Posts by mrlc

    Wenn ich das Datenblatt richtig lese, dann benötigt dieser Relaistyp (Songle SRD-05VDC-SL-C) zwischen 70 und 90mA bei 5V. Wenn das Stromversorgungsmodul 700mA bei 3,3V liefert, dann sind es bei 5V immerhin noch 460mA.
    Sollten die Angaben zu Relais und Stromversorgung halbwegs seriös sein, dann dürften 4 angezogene Relais eigentlich noch kein Problem darstellen.


    Hast du einen Tipp, wie 5V mit ausreichendem Strom auf das Breadboard zu bringen sind?
    An dem 4-Port USB-Netzteil, an dem auch der RPi hängt, ist noch ein 2A-Port frei. Da es ja ohnehin schon die erforderlichen 5V liefert, könnte ich diese doch mittels eines modifizierten USB-Kabels direkt auf das Breadboard geben? Alternativ IC, LED und Optokoppler über das Stromversorgungsmodul speisen, die Brücke auf der Relaiskarte ziehen und JVDCC/GND über das USB-Netzteil versorgen?

    Hallo zusammen,


    Ich muss diesen Thread leider noch einmal ausgraben.


    Ich habe die Schaltung mit einem ULN2803A, einer 8-Kanal Relaiskarte und dreamshaders Anleitung nachgebaut.


    Es scheint so weit auch zu funktionieren - nur: Werden 3 Relais angezogen, so verdunkeln sich die LED auf der Relaiskarte deutlich. Kommt noch ein 4. Relais hinzu, so erzeugt die Karte ein sehr unschönes Summen. Vermutlich bricht also die Spannung ein.


    Verwendet werden die folgenden Komponenten:
    - Spannungsversorgung: MB102 Power Supply, gespeist von einem Netzteil mit 12V, 1.2A
    - IC: ULN2803A
    - Relaiskarte: 8 Kanal (Affiliate-Link)


    Angeschlossen ist das ganze nach der Anleitung von dreamshader, wie folgt:


    Raspberry -> ULN2803A

    Code
    Pin 3 -> I1
    Pin 5 -> I2
    Pin 7 -> I3
    Pin 9 -> I9 (Masse); Relaiskarte GND; Power Supply GND
    Pin 11 -> I4
    Pin 13 -> I5
    Pin 15 -> I6
    Pin 19 -> I7
    Pin 21 -> I8


    ULN2803A -> Relaiskarte

    Code
    O1 -> In1
    O2 -> In2
    O3 -> In3
    O4 -> In4
    O5 -> In5
    O6 -> In6
    O7 -> In7
    O8 -> In8
    O9 -> VCC Power Supply und VCC Relaiskarte


    Es existiert (wie in der Anleitung) eine gemeinsame Masse zw. Pin 9 am Raspberry, I9 am IC, GND an der Relaiskarte und Masse an der Breadboard-Stromversorgung.


    Die +5V von der Breadboard-Stromversorgung gehen an O9 des IC und VCC der Relaiskarte, wobei der Jumper zwischen VCC und JDVCC gesteckt ist. Eine separate Leitung zu Pin 2 am Raspberry (+5V), wie in einer anderen Anleitung zu sehen, gibt es nicht.


    Ist da irgendwo ein offensichtlicher Fehler enthalten oder liefert das das Stromversorgungsmodul einfach nicht genug Saft (was schon bei 3 Relais eigentlich nicht der Fall sein dürfte)?

    Doppelpost. :angel:


    Der BPi ist heute angekommen. Ich habe ihn dann direkt ausgepackt, das Raspbian-Image von LeMaker installiert und ihn mit den Konfigurationsdateien des RPi gefüttert. Lief alles out-of-the-box. Wie auch beim RPi: keine Treiberinstallationen notwendig.
    Störend war eigentlich nur, dass auf dem Raspbian-Image eine komplette Desktopumgebung + Anwendungen installiert waren.


    Der Geschwindigkeitsunterschied zw. RPi und BPi ist aber auf jeden Fall beachtlich - sowohl bei der Übertragung, als auch bei der Befehlsausführung.



    Die Geschwindigkeit bei WLAN hat sich mit 30mb/s / 3.8 MB/s zwar nicht ganz verdoppelt, letztendlich begrenzt aber der N130-Controller im Notebook den Durchsatz. Der RT5372 + BPi hätte sicher noch mehr gekonnt.

    Ja, die Anforderungen sind etwas spezieller. Zwar werden die meisten (jedoch nicht alle) benötigten Funktionen auch durch ein WRT-Gerät abgedeckt, hardwareseitig ist das aber meist ein eher schlechter Kompromiss. Gerade im Bezug auf den Speicher haben die Kisten ja kaum bis keine Reserven.


    Ich habe nun den BPi bestellt und werde dann mal berichten, wie er sich macht. :)

    Okay, das habe ich befürchtet. Schade.


    Als Alternative (zumindest für diesen Anwendungszweck) käme der Banana Pi in Betracht. Dieser Quelle zur Folge sind beim BPi die Gigabit Ethernet-Schnittstelle und beide USB-Ports einzeln jeweils an die CPU angebunden, womit der Durchsatz erheblich höher liegen dürfte.


    Quote

    On the Banana, the 2 USB2.0 ports are direct from the Allwinner A20 chip, and there’s a dedicated chip for the Gigabit ethernet. So, let’s see how this really runs :


    Eine angepasste Raspbian-Version gibt es auch für den BPi, der Ralink-Treiber stellt hoffentlich auch kein Problem dar. Dank höherem Takt und 2 Kernen sollten genug Leistungsreserven vorhanden sein. Wenn die USB-Performance dort einigermaßen stimmt, dann ist der BPi hier die Alternative. Soweit alles richtig, oder gibt es auch hier Einschränkungen, die ich übersehen habe?
    Das Problem der hohen CPU-Last durch USB-OTG ergibt sich beim Banana Pi nicht?

    Die Antwort habe ich erwartet - Forensuche wurde bereits ausgiebig gequält. :)
    Das Problem ist ja nicht, dass der RPi nur einige 100 KB/s schafft oder sich mit NTFS-Platten rumschlägt, sondern dass er einen sehr geringen Durchsatz beim "Durchgangsverkehr" aufweist.


    Nach dem, was ich bis jetzt alles gelesen habe, ist der USB-Controller wohl das Problem, da er zum einen nicht annähernd die 480 mb/s Brutto erreicht und zusätzlich durch den ebenfalls per USB angebundenen Netzwerkcontroller eingeschränkt wird. Kannst du das so bestätigen?


    Widersprüchlich ist dann aber, dass der RPi beim Übertragen von Daten aus der RAM-Disk per FTP nach WLAN oder LAN eine ähnlich niedrige Performance abliefert, wie bei der Übertragung von Ethernet nach WLAN. -- Hier per vnstat ermittelt: 21 mb/s vs. 15 mb/s


    Vielleicht wäre ein Sticky-Thread mit der Auflösung eine Maßnahme, da diese Frage ja offensichtlich häufiger auftritt.

    Hallo zusammen,


    ich wühle mich schon seit Tagen durch diverse Foren, auf der Suche nach der Lösung eines Problems, welches wohl recht häufig vorkommt, aber nirgendwo richtig gelöst wird.


    An einem Raspberry Pi B+ wird ein LogiLink WL0150 mit dem Ralink RT5372-Chipsatz und dem Standardtreiber (rt2800usb) mit hostapd (aus dem Repository, Version 1.0) und dnsmasq im AP-Mode verwendet. Das funktioniert soweit auch ganz gut. Allerdings: Der Durchsatz liegt deutlich unter den zu erwartenden Wert. Der WL0150 soll mit 40Mhz Kanalbreite 300mb/s schaffen. Das Gegenstück, ein Notebook mit mit Intel N130-Adapter, begrenzt die ganze Sache dann auf 150 mb/s. Da hostapd eine Konfiguration mit 40Mhz Bandbreite wegen diverser Netzwerke in Reichweite verweigert, sind die beiden Geräte nun effektiv mit 72.5 mb/s verbunden. So weit, so gut.


    Der Nettodurchsatz beträgt aber bestenfalls 20 mb/s / 2.3 MB/s, wobei es keinen Unterschied macht, ob hostapd im g- oder n-Modus (ieee80211n=1 + wmm_enabled=1) läuft, oder Traffic durchleitet (eth0 > wlan0), per FTP von der SD-Karte (sd > wlan0) oder aus der RAM-Disk (ramfs > wlan0) liest. In einigen Threads war zu lesen, dass die CPU des Raspberry (momentan im Modus "medium" übertaktet) schlapp macht. top zeigt bei 2.3 MB/s Durchsatz aber zumindest noch 30% im idle an, wobei top aber einen load average von > 1 zeigt.


    Naheliegend wäre, dass der Flaschenhals beim USB-Controller liegt. Die Kombination aus einem per USB angebundenen WLAN-Stick und dem ebenfalls über USB angebundenen Ethernetcontroller des RPi ist sicher nicht optimal, aber zumindest 5MB/s sollten doch drin sein, oder? Selbst wenn man von einer USB-Nettodatenrate von 240 mb/s (was der Hälfte der Bruttodatenrate entspricht) ausgeht und berücksichtigt, dass Ethernetcontroller und alle USB-Geräte diese Bandbreite teilen müssen, liegen die erreichten 20 mb/s noch meilenweit entfernt.


    Der Inhalt meiner hostapd.conf:


    Die Konfiguration der Interfaces:


    Hat einer eine Idee, woran es liegen könnte? Treiber, Hardware, Software?