GND und COMMON an z.B. Pin 10. Das würde bedeuten, dass wenn der Magnet in die Nähe kommt, das Ding auf NO springt und der Pin auf Masse liegt. Fließt dann überhaupt noch Strom? Du hattest etwas von <1uA Stromverbrauch gesagt, aber wo fließt denn der?


    Den Nachteil den ich hier sehe ist, dass man halt 3 Pins braucht. Kann ich nicht einfach den NC an Pin 10 (Input mit PULL-UP) und COMMON auf GND legen. Im geöffneten Zustand wäre Switch geschlossen und Strom würde von PIN nach GND fließen. Wenn der Kontakt geschlossen wird, ist der Switch geöffnet und es müsste (fast) kein Strom fließen oder? Also nur das was halt über VCC->R->PIN fließt, was nach meinem aktuellen Kenntnisstand viel weniger ist als in dem anderen Fall, also mit NO-Switches.


    Also welche Variante ist nun besser? :s Mir gehts vor allem um den Stromverbrauch! Schließlich sollen die Batterien geschont werden. :D


    EDIT: Was wenn das Kabel durchgeschnitten wird? Nehmen wir den dreiadrigen Typ C Reed-Switch wie du ihn vorgeschlagen hast. Der Magnet liegt am Switch, über COMMON kann ich nun ein GND Signal (LOW) messen. Nun schneidet man das COMMON-Kabel ab und entfernt den Magneten. Eigentlich würde man ja jetzt VCC messen, also HIGH. Was misst man dann am PIN (COMMON)? LOW? Undefiniert? Ist ja nur noch ein Kabel angeschlossen an einen Pin das in der Luft hängt.

    ...aha, und wo geht die Spannung nach dem Verbraucher hin, wenn sie den Strom durchgepresst hat ?.... es ist keine mehr da, nur noch der Strom der zurückfließt.


    sry, wenn Du von E-technik wenig Ahung hast, ist das ok, aber Dein E-Technik-Kumpel hat wohl auch keine.
    Die abgedankte Bildungsministerin Schavan lässt grüßen... im Vatikan sieht das logischerweise anders aus... da gibt's Wunder


    gruß root


    Reg dich mal ab. Mit dem Freund von mir habe ich mich NUR über die PULL-UP Schaltung unterhalten und NICHT über Begrifflichkeiten von Strom verbrauchen und Spannung verbrauchen oder Strom pressen oder zurückpressen oder über irgendwelche Wunder im Vatikan. Also bleib mal locker. Wer lesen kann ist klar im Vorteil, die ehemalige Bildungsministerin lässt grüßen.


    Gute Nacht!



    EDIT: joh.raspi
    Danke für den Hinweis. Werde ich mir mal angucken.

    Also ich habe mir mal den Sketch von dir nochmal angesehen, ihn mit meinem Sketch verglichen und mir ist da eine Stelle aufgefallen. Also ich bin der Meinung, dass die JeeLib API hier nicht ganz korrekt verwendet wird. Es heißt nämlich für rf12_candSend() in der .cpp u.A. folgendes:


    Quote

    /// Note that even if you only want to send out packets, you still have to call
    /// rf12_recvDone() periodically, because it keeps the RFM12B logic going. If
    /// you don't, rf12_canSend() will never return true.


    In dem von dir geposteten Sketch sehe ich das hier:


    Code
    while (!rf12_canSend())
    rf12_sendStart(GATEWAYID, (uint8_t *)msg, strlen(msg), requestACK);


    Man muss bedenken, dass der Scope der while-Schleife ohne Semikolon den nächsten Befehl beinhaltet! Das bedeutet, das rf12_sendStart() liegt drin. Das ist aber nicht richtig, da ja gewartet werden soll bis das Modul im ready Zustand ist. Korrekt wäre es eigentlich laut API:


    Code
    while (!rf12_canSend()) rf12_recvDone();
    rf12_sendStart(...);
    .....



    Bin gespannt ob es jetzt geht.

    So ich habe mal einen Freund gefragt der Elektrotechniker ist. Wenn die Pull-Up Schaltung offen ist, ist zwar von VCC über den Widerstand der Pin auf HIGH, ABER messbarer Strom wird erst verbraucht, wenn das ganze dann auf Masse liegt. Deswegen messe ich auch die 0,2mA wenn ich die Kontakte schließe, da die Switches "normally open" und daher das ganze auf Masse liegt.


    Demzufolge sind "normally open" Switches kontraproduktiv wenn man Strom sparen will. Bei Pull-Ups daher "normally closed" verwenden, da die im geschlossenen Zustand offen sind und der Pin NICHT auf Masse liegt und daher (fast überhaupt) kein Strom verbraucht wird.


    EDIT: @root
    Also Strom verbrauchen meine ich so wie man es im Alltag auch sagt, ein Gerät verbraucht Strom wenn es angeschaltet ist. Die Spannung fällt ab im Sinne von sie fällt halt ab. :-D Wenn ich den 3.3V Pin am Raspberry verwende, wird da halt Strom "verbraucht" oder wie du schon sagtest durchgequetscht, Spannung wird ja da nicht "verbraucht". Aber ich bin kein Elektrotechniker und deshalb klinke ich mich jetzt einfach dezent aus dieser Diskussion aus! :-D


    EDIT 2: max_kr
    Den Stromverbrauch den ich gemessen habe war vom gesamten Board. Das Board wird über 3xAAA Batterien betrieben, habe dazwischen einfach mein Messgerät gehängt.

    Sorry, ich weiß schon dass die Spannung nicht "verbraucht" sondern abfällt und Strom verbraucht wird. Das mit dem Pull-Up usw. wie das funktioniert weiß ich auch. Ich habe mich oben leider vertippt. Ich habe den Strom gemessen, habe oben allerdings mV anstatt mA geschrieben! :wallbash:


    Nichtsdestotrotz hat sich meine Frage immer noch nicht geklärt. Wieso messe ich 0,2mA bei geschlossenem Zustand und 0,0mA bei geöffnetem?

    Hallo Leute,


    ich habe eine Frage bezüglich des Stromverbrauchs von Reed-Switches. Im Moment sieht die Sache so aus: Ich habe Reed-Switches die im Normalfall offen sind, kommt der Magnet hinzu schließt sich das ganze. Das Projekt basiert auf den Projekten von meigrafd und ps915. Da ich natürlich auch sehr versuche den Stromverbrauch zu senken, ist mir allerdings etwas aufgefallen. Wenn man in den Sketches von Nathan Chantrell reinguckt, sieht man, dass er Reed-Switches die "normally closed" sind verwendet hat (siehe hierzu den anderen Thread von mir).


    Ich habe nun aber "normally open"-Switches. Ich ließ jetzt einige Tage zum testen das ganze laufen und stellte fest, dass die Spannung stärker als erwartet abfällt. Ich habe leider derzeit kein besseres Messgerät zur Verfügung, das derzeitige misst nur bis 0,1mA. Beim Messen habe ich festgestellt, dass im Normalfall, also Reed-Switches geschlossen, 0,1-0,2mA verbraucht werden. Nehme ich die Magnete weg, zeigt das Messgerät 0,0mA an. :s


    Nun meine Frage an euch. Da ich ja den internen Pull-Up verwende und meine Reed-Switches "normally open" sind, liegt der PIN bei geöffneter Situation auf HIGH und wenn die Magnete rankommen liegt das ganze ja auf LOW bzw. Masse.


    Wieso wird in meinem Fall mehr verbraucht wenn die Dinger geschlossen sind als wenn sie geöffnet sind? Wenn ich Reed-Switches die "normally closed" sind verwende, ist doch der Pin permanent im geschlossenen Zustand HIGH, müsste da nicht mehr verbraucht werden? :helpnew:


    EDIT: Tippfehler mV durch mA ersetzt.

    Hallo harpi,


    das Problem mit dem Sketch den du verwendest ist ganz einfach die loop. Um als Alarmanlage tauglich zu sein, ist da eine kleine, aber entscheidende Änderung vorzunehmen.


    Wenn du dir die loop anguckt ist da gleich am Anfang eine if-Abfrage. Diese ist aber nur alle 5 Minuten true! Und genau deshalb passiert bei dir nichts! Das heißt, dein Reed-Switch löst zwar aus, der uC kommt aus dem Schlaf, läuft in die loop, bemerkt dass die 5 Minuten nicht rum sind und legt sich wieder schlafen. Lösen lässt sich das ganz einfach. Da du ja für die Reed-Switches einen Interrupt-Handler angegeben hast, kannst du dort einfach eine Variable setzen, die du dann zusätzlich bei der if-Abfrage abfrägst. Also so ungefähr:


    Code
    /* Variable die einen Alarm signalisiert */
    int alarm;


    Die Variable muss natürlich geeignet initialisiert werden, z.B. in der Setup. Falls du eine Initialübertragung zu Beginn willst, kannst du sie gleich mit 1 initialisieren.


    Im Interrupt-Handler dann die Variable entsprechend setzen:


    Code
    void wakeUp()
    {
        alarm = 1;
    }



    Dann in der loop if-Abfrage ändern:


    Code
    if (alarm || watchdog_counter >= watchdog_limit)
    {
        .....
        .....
       /* alarm rücksetzen */
       alarm = 0;
    }



    So probiere es damit mal und schau obs jetzt geht. :thumbs1:


    Da das RFM12B Empfangsmodul für den PI von Openenergymonitor nicht mehr hergestellt wird, muss man sich den Empfänger ja selber herstellen.
    Die Baupläne hat meigrafd ja schon dazu veröffentlich, aber was ist mit dem Sketch auf dem Attiny84?
    Ist dieser Sketch immer noch kompatibel mit dem Auswerte Script aus diesem Thread?


    Naja so grundlegend würde ich sagen, schau einfach mal was der Sender schickt und der Empfänger auswertet. Vielleicht muss da etwas angepasst werden.



    Nun denn ich hätte da auch mal eine Frage. Hat irgendjemand Erfahrung mit den PIR-Sensoren auf den TinyTX3 ohne Boost-Converter? Ich sehe bei zahlreichen PIR-Sensoren den Arbeitsbereich von 4,5V-xxV. Das stellt für mich ein Problem dar, da die ATTinys wenn ich mich recht entsinne bis auf 2,7V und die RFM12B-Module sogar auf 2,2V runtergehen können. Die PIR-Sensoren würden einem das aber nicht durchgehen lassen....gibts da irgendwelche Erfahrungswerte?

    Also für mich liest sich der letzte Satz so wie ich es verstanden und auch umgesetzt habe. Im "betätigten Fall", interpretiere ich als Button gedrückt, also Verbindung hergestellt, bekommt man ein FALSE, das ich mal als LOW auffasse. Ist genau das was ich ja auch annehme.


    Meine Frage ist aber wieso das bei den anderen umgekehrt ist? :denker: