Posts by noisefloor

    Hallo,


    `sudo poweroff` sollte durch das aktuelle `systemctl poweroff` ersetzt werden. Ich kann gerade nicht testen, ob das unter Raspbian Root-Rechte benötigt - unter Ubuntu jedenfalls nicht, womit man kein `sudo` braucht bzw. das Skript nicht überflüssiger Weise mit Root-Rechten laufen lassen müsste.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


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    So bekomme ich die eigentlich richtige Fehlermeldung, das der GPIO 3 schon belegt ist.

    Richtig. Weil in Zeile 6 bindest du `button` an Pin 3 - darum kannst du das in Zeile 26 nicht nochmal machen, weil der Pin belegt ist.


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    Leider werde ich aus der GPIOZERO-DOC nicht schlau.

    Heißt konkret...? Was verstehst du wo nicht?


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    zum Öffnen des Browsers möchtest du das`webbrowser` Modul nehmen, was Python standardmäßig an Bord hat. Der Umweg über `subprocess` ist nicht nötig.


    Der Weg funktioniert später so oder so auch nur, wenn ein Dienst (wie der XServer) läuft, auf dem dem Browser dargestellt werden kann. Auf einem Headless-System ohne Grafik funktioniert das nicht.


    Es gibt aber auch diverse text-basierte Audioplayer, die Radiostreams abspielen können. Dazu braucht man keine schwergewichtigen Browser.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


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    Bei genauer Betrachtung fallen mir an einzelnen Stellen Unterschiede zwischen P2 und P3 auf.

    Pauschal würde ich sagen: soll eigentlich nicht sein. SVG ist ja ein Grafikformat, was den darzustellenden Inhalt als XML beschreibt. Das XML in ein Bild umzuwandeln ist dann Sachen der Rendering-Engine.

    Grundsätzlich könnte es schon sein, dass verschiedene Rendering-Engines ein leicht anders Ergebnis liefern oder das beim Umskalieren der Grafik das ganze anders wirkt. Lässt sich so von aussen aber schlecht sagen.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    axo - ja, das ist so: wenn du in Python zwei Integer dividierst, bekommst du immer einen Integer zurück. Auch, wenn das Ergebnis eigentlich ein Float wäre. Dann rundet Python 2 immer ab. Python 3 rechnet "richtig", d.h. liefert wenn die Division nicht glatt ist, einen Float zurück. Das ist aber auch bei den Unterschieden P2 <-> P3 dokumentiert.


    Du musst deinen Code halt leicht anpassen, z.B. in dem du `font_size = int(h/14)` schreibst. Läuft so auch unter P2 und liefert unter P3 das gewünschte Ergebnis.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    > Warum hat Python2 sich nicht beschwert?

    Beschwert = Warning oder Error?


    Nutzen Pygamg für P2 und P3 den gleiche Code / das gleich Python-Modul oder wird das getrennt ausgeliefert?

    Aber das Verhalten vpn P3 würde ich als richtig bezeichnen und das von P2 als "suboptimal" - was anderes als ein Integer macht hier ja IMHO keinen Sinn.


    Ansonsten ist das wohl eher eine Frage für die Entwickler von Pygame... ;-)


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    KSCNeon : grundsätzlich stellt sich die Frage, ob das _wirklich_ parallel laufen muss (dann brauchst du Multiprocessing) oder ob "quasi-parallel" (= sequentiell, aber jeder kommt oft genug daran = kooperatives Multitasking) nicht reicht.


    Bei "echter" Parallelität hast du ja immer noch das Problem, dass du irgendwie irgendwo die "gleichzeitig" eintreffenden Sensordaten verarbeiten musst, und das passiert in der Regel sequentiell. Abgesehen davon kann die Kommunikation zwischen verschiedenen Prozessen eine nicht-triviale Angelegenheit in der Umsetzung sein.


    Da das ganz Thema aber ein wenig komplexer ist empfiehlt es sich, dafür einen eigenen Thread zu Starten.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    so, besser spät als nie :-) Es geht auch ohne die Klasse zu erweitern, in dem man eine Generator-Funktion für die Zeitmessung benutzt:


    Während ist das `print('Foo') getippt habe war der Button gedrückt.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    das kannst du in der Datei /etc/nginx/sites-available/default ändern - da steht es zumindest bei Raspbian standardmäßig drin.


    Grundsätzlich könntest du auch eine passende Sektion in die Datei /etc/nginx/nginx.conf, aber das Arbeiten mit einer Datei pro "virtual host" kann übersichtlicher sein, wenn man diverse Sachen über nginx ausliefert.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    dbv : Grammatikalisch ist es doch korrekt. Es fehlt nur ein zweiter Satz, der Aufschluss darüber gibt, warum der 1. im Konjunktiv ist... ;-)


    Burny : gut. Doof ist halt nur, dass du ein Problem hast, welches jetzt gelöst ist - und die hast keine Ahnung warum... Wenn's nochmal auftritt bitte die komplette Fehlermeldung posten, die apt dir liefert.


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    Liegt das an dem Raspberry Model

    Nein.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


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    Imho braucht man immer root rechte um auf die GPIO zuzugreifen, jedenfalls bei RPi.GPIO

    Ja, aber ist bei neueren Raspbian-Versionen nicht über PolicyKit geregelt, dass man auch ohne sudo die nötigen Rechte für die GPIOs hat? Also zumindest der Nutzer pi?


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


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    systemd ist um Welten komplexer als init.

    Als Gesamtsystem sicherlich, weil es viel mehr kann / macht. In Sache Konfiguration finde ich es aber (auch) deutlich einfacher und besser verständlich als Init-Skripte.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    die 2. Zeile der Fehlermeldung passt nicht zur gezeigten Unit... `ExecStart=` hast du ja drin, auch richtig geschrieben. Und bei der ersten Zeile fehtl scheinbar wirklich was... Bzw. wenn in der zweiten Zeile eine Fehler ist und `ExecStart=` wird nicht ausgeführt, dann fehlt da natürlich was...


    Was ich gestern vergessen habe: `systemctl enable...`startet die Unit _nicht_. Dazu musst du noch mit `systemctl start UNIT` starten. Bzw. nach einem Reboot sollte sie auch laufen.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    RedHat sind halt die mit der meisten Kohle im Linux-Umfeld. Von daher können die auch am besten bestimmen, wo es lang geht (zumindest außerhalb des Kernels)- weil die die Entwickler dafür bezahlen können.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    die Aussage


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    Systemd startet alles mehr oder weniger gleichzeitig, ohne darauf zu warten, dass irgendein Job fertig ist oder von irgendwas anderes abhängig ist

    ist so pauschal in der Tat falsch. Richtig ist, dass systemd nicht linear arbeitet, aber natürlich trotzdem Abhängigkeiten beachtet - sonst wäre das ganze auch sinnlos. Die `After=` Direktive gibt ja z.B. an, auf welche Unit gewartet werden soll / muss.


    Upstart von Canonical hat(te) diesen Ansatz ja auch, aber systemd macht das IMHO besser.


    Gruß, noisefloor

    Hallo,


    Linus : gibt mal bei Google "Linus Torvalds systemd" ein, da findest du ein paar Infos. Sagen wir mal so: es gab zumindest bis jetzt keine berühmt-berüchtigte Schimpftriade ;-)


    DER Hauptkritikpunkt an systemd ist ja in der Tat der allumfassende Ansatz von systemd, sprich es kümmert sich so ziemlich um alle low-level Sachen, die oberhalb des Kernels ablaufen. Das ist in Sachen Diversifizierung sicherlich nicht so förderlich - andererseits ist es für Distributoren, die Geld mit Linux verdienen (wollen) wie RedHat, Suse, Canonical etc. Das Lennart Poettering, der führende Entwickler hinter systemd, von RedHat bezahlt wird ist wohl auch kein Zufall...
    Und: Diversifizierung ist ja auch einer DER Kernprobleme des Linux-Desktop bzw. es gibt ja diverse Stimmen, die das maßgeblich für den dauerhaft sich nicht einstellend wollenden Erfolg des Linux-Desktop verantwortlich machen. Man muss also nicht in allen Bereichen von Linux alles falsch machen... *SCNR*


    Gruß, noisefloor