Posts by joh.raspi

    Ja, die eneloops. Ich dachte ich hätte die als weitere alternative noch kurz erwähnt. :)
    Gerade bei sehr langen Standzeiten wären die ja ideal.
    Allerdings haben die nur eine Nennspannung von 1.2V. Man müsste daher genau 3 in Reihe schalten um auf eine ausreichend hohe Eingangspannung für den LDO zu kommen. (Beim AS1363 wäre eine 4te Zelle schon zuviel! Eingangssppannung ist da max. 5.5V)


    Da verwendet man besser einen Step-up Regler.Dann reicht auch schon eine einzelne 1.2V Zelle.
    "Neueinsteiger" verwendet für sein Briefkastenprojekt bspw. so ein Modul: U1V11F3 https://www.pololu.com/product/2561


    Der Schaltplan muss dazu aber minimal angepasst werden.


    Der große Vorteil gegenüber den 433MHz Sendern ist wie meigrafd schon schrieb dass keine Spezielle Empfangsstelle benötigt wird da alles über das vorhandene WLAN Netzwerk geht.
    Das ganze System ist also abgesehen vom WLAN empfang(mit Internet zugang) völlig eigenständig lauffähig.


    Wenn es um stromsparend geht haben die 433MHz Sender ganz klar die Nase vorn.
    Der ESP muss sich ja bspw. erstmal mit dem Wlan Netzwerk verbinden was allein schonmal 1-2 Sekunden(selten länger) dauern kann.
    Bei den 433MHz Teilen fällt das ja komplett weg. Da können soweit ich weiß schon nach ein paar Millisekunden Daten übertragen werden.


    Da der Stromverbrauch im Standby gegen Null geht kommt es im Grunde wirklich nur darauf an wie oft das System aktiv wird und wie schnell sich die Batterien selbst entladen.
    Wie lange die Batterien halten kommt also hauptsächlich auf das Einsatzszenario an.


    --
    PS: Werd gleich noch die ganzen Fehler im Text ausbessern. Da muss ich ja teilweise selber schon: :wallbash::lol:

    Hi Leute,
    Ich wollt jetzt endlich mal ein "Ultra Low Standby Power" Setup vorstellen dass ich so jetzt schon eine ganze Weile am laufen hab und sehr zuverlässig funktioniert.


    https://github.com/8n1/ESP8266-Tiny-Door-and-Window-Sensor


    Das ganze hat auch einen wirklich so geringen Standby Verbrauch dass man sich mehr Sorgen um die Selbstentladung der verwendeten Batterien machen muss als dass die Schaltung diese im Standby leer saugt. Das ist gerade bei Fenster oder Türen die nicht oft geöffnet oder geschlossen werden ideal und erlaubt sehr lange "Standzeiten".


    Wie hoch der Stromverbrauch genau ist kann ich mangels entsprechenden Messgeräten leider nicht sagen. Ich hab aber mit zwei verschiedenen Multimeter gemossen und beim einen waren es 0.00µA und beim anderen 0.3µA. :)
    Die 0.3µA kommen aber theoretisch ganz gut hin. Denn der ATtiny (der sich im Tiefschlaf befindet (Power-down)) ist während des Standby der größte Verbraucher und braucht laut Datenblatt etwa 300nA. (Getestet bei Zimmertemperatur, Akkuspannung war bei ~3.8v)
    Der Verbrauch hängt aber stark von der Eingangspannung ab. Im DB gibts ein schönes Diagramm dazu ("Eingangspannung vs. Stromverbrauch im power-down")


    Der nächst größere (bekannte) Verbraucher müsste der LDO Spannungsregler im Shutdown sein. Getestet hab ich das ganze unter anderem mit einem AS1363 und einem SPX3819. Laut Datenblatt sind das beim AS1363 30nA(typ) - 500nA(Max), und beim SPX3819 10nA(Typ) - 2µA(Max) . Im einzeltest zeigten aber beide Messgeräte bei beiden LDOs 0.00µA an.


    Dann wird es noch diverse Leckströme, und bei den kleinen Strömen bestimmt auch noch ein paar andere Faktoren an die ich jetzt nicht gedacht habe oder gar nicht kommen würde geben. :shy:


    Um wirklich auf einen so geringen Stromverbrauch zu kommen hab ich mir aber doch einiges einfallen lassen müssen... ;)
    * Wie überhaupt einen Spannungsregler mit Shutdown Funktion und einen Tiny im Power-down Modus der duch einen PinChange Interrupt aufwächt und das ganze System quasi steuert zu verwenden.
    * Oder anstatt den Spannungsteiler für die Batteriespannungsmessung nicht direkt an die Batterie bzw. den Akku sondern mit an den Enable Pin des LDO zu hängen.
    * Oder den ATtiny als "Relais" für das Schaltersignal zu verwenden was das abschalten des Spannungsteilers(Pegelwandlung für das Schaltersignal) im Standby ermöglicht.
    * Oder die verwendung eines Wechselschalters(SPDT) der durch seinen Aufbau den Pullup überflüssig macht.


    Das müssten dann aber auch schon alle "Tricks" gewesen sein.


    Aufbau
    Das Setup besteht aus
    * einem ATtiny25V(45V/85V) (Flash ist beim 25er zu 55% voll)
    * einem Spannungsregler mit Enable/Shutdown Funktion. Ich habs mit einem SPX3819, einem AS1363 und ein paar anderen getestet.
    * einem ESP-07/ESP-12(E). Könnte aber auch jedes andere Modul sein. (Beim ESP-01 müsste man aber bspw. auf das messen der Batteriespannung und ein paar weiteren Dingen verzichten, vorausgesetzt man hat keine modifikationen am Modul vorgenommen.)
    * und einem (Reed) Wechelschalter(SPDT). Könnte aber auch irgendein anderer Schalter sein. Zum testen verwende ich bspw. lieber (so einen, mehr Bilder) (Findet man eine Nummer kleiner auch in Mäusen). NO NC(SPDT) Reed (Wechsel)Schalter bei ebay
    [spoiler="Mehr dazu wieso der Wechelschalter"]
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    Der einzige Vorteil des Wechelschalters ist, vorausgetzt der Schalter ist entsprechend angeschlossen, dass in beiden Zuständen(Schalter ist geschlossen und Schalter ist geöffnet) kein Pullup (oder Pulldown) Widerstand benötigt wird um den Ausgang(COM) des Schalters und somit auch den Eingang des ATtinys auf einem definierten Pegel zu halten.


    Man könnte da jetzt natürlich argumentieren dass Fenster und auch Türen sowieso die meiste Zeit geschlossen sind und es daher verschmerzbar ist wenn die Schaltung im offenen Zustand etwas mehr Strom braucht. Dagegen gibt es auch überhaupt nichts einzuwenden. Ich bin nur irgendwann mal auf die Idee gekommen dass man ja statt eines einfachen Schalters+Pullup auch einfach einen Wechselschalter nehmen und sich somit den Stromverbrauch in einem der beiden Schalterzustände sparen kann.


    Anstatt eines Wechelschalter kann man aber natürlich auch einen einfachen (2pin) Schalter verwenden. Man muss dann aber entweder den internen Pullup im ATtiny aktivieren (die entsprechende Zeile ist schon da und müsste nur "einkommentiert" werden) oder einen externen verbauen.
    Aber "Achtung": ein 10K(Kiloohm) Pullup Widerstand verbraucht bei 3.8V bspw. 380µA!
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    * Ausserdem hab ich noch einen optionalen DS18B20 Temperatursensor und ein paar Status LEDs verbaut.


    Versorgt wird das ganze momentan mit einem 650mAh LiPo Akku. Das klappt super.
    Alternativ ahb ich auch miti 3x AA Batterien(1.5V) gute erfahrungen gemacht . Mit 2x AA läuft das ganze zwar auch, man bekommt die aber nicht richtig leer da die Spannung doch recht schnell zu niedrig wird.
    Es gibt aber noch zig andere Batterietypen die sicher besser geeignet wären, gerade was die selbstenladung angeht, hab mich damit aber noch nicht weiter beschäftigt. (Tipps sind aber immer Willkommen.)


    [Blocked Image: https://raw.githubusercontent.com/8n1/ESP8266-Tiny-Door-and-Window-Sensor/master/Schematic/tiny-door-and-window-sensor_v01.png]


    Funktionsweise/Ablauf
    Es fängt damit an dass der ATtiny über einen PinChange Interrupt, ausgelöst durch das drücken oder loslassen des Schalters aus dem Tiefschlaf aufgeweckt wird und den Spannungsregler über dessen Enable/Shutdown Pin aktiviert. Dadurch wird der ESP mit Strom versorgt und fängt an die Lua Skripte abzuarbeiten. Als erstes verbindet er sich mit dem WLAN, ermittelt dann optional die WLAN Signalstärke, Batteriespannung, und Temperatur und versucht dann das ganze an den hinterlegten Service zu schicken. Kurz davor wird noch der aktuelle Zustand des Schalters eingelesen. Alle gesammelten Werte werden dabei als Parameter mitgeschickt und sind je nach verwendetem Service sehr vielseitig nutzbar. Es ist echt mega genial was da mit den verschiedenen Services so alles möglich ist, allein mit "ein bischen" konfigurieren. :thumbs1:
    War der Versand(HTTP Request) erfolgreich(Status code: 200) schaltet sich der ESP wieder ab indem er dem tiny über einen GPIO signalisiert den Spannungsregler zu deaktivieren.


    Das einzige dass der ATtiny bei meinem Setup macht ist über den Schalter aufzuwachen (beim drücken und auch beim loslassen), den Spannungsregler und somit auch den ESP zu aktivieren und anschliessend den Spannungsregler auf Befehl vom ESP hin wieder abzuschalten.
    Alles andere wird vom ESP erledigt.


    Im Arduino Sketch für den ATtiny den ich recht ausführlich auf Deutsch kommentiert habe ist das ganze auch nochmal beschrieben.


    Installation und Konfiguration - ESP
    Programmiert hab ich das ganze in Lua. Man muss also als erstes die NodeMCU Firmware (den Lua Interpreter) flashen. Die Firmware bzw. den Build den ich verwende findet man <hier> und wurde mit diesem praktischen Build Service erstellt: http://frightanic.com/nodemcu-custom-build/
    Wie man eine Firmware flasht erklär ich hier nicht, ich verwende dafür aber immer das esptool


    Ist die Firmware geflasht geht es an die Konfiguration. Dazu müssen nur 2 Dateien angepasst werden.
    Die Hauptkonfiguration geschieht in der config.lua. Das einzige das hier auf jeden Fall gemacht werden muss ist die Wlan Zugangsdaten anzupassen und den zu verwenden Service zu aktivieren. Alles andere ist optional.
    Da ich selber gerne mit den verschiedenen Services "spiele" und das ganze auch einfach um beliebige Services erweiterbar sein sollte hab ich alles so programmiert dass die "Service Skripte" einfach austauschbar sind. (Die einzelnen Skripte können auch komplett eigenständig getestet werden. Mann muss dann aber etwas "tricksen".)


    Im Moment kann man aus folgenden wählen: IFTTT, Pushingbox, Thingspeak und ArrestDB
    Wobei ArrestDB kein Online Service ist sondern ein PHP Skript dass auf meinem Raspi läuft und eine einfache REST API zum lesen und schreiben von Datenbanken bereitstellt.


    Ist die Konfiguration der config.lua erledigt muss noch das Request Skript das in der config.lua zuvor ausgewählt wurde und alle Einstellungen die für den jeweiligen Service enthält, angepasst werden.
    Beim Pushingbox und IFTT Skript kann man sich auch noch aussuchen ob nur ein einziges Event bzw. Device ID verwendet werden soll oder ob für das öffnen und schließen jeweils unterschiedliche Events/Szenarien ausgelöst werden sollen.


    Nach der Konfiguration müssen nur noch alle Skripte auf den ESP geladen und kompiliert werden.
    Ich kann dafür den ESPlorer empfehlen. Damit lassen sich die Skripte nicht nur sehr schnell(über den upload button) auf den ESP laden sondern auch gleich per Mausklick kompilieren. Ausserdem kann man auch gleich im seriellen Monitor sehen was passiert. Es ist sogar ein einfacher Editor eingebaut. Bis auf die Firmware flashen kann man eigentlich alles damit machen. In kombination mit dem esptool ist der ESPlorer daher eigentlich auch schon alles was man für die Lua Programmieren mit NodeMCU braucht. Hier und da hakts beim ESPlorer zwar mal und manche Dinge sind etwas komisch gelöst, noch ohne Funktion oder sogar überflüssig (imho), aber alles in allem ein wirklich empfehlenswertes Tool. :thumbs1: ]
    Sonst verwende ich auch ganz ger das luatool Das ist ein Python Skript mit dem sich das ganze auch ohne GUI über die Kommandozeile erledigen lässt(hochladen, kompilieren, Kommandos ausführen,...)


    Wenn man die Skripte mit dem ESPlorer hochlädt sollte man damit es schneller geht als erstes noch die Baudrate hochdrehen. Somit werden auch große Scripte in nur weingen Sekunden hochgeladen. Mit 9600 Baud wartet man da sonst eine kleine Ewigkeit. ;)


    Da das kompilieren aller Scripte per Hand doch etwas mühsam ist hab ich noch ein kleines Lua Skript geschrieben mit dem sich alle Skripte automatisch kompilieren lassen. Dazu einfach das "compile_files.lua" Skript mit den anderen hochladen und zum Schluss per Mausklick ausführen.
    Sind die Skripte kompiliert lässt man sich am besten noch kurz alle Dateien die sich jetzt auf dem ESP befinden auflisten.


    FERTIG. Anschliessend kann man das ganze testen indem man den ESP resettet. (Vorher die Baudrate wieder auf 9600 stellen)
    Die wichtigsten Dinge werden während der ESP die Skripte abareitet über den UART ausgegeben, man kann also im Terminal beobachten was passiert (und/oder schiefgeht!). Ein Durchgang dauert meistens zwischen 3 und 5 Sekunden.
    Wenn die Option GET_WIFI_STRENGTH gesetzt ist kommen nochmal etwas 1-2 Sekunden länger. Die beiden anderen optionalen Features erhöhen die Zeit nicht merkbar.


    Bebilderte Installtionsanleitung(Screenshots) (Nur vom hochladen der Lua Skripten mit dem ESPlorer)


    Installation - ATtiny
    * Gegebenenfalls die Arduino IDE aktualisierern (getestet mit v1.6.5)
    * ATtiny unterstützung über den "Boards Manager" installieren
    * Board, Processor und Clock auswählen ("ATtiny", "ATtinyx5", "1MHz (internal)"
    * Sketch auf den ATtiny laden (es muss nichts konfiguriert werden)
    * FERTIG.



    Zum Schluss noch ein paar Bilder (Zum größer machen anklicken)
    Steckbrettaufbau
    [Blocked Image: http://i.imgur.com/UxNmD7Jl.jpg]
    [Blocked Image: http://i.imgur.com/s4mtFztm.jpg][Blocked Image: http://i.imgur.com/J4aaoBHm.jpg][Blocked Image: http://i.imgur.com/XThHNfvm.jpg]


    --
    Ein kleines Board das ich mir zum testen gemacht habe (Mehr darüber demnächst)
    [Blocked Image: http://i.imgur.com/nYPPGlal.jpg]


    [Blocked Image: http://i.imgur.com/ta9GqIQm.jpg][Blocked Image: http://i.imgur.com/feoe9PJm.jpg]
    [Blocked Image: http://i.imgur.com/RYr2B5Zm.jpg][Blocked Image: http://i.imgur.com/zyDUfXgm.jpg]



    Fragen, Kritik, Verbesserungsvorschläge? Immer her damit. :thumbs1:



    Links:
    https://github.com/8n1/ESP8266-Tiny-Door-and-Window-Sensor
    http://frightanic.com/nodemcu-custom-build/
    https://github.com/themadinventor/esptool
    http://esp8266.ru/esplorer/ (Man beachte den "etwas" unseriös wirkenden großen blauen Download Button zwischen der Werbung :lol: )
    https://github.com/4refr0nt/luatool
    https://github.com/nodemcu/nod…mware/wiki/nodemcu_api_en


    Services
    https://github.com/alixaxel/ArrestDB
    https://ifttt.com/ (-> API info: https://ifttt.com/maker)
    https://www.pushingbox.com/ (-> API info: https://www.pushingbox.com/api.php)
    https://thingspeak.com/ (-> API info: https://thingspeak.com/docs)


    Resourcen für den Aufbau
    ATtiny Pinout: http://fc04.deviantart.net/fs7…b_by_pighixxx-d5u4aur.png
    ESP-12(E) (und ESP-03, ESP-01) Pinout: http://static.efetividade.net/img/esp-12-pinout-54329.png
    ATtiny25/45/85 Datenblatt: http://www.atmel.com/Images/at…45-attiny85_datasheet.pdf
    SPX3819 Datenblatt: http://www.adafruit.com/datash…PX3819_DS_R202_052014.pdf
    AS1363: http://ams.com/eng/Products/Power-Management/LDOs/AS1363


    Entladekurve von Duracell Batterien: http://rightbattery.com/wp-con…line-battery-capacity.jpg

    Völlig übersehen dass du die Lampen nur über den alten Pi zum leuchten gebracht hast.
    SPI hast du wie in der beschreibung steht über den Device Tree aktiviert? (mit raspi-config oder direkt in die /boot/config.txt eingetragen)

    Zur SPI config kann ich leider nichts sagen. Hab mich damit noch gar nicht beschäftigt und müsste mich da erst einlesen.


    Was mir bei der config aber auffällt ist dass du beiden Universen die selbe Addresse(1) und personality(was auch immer das ist :)) gegeben hast. Da würde ich ohne mich damit auszukennen eher davon ausgehen dass die verschieden sein müssen. Das ist aber auch nur geraten.


    Wenn du LEDs zum leuchten gebracht hast hatt das mir der udev Regel geklappt und kannst den Teil abhaken. :thumbs1:

    Der Teil betrifft dich doch gar nicht? Du besitzt doch gar keinen Hardware Demultiplexer? Oder überseh ich was?
    Was hättest du denn da jetzt an diesen GPIO Pin anschließen wollen? :)
    Du musst eigentlich nur die udev Regel setzten.


    Die 10A reichen rein rechnerisch nicht ganz: 200 * 60mA(3*20mA pro RGB LED) = 12A alleine für die LEDs (bei einer Weissphase)

    Hey meigrafd,


    Thx. :)


    Das mit der Dropout Spannung ist kein Problem.
    Die Dropout Spannung beträgt nicht einfach immer 340mV sondern hängt sehr stark vom Strom und auch von der Temperatur ab. Schau dir mal auf Seite 2 im Datenblatt den Abschnitt Dropout Voltage an.
    Bei einer Last von nur 100µA beträgt sie demnach gerade mal 10mV(Typ)-60mV(Max), bei 25°C. Und über den gesamten Temperaturbereich 80mV(Max).
    Bei 150mA sind es schon 180mV(Typ)-350mV(Max), bei 25°C. Und 450mV(Max) über den gesamten Temperaturbereich.


    Hab das gerade letztens selber mal getestet und ausgemossen. @Zimmertemperatur
    Hier eine kleine Messreihe:


    In der ersten Zeile die Eingangsspannung. In der dritten die Ausgangspannung und in Klammer der Stromverbrauch im Leerlauf.
    Und in der vierten die Ausgangsspannung unter Last.


    Was mir dabei aufgefallen ist:
    * Ohne Last beträgt die Dropoutspannung ~0mV (Im DB Seite 5(Fig.7) sieht es nicht ganz so aus)
    * Bei einer Eingangsspannung von nur 3.0V steigt der Eigenverbrauch um das doppelte (Dazu konnte ich im DB nichts finden, eventuell auch nur ein messfehler)
    * Der Eigenverbrauch ist etwas geringer als im DB steht
    * Der SPX funktioniert auch mit nur 3V problemlos (und die 2.85V reichen auch dem ESP dahinter noch, bei 2.5V ist da erst Schluss. Probleme machen da dann aber die >3V Sensoren)


    SPX Datenblatt: http://www.exar.com/common/con…hx?id=615&languageid=1033


    Ab wann der SPX wirklich aufhört zu regeln hab ich noch nicht getestet. Im DB steht aber Minimale Eingangsspannung: 2.5V.


    --
    Ich hab mir letzte Woche einen kleinen Breakout Adapter für die SPX3819 gezeichnet. Sind auch schon in der Fertigung und dürften nächste bis spätestens übernächste Woche bei mir eintrudeln. Falls du willst kann ich dir dann einen oder zwei zum testen zukommen lassen. :)
    Oberseite: https://644db4de3505c40a0444-3…54ce201d62b9c14bdd64e.png
    Unterseite: https://644db4de3505c40a0444-3…5f51e5f3357b8b8b15bd8.png


    Ein kleines Sensor Board für einen ESP-01 ist auch dabei, hab mich da aber für einen MCP1703A entschieden.
    Oberseite: https://644db4de3505c40a0444-3…2f00c8145b80410d299d3.png


    BTW: Ebenfalls. :thumbs1:


    --
    PS: nisof hat mir auch eine PN geschickt und ich hab ihm darüber geantwortet.

    Ich rate mal: ;)


    Du verwendest Virtualbox und hast den Netzwerkadapter auf NAT stehen.
    Der Grund wieso du denn Adapter ausschließen kannst ist weil du von der virtuellen Maschine ins Internet kommst.


    Richtig?
    Dann hast du den Adapter falsch konfiguriert. :)
    Stell den mal auf Bridged dann sollte es klappen.


    Hier gibts eine schöne Übersicht über die Zugriffsmöglichkeiten der unterschiedlichen Netzwerkkonfigurationen:
    https://www.thomas-krenn.com/d…nfiguration_in_VirtualBox

    Klar geht das.
    Das erste Angebot sieht auf den ersten Blick vielleicht nicht so aus aber das ist kein fertiges Modul sondern
    das sind viele kleine Module die einzeln aufgetrennt und mit Kabel verbunden werden müssen.
    Beim letzten sind die einzelnen LEDs mit einem 7.5cm Kabel miteinander verbunden, wenn die Abstände also nicht größer sind...


    Wie groß die Abstände zwischen den LEDs maximal sein dürfen kann ich leider nicht sagen. Kommt aber denk ich mal hauptsächlich auf die gesamtlänge an.

    Ich würd mir den Aufwand nicht antun und was fertiges suchen.
    Bei dieser Vielfalt und den Preisen rentiert sich das wie ich finde nicht.
    Such mal nach WS2812 bei ebay. Da brauchst du dann auch nur 3 Pins und kannst alle LEDs einzeln ansteuern.
    Hier ein paar interessante Angebote:
    http://www.ebay.de/itm/WS2812B…C-Eingebaut-/262046819384
    http://www.ebay.de/itm/WS2812-…for-Arduino-/191653565874
    http://www.ebay.de/itm/50-x-Wa…Lichterkette/141629933549


    Der 5V Pin am Raspi reicht nicht und der 3V3 schon gar nicht. Du kannst zwar das gleiche Netzteil verwenden(vorausgesetzt es kann genug Strom liefern) musst dann aber die Versorgungsleitung direkt auftrennen.

    Hi,


    Welches Raspbian Image hast du jetzt am laufen? (Es muss ein Wheezy sein.)
    Und hast du den Raspi schon mit "raspi-config" eingerichtet(Expand Filesystem)?


    Dann musst du nur noch diese Zeile:

    Code
    deb http://apt.openlighting.org/raspbian wheezy main


    in diese Datei eintragen(anhängen):

    Code
    /etc/apt/sources.list


    Dann die Paketliste aktualisieren:

    Code
    sudo apt-get update


    und alles(ola und ein paar Abhängigkeiten) installieren:

    Code
    sudo apt-get install screen vim  deborphan debfoster localepurge


    Code
    sudo apt-get install ola ola-rdm-tests ola-conf-plugins


    Dann sollte ola auch schon laufen.

    Ja, und ja. :)


    Mach aber am besten einen eigenen Thread dafür auf, oder mach einen mit "verschiedene fragen rundum ola".
    Markier den/die alten Threads auch gleich noch als Erledigt(grüner "Erledigt" Button).


    Hier dennoch kurz die installation:

    Ups. :)


    Versuch mal mit

    Code
    sudo dpkg-reconfigure ola


    Als ich ola installiert habe wurde ich gefragt ob ola beim booten automatisch gestarten werden soll oder nicht. (ich hab nein gewählt)
    Da stand auch wie man das nachträglich ändern kann. :D

    Hi,


    OLA läuft als normaler Dienst.


    Stoppen:

    Code
    sudo service olad stop


    Starten:

    Code
    sudo service olad stop


    Status abfragen:

    Code
    sudo service olad status


    Gib mal nur "sudo service olad" ein und drücke anstatt auf Enter zwei mal auf den Tabulator. :)

    Hi,


    Danke. :) Beim letzten Befehl hast du aber vergessen das Interface kurz aus- und wieder einzustecken. Oder hast du das gemacht? (Falls nicht, hat kein Stress.)


    Also OLA kann soweit ich das verstanden habe auf 2 unterschiedliche Arten verwendet werden.
    Einerseits "standalone", wobei OLA verschiedene Schnittstellen bereit stellt gegen die man programmieren kann.
    JSON - https://wiki.openlighting.org/index.php/OLA_JSON_API
    Python - https://www.openlighting.org/o…documentation/python-api/
    C++ - http://docs.openlighting.org/o…test/client_tutorial.html
    Sonst ist standardmäßig noch das Programm ola_streaming_client installieret. Damit kannst du OLA beispielsweise auch über die Shell(Konsole) DMX Werte übergeben.


    Andererseits macht es aus deinem Pi ein Arnetfähiges Ethernet DMX Interface das von sehr vielen(und es werden immer mehr) DMX Steuerprogrammen, wie beispielsweise Freestyler, DMXControl(und vielen mehr: https://wiki.openlighting.org/index.php/Category:Controllers), auch Smartphone/Tablet Apps unterstützt wird.
    Und so wird es was ich bisher so gesehen habe meistens auch eingesetzt.


    Bei größeren Programmen wie Freestyler kannst bzw. musst du dir die Arbeitsfläche/GUI sowieso selber zusammenstellen. Kann ja keiner Wissen wie das Setup das gesteuert werden soll genau aussieht.


    Selber Programmieren würd ich sowas nicht. Viele Steuerprogramme sind so mächtig und vielseitig konfiguierbar dass sie im Grunde keine Wünsche offen lassen.
    Von Farbverläufen über Sound-to-light bis zu komplexen Scenen(Zeitlicher ablauf usw.) ist damit eigentlich alles möglich, erfordern aber doch eine gewisse einarbeitung.


    Schau dir vielleicht einmal ein paar Bilder/Videos in richtung "OLA Artnet DMX" an.
    Hier gerade eine Bedienungsanleitung für Freestyler entdeckt:


    Um OLA als Artnet DMX Interface zu verwenden musst aber zuerst noch im OLA Frontend dem Universum einen Artnet INPUT zuweisen. Bisher ist ja nur ein Ausgang konfiguriert. :)

    Multiplexen wär auch eine Möglichkeit. Entweder selber über die GPIOs(Stichwort: Charlieplexing) oder was für einen Neuling bestimmt etwas einfacher ist über ein spezielles IC wie den MAX7219.
    Der Vorteil vom MAX wäre auch dass die Vorwiderstände wegfallen und er direkt 64 LEDs treiben kann. (Wobei wenn wirklich immer nur eine einzige LED leuchten soll auch ein einziger Vorwiderstand reichen würde)


    Sonst wie Andreas schon erwähnt hat 2x MCP23017. Der lässt sich auch sehr einfach programmieren.


    Um die erste Idee umsetzen zu können musst du ja das Datum kennen. Da der Arduino keine Echtzeituhr eingebaut hat bräuchtest du neben dem Arduino selber noch ein RTC Modul(Bsp. DS1307, DS3231).
    Der Raspi hat zwar auch keine Echtzeituhr verbaut, kann die Uhrzeit+Datum aber aus dem Internet(NTP) holen. Mit dem Raspi hast du es da also ein bischen einfacher.
    Wenn du nur die zweite Idee umsetzen willst würd ich dir aber eher zu einem Arduino raten.

    Hey super! Freut mich. :)


    Ein nettes Danke ist eigentlich genug.
    Du könntest mir aber noch einen Gefallen tun und das Spiel von vorhin(ola_dev_info, dmesg...) wiederholen.
    Hab selber kein Eurolite sondern nur ein selbst gebautes. Würd mich grad intressieren wie die Ausgabe jetzt aussieht.


    Und ja, hab zwar selber noch nie was mit ola gemacht aber vielleicht kann ich (oder ein anderer) ja denoch helfen. :)

    Das ist etwas gemein beschrieben. :)


    Du musst eine Datei: "/etc/modprobe.d/eurolite-dmx.conf" mit dem Inhalt " blacklist cdc_acm" anlegen.


    Und noch eine Datei: "/etc/udev/rules.d/02-eurolite.dmx.rules" mit dem Inhalt :
    SUBSYSTEM=="usb|usb_device", ACTION=="add", ATTRS{idVendor}=="04d8",
    ATTRS{idProduct}=="fa63", GROUP="plugdev" MODE="660"


    Anschließend musst du den Pi nochmal neu starten.
    Es müsste aber eigentlich auch schon reichen den udev daemon neu zu starten:

    Code
    sudo service udev restart


    In der Beschreibung wird nur gezeigt wie das fertig aussehen muss.

    Also laut der Ausgabe von ola_dev_info wird das Interface von ola nicht erkannt.


    Mach mal was in dem Link beschrieben wird. Das hätte ich jetzt auch als nächsten vorgeschlagen. :)
    Hier hat ein Benutzer geschrieben das es so klappt: http://www.forum-raspberrypi.d…unktioniert-nicht-mit-ola


    Um Probleme mit der Stromversorgung auszuschließen: Was für ein Netzteil verwendest du? Was ist sonst noch so angeschlossen? Und wie ist denn jetzt das Interface genau angeschlossen?

    Hi,


    Das scheint ja wirklich nicht dabei zu sein. :)


    Geh im Frontend mal auf Home, klick auf "Reload Plugins" und schau ob es dann dabei ist.


    Wenn nicht log dich per SSH auf dem Pi ein, gib dort mal

    Code
    "ola_dev_info"


    ein und poste die Ausgabe.
    (Alle Ausgaben aber diesmal bitte in Code Tags packen. -> Dazu den zu formatierenden Text mit der Maus markieren und dann im Editor auf das fünfte Symbol von rechts klicken.)


    Weiters kannst du das DMX Interface nochmal aus- und einstecken und folgendes(auch über ssh) auf dem Pi eingeben: (Die Ausgabe davon auch posten)

    Code
    dmesg | tail -n20


    Anschließend nochmal im Frontend auf "Reload Plugins" klicken und dann nochmal

    Code
    dmesg | tail -n5


    eingeben. (Auch diese Ausgabe posten.)


    Hast du das DMX Interface auch über einen aktiven Hub angeschlossen oder hängt es direkt am Pi?