Posts by Heidelbeerfreund

    Uff... so kompliziert hatte ich es mir ehrlich gesagt gar nicht vorgestellt...

    Erstmal vielen Dank für die ausführlichen Antworten !

    Was spricht dagegen, dass ich auf dem gleichen Laufwerk / andere Partition sichere, wenn diese nochmal komplett gesichert wird ? Ich denke das ist die schnellste Variante, insbesondere wenn ich Prozesse während des Backups anhalten sollte. Und ganz ehrlich: die bisherigen Crashs entstanden alle durch mein eigenes "Verdummbeudeln" bei irgendwelchen Änderungen, ich persönlich hatte noch keine defekte SD oder SSD, wenngleich die Gefahr natürlich besteht.

    Da fängt es schon an...welche Anwendungen halten denn Daten in Memory ? Bei mir läuft sehr viel auf dem Raspi (alsa-restore, alsa-state, apache2, autofs, avahi-daemon, binfmt-support, colord, console-setup, cron, cups-browsed, cups, dbus, dphys-swapfile, fake-hwclock, ifupdown-pre, iobroker, keyboard-setup, kmod-static-nodes, mariadb, networking, nmbd, php7.3-fpm, php8.0-fpm, pihole-FTL, privoxy, raspi-config, rc-local, rng-tools, rpi-eeprom-update, rsyslog, smbd, ssh, triggerhappy, wpa_supplicant). Zur Startreihenfolge werde ich denke ich etwas in Google finden.

    Den Rest glaube ich verstanden zu haben , vielen Dank :)

    Nur mal so eine Idee, die ich während dem Schreiben hatte: die relevante Partition ist ja eigentlich nur die zweite (bei der ersten könnte ich die Dateien ja problemlos mit Windows zurückschreiben). Dann könnte ich doch die Daten von der zweiten auf die dritte Partition sichern.

    Im Restore-Fall könnte ich den Raspi mit SD-Karte booten, auf der ich die 2. und 3. Partition der SSD mounte (nach meinem Verständnis müsste ich das in diesem Fall für beide machen). So könnte ich die Daten mit dd wieder von der 3. in die 2. Partition zurückspielen (bzw. falls diese defekt ist von der externen Platte auf die 2. Partition).

    Am schönsten wäre eine "Backup-SD-Karte" mit einem Autostart-Script, die mir nach dem Einstecken und Booten automatisch das letzte Backup von der dritten Partition oder -falls nicht verfügbar- alternativ von der externen Platte wiederherstellt und danach von der SSD startet. Na mal schauen, werde mich wohl noch etwas mit dem Thema befassen müssen...

    ich habe mich jetzt mal eingelesen und muss gestehen, ich bin etwas überfordert mit den vielen Optionen die RaspiBackup bietet.

    Die Installation habe ich jetzt vorgenommen und wie folgt konfiguriert:

    - Backupordner /media/public/backup (=auf dritter Partition, im Zweifelsfall ist diese weiter gesichert)

    - Backup-Version: 3 Backups vorhalten

    - Backup-Typ: rsync

    - Backup-Modus: Sicherung der 2 Standardpartitionen

    - Services zu Starten / Stoppen: sollte man alle auswählen ? Nachts sollte eigentlich keine große Aktivität stattfinden

    - regelmäßiges Backup SA 02:34 (die meisten "gefährlichen" Änderungen am System passieren am Wochenende, um 2:30 läuft der letzte Cronjob)

    Im Restore-Fall würde ich dann (wenn ich keinen weiteren Raspi zur Verfügung habe) mit einer SD-Karte, auf der ebenfalls Raspbian mit RaspiBackup installiert ist den Raspberry starten und die drei Festplattenpartitionen der SSD mounten (bzw. falls das Backupfile auf der dritten Partition beschädigt wäre, dann auch die externe Festplatte).

    Anschließend würde ich mit dem Befehl

    "sudo raspiBackup.sh -d /dev/sda -0 -g /media/public/backup"

    die ersten beiden Partitionen der SSD wiederherstellen. Danach die SD-Karte wieder entnehmen und das System neu starten.

    Ist das so korrekt oder mache ich einen Denkfehler ?

    Hallo und noch schöne Weihnachten,

    ich habe gestern ein neues Projekt angefangen, nämlich die Abschaltung meines Synology NAS durch Umzug auf den Raspberry, der bereits für andere Anwendungen 24/7 läuft.

    Dazu habe ich eine 2TB-SSD-Festplatte am Raspberry 4 an USB3.0 angeschlossen und dort mein von der SD-Karte mit dd erstelltes Image aufgespielt (also die Partitionen boot mit 256MB sowie OS Raspbian mit knapp 16GB). Die dritte Partition habe ich als ext4 formatiert und für die Daten der NAS eingebunden.

    Nun möchte ich natürlich regelmäßig Backups durchführen: den Datenbereich mit rsync auf eine entfernt stehende Festplatte und die Bereiche boot und OS am liebsten wieder mit "dd". Allerdings kann ich ja nur jeweils eine der beiden Partitionen sichern, nicht beide auf einmal, oder ? Und falls es doch geht: kann ich das Image der "beiden" Partitionen mit Win32DiskImager wieder aufspielen, ohne dass die dahinterhängende Datenpartition beeinflusst wird ? Wie würdet Ihr sichern, dass man bei einem komplett-Crash wieder ein Restore durchführen kann ?

    Am liebsten hätte ich ja auch openmediavault im Einsatz, allerdings habe ich bereits mehrfach erfolglose Versuche (Anleitung von heise und sbuechler) der Installation hinter mir: bei der Laufwerksuche findet openmediavault kein Laufwerk, zerschießt mir aber stattdessen die fstab. Habt Ihr eine Idee was die Ursache hierfür sein könnte ?

    Schöne Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,
    zunächst mal...ich bin Andreas und neu hier im Forum. Ich habe mit meinen beiden RP's schon einige Projekte vollendet und stehe jetzt an einem wahrscheinlich völlig simplen Problem, wozu ich weder in den Einstellungen noch bei Tante Google Informationen finden konnte. Ich möchte unter OpenElec einen Dienst weiterlaufen lassen, ohne das der Pi nach einer Stunde in den Standby geht. Die Grafikausgabe wäre hierbei egal, die könnte sich ausschalten (sofern das überhaupt was bringen würde). Der RP sollte aber z.B. weiterhin SSH sprechen können. Geht das und wenn ja wie ? Mit Openelec habe ich noch so gut wie keine Erfahrungen gesammelt...

    Schöne Grüße
    Andreas